Schlagwort-Archive: Rausschmiss

„Red Ants“ in Südafrika

Umstrittene Hausräumungen in Johannesburger Armenvierteln mit Hilfe der „roten Ameisen“

(Autor: Ghassan Abid)

Immer wieder kommt es vor, dass leerstehende Gebäude in Südafrika von afrikanischen Flüchtlingen besetzt und als illegale Wohnorte genutzt werden. Einige der Migranten zahlen irrtümlich Mieten an kriminelle Gangs. In der Metropole Johannesburg ist diese Okkupation besonders häufig zu beobachten, etwa im Problemviertel Hillbrow. Armut, Kriminalität und Arbeitslosigkeit bestimmen den dortigen Alltag der Menschen. Jedoch greifen Immobilienbesitzer immer wieder auf die „Red Ants“ zurück. Gemeinsam mit der Polizei schmeißen sie die verzweifelten Besetzer aus den Häusern raus.

© Die „Red Ants“ werden bei Hausräumungen eingesetzt. Die Aufgabe der „roten Ameisen“ ist es, in den Johannesburger Armenvierteln die Menschen – meist Flüchtlinge aus den afrikanischen Staaten – auf die Straße zu setzen. Politik und Justiz dulden dieses umstrittene Prozedere. (Quelle: flickr/ nuevatribuna.es)

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Türkische Hells Angels gewinnen Machtkampf

Rockerchef Necati „Neco“ Arabaci setzt sich gegen deutsche Altrocker durch. Große Wut in Chartern

(2010sdafrika-Redakion)

Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ erhielt in jüngster Zeit zahlreiche Anfragen, ob der BILD-Bericht vom 22. Dezember 2014 den Tatsachen entspricht, wonach der türkische Hells Angels-Boss Necati „Neco“ Arabaci den Machtkampf gegen die deutschen Altrocker gewonnen hat. Mittlerweile kann die Redaktion bestätigen, dass die Migranten-Rocker sich durchsetzen konnten. Der Hells Angels MC wird sich noch weiter verändern. In zahlreichen deutschen Chartern herrscht große Wut und Verunsicherung über die Zukunft des Klubs. Neco hat den größten Sieg seines Lebens errungen.

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© Der türkische Hells Angels-Boss Necati „Neco“ Arabaci und seine Gefolgschaft haben sich tatsächlich durchgesetzt. Der Rockerklub wird die Türken nicht rausschmeißen. Die deutschen Altrocker haben im Machtkampf gegen die türkischstämmigen Höllenengel eine herbe Niederlage erlitten. Die Macht des Ex-Zuhälters breitet sich weiter aus. Im Bild sind Neco und sein engster Kreis in Izmir zu sehen. (Quelle: Privat)

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Machtpoker beim Hells Angels MC

Türkischer Rockerboss „Neco“ beruft Treffen ein. Zeichen gegen geplanten Rausschmiss setzen

(Autor: Ghassan Abid)

Am 4. Dezember berichtete die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ exklusiv über das Geheimtreffen der weltweiten Charter-Präsidenten des Hells Angels MC in der Türkei. Geplant ist der Rausschmiss des türkischen Rockerchefs Necati „Neco“ Arabaci und seiner Gefolgschaft. Eine solche Maßnahme wäre ein beispielloser Vorgang in der Geschichte des MC. Doch Neco will sich nicht aus dem Klub vertreiben lassen. Er zeigt Stärke und signalisiert, dass er bleiben wird. Seine Männer sind nach Izmir gekommen.

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© Die türkischen Hells Angels wollen sich nicht aus dem Klub vertreiben lassen. Der in Izmir lebende Rockerchef Necati „Neco“ Arabaci hatte für den 5. Dezember ein Treffen einberufen. Man zeigt Stärke und signalisiert, einen geplanten Rausschmiss nicht akzeptieren zu werden. (Quelle: Privat)

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Hells Angels-Krisentreffen in der Türkei

Exklusiv: Rockerchefs aus aller Welt beraten Rausschmiss von Necati „Neco“ Arabaci und HAMC Turkey

(2010sdafrika-Redaktion)

Der Hells Angels MC ist der mächtigste Rockerklub weltweit. Auf allen fünf Kontinenten sind die Höllenengel vertreten. In etlichen Staaten gelten die Biker als Vereinigung der Organisierten Kriminalität. Wie die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ nun erfahren hat, treffen sich zurzeit die weltweiten Charter-Präsidenten des Hells Angels MC in der Türkei. Auf dem Geheimtreffen soll der Rausschmiss der türkischen Brüder beschlossen werden. Man wolle den klubinternen Streit endlich beilegen. Die Rivalität zwischen Deutschen und Türken sei nicht mehr tragbar.

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© Die weltweiten Chefs des Hells Angels MC, die Präsidenten der Charter, sind zu einem Geheimtreffen in der Türkei zusammengekommen. Geplant ist der Rausschmiss des türkischen Rockerchefs Necati „Neco“ Arabaci und seiner Gefolgschaft. Dies wäre ein beispielloser Vorgang in der Geschichte der Hells Angels. (Quelle: Privat)

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Ex-Geheimdienstminister greift Israel scharf an

„Israels Handeln ist kriminell und verstößt gegen Menschenrechte und Völkerrecht“, so Ronnie Kasrils

(2010sdafrika-Redaktion)

Zunehmend mehr Politiker, Intellektuelle und Prominente in Südafrika äußern sich kritisch zum israelischen Vorgehen in Gaza. Der Ton wird spürbar aggressiver, nachdem rund eine Viertelmillion Menschen in Kapstadt für ein dauerhaftes Ende der Militäroffensive und gleichzeitig für die Unabhängigkeit Palästinas demonstriert hatten. Nun meldet sich der ehemalige Geheimdienstminister Ronnie Kasrils zu Wort. Er übt scharfe Kritik am jüdischen Staat. Längst ist die jüdische Gemeinde am Kap zerstritten.

Ronnie Kasrils

© Der Ex-Geheimdienstminister Ronnie Kasrils bezeichnete das israelische Vorgehen in Gaza als kriminell, rechtswidrig und teuflisch. Unterdessen befindet sich auch die jüdische Gemeinde in Südafrika im Streit über die Bewertung der jüngsten Militäroperation des jüdischen Staates. (Quelle: Books LIVE)

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Kap-Kolumne: Neues aus dem eToll-Haus

Die Maut kommt. Südafrikas Mautgegner scheitern vor Gericht. Verbraucher haben das Nachsehen

(Autor: Detlev Reichel ist der Kap-Kolumnist des Südafrika-Portals. Als Missionskind, Sozialist und einstiger Westberliner Anti-Apartheids-Aktivist berichtet er aus und zu Südafrika.)

Die eToll-Saga in Gauteng hat Mitte Dezember ihr vorläufiges Ende gefunden. Der Oberste Gerichtshof von Nord-Gauteng in Tshwane (Pretoria) hat den Antrag der Allianz gegen das elektronische Mautverfahren in Gauteng (Opposition to Urban Tolling Alliance – OUTA) zurückgewiesen. Damit kann das sehr umstrittene Mautverfahren auf Gautengs Autobahnen in Betrieb genommen werden. Die Kosten des Gerichtsverfahrens werden OUTA aufgebürdet.

© Die Maut kommt. Autofahrer müssen nach der Niederlage vor dem Obersten Gerichtshof von Nord-Gauteng in Tshwane (Pretoria) mit spürbaren Kosten rechnen. Steigende Transportkosten werden auf den Preis des Endprodukts umgelegt – sei es das Brot oder die Milch im Supermarktregal oder die Dienstleistung. (Quelle: Rodger Bosch/ MediaClubSouthAfrica.com)

© Die Maut kommt. Autofahrer müssen nach der Niederlage vor dem Obersten Gerichtshof von Nord-Gauteng in Tshwane (Pretoria) mit spürbaren Kosten rechnen. Steigende Transportkosten werden auf den Preis des Endprodukts umgelegt – sei es das Brot oder die Milch im Supermarktregal oder die Dienstleistung. (Quelle: Rodger Bosch/ MediaClubSouthAfrica.com)

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