Schlagwort-Archive: Rivalität

Machtpoker beim Hells Angels MC

Türkischer Rockerboss „Neco“ beruft Treffen ein. Zeichen gegen geplanten Rausschmiss setzen

(Autor: Ghassan Abid)

Am 4. Dezember berichtete die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ exklusiv über das Geheimtreffen der weltweiten Charter-Präsidenten des Hells Angels MC in der Türkei. Geplant ist der Rausschmiss des türkischen Rockerchefs Necati „Neco“ Arabaci und seiner Gefolgschaft. Eine solche Maßnahme wäre ein beispielloser Vorgang in der Geschichte des MC. Doch Neco will sich nicht aus dem Klub vertreiben lassen. Er zeigt Stärke und signalisiert, dass er bleiben wird. Seine Männer sind nach Izmir gekommen.

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© Die türkischen Hells Angels wollen sich nicht aus dem Klub vertreiben lassen. Der in Izmir lebende Rockerchef Necati „Neco“ Arabaci hatte für den 5. Dezember ein Treffen einberufen. Man zeigt Stärke und signalisiert, einen geplanten Rausschmiss nicht akzeptieren zu werden. (Quelle: Privat)

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Hells Angels-Krisentreffen in der Türkei

Exklusiv: Rockerchefs aus aller Welt beraten Rausschmiss von Necati „Neco“ Arabaci und HAMC Turkey

(2010sdafrika-Redaktion)

Der Hells Angels MC ist der mächtigste Rockerklub weltweit. Auf allen fünf Kontinenten sind die Höllenengel vertreten. In etlichen Staaten gelten die Biker als Vereinigung der Organisierten Kriminalität. Wie die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ nun erfahren hat, treffen sich zurzeit die weltweiten Charter-Präsidenten des Hells Angels MC in der Türkei. Auf dem Geheimtreffen soll der Rausschmiss der türkischen Brüder beschlossen werden. Man wolle den klubinternen Streit endlich beilegen. Die Rivalität zwischen Deutschen und Türken sei nicht mehr tragbar.

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© Die weltweiten Chefs des Hells Angels MC, die Präsidenten der Charter, sind zu einem Geheimtreffen in der Türkei zusammengekommen. Geplant ist der Rausschmiss des türkischen Rockerchefs Necati „Neco“ Arabaci und seiner Gefolgschaft. Dies wäre ein beispielloser Vorgang in der Geschichte der Hells Angels. (Quelle: Privat)

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„Neco” erhebt Anspruch auf das Main-Gebiet

Machtkampf zwischen türkischen Hells Angels und deutschen Altrockern in Frankfurt am Main

(2010sdafrika-Redaktion)

– Hells Angels-Spezial –

Das Japan Center am Taunustor ist aufgrund seiner fernöstlichen Architektur eines der prägendsten Bauwerke in Frankfurt am Main. Die rote Granitfassade sticht beim Anblick des Hochhauses hervor. Doch rot war in der Nacht vom 3. zum 4. Juli auch der Gehweg vor dem Gebäude. Eine Schießerei zwischen den Hells Angels hat die hessischen Behörden in Alarmbereitschaft versetzt. Für diese Bluttat soll der türkische Rockerboss Necati Arabaci alias „Neco” verantwortlich sein, heißt es wiederholt innerhalb der Rockerszene.

silberne.surfer

© In der Nacht vom 3. zum 4. Juli ereignete sich die bislang brutalste Auseinandersetzung zwischen türkischen und deuschen Hells Angels. Für die Schießerei am Frankfurter Taunustor [im Bild] ist der türkische Nomads-Präsident Necati Arabaci alias „Neco” verantwortlich, heißt es im Rockermilieu. Die Tat sollte seinen Machtanspruch demonstrieren und gleichzeitig eine Vergeltungsaktion darstellen. (Quelle: flickr/ silberne.surfer)

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Hells Angels-Boss „Neco“ wird mächtiger

Türkischer Höllenengel in Köln und neuerdings auch in Frankfurt am Main einflussreichster Rocker

(2010sdafrika-Redaktion)

© Necati Arabaci alias “Neco”, Präsident des Hells Angels MC Nomads Turkey, wird immer mächtiger. Er ist nicht mehr nur in Köln der einflussreichste Rocker, sondern neuerdings auch in Frankfurt am Main. Zudem sollen türkische Höllenengel im Auftrag des Rockerbosses demnächst nach Südafrika reisen. Im aktuellen Bild ist Neco mit einem engen Vertrauten aus Frankfurt am Main zu sehen. (Quelle: Privat)

© Necati Arabaci alias “Neco”, Präsident des Hells Angels MC Nomads Turkey, wird immer mächtiger. Er ist nicht mehr nur in Köln der einflussreichste Rocker, sondern neuerdings auch in Frankfurt am Main. Zudem sollen türkische Höllenengel im Auftrag des Rockerbosses demnächst nach Südafrika reisen. Im aktuellen Bild ist Neco mit einem engen Vertrauten aus Frankfurt am Main zu sehen. (Quelle: Privat)

Wer in Kölner Rockerkreisen verkehrt, der hört ziemlich schnell den Namen Necati Arabaci alias “Neco”, Präsident des Hells Angels MC Nomads Turkey. Unumstritten ist er die einflussreichste Person im Kölner Türsteher- und Rotlichtmilieu. Wie die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ erfahren hat, konnte sich Neco neuerdings auch in Frankfurt am Main etablieren.

Necos Leute, meist Hells Angels mit türkischem Migrationshintergrund, setzen die Entscheidungen des türkischen Rockerbosses in Köln und in Frankfurt am Main umgehend um. Der Abgeschobene wird regelmäßig primär über die Rockerlage in Nordrhein-Westfalen informiert. Nun weitet sich sein unmittelbarer Einflussbereich auch auf das benachbarte Bundesland Hessen aus.

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Neues Rockerbündnis in Deutschland

Exklusiv: Hells Angels schließen AFFA-Geheimabkommen mit Balkan-Streetgang United Tribuns

(Autor: Ghassan Abid)

Die nachfolgende Information dürfte wie eine Bombe bei Medien und Kripobehörden einschlagen. Der weltweit agierende Hells Angels MC und die vor allem in Süddeutschland herrschende Streetgang United Tribuns haben ein Geheimabkommen geschlossen, das zu Beginn dieses Jahres in Kraft trat. Mehrere zuverlässige Quellen innerhalb der deutschen und schweizerischen Rockerszene haben diese Information gegenüber einem Insider der Redaktion bereits bestätigt. Ein neuer Frontverlauf entsteht. Doch die genauen Folgen dieser Machtkonstellation für die Öffentlichkeit sind noch nicht absehbar.

    © Zu Beginn dieses Jahres trat ein neues Rockerbündnis in Deutschland in Kraft. Die Rockergruppierung Hells Angels und die Streetgang United Tribuns haben zum Ende vergangenen Jahres ein Geheimabkommen geschlossen, wie die Redaktion von "SÜDAFRIKA - Land der Kontraste" von einem Insider am 4. Januar 2014 exklusiv erfahren hat. Die Folgen dieses Bündnisses sind noch nicht absehbar.

© Zu Beginn dieses Jahres trat ein neues Rockerbündnis in Deutschland in Kraft. Die Rockergruppierung Hells Angels und die Streetgang United Tribuns haben zum Ende vergangenen Jahres ein Geheimabkommen geschlossen, wie die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ von einem Insider am 4. Januar 2014 exklusiv erfahren hat. Die Folgen dieses Bündnisses sind noch nicht absehbar.

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Rocker im Visier des Verfassungsschutzes

Vier Geheimdienste der Länder agieren gemeinsam mit Polizeien gegen Hells Angels und Bandidos

(Autor: Ghassan Abid)

Die Hells Angels zählen unumstritten zu den einflussreichsten Rockergruppierungen weltweit. In den USA, in Deutschland und in Südafrika haben sich die Höllenengel massiv breitgemacht, unter anderem durch Ausübung von Gewalt. Längst sind nicht nur viele Staatsanwaltschaften und die siebzehn Kriminalpolizeien von Bund und Ländern mit der Rockerbekämpfung voll ausgelastet. Ebenso ist das Spezialkommando der Bundespolizei, die GSG 9, mit aller Härte eingesetzt worden. Weniger bekannt ist hingegen, dass nun auch der Verfassungsschutz auf die Hells Angels angesetzt worden ist. Vier Innenminister greifen auf alle ihnen unterstehenden Sicherheitsbehörden zurück, um die Macht der Rocker einzudämmen.

© Hells Angels und Bandidos zählen zu den einflussreichsten kriminellen Rockergruppierungen in Deutschland. BKA und sechszehn LKA greifen mit Unterstützung der GSG 9 hart durch. Weniger bekannt ist, dass auch vier Verfassungsschutzämter der Länder Saarland, Thüringen, Bayern und Hessen auf die Rocker angesetzt worden sind. (Quelle: flickr/ mikael.zellmann)

© Hells Angels und Bandidos zählen zu den einflussreichsten kriminellen Rockergruppierungen in Deutschland. BKA und sechszehn LKA greifen mit Unterstützung der GSG 9 hart durch. Weniger bekannt ist, dass auch vier Verfassungsschutzämter der Länder Saarland, Thüringen, Bayern und Hessen auf die Rocker angesetzt worden sind. (Quelle: flickr/ mikael.zellmann)

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Desillusionierung ehemaliger ANC-Guerillas

Im Interview mit Ludger Schadomsky, Redaktionsleiter der Deutschen Welle

(Autor: Ghassan Abid)

    © Ludger Schadomsky ist Buchautor und Redaktionsleiter beim deutschen Auslandsrundfunk Deutsche Welle. Vor Kurzem hielt sich der Journalist zwecks Recherche für einen Artikel in Qunu auf, der Heimat von Nelson Mandela. (Quelle: DW)

© Ludger Schadomsky ist Buchautor und Redaktionsleiter beim deutschen Auslandsrundfunk Deutsche Welle. Vor Kurzem hielt sich der Journalist zwecks Recherche für einen Artikel in Qunu auf, der Heimat von Nelson Mandela. (Quelle: DW)

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ den für die Deutsche Welle tätigen Journalisten und Afrika-Buchautoren Ludger Schadomsky. Sie studierten in Köln und schließlich in Kapstadt. Wie kam es dazu, dass sie den Weg nach Südafrika fanden?

Antwort: Während der Umwälzungen am Kap zu Beginn der 90er-Jahre studierte ich in Köln Afrikanistik und Politikwissenschaften. Klar war, dass ich mich intensiver und vor allem vor Ort mit dem „neuen Südafrika“ auseinandersetzen wollte. Also habe ich mich um ein DAAD-Stipendium zum Studium der Sprache Xhosa an der Universität Kapstadt (UCT) bemüht. So kam ich 1996 nach Südafrika und blieb bis 1998, schloss mein Studium an der UCT ab und begann parallel als Korrespondent für die Zeitungen „Afrika Post“ und „afrika süd“ zu berichten – eine faszinierende Zeit, zumal der Berichtsraum nicht nur Südafrika, sondern auch die Nachbarländer umfasste. Die Berichterstattung über die Aufarbeitung der Apartheidverbrechen in der sog. „Wahrheits- und Versöhnungskommission“(TRC) gehört bis heute, trotz vieler anschließender Reisen in afrikanische Krisengebiete, zum Aufwühlendsten überhaupt. Demgegenüber stand die Verabschiedung der modernsten Verfassung der Welt – ein Meilenstein für die junge Regenbogennation! 1998 bin ich schweren Herzens für ein Volontariat zur Deutschen Welle nach Deutschland zurückgegangen, wo ich heute als Redaktionsleiter tätig bin.

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