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3. Bundesliga oder 1. Liga in Südafrika?

Exklusiv: Verein dementiert angebliche Rückkehr von Peter Vollmann zu Hansa Rostock

(2010sdafrika-Redaktion)

Der ehemalige Fußballspieler Ernst Middendorp ist ein respektierter Trainer des südafrikanischen Erstligisten Bloemfontein Celtic. Der Deutsche stieg im dortigen Fußballgeschäft schnell auf und genießt ein hohes Ansehen. Und möglicherweise könnte er bald Verstärkung bekommen. Denn ein Profiklub am Kap will einen weiteren Bundesbürger als Trainer unter Vertrag nehmen. Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ hat bei Hansa Rostock nachgehakt und eine überraschende Rückmeldung erhalten. Die Rückkehr von Peter Vollmann wird entgegen der zahlreichen Presseberichte dementiert.

Peter Vollmann Studio 26

© Peter Vollmann ist ein begehrter deutscher Fußballtrainer in Südafrika. Kürzlich hieß es in der deutschen Presse, dass dieser zu Hansa Rostock als Trainer zurückkehren würde. Doch der Verein dementiert auf Anfrage von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ die Berichte. Noch könnte Vollmann seinen Wohnort nach Südafrika verlegen. (Quelle: Studio 26/ YouTube)

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„Felix Magath war schwer zu beeindrucken“

Im Interview mit Bradley Carnell, ehemaliger Bundesliga-Profi und Fußballnationalspieler Südafrikas

(Autor: Ghassan Abid)

© Der südafrikanische Fußballer Bradley Carnell lebte 12 Jahre lang in Deutschland. Er spielte unter anderem für Bundesliga-Profivereine wie dem VfB Stuttgart und Borussia Mönchengladbach. Dann folgten Spiele in der 2. Bundesliga sowie die Rückkehr nach Südafrika. In einem Hintergrundgespräch mit "SÜDAFRIKA - Land der Kontraste" skizziert der Sportler seine Karriere: Beginnend als Jugendlicher in Johannesburg, über seine Spielerfahrungen in Deutschland bis hin zu seinem jetzigen Leben als Agenturchef und Cheftrainer.

© Der südafrikanische Fußballer Bradley Carnell lebte 12 Jahre lang in Deutschland. Er spielte unter anderem für Bundesliga-Profivereine wie dem VfB Stuttgart und Borussia Mönchengladbach. Dann folgten Spiele in der 2. Bundesliga sowie die Rückkehr nach Südafrika. In einem Hintergrundgespräch mit „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ skizziert der Sportler seine Karriere: Beginnend als Jugendlicher in Johannesburg, über seine Spielerfahrungen in Deutschland bis hin zu seinem jetzigen Leben als Agenturchef und Cheftrainer.

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ den ehemaligen Fußballprofi Bradley Carnell. Erstmal vielen Dank für die spontane Zusage zum Interview, Brad. Du bist 1977 in Johannesburg geboren und hast deine sportliche Karriere beim Verein der Wits University in Johannesburg begonnen. Wie hast du diese Zeit noch in Erinnerung?

Antwort: Es war eine echt schöne Zeit. Ein Traum ist wahr geworden, damals als 16-Jähriger als jüngster Spieler überhaupt für einen Profiverein in Südafrika unter Vertrag zu stehen; diesen Rekord halte ich glaube ich immer noch. Unser Coach war Terry Paine, ehemals englischer Fußballspieler beim FC Southampton. Er war sehr streng und direkt. Als junger Mensch habe ich alle seine Entscheidungen wie ein Schwamm aufgesaugt. Ich verspürte den Drang, mich stets zu verbessern und weiterzuentwickeln. Er hat mir in dieser Phase sehr geholfen. Es war eine ziemlich harte Profifußballschule. Nun bin ich froh, dass ich diesen Werdegang nicht abgebrochen hatte. Komischerweise habe ich die wichtigen Tore für Wits University gegen die Kaizer Chiefs erzielt.

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Das 70 Meter-Tor

Schnappschuss-Erlebnis in der Premier League: Senegalese Mor Diouf wird zum Star des Matches

(2010sdafrika-Redaktion)

Es läuft die 86. Minute im Premier League-Fußballspiel zwischen SuperSport United und den Mamelodi Sundows an. Alle gehen von einem 0:0-Unentschieden im Stadtderby vom 10. März 2013 aus, als plötzlich Mor Diouf den Ball zugespielt bekommt. Der bei SuperSport United unter Vertrag stehende Verteidiger schießt den Ball über 70 Meter ins gegnerische Tor. Alle schauen überrascht. Auch der Torschütze reagiert anfänglich verwundert, schmückt sich jedoch relativ schnell mit dem Gefühl der Coolness. Seine Mitspieler jubeln. Und Trainer Gavin Hunt hält nichts mehr auf der Sitzbank.