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Oscar Pistorius – between anger and opinions

A Nation without empathy? A frightening thought

(Author: Norah Ngobeni)

Throughout Oscar Pistorius’ verdict and sentencing, I was saddened and alarmed at how vindictive and opinionated we can be as a society. Most of us had something to say on the subject either through the social media, print, radio and television as well as to friends, family and colleagues, anyone who could listen including strangers. In between our anger and opinions as well as playing judge, we sometimes failed to reflect on other issues pertinent to the case.

Mike Mackay

© The Oscar Pistorius’ verdict shows how vindictive the South African society is. Anyone is judging on social media. But this situation could be a danger for the community. Citizens failed to reflect on other issues pertinent to the case. (Source: flickr/ Mike Mackay)

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Herzlichen Glückwünsch!

„SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ weit über 100.000 Mal angeklickt – DANKE!

(2010sdafrika-Redaktion)

Am 29. Januar 2010 gründete ein junger Mann aus Berlin ein Medium, welches den Namen „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ trägt. Sein Name ist Ghassan Abid, ein studierter Diplom-Politikwissenschaftler mit dem Forschungsschwerpunkt deutsch-südafrikanische Beziehungen. Er ärgerte sich darüber, dass die deutschsprachige Presse über das Land Südafrika äußerst einseitig berichtete,  große Medienhäuser die Agenturmeldungen meist unverändert übernahmen und viele soziopolitische Hintergründe überhaupt nicht erläutert wurden. Dies kann nicht der Anspruch für einen „guten Journalismus“ darstellen. Schließlich handelte er und rief dieses Projekt ins Leben.

© "SÜDAFRIKA - Land der Kontraste" sagt DANKE!

Seither hat sich „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ enorm gewandelt: Junge Redakteure aus Deutschland und Südafrika betreiben dieses Projekt, Persönlichkeiten der deutsch-südafrikanischen Beziehungen stellen sich den teils kritischen Fragen der 2010sdafrika-Redaktion, fünf Ressorts wurden um einen englischsprachigen Bereich ergänzt, mehrfach ist eine Sonderberichterstattung zu Tunesien aufgenommen worden und rund 220 Beiträge wurden mittlerweile veröffentlicht. Mehrere namhafte Presseinstitutionen aus TV, Radio, Print und Online kamen auf unsere Arbeit zurück. Mit einem Fotografen, Übersetzer und in Kürze – zwecks Korrekturlesen – einer Germanistin in spe wird dieses Team  in seiner redaktionellen Arbeit unterstützt. Außerdem erwiesen sich Wettbewerbe zum Mitmachen einer sehr großen Beliebtheit.

Die Resonanz an diesem gemeinnützigen Projekt der politischen Bildungsarbeit und des interkulturellen Austausches ist ungebrochen groß. Weit über 100.000 User klickten dieses Blog an – quasi die Bevölkerung einer gesamten Großstadt wie Hildesheim, Siegen oder Cottbus. Positive und auch negative Zuschriften erreich(t)en das Team von „SÜDAFRIKA – Land Kontraste“. Die eine Fraktion lobt dieses Engagement und fordert weitere Artikel. Der andere Teil der Leserschaft erachtet das Online-Projekt als störend, zu kritisch und wenig informativ. Letztere Fraktion macht eine Minderheit aus, welche wir ermutigen möchten, uns mit konstruktiven Anregungen zu bereichern. Bloße Kritik ohne Lösungsansätze stößt auch bei uns auf taube Ohren. 

Wie dem auch sei – viele Ideen schlummern noch in den Köpfen der Redakteure aus Deutschlad & Südafrika, deren Umsetzung eine organisatorisch-finanzielle Stabilität voraussetzt. Denn Recherchen erfordern Zeit, Geld und Geduld. Mit einem Informationsnetzwerk vor Ort ist nun die exklusive Bereitstellung von Bild- und Textmaterial möglich geworden. Trotzdem sind wir angehalten, an einer Ausweitung der formellen und informellen Kooperationen mit Behörden, Unternehmen, Künstlern, Journalisten, Bloggern, Usern und Bürgern hinzuwirken.

Wir danken jedem einzelnen unserer User für die Treue und würden uns weiterhin freuen, wenn das Interesse an „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ fortbesteht und eure Familienangehörigen & Freunde ebenfalls auf uns aufmerksam gemacht werden können. Vielen Dank!