Schlagwort-Archive: Raubtier

Hyäne attackiert Kind im Krüger-Nationalpark

15-Jähriger wird bei Übernachtung in Wildschutzgebiet Südafrikas von Raubtier ins Gesicht gebissen

(2010sdafrika-Redaktion)

Am vergangenen Sonntag wurde ein 15-jähriger Junge von einer Hyäne überfallen und lebensgefährlich verletzt. Das Raubtier sei am frühen Morgen in das Schlafzelt der Familie des Kindes eingedrungen und habe ihm ins Gesicht gebissen. Das Kind sei während der Attacke unverzüglich wach geworden. Durch die Schreie ihres Sohnes eilten die Eltern zu ihm, woraufhin die Hyäne fluchtartig das Zelt verließ.

Luis Gosalbez

© Am vergangenen Sonntagmorgen attackierte eine Hyäne gegen 4.30 Uhr einen 15-jährigen Jungen in seinem Schlafzelt im Krüger-Nationalpark. Das Kind wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen im Gesicht ins Krankenhaus gebracht. (Quelle: flickr/ Luis Gosalbez)

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Trophäenjagd in Südafrika in der Kritik

Tierschützer fordern Konsequenzen aus der Tötung des Löwen „Cecil“ in Simbabwe. Die Politik schweigt

(2010sdafrika-Redaktion)

Immer wieder suchen Trophäenjäger aus den USA, aus Europa und China Afrikas Staaten auf, um vom Artensterben bedrohte Tiere wie Löwen, Elefanten oder Nashörner für viel Geld zu töten. Allein am Kap bedient ein ganzer Wirtschaftszweig die Gelüste der ausländischen Gäste. Nun jedoch ist erstmals auch in Südafrika eine öffentliche Debatte über den Sinn und Zweck der Trophäenjagd entbrannt. Das Nachbarland Simbabwe hat vorgemacht, was sich die Tierschützer Südafrikas schon lange wünschen: Den Stopp der Trophäenjagd. Jedoch hielt das dortige Verbot nur eine Woche.

Michael Jansen

© Nach der Tötung des Löwen “Cecil” durch den US-amerikanischen Zahnarzt Walter Palmer in Simbabwe ist erstmals eine öffentliche Debatte über den Sinn und Zweck der Trophäenjagd in Südafrika entbrannt. Die Kritik am Jagdtourismus ist so groß wie noch nie zuvor. (Quelle: flickr/ Michael Jansen)

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Wildkatzen-Kolumne

Katzenarten aus Südafrika: Mensch-(Raub)tier-Konflikt

(Autorin: Andrea C. Schäfer berichtet in ihrer Kolumne über gefährdete Katzenarten in Südafrika. Die Tierpsychologin arbeitet als freiwillige Mitarbeiterin auf der Katzenauffang- und -zuchtstation Wild Cats World, auf welcher sich Gäste über die wilden Katzen hautnah informieren lassen können.)

Für viele Farmer stellen Raubkatzen oder Wildhunde eine Gefahr für die Nutztiere dar. Dieser Konflikt ist jedoch schon viel älter. Während die San (Buschleute) als Jäger und Sammler noch keine Nutztierhaltung kannten, haben die in Richtung Süden einwandernden Bantu-Völker ihre Rinder und das Konzept der Viehhaltung mitgebracht. Durch die Rinder wurden nicht nur wilde Pflanzenfresser, sondern auch die San verdrängt.

Mensch-(Raub)tier-Konflikt

© In dieser Ausgabe der Wildkatzen-Kolumne behandelt Autorin Andrea C. Schäfer den Mensch-(Raub)tier-Konflikt.

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Wildkatzen-Kolumne

Katzenarten aus Südafrika: Karakal

(Autorin: Andrea C. Schäfer berichtet in ihrer Kolumne über gefährdete Katzenarten in Südafrika. Die Tierpsychologin arbeitet als freiwillige Mitarbeiterin auf der Katzenauffang- und -zuchtstation Wild Cats World, auf welcher sich Gäste über die wilden Katzen hautnah informieren lassen können.)

Der Name des Karakal ist aus dem türkischen „karakulak“ abgeleitet, was soviel bedeutet wie „schwarzes Ohr“. Die Rückseiten der großen Ohren dieser Katzen sind nämlich pechschwarz. Der Karakal wird auch „Wüstenluchs“ und in Südafrika „Luchs“ (lynx) genannt, wegen seiner hübschen Ohrpinsel und seiner luchsähnlichen Gestalt. Allerdings ist er nicht mit unseren Luchsen der nördlichen Hemisphäre verwandt!

Karakal

© In dieser Ausgabe der Wildkatzen-Kolumne behandelt Autorin Andrea C. Schäfer den Karakal.

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Wildkatzen-Kolumne

Katzenarten aus Südafrika: Serval

(Autorin: Andrea C. Schäfer berichtet in ihrer Kolumne über gefährdete Katzenarten in Südafrika. Die Tierpsychologin arbeitet als freiwillige Mitarbeiterin auf der Katzenauffang- und -zuchtstation Wild Cats World, auf welcher sich Gäste über die wilden Katzen hautnah informieren lassen können.)

Servale sind hochbeinige Samtpfoten, die deutlich größer sind als „Kleinkatzen“, werden trotzdem zu diesen gezählt. Die etwa kniehohen Katzen haben sich nicht auf eine spezielle Nahrung festgelegt. Sie fressen alles, was sie überwältigen können, von Ratten bis hin zu Antilopenkitzen. Bekannt sind sie als Vogeljäger, denn sie können bis zu drei Meter hoch springen und Vögel aus der Luft greifen!

Serval

© In dieser Ausgabe der Wildkatzen-Kolumne behandelt Autorin Andrea C. Schäfer den Serval.

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Wildkatzen-Kolumne

Katzenarten aus Südafrika: Leopard

(Autorin: Andrea C. Schäfer berichtet in ihrer Kolumne über gefährdete Katzenarten in Südafrika. Die Tierpsychologin arbeitet als freiwillige Mitarbeiterin auf der Katzenauffang- und -zuchtstation Wild Cats World, auf welcher sich Gäste über die wilden Katzen hautnah informieren lassen können.)

Der Leopard (Panthera pardus) ist für mich der effektivste Jäger unter den großen Katzen, denn er hat mehrere Möglichkeiten, sein Überleben zu sichern. Er jagt hauptsächlich nachts und hat nur in Löwen- oder Hyänenrudeln direkte Konkurrenz. Als strikter Einzelgänger kann er jede Form von Beute, auch kleine Tiere wie zum Beispiel Hasen, nutzen.

Leopard

© In dieser Ausgabe der Wildkatzen-Kolumne behandelt Autorin Andrea C. Schäfer den Leoparden.

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Wildkatzen-Kolumne

Katzenarten aus Südafrika: Gepard

(Autorin: Andrea C. Schäfer berichtet in ihrer Kolumne über gefährdete Katzenarten in Südafrika. Die Tierpsychologin arbeitet als freiwillige Mitarbeiterin auf der Katzenauffang- und -zuchtstation Wild Cats World, auf welcher sich Gäste über die wilden Katzen hautnah informieren lassen können.)

Der Gepard (Acinonyx jubatus) ist das schnellste Landsäugetier, er beschleunigt von 0 bis 90 km/h in unter 3 Sekunden und erreicht als Höchstgeschwindigkeit 110-120 km/h, die er jedoch nur etwa 400 Meter aufrechterhalten kann. Der Gepard muss sich also recht nahe an seine Beute heranschleichen. Nach dem Sprint muss die Katze rasten und sich erholen, ganz gleich ob sie eine Beute erwischt hat oder nicht, weil sie sonst an Überhitzung sterben würde!

Gepard

© In dieser Ausgabe der Wildkatzen-Kolumne behandelt Autorin Andrea C. Schäfer den Geparden.

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