Schlagwort-Archive: Schriftsteller

Kooperation zwischen ZDF und M-Net

Öffentlich-rechtlicher Rundfunk aus Mainz arbeitet mit südafrikanischem Pay-TV-Sender zusammen

(2010sdafrika-Redaktion)

Das ZDF arbeitet erstmals mit dem Pay-TV-Sender M-Net bei der Verfilmung des Krimi-Romans „Rote Spur“ (Originaltitel „Trackers“) des Bestseller-Autors Deon Meyer zusammen. M-Net gehört zum südafrikanischen Medienkonzern Naspers mit einem Jahresumsatz von rund fünf Milliarden Euro. Der in Paarl unweit von Kapstadt geborene Schriftsteller Meyer wird als Drehbuchautor bei der Produktion mitwirken, teilte das ZDF in einer Pressemitteilung vom 4. Dezember 2018 mit.

© Das ZDF und M-Net vom südafrikanischen Medienkonzern Naspers werden bei der Verfilmung des Krimi-Romans „Rote Spur“ (Originaltitel „Trackers“) des Bestseller-Autors Deon Meyer zusammenarbeiten. Die 6-teilige Serie soll Anfang 2019 in Kapstadt und Umgebung gedreht werden. (Quelle: flickr/ warrenski)

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„Unter Zuma geht es in Südafrika bergab.“

Im Interview mit Bartholomäus Grill, renommierter Afrika-Korrespondent von „Die Zeit“ und „Der Spiegel“

(Autor: Johannes Woywodt)

Kaum ein anderer deutschsprachiger Journalist und Schriftsteller hat sich in den vergangenen 25 Jahren so intensiv mit dem afrikanischen Kontinent auseinandergesetzt wie Bartholomäus Grill. Seit seiner ersten Reise nach Tansania entwickelte sich eine Leidenschaft für Afrika, die er seit 1993 zunächst als Korrespondent des Wochenmagazins „Die Zeit“ und seit 2013 für das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ zum Beruf machte. Neben seiner journalistischen Arbeit verarbeitete Grill seine vielfältigen Eindrücke in preisgekrönten Büchern („Ach, Afrika. Berichte aus dem Inneren eines Kontinents“ und „Laduuuuuma! Wie der Fußball Afrika verzaubert„). In diesen Büchern präsentiert der studierte Kunsthistoriker, Philosoph und Soziologe den afrikanischen Kontinent mit all seinen Facetten, Widersprüchen und seiner Lebensfreude, ohne dabei belehrend oder beschönigend zu wirken. Sein aktuellstes Buch „Um uns die Toten – Meine Begegnungen mit dem Sterben“ setzt sich tiefgründig und einfühlsam mit dem Sterben auseinander. Einem Thema, das ihn nicht nur während seiner Arbeit immer wieder begleitete. Bartholomäus Grill lebt und arbeitet in Kapstadt und nahm sich für das Online-Medium „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ Zeit, einige Fragen zu beantworten.

BG

© Bartholomäus Grill zählt zu den renommiertesten Afrika-Journalisten im deutschsprachigen Raum. Seit 1993 berichtet der gebürtige Bayer als Korrespondent des Wochenmagazins „Die Zeit“ und seit 2013 für das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ über Afrika. Zudem ist Grill als erfolgreicher Buchautor tätig. Johannes Woywodt interviewte den Journalisten zu seiner Arbeit und zur politischen Situation am Kap.

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André Brink stirbt im Alter von 79 Jahren

Schriftsteller mahnte kurz vor Tod die Meinungsfreiheit an. Belgische Universität verlieh Ehrendoktortitel

(2010sdafrika-Redaktion)

Am 2. Februar ist Südafrikas Schriftsteller André Brink gemeinsam mit Eve Ensler aus den USA und Jean-Claude Guillebaud aus Frankreich von der belgischen Universität UCL mit einem Ehrendoktortitel gewürdigt worden. Brink habe mit seiner Afrikaans-Literatur einen Beitrag dazu geleistet, gegen die Ungerechtigkeiten in Gestalt der Apartheid einzutreten. Vier Tage später starb der Schriftsteller auf dem Rückflug nach Kapstadt, der vor seinem Tod an einen Rollstuhl gebunden war. Die genauen Todesumstände sind bislang unklar.

Books Live

© Südafrika verliert einen bedeutenden Schriftsteller. Im Alter von 79 Jahren starb André Brink am 6. Februar auf dem Rückflug nach Südafrika im Flugzeug. Er nutze, ähnlich wie Nadine Gordimer, seine Autorentätigkeit dafür, um die Ungerechtigkeiten in Gestalt der Apartheid anzuprangern. Im Neuen Südafrika sah Brink die Ideale Mandelas in Gefahr. (Quelle: flickr/ Books Live)

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Steinmeiers Arbeitsbesuch in Südafrika

Achte Deutsch-Südafrikanische Binationale Kommission rutscht in die Bedeutungslosigkeit ab

(2010sdafrika-Redaktion)

Freundschaft ist eine Tür zwischen zwei Menschen. Sie kann manchmal knarren, sie kann klemmen, aber sie ist nie verschlossen.“, hielt der spanische Schriftsteller Baltasar Gracián fest. Mit diesem Zitat kann der kürzliche Arbeitsbesuch des deutschen Außenministers Frank-Walter Steinmeier in Südafrika beschrieben werden. Denn längst ist klar, dass die Regierung in Pretoria neue Freundschaften pflegt und diese der Zusammenarbeit mit Deutschland vorzieht.

Photothek/Grabowsky

© Der kürzliche Südafrika-Arbeitsbesuch des Bundesaußenministers Frank-Walter Steinmeier verlief ernüchternd ab. Denn bedeutende Beschlüsse in den deutsch-südafrikanischen Beziehungen gab es keine. Längst hat sich Pretoria auf Moskau und Peking ausgerichtet. (Quelle: Photothek/Grabowsky)

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Südafrika trauert um Nadine Gordimer

Literaturnobelpreisträgerin stirbt im Alter von 90 Jahren. Das Kapland verliert weitere große Persönlichkeit

(2010sdafrika-Redaktion)

Die Literaturnobelpreisträgerin Nadine Gordimer ist am gestrigen Sonntag im Alter von 90 Jahren gestorben, ließ ihre Familie heute verlauten. Sie zählte zu den international bekanntesten Schriftstellern Südafrikas und schärfsten Kritikern der Apartheid. Ebenso setzte sie ihre Kritik im demokratischen Südafrika, nun allerdings gegen den ANC gerichtet, fort. Die ausufernde Korruption, Einschränkung der Pressefreiheit und Habgier der Elite prangerte sie öffentlich an. Nach dem Tod Nelson Mandelas am 5. Dezember 2013 verliert das Kapland eine weitere große Persönlichkeit.

Books Live

© Südafrika verliert nach dem Tod Nelson Mandelas die zweite große Persönlichkeit innerhalb eines Jahres. Im Alter von 90 Jahren starb die Literaturnobelpreisträgerin Nadine Gordimer in Johannesburg. Sie nutzte ihre Autorentätigkeit dafür, um die Ungerechtigkeiten während der Apartheid und im Neuen Südafrika anzuprangern.(Quelle: flickr/ Books Live)

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„GEFÄHRTEN“ im Theater des Westens

„Handspring Puppet Company“ aus Südafrika verzaubert Berliner Publikum. Ein grandioses Spektakel

(Autoren: 2010sdafrika-Redaktion, Ghassan Abid)

Überall in Berlin sind Poster zu sehen, die ein Pferd zeigen. Es handelt sich hierbei um das Theaterstück „GEFÄHRTEN“, das mindestens bis September 2014 im Theater des Westens zu sehen ist. Das von „Stage Entertainment“ betreute Spektakel erzählt die Geschichte einer tiefen Freundschaft zwischen Mensch und Tier. Südafrikanische Künstler ermöglichten dieses grandiose Erlebnis im Herzen Berlins, mit aufwendig hergestellten Puppen.

© Zurzeit läuft im Theater des Westens das Stück "GEFÄHRTEN", in welchem auf südafrikanische Puppen zurückgegriffen wird. Rund 40 Darsteller verzaubern das Publikum und schaffen im Zusammenspiel mit der Bühnentechnik eine perfekte Illusion. (Quelle: Stage Entertainment)

© Zurzeit läuft im Theater des Westens das Stück „GEFÄHRTEN“, in welchem auf südafrikanische Puppen zurückgegriffen wird. Rund 40 Darsteller verzaubern das Publikum und schaffen im Zusammenspiel mit der Bühnentechnik eine perfekte Illusion. (Quelle: Stage Entertainment)

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„Ich gebe keine Interviews“

J. M. Coetzee, Südafrikas führender Dichter, las auf dem Internationalen Literaturfestival Berlin vor

(Autoren: Johanna Hecht, Ghassan Abid)

© J.M. Coetzee trat als Südafrikas führender Schriftsteller am 10. September 2013 auf dem Internationalen Literaturfestival Berlin auf. "SÜDAFRIKA - Land der Kontraste" war vor Ort und beobachtete das literarische Spektakel im Herzen der Bundeshauptstadt. (Quelle: Jerry Bauer)

© J. M. Coetzee trat als Südafrikas führender Schriftsteller am 10. September 2013 auf dem Internationalen Literaturfestival Berlin auf. „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ war vor Ort und beobachtete das literarische Spektakel im Herzen der Bundeshauptstadt. (Quelle: Jerry Bauer)

John Maxwell Coetzee ist mit Abstand der populärste Schriftsteller Südafrikas, der dem Medienrummel alles andere als aufgeschlossen ist. Interviews gibt er selten. Auch eine diesbezügliche Anfrage von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ wurde negativ erwidert. Der Kapstädter, der sich von der Öffentlichkeit abschirmt, ist ein gefragter poetischer Zeitgenosse in der internationalen Literaturszene. Zweimal erhielt er den Booker Price und einmal den Literaturnobelpreis in 2003. Am 10. September 2013 trat Coetzee auf dem Internationalen Literaturfestival Berlin (ilb) auf.

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