Schlagwort-Archive: Projekt

Hai-Warnsystem der Stadt Kapstadt

„Shark Spotting Programme“: Bis zu zwanzig „Shark Spotter“ schützen die Badegäste vor dem Weißen Hai

(2010sdafrika-Redaktion)

Als sich am 16. Dezember 2013 der 19-jährige Surfer Thomas Browne mit zwei Freunden vor der Küste Kapstadts in den Ozean begab, hätte er nicht mit einem Angriff eines drei Meter langen Weißen Haies gerechnet. Der Raubfisch biss den Südafrikaner am linken Oberschenkel, als dieser mit seinem Surfbrett auf die nächste Welle wartete – wohl aus Verwechselung mit einer Robbe. Nur durch die anschließende Not-OP überlebte Thomas die Attacke. Hai-Experten am Kap beteuern, dass solche Begegnungen zwischen Mensch und Tier seltener geworden sind – unter anderem mit Hilfe des „Shark Spotting Programme“.

    © Der Weiße Hai wird nicht nur in Deutschland, sondern auch in Südafrika als Killer des Meeres gefürchtet, obwohl Zwischenfälle mit dem Menschen eher selten auftreten. Aus diesem Grund startete die Stadt Kapstadt in Zusammenarbeit mit mehreren Surfern das „Shark Spotting Programme“, das seit 2004 durch öffentliche Gelder kofinanziert wird. (Quelle: flickr/ kqedquest)

© Der Weiße Hai wird nicht nur in Deutschland, sondern auch in Südafrika als Killer des Meeres gefürchtet, obwohl Zwischenfälle mit dem Menschen eher selten auftreten. Aus diesem Grund startete die Stadt Kapstadt in Zusammenarbeit mit mehreren Surfern das „Shark Spotting Programme“, das seit 2004 durch öffentliche Gelder kofinanziert wird. (Quelle: flickr/ kqedquest)

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In eigener Sache: Dickes Dankeschön!

„SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ weiterhin auf Wachstumskurs. Innovationen auch in 2014 geplant

    © Das Online-Medium "SÜDAFRIKA - Land der Kontraste" gönnt sich bis zum Jahresende eine redaktionelle Pause. Am Neujahrstag 2014 geht die journalistische Arbeit weiter. Wir bedanken uns bei den Leserinnen und Lesern für die Treue. Euch wünschen wir ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr! (Quelle: Felix Montino)

© Das Online-Medium „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ gönnt sich bis zum Jahresende eine redaktionelle Pause. Am Neujahrstag 2014 geht die journalistische Arbeit weiter. Wir bedanken uns bei den Leserinnen und Lesern für die Treue. Euch wünschen wir ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr! (Quelle: Felix Montino)

Liebe Leserschaft,

erneut neigt sich ein Jahr dem Ende zu. So manch einer fragt sich – berechtigt wie ich finde – wie schnell die Zeit wieder vergangen ist. „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ hat ein spannendes Jahr 2013 hinter sich. Nicht nur inhaltlich konnte dieses Online-Medium mit hintergründigen Berichterstattungen zu den Hells Angels, zum Limburger Bischof Tebartz-van Elst, zur Nkandla-Affäre und zum Tod von Nelson Mandela eine breite Öffentlichkeit ansprechen. Auch organisatorisch traten erhebliche Veränderungen ein.

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Kap-Kolumne: Vom „Tollhaus“ in den Boxring

Das kontroverse Mautsystem auf Gautengs Autobahnen entwickelt sich zum Wahlkampfthema 2014

(Autor: Detlev Reichel ist der Kap-Kolumnist des Südafrika-Portals. Als Missionskind, Sozialist und einstiger Westberliner Anti-Apartheids-Aktivist berichtet er aus und zu Südafrika.)

© Das von der Regierung vorbereitete Mautsystem für Pkw-Fahrer bringt die Partei ANC unter Druck. Der Gewerkschaftsdachverband COSATU, die zivilgesellschaftliche Organisation OUTA und die Oppositionspartei DA laufen Sturm. Auch Unternehmer und Kirchen schließen sich dem Protest an. Die Maut entwickelt sich zum Wahlkampfthema. (Quelle: flickr/ Siyabonga Africa)

© Das von der Regierung vorbereitete Mautsystem für Pkw-Fahrer bringt die Partei ANC unter Druck. Der Gewerkschaftsdachverband COSATU, die zivilgesellschaftliche Organisation OUTA und die Oppositionspartei DA laufen Sturm. Auch Unternehmer und Kirchen schließen sich dem Protest an. Die Maut entwickelt sich zum Wahlkampfthema. (Quelle: flickr/ Siyabonga Africa)

Der Streit um das e-Tolling, die elektronische Maut auf den Autobahnen von Gauteng, ist nun vollends in den politischen Boxring des Vorwahlkampfes 2014 geraten. Am vergangenen Freitag gab die liberale Partei „Democratic Alliance“ (DA) bekannt, dass sie eine Million Rand an OUTA spendet. OUTA (Opposition to Urban Tolling Alliance) ist ein zivilgesellschaftlicher Zusammenschluss bürgerlicher Gegner des e-Tolling. Doch nicht nur Teile der Geschäftswelt treten gegen das Mautsystem an. Der Gewerkschaftsverband COSATU hat sich lautstark und militant zu Wort gemeldet. Seine letzte Aktion, ein Autokorso auf der Autobahn, wurde jedoch auf Antrag der städtischen Behörden sowie der Metro-Polizei gerichtlich untersagt. Auch verschiedene kirchliche Gruppen, wie die Synode der NG Kerk, sprachen sich gegen das e-Tolling aus. Alles in Allem eine ziemlich bunt gemischte Front.

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Volunteering – der „etwas“ andere Urlaub

Wildkatzen in Südafrika hautnah erleben. Ehrenamtliche Tierschutzarbeit bei Port Elizabeth

(Ein Gastbeitrag von Andrea Schäfer, Tierheilpraktikerin & Tierpsychologin)

Seine freien Tage nicht in der Sonne liegend oder „rundreisend“ zu verbringen, sondern etwas „sinnvolles“ zu tun, wird immer beliebter. Eine Möglichkeit des sogenannten Ökotourismus ist die freiwillige Mitarbeit in Natur- und Tierschutzprojekten.

© Andrea Schäfer, Tierheilpraktikerin und Tierpsychologin, nutzte ihren Südafrika-Urlaub für die freiwillige Projektarbeit mit Wildkatzen.

© Andrea Schäfer, Tierheilpraktikerin und Tierpsychologin, nutzte ihren Südafrika-Urlaub für die freiwillige Projektarbeit mit Wildkatzen.

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Putin in Südafrika

Russland intensiviert bilaterale Beziehungen: Atomenergie, Militärtechnik und Raumfahrt

(2010sdafrika-Redaktion)

In der russischen Gesellschaft sind Geschäfte, ganz dem kaufmännischen Grundgedanken, zuallererst oft mit einem Handschlag besiegelt. Was mündlich abgesprochen wurde, darf nicht mehr rückgängig gemacht werden. Seither hat sich das Sprichwort „Eine Abmachung ist teurer als Geld“ bis heute in Russland durchgesetzt. Nicht alle Absprachen werden unverzüglich schriftlich niedergeschrieben. Vertrauen spielt in diesem Kontext eine außerordentlich wichtige Rolle. In Südafrika war diese russische Geschäftspraxis zu beobachten.

© Russlands Präsident Wladimir Putin hat am Rande des 5. BRICS-Gipfels in Durban mehrere bilaterale Abkommen unterzeichnet und darüber hinaus diverse mündliche Abmachungen mit Südafrikas Präsidenten Jacob Zuma getroffen. Kooperationen sind in den Bereichen Atomenergie, Militärtechnik und Raumfahrt vorgesehen. (Quelle: flickr/ The Presidency of the Republic of South Africa)

© Russlands Präsident Wladimir Putin hat am Rande des 5. BRICS-Gipfels in Durban mehrere bilaterale Abkommen unterzeichnet und darüber hinaus diverse mündliche Abmachungen mit Südafrikas Präsidenten Jacob Zuma getroffen. Kooperationen sind in den Bereichen Atomenergie, Militärtechnik und Raumfahrt vorgesehen. (Quelle: flickr/ The Presidency of the Republic of South Africa)

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Schavan in Südafrika

Promotionsaffäre überschattet Arbeitsbesuch der Bundesforschungsministerin

(Autor: Ghassan Abid)

Der Zeitpunkt hätte nicht ungünstiger liegen können. Vor Kurzem trifft die Bundesforschungsministerin Annette Schavan in Südafrika ein und schon wird in sämtlichen Medien – ob Spiegel, Zeit, taz, n-tv oder ZDF – hierzulande über ihren Rücktritt spekuliert. Die Oppositionsparteien im Deutschen Bundestag verstärken den Druck. Das Nachsehen haben die Beteiligten der deutsch-südafrikanischen Forschungskooperation.

© Die Aberkennung des Doktorgrades von Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) droht den fünftägigen Arbeitsbesuch in Südafrika zum Fiasko zu katapultieren. Die südafrikanische Presse nimmt die Ministerin am Kap ohnehin so gut wie nicht wahr. (Quelle: flickr/ Rob Vegas)

© Die Aberkennung des Doktorgrades von Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) droht den fünftägigen Arbeitsbesuch in Südafrika zum Fiasko zu katapultieren. Die südafrikanische Presse nimmt die Ministerin am Kap ohnehin so gut wie nicht wahr. (Quelle: flickr/ Rob Vegas)

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Afrikabeauftragter der Bundeskanzlerin

„Südafrika ist traditionell ein wichtiger und guter Partner für Deutschland“

(Autor: Ghassan Abid)

© Günter Nooke ist der „Persönliche Afrikabeauftragte der Bundeskanzlerin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Der CDU-Politiker gilt als Verfechter eines gleichberechtigten Dialogs zwischen Europa und Afrika. (Quelle: Tröger)

© Günter Nooke ist der „Persönliche Afrikabeauftragte der Bundeskanzlerin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Der CDU-Politiker gilt als Verfechter eines gleichberechtigten Dialogs zwischen Europa und Afrika. (Quelle: Tröger)

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ Herrn Günter Nooke, den „Persönlichen Afrikabeauftragten der Bundeskanzlerin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)“. Sie üben ein Amt mit komplexem Namen und Aufgabenfeld aus. Die Beobachtung der politischen Lage in Afrika und der Aktivitäten Deutschlands dort zeichnen Ihre Arbeit aus. Wie hat sich die Lage der Menschenrechte in Afrika insgesamt entwickelt und in welchen Regionen lassen sich Fort- bzw. Rückschritte erkennen?

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