Schlagwort-Archive: Rassismus

Charlize Theron weint wegen Donald Trump

Südafrikas Top-Schauspielerin in Hollywood kommen beim „Women´s March“ in Utah die Tränen

(Autor: Ghassan Abid)

Kaum ein Thema beschäftigt die Medien zurzeit so sehr wie die aktuelle Präsidentschaft von Donald Trump. Heute gingen hunderttausende Menschen weltweit auf die Straße, um gegen Sexismus, Rassismus und Protektionismus à la Trump zu protestieren. Im US-Bundesstaat Utah ist beim „Women´s March“ unter anderem Südafrikas Aushängeschild in Hollywood gesehen worden. Dort kämpfte nämlich Charlize Theron sichtlich mit ihren Emotionen. Der Filmstar musste sogar weinen.

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© Am heutigen „Women´s March“ im US-Bundesstaat Utah nahm unter anderem die südafrikanische Top-Schauspielerin Charlize Theron teil. Sie kämpfte beim Anti-Trump-Protest sichtlich mit ihren Emotionen. Die 41-jährige Oscar-Preisträgerin musste sogar weinen. (Quelle: Instagram/ Chelsea Handler)

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Gewalt an Universitäten in Südafrika

Rugby-Match an der University of the Free State eskaliert. Weiße Studenten attackieren schwarze Protestler

(Autor: Ghassan Abid)

Während der Fußball eher bei der schwarzen Mehrheitsbevölkerung einer großen Beliebtheit unterliegt, erfreut sich der Rugby-Mannschaftssport einer starken Faszination bei den Weißen am Kap. Am gestrigen Montagabend fand auf dem Gelände der University of the Free State (UFS) in Bloemfontein ein Rugby-Match statt, welches durch schwarze Protestler unterbrochen wurde. Daraufhin eskalierte die Situation. Weiße attackierten Schwarze. Das Land ist geschockt. Erinnerungen an die Apartheid werden wach.

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© Südafrikas Universitäten in Pretoria und Bloemfontein sind in den Mittelpunkt politischer Auseinandersetzungen zwischen Weißen und Schwarzen gerückt. An beiden Hochschulen eskalierte der Streit zwischen den Ethnien. Das gestrige Rugby-Match stellt den bisherigen Höhepunkt dar: Weiße attackierten Schwarze. Südafrika befindet sich im Schock. (Screenshot YouTube/ OFM Videos)

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Politische Forderung ohne Umsetzungswillen

Südafrikas Regierung verurteilt den Fremdenhass in Durban, ohne diesen wirklich bekämpfen zu wollen

(Autor: Ghassan Abid)

Am 16. April untermauerte Präsident Jacob Zuma gegenüber dem Parlament in Kapstadt den Standpunkt, dass „Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Homophobie und Sexismus“ keinen Platz in Südafrika hätten. Die Ausschreitungen in Durban verurteilte das Staatsoberhaupt. Flüchtlinge, Asylbewerber und Personen mit legalem Aufenthaltsstatus genießen einen Schutz. Allerdings nimmt Zuma die illegalen Einwanderer nicht im selben Maße in den Schutz.“Nicht alle Ausländer, die sich in unserem Land aufhalten, sind hier auch illegal„, sagte der ANC-Politiker. Genau an diesem Punkt zeigt sich der fehlende Wille, die universellen Menschenrechte auf alle Individuen in der Regenbogennation gleichermaßen anzuwenden.

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© Südafrikas Präsident Jacob Zuma verurteilte bei seiner letzten Parlamentsrede die fremdenfeindlichen Ausschreitungen in Durban. Allerdings fehlt es am notwendigen Willen, diesen Missstand tatsächlich zu beseitigen. Denn Illegale werden nach wie vor wie Menschen ohne Rechte wahrgenommen. Auf dem Bild ist Zuma mit dem Zulu-König Goodwill Zwelithini zu sehen. (Quelle: flickr/ Rikesh Maharaj)

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Malawi und Somalia evakuieren Bürger

Afrikanische Regierungen treffen Konsequenzen nach Gewaltwelle gegen Ausländer in Südafrika

(2010sdafrika-Redaktion)

Die xenophoben Ausschreitungen in KwaZulu-Natal, genauer gesagt in der Hafenstadt Durban, haben nun die ersten afrikanischen Regierungen dazu veranlasst, ernste Konsequenzen zu ziehen. Malawi und Somalia organisieren zurzeit die Evakuierung ihrer Landsleute aus Südafrika. Bis zum kommenden Wochenende sollen hunderte Bürger in ihre Heimat zurückkehren. Unterdessen versucht die südafrikanische Regierung die Lage in den Griff zu bekommen. Zu den getöteten Menschen wird nun auch ein 14-jähriges Kind gezählt, erklärte heute die Polizei.

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© Die xenophoben Ausschreitungen in Durban haben die Regierungen von Malawi und Somalia dazu veranlasst, ihre Bürger aus Südafrika zu evakuieren. Mittlerweile ist die Angst vor Fremdenhass auch auf Johannesburg übergeschwappt, nachdem es dort zu ersten Unruhen kam. Die Polizei versucht die Lage in den Griff zu bekommen. (Quelle: flickr/ SdotCruz)

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Durban im Ausnahmezustand

Tausende Ausländer flüchten nach fremdenfeindlichen Angriffen. Mehrere Menschen bereits getötet

(Autor: Ghassan Abid)

Die Lage in Durban ist außer Kontrolle geraten, nachdem auf vielen Straßen der Stadt und in der Umgebung Jagd auf afrikanische Ausländer gemacht wird. Vor allem auf Mitbürger aus Ostafrika und Simbabwe hat es der Mob abgesehen. Etliche Läden von Ausländern wurden bereits geplündert und angezündet. Ebenso sollen Menschen lebendig verbrannt worden sein. Die Regierung in Pretoria erklärt nun die erhöhte Alarmbereitschaft in der KwaZulu-Natal-Provinz. Die Polizei wird massiv aufgestockt.

IFRC

© Im Osten Südafrikas wird zurzeit Jagd auf Ausländer gemacht, nachdem der Zulu-König Goodwill Zwelithini vor zwei Wochen ihre Deportation forderte. Ähnlich wie 2008 in Johannesburg [im Bild], befinden sich erneut tausende Ausländer aus afrikanischen Staaten auf der Flucht vor dem Mob. (Quelle: flickr/ IFRC)

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#RhodesHasFallen

Mehr als nur ein „Kampf um Statuen“

(Autor: Detlev Reichel, Kap-Kolumnist des Südafrika-Portals)

Die Statue des stoisch in die Ferne blickenden Cecil John Rhodes, die 81 Jahre lang auf dem Campus der Universität von Kapstadt (UCT) stand, ist fort. Am frühen Donnerstagabend (9. April), um 17:30 Uhr hob der Kran den Sitzenden vom Sockel. Am Abend zuvor hatte der 30-köpfige Universitätsrat der UCT einstimmig beschlossen, das heftig umstrittene Sinnbild des britischen Imperialismus zu beseitigen.

Michael Walker

© Ganze 81 Jahre lang stand die Statue zu Ehren des britischen Unternehmers und Kolonialisten Cecil John Rhodes auf dem Campus der University of Cape Town. Gestern wurde diese nach wochenlanger Debatte entfernt. Sie sei ein Sinnbild des britischen Imperialismus, so die Studierendenschaft. Kap-Kolumnist Detlev Reichel schildert die Hintergründe und Folgen dieses historischen Ereignisses. (Quelle: M. Walker)

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#‎RhodesMustFall‬

Studenten der Universität Kapstadt wollen Rhodes-Statue abreißen lassen. Sie stünde für Rassismus

(2010sdafrika-Redaktion)

Zurzeit bestimmt ein Thema das Leben auf dem Campus der Universität Kapstadt (UCT), das längst die internationale Öffentlichkeit erreicht hat. Washington Post, Al Jazeera oder Spiegel Online berichteten über die Forderung der Studierendenschaft, die auf dem Gelände der UCT befindliche Statue zu Ehren des britischen Kolonialisten Cecil John Rhodes zu entfernen. Er stünde für den „institutionellen Rassismus“ und die „weiße Arroganz“ am Kap. Die Hochschule signalisiert, so ein Studentenvertreter zur Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“, ihre grundsätzliche Zustimmung.

Rhodes (2)

© Unter dem Hashtag #‎RhodesMustFall‬ mobilisieren Südafrikas Studenten für den Abriss der Rhodes-Statue auf dem Campus der Universität Kapstadt. Der britische Unternehmer Cecil John Rhodes stünde für Imperialismus, Rassismus und die weiße Arroganz am Kap, heißt es. Die Hochschule signalisiert, wie die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ erfahren hat, ihre grundsätzliche Zustimmung für die Forderung. (Quelle: Facebook/ UCT: Rhodes Must Fall)

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