Schlagwort-Archive: Regisseur

Geheimer Queer-Filmtipp aus Südafrika

Xhosa-Kinodrama „The Wound“ geht auf dem Sundance Film Festival und auf der Berlinale in den Wettbewerb

(Autor: Ghassan Abid)

Es ist schon lange her, dass ein südafrikanischer Film die internationale Kinogemeinschaft begeistern konnte. Zuletzt gewann 2005 das Musikdrama „U-Carmen in eKhayelitsha“ den Goldenen Bären der 55. Berlinale. Ein Jahr später glänzte zudem „Tsotsi“ bei der Oscarverleihung in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“. Nach einem Jahrzehnt der Ruhe wird „The Wound“ (Originaltitel: Inxeba) als neuer Geheimtipp gehandelt. Auf dem aktuell stattfindenden Sundance Film Festival in den USA und auf der in Kürze beginnenden Berlinale geht die jüngste Kap-Produktion in den Wettbewerb.

The Wound

© Der 88-minütige Spielfilm „The Wound“ unter der Regie des aus Johannesburg stammenden John Trengove geht in den internationalen Wettbewerb auf dem Sundance Film Festival in den USA und auf der Berlinale. Die Produktion aus Südafrika wird als Geheimtipp gehandelt. (Quelle: Screenshot/ The Wound)

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Kuba-Show begeistert Berlin

Zigarren, Rum und Rhythmus: „The Bar at Buena Vista“ bringt karibischen Schwung in den Admiralspalast

(Autor: Ghassan Abid)

Kuba ist weltweit, auch in Südafrika, für ganz bestimmte Sachen bekannt: Für teure Zigarren, starken Rum und leidenschaftliche Kultur. Der Tanz spielt in der kubanischen Gesellschaft eine außerordentlich wichtige Rolle, so auch in der aktuellen Show „The Bar at Buena Vista“. Hierbei treten kubanische Musikgrößen – die sogenannten „Grandfathers of Cuban Music“ – auf der Bühne auf. Ihnen gelingt es, das Publikum zum Tanzen zu animieren. Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ schaute sich das feurige Spektakel im Admiralspalast in der Mitte Berlins an.

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© Die Kuba-Show „The Bar at Buena Vista“ ist bis zum 31. Dezember 2016 in Berlin zu sehen. Karibische Leichtigkeit und kubanisches Temperament begeistern die Zuschauer im nahezu ausverkauften Admiralspalast. Hierbei heizen Musiklegenden wie die Sängerin Siomara Avilla Valdés Lescay der Menge mächtig ein. (Quelle: BB Promotion/ Christian Kleiner)

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CIA gab Tipp zur Verhaftung Nelson Mandelas?

Zum 3. Mal wird US-Geheimdienst vorgeworfen, Südafrikas Ikone ins Gefängnis gebracht zu haben

(2010sdafrika-Redaktion)

Das Gerücht, wonach der US-Auslandsgeheimdienst „Central Intelligence Agency“ (CIA) für die Verhaftung der südafrikanischen Widerstandsikone Nelson Mandela verantwortlich sein soll, hält sich seit Jahren hartnäckig. Schon seit 2000 wird öffentlich darüber spekuliert, ob die CIA den Partnerdiensten des Apartheidsregimes den entscheidenden Tipp gegeben hatte, der die populäre ANC-Führungspersönlichkeit für 28 Jahre in den Knast brachte. Nun wird die Debatte durch neue Hinweise entfacht – zum dritten Mal. Dennoch gibt die CIA die Akten immer noch nicht frei.

Matt Brown

© Nelson Mandela saß 28 Jahre seines Lebens im Gefängnis, nachdem die CIA den entsprechenden Tipp an die südafrikanischen Geheimdienste gegeben haben soll. Dieses Gerücht wird zum nun dritten Mal öffentlich thematisiert. (Quelle: flickr/ Matt Brown)

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Filmfestival „Afrikamera“ ein voller Erfolg

Kairo, Timbuktu oder Johannesburg: Ein Kontinent zwischen Krisen und Chancen. Ein Veranstaltungsbericht

(Autor: Ghassan Abid)

Rund 2.500 Zuschauer, darunter der ehemalige Bundespräsident Horst Köhler und seine Gattin, folgten vom 11. bis 16. November dem afrikanischen Kino, welches sich unter dem Namen „Afrikamera“ als feste Institution in der Berliner Kunstszene etablieren konnte. Mit Produktionen vom Norden bis hin zum Süden und vom Westen bis zum Osten Afrikas, stand Afrikamera für ein abwechslungsreiches und informatives Filmprogramm. Längst ist dieses Afrika-Filmfestival eine Veranstaltung für Jedermann und ein Things To Do Event in der Bundeshauptstadt.

Afrikamera

© Das afrikanische Filmfestival „Afrikamera“ lockte in diesem Jahr rund 2.500 Kinobesucher an. Produktionen aus den verschiedensten Winkeln Afrikas sind dem Berliner Publikum präsentiert worden. Das öffentliche Interesse am afrikanischen Kino war sehr groß. Denn das Kino Arsenal als Veranstaltungsort war überfüllt und die einzelnen Vorstellungen komplett ausgebucht [siehe Bild].

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Zwanzig Jahre Demokratie in Südafrika

Haus der Kulturen der Welt veranstaltet vielfältiges Südafrika-Programm im Herzen Berlins

(2010sdafrika-Redaktion)

In diesem Jahr feiert Südafrika seinen zwanzigsten Jahrestag der Demokratie. Der diesjährige Freedom Day war geprägt vom Tod Nelson Mandelas. Seither machen sich Freude und Ernüchterung in der nationalen Berichterstattung breit. Wohin steuert Südafrika, fragt sich die südafrikansiche Öffentlichkeit nach den unzähligen Politskandalen. Das Haus der Kulturen der Welt hat nun ein vielfältiges Programm zusammengestellt.

Haus der Kulturen der Welt

© Das Haus der Kulturen der Welt organisiert die Veranstaltungsreihe „20 Jahre Demokratie in Südafrika“. Podiumsdiskussionen, Filme und Konzerte geben einen guten Einblick in die Geschichte und Gegenwart des Landes. (Quelle: flickr/ mr172)

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Regisseur wagt Tabubruch

TV-Tipp: Dokumentarfilm auf arte rüttelt am Image von Südafrikas Nationalhelden Nelson Mandela

(2010sdafrika-Redaktion)

Wer über den ersten schwarzen Staatspräsidenten Südafrikas etwas ließt, sieht oder hört, der stößt stets auf ein positives Bild einer Persönlichkeit, die für das Eintreten von gewichtigen Idealen einen hohen Preis zahlte musste. Nelson Mandela opferte seine eigene Freiheit, um es einer ganzen Gesellschaft geben zu können. Ein Dokumentarfilmer zweifelt an der bisherigen Darstellung der großen Ikone und bricht somit erstmals ein Tabu.

© Der südafrikanische Regisseur Khalo Matabane greift in seiner 86-minütigen Dokumenation „Madiba – Das Vermächtnis des Nelson Mandela“ kontroverse Fragen zur Person von Nelson Mandela auf. Er rüttelt ganz bewusst am Image des Nationalhelden. Am heutigen Mittwoch um 21.45 Uhr strahlt der TV-Sender arte die umstrittene Doku aus. (Quelle: flickr/ Sean Cronin)

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Mandela-Film in den deutschen Kinos

Madibas Leben beeindruckt, macht emotional und nachdenklich. Ein Mensch, der viel aufopfern musste

(2010sdafrika-Redaktion)

Am morgigen Donnerstag läuft in den deutschen Kinos der Film „Mandela: Der lange Weg zur Freiheit“ an. Am 5. Dezember vergangenen Jahres starb die Weltikone im Alter von 95 Jahren. Nun, rund zwei Monate später, kann das deutsche Publikum miterleben, welche individuellen Einschränkungen der berühmteste Südafrikaner bei seiner eigenen Freiheit ertragen musste, um diese einem gesamten Volk zugutekommen zu lassen.

© Ab dem 30. Januar 2014 ist der Mandela-Film in den deutschen Kinos zu sehen. Die britisch-südafrikanische Produktion geht auf mehrere Lebensabschnitte des Nationalhelden Südafrikas ein. (Quelle: Senator Film)

© Ab dem 30. Januar 2014 ist der Mandela-Film in den deutschen Kinos zu sehen. Die britisch-südafrikanische Produktion geht auf mehrere Lebensabschnitte des Nationalhelden Südafrikas ein. (Quelle: Senator Film)

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