Schlagwort-Archive: Qualifikation

Ernüchterung in Nouakchott

Südafrika unterliegt Mauretanien. Bafana Bafana droht Ausscheiden in Qualifikation zum Afrika-Cup 2017

(Autor: Johannes Woywodt)

Nach einem schwachen Auftritt und einer verdienten 1:3- Niederlage gegen Mauretanien am vergangenen Samstagnachmittag droht der südafrikanischen Fußballnationalmannschaft bereits ein Ausscheiden in der Qualifikation zum Afrika-Cup 2017. Nach dem enttäuschenden torlosen Auftakt gegen Gambia, hätte im zweiten Gruppenspieltag ein Auswärtssieg gegen die Westafrikaner die Ausgangslage deutlich verbessert. Mit nur einem Punkt aus zwei Spielen belegt Bafana Bafana den letzten Gruppenplatz und hat bereits fünf Punkte Rückstand auf den Gruppenersten aus Kamerun. Nur der Gruppenerste qualifiziert sich sicher für die Endrunde. Um dieses Ziel noch zu erreichen, bedarf es mittlerweile eines größeren Fußballwunders.

© Südafrikas Fußballnationalmannschaft Bafana Bafana droht nach der Niederlage gegen Mauretanien ein Ausscheiden in der Qualifikation zum Afrika-Cup 2017. Es bedarf mittlerweile eines größeren Fußballwunders. (Quelle: flickr/ GovernmentZA)

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Heißer Herbst für Südafrika

Bafana Bafana muss Leistung zeigen: Fünf Qualifikationsspiele in drei unterschiedlichen Wettbewerben

(Autor: Johannes Woywodt)

Auf die südafrikanische Nationalmannschaft wird ein heißer Herbst zukommen. Von September bis November 2015 bestreitet die von Coach Ephraim Mashaba geleitete Elf fünf wichtige Qualifikationsspiele in drei unterschiedlichen Wettbewerben. Will Bafana Bafana auf allen drei Hochzeiten präsent sein, darf sie sich keine Schwäche mehr leisten. Vielmehr muss sie ihre beste Leistung abrufen.

Patrick de Laive

© Südafrikas Fußballnationalmannschaft erwartet im kommenden Herbst eine Reihe wichtiger Begegnungen. Es handelt sich um Qualifikationsspiele für den Afrika-Cup 2017 in Gabun, den African Nations Championship 2016 in Ruanda und die WM 2018 in Russland. (Quelle: flickr/ Patrick de Laive)

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Erleichtert

Bafana Bafana-Qualifikation für Afrika-Cup unter dem Vorzeichen des Todes von Senzo Meyiwa

(Autor: Johannes Woywodt)

Nach dem Schlusspfiff war die Erleichterung der Spieler zu spüren. Lachende aber auch nachdenkliche Gesichter. Denn dieses letzte Heimspiel in der Qualifikation zum Afrika-Cup war ein Spiel mit mehreren Geschichten. Es war das erste Spiel der südafrikanischen Fußballnationalmannschaft nach dem gewaltsamen Tod ihres Kapitäns und Torwarts Senzo Meyiwa, der am 26. Oktober erschossen worden war.

The Presidency of the Republic of South Africa

© Bafana Bafana hat sich für den Afrika-Cup 2015 in Äquatorialguinea qualifiziert. Überschattet wurde dieser Erfolg vom gewaltsamen Tod ihres Kapitäns und Torwarts Senzo Meyiwa, der am 26. Oktober erschossen worden war. (flickr/ The Presidency of the Republic of South Africa)

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Ein Rivaldo für Bafana Bafana

Fußballtrainer Ephraim „Shakes“ Mashaba setzt auf junge Spieler wie Rivaldo Coetzee – mit Erfolg

(Autor: Johannes Woywodt)

Er wollte bereits alles hinschmeißen und den Trainer bitten, ihn nicht aufzustellen. Die Nacht zuvor hatte er nicht schlafen können, so groß war seine Aufregung. Dazu die nicht verschwinden wollende Nervosität. Was würde passieren, wenn er einen schweren Fehler macht – bei seinem Länderspieldebüt. Ausgerechnet auch noch auswärts im Hexenkessel von Pointe Noire mit seiner bekannten aufgeladenen Stimmung. Überhaupt, was hatte sich Coach Ephraim „Shakes“ Mashaba dabei gedacht, ihn gleich in die Startelf zu befördern. Ihn, Rivaldo Coetzee aus Kakamas aus dem Northern Cape, 17 Jahre alt und Verteidiger von Ajax Cape Town.

Bafana Bafana

© Bafana Bafana erlebt durch Fußballtrainer Ephraim „Shakes“ Mashaba einen Wandel. Die Mannschaft überzeugt in den Qualifikationsspielen für den Afrika-Cup 2015. Allerdings möchte Mashaba keinen kurzfristigen Erfolg, sondern eine nachhaltige Entwicklung mit dem Ziel sich für die WM 2018 in Russland zu qualifizieren. Dabei setzt er auch auf junge Spieler. (Quelle: Chris Kirchhoff/ MediaClubSouthAfrica.com)

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Ein hoffnungsvoller Beginn

Südafrikas Fußballelf startet mit neuem Trainer „Shakes“ Mashaba mit Sieg und Unentschieden

(Autor: Johannes Woywodt)

Mit einem Sieg und einem Unentschieden ist die südafrikanische Fußballnationalmannschaft in die Qualifikation zum Africa Cup gestartet und verschaffte somit ihrem neuen Trainer „Shakes“ Mashaba einen gelungenen Einstand. Nach einem 3:0-Auswärtserfolg in Khartum am 6. September folgte am vergangenen Mittwochabend ein torloses Remis gegen den amtierenden Afrikameister Nigeria.

GovernmentZA

© Die dunklen Wolken über Südafrikas Fußballelf ziehen langsam hinweg. Unter dem neuen Trainer „Shakes“ Mashaba gelang Bafana Bafana ein Sieg gegen den Sudan und ein Unentschieden gegen den Angstgegner Nigeria. Die Fans schauen mit Zuversicht auf die nächsten Qualifikationsspiele des Africa Cups. (Quelle: flickr/ GovernmentZA)

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Das Lügenmärchen vom “White Genocide”

Weiße Südafrikaner werden angeblich gezielt ermordet, beruflich benachteiligt und sozial verdrängt

(Autoren: Ghassan Abid, 2010sdafrika-Redaktion)

Mit der Terminologie „White Genocide“ fühlen sich nicht wenige Südafrikaner weißer Hautfarbe verbunden. Die aus Schwarzen bestehende Mehrheitsgesellschaft würde die weiße Minderheit in der Regenbogennation gezielt ermorden, beruflich benachteiligen und sozial verdrängen. In etlichen Foren, bei Stammtischrunden oder auf Veranstaltungen wird – entweder direkt oder indirekt – auf die scheinbare unterlegene Situation der Weißen hingewiesen. Auch die heute marschierte „Red October-Bewegung“ spricht von der gezielten Auslöschung der Buren. Unterstützt wird sie von mehreren Promis. Doch der nachgesagten Diskriminierung widersprechen die offiziellen Statistiken – und der logische Menschenverstand.

© Weiße Südafrikaner werden von der schwarzen Mehrheitsgesellschaft gezielt attackiert, so die Haupthese der “White Genocide”-Anhänger. Gezielte Ermordung, berufliche Benachteiligung und soziale Verdrängung der Weißen seien zu beobachten. Doch die Realität widerlegt diesen Vorwurf, der auf rassentheoretische Ansätze angelehnt ist. (Quelle: flickr/ Scott Chacon)

© Weiße Südafrikaner werden von der schwarzen Mehrheitsgesellschaft zielgerichtet attackiert, so die Haupthese der “White Genocide”-Anhänger. Gezielte Ermordung, berufliche Benachteiligung und soziale Verdrängung der Weißen seien zu beobachten. Doch die Realität widerlegt diesen Vorwurf, der auf rassentheoretische Ansätze angelehnt ist. (Quelle: flickr/ Scott Chacon)

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WM 2014 ohne Südafrika

Erste Stimmen zur Entlassung von Trainer Gordon Igesund werden laut. Trotz des Sieges kam die Niederlage

(Autor: Ghassan Abid)

Südafrika darf an der WM 2014 in Brasilien nicht teilnehmen. Trotz des Qualifikationssieges gegen die Auswahl von Botswana im Stadion von Durban, muss das Fußballnationalteam Bafana Bafana die Weltmeisterschaft in Lateinamerika von der Ferne aus beobachten. Der 2:1-Sieg Äthiopiens gegen die Zentralafrikanische Republik zerschmetterte den Wunsch der ehemaligen WM-Gastgebernation, erneut das Gefühl von Zusammengehörigkeit zu spüren.

© Ausgeträumt: Das südafrikanische Fußballteam Bafana Bafana hat den Einzug in die WM 2014 in Brasilien verpasst. Trotz des 4:1-Sieges gegen die Auswahl von Botswana reichte es nicht aus. Erste Stimmen zur Entlassung von Trainer Gordon Igesund werden laut. (Quelle: flickr/ DR Roberto Mari)

© Ausgeträumt: Das südafrikanische Fußballteam Bafana Bafana hat den Einzug in die WM 2014 in Brasilien verpasst. Trotz des 4:1-Sieges gegen die Auswahl von Botswana reichte es nicht aus. Erste Stimmen zur Entlassung von Trainer Gordon Igesund werden laut. (Quelle: flickr/ DR Roberto Mari)

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