Schlagwort-Archive: Projektleiter

„Fritz – Die Neuen DeutschPoeten“ Open Air

Zehn Einzelkonzerte an zwei Tagen mit jeweils 13.000 Festivalbesuchern im IFA Sommergarten in Berlin

(2010sdafrika-Redaktion)

Am 4. und 5. September 2015 fand zum nun sechsten Mal das Open-Air-Concert „Fritz – Die Neuen DeutschPoeten“ statt. Zehn ausverkaufte Einzelkonzerte begeisterten jeweils 13.000 Besucher auf dem Außengelände der Internationalen Funkausstellung IFA. Ausschließlich in Deutsch singende Musikstars wie Jan Delay, Cro oder Clueso – die auch in Südafrika bei der deutschen Gemeinschaft mit ihren 100.000 Auswanderern äußerst beliebt sind – begeisterten das Publikum. Denn immer wieder brechen deutschsprachige Sänger nach Südafrika auf, um im südlichen Afrika ihre Videoclips zu drehen bzw. sich inspirieren zu lassen.

Fritz – Die Neuen DeutschPoeten

© Am 4. und 5. September 2015 traten mehrere deutsche Sänger wie Jan Delay, Cro oder Clueso beim „Fritz – Die Neuen DeutschPoeten“ Open-Air-Concert in Berlin auf. Ihre Songs werden auch in Südafrika bei der deutschen Gemeinschaft mit ihren 100.000 Auswanderern gerne gehört. (Quelle: Privat)

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KENAKO Festival – Afrika in Berlin

WM 2010-Slogan für Südafrika bringt den Berliner Alexanderplatz im Juni zum stimmungsvollen Beben

(2010sdafrika-Redaktion)

Auf dem Alexanderplatz tummeln sich Menschen in einer farbenfrohen Pracht typisch Afrikas. Workshops, Diskussionen, Musik und Tänze füllen ihn. Menschen verschiedener Nationen tauschen sich aus und lernen sich kennen. Ein Traum? Ausgeträumt! Das „KENAKO Festival – Afrika in Deutschland“ belebt den großen Berliner Standort vom 08. Juni bis 10. Juni 2012.

Mehrere Künstler aus den verschiedensten Winkeln Afrikas werden in Berlin auftreten und die Hauptstadt zum Beben bringen.

Ich will schon seit langem ein großes Afrikafestival in Berlin veranstalten. Es soll nicht nur das Leben im globalen Süden, oder Problematiken aufzeigen, es soll vor allem das Leben für Afrikaner in Deutschland zeigen“, erklärt der Projektleiter Hervé Tcheumeleu von dem Afrika Medienzentrum und Leiter des LoNam-Verlags.

Der Titel der Veranstaltung greift den Slogan der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika auf: Ke Nako – es ist an der Zeit! Das Festival soll dazu beitragen, das Lebensgefühl der AfrikanerInnen in Deutschland erlebbar zu machen, zu Gesprächen anregen, Kontakte zwischen AfrikanerInnen und Deutschen, sowie auch untereinander schaffen und weiterentwickeln und dadurch gegenseitigen Respekt und Verständnis fördern. Denn das Bild Afrikas zeichnet sich für viele Menschen in Deutschland durch Hunger, Kriege und Korruption aus. Die Organisatoren geben diesem Klischee contra und setzen diesem ein differenziertes Bild Afrikas und der in Deutschland lebenden Afrikaner entgegen.

© Logo "KENAKO Festival – Afrika in Deutschland" vom 8. Juni bis 10. Juni 2012 in Berlin.

© Logo „KENAKO Festival – Afrika in Deutschland“ vom 8. Juni bis 10. Juni 2012 in Berlin.

Ein Ziel des Festivals ist die Einbeziehung entwicklungspolitischer Fragestellungen, von Themen des globalen Lernens und der Nord-Süd-Beziehungen über die Integrationsproblematik afrikanischer Migranten bis hin zu einem Bundestreffen in Deutschland lebender Afrikaner.

Bei dem dreitägigen Festival werden Podiumsdiskusionen und Workshops angeboten, Künstler und Musiker zeigen einen Teil der Kultur der Afrodeutschen und Afrikaner. Andere Schwerpunkte finden sich im globalen Lernen und politischer Bildung, sowie Integration und Lebenswirklichkeit von Afrikanern in Deutschland.

Über euren Besuch würden wir uns sehr freuen!!! Kein Eintritt.

Rezension zu „Mother Africa“

„Circus der Sinne“ entführt  in die afrikanische Welt der Farben, Akrobatik und Sinnlichkeit!

(Autoren: Nadja Krupke, Robert Irmscher)

Es ist wieder so weit. Der Zirkus Mother Africa ist zum fünften Mal wieder in Deutschland auf Tournee und verzaubert mit Farben, Rhythmus, Akrobatik, und Tanz! Diesen Winter steht ein besonderes Programm an. Das Team von Mother Africa zeigt sich zur Jubiläumsshow von seiner besten Seite mit den atemberaubenden Vorstellungen.

© Das Zirkusteam von Mother Africa (Quelle: http://www.circus-mother-africa.de)

Der Zirkus entführt sein Publikum in eine Welt der Freude, Vielfalt und Leidenschaft. Die 36 Artisten, Musiker und Tänzer/innen ermöglichten es bis jetzt 900.000 Zuschauern weltweit für zwei Stunden die pulsierende Natur Afrikas für sich neu zu entdecken und das positive Lebensgefühl Afrikas zu erleben. Bunte und ausgefallene Kostüme, Akrobatik und Zirkusvorstellungen, die das Herz schneller schlagen lassen, Tanz der zum Mitmachen anregt und großartige Stimmen spiegeln die Energie und den Facettenreichtum des afrikanischen Kontinents wider. Bewundernswert ist die Leichtigkeit und Authentizität der Vorstellung, die wie ein kleiner fröhlicher Wirbelwind scheint, der alle mitreißt. Die verschiedenen Aufführungen werden mit so viel Kraft, Leidenschaft und Überzeugung dargeboten, dass schnell das Gefühl aufkommt, man sei auf einer großen Feier gelandet, auf der sich alle zusammen wohl fühlen und Spaß verspüren. Der Besucher hat in diesen zwei Stunden die Möglichkeit, Afrika von seiner schönen und kulturellen Seite kennenzulernen und zu erkennen, dass es ein tanzlustiger, lautstarker und freundlicher Kontinent ist.

Die vierjährige Erfolgsgeschichte von Mother Africa verdankt der „Circus der Sinne“ dem 40-jährigen „Vater“ von Mother Afrika, Winston Ruddle. Er ist selbst ausgebildeter Artist und betreibt in Tansania eine Zirkusschule, die Artisten die Chance auf internationalen Erfolg ermöglicht. Er ist für die Choreographie, Musik und die Kostüme verantwortlich und castet selbst in ganz Afrika Künstler. Auch Hubert Schober, der Projektleiter und Co-Produzent, hat in Mother-Africa seine Leidenschaft entdeckt und ist mit seinen großen Erfahrungen eine Bereicherung für das Projekt.

Das vielfältige Programm mit all seinen Künstlern, darunter auch der Schlangenmensch Mwangi Lazaraus Gitu aus Kenia, der „gelenkigste Mensch der Welt“, bringt den Zuschauer, mit seinen unmöglichen Körperstellungen ins schwitzen. Ebenso die Gesangseinlagen der Sängerinnen scheinen magisch und versprühen eine enorme Sinnlichkeit und Schönheit. Man spürt als Zuschauer die Ausdauer und unglaubliche Körperbeherrschung mit der alle Akte vollzogen werden und kann förmlich die Schweißperlen auf den durchtrainierten Hubert Schober und agilen Körpern glitzern sehen.

Doch der „Circus der Sinne“ ist nicht nur Spannung, Spaß und Aufregung für sein Publikum, sondern auch ein Akteur auf entwicklungspolitischer Ebene. 50 Cent jeder verkauften Eintrittskarte werden in langfristige Projekte in Afrika investiert. Ein langjähriges Projekt und Partner von Mother Africa ist Karl-Heinz Böhms Äthiopienhilfe „Menschen für Menschen“. Dieses Jahr gehen die gesammelten Einnahmen an das Projekt „Viva con Aqua“, welches sich für die Trinkwasserversorgung in Afrika einsetzt.

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Mother Africa ist eine sensationelle Show, die einen Eindruck afrikanischer Kulturen vermittelt und die Menschen mit einer Leichtigkeit und trotz des kalten Winters mit einem warmen Gefühl ums Herz wieder nach Hause gehen lässt und den dunklen Kontinent Afrika gar nicht mehr so dunkel scheinen lässt.