Schlagwort-Archive: Schutzgelderpressung

Neuntes Hells Angels-Charter am Kap eröffnet

HAMC, Red Devils und Crusaders MC erleben starken Mitgliederboom in Südafrika. Biker bewaffnen sich

(2010sdafrika-Redaktion)

In kaum einem Land auf dem Globus wachsen international agierende Rockergruppierungen wie der Hells Angels MC so schnell wie in Südafrika. Kürzlich eröffneten die Höllenengeln fernab von der Öffentlichkeit das Charter „Hells Angels MC 1000 Hills“, nachdem bereits im vergangenen Jahr die Klubhäuser „Georgetown“ und „Warrior Coast“ ins Leben gerufen wurden. Somit verfügen die Hells Angels über neun Charter allein in Südafrika. Ebenfalls ziehen befreundete MCs nach. Ihr Einfluss wächst weiter.

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© Outlaw Motorcycle Gangs – wie Hells Angels, Red Devils und Crusaders – erleben in Südafrika einen Mitgliederboom. Mittlerweile haben die Hells Angels neun und deren Unterstützerklub Red Devils dreizehn Klubhäuser am Kap eröffnet. Besorgniserregend sind Meldungen über eine zunehmende Bewaffnung der Biker. (Quelle: Privat)

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Lady Gaga mit Hells Angels-Shirt

US-Musikstar wirbt in New York für kriminelle Rockergruppierung. Ermittler sind entsetzt. Ein Skandal!

(Autor: Ghassan Abid)

Lady Gaga zählt unumstritten zu den ganz großen Musik-Stars weltweit. Alleine auf Facebook hat sie über 61 Millionen Likes. Dazu weitere 48,4 Millionen Follower auf Twitter. Ebenso genießt sie in Südafrika eine starke Popularität. Nicht zu vergessen die vielen jungen Frauen, die die italienischstämmige Pop-Musikerin als Vorbild nehmen und regelmäßig ihren Werdegang verfolgen. Nun jedoch dürfte ihr Image einen schweren Schaden erlitten haben. Ermittler sind über ihr Outfit in New York entsetzt.

Gail

© Am 23. Juni 2015 ist Lady Gaga in New York in einem Support-Shirt der Hells Angels gesehen worden. Der Schriftzug „Big Red Machine“ ist eindeutig dem Rockerklub zuzuordnen. Nun nutzen die Hells Angels in diesen Tagen die Fotos, um für sich massiv Werbung zu machen. Ermittler sind entsetzt. Immerhin habe sie eine Vorbildfunktion gegenüber Millionen von Menschen zu erfüllen. (Quelle: flickr/ Gail)

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Neue Rockerbruderschaft in Südafrika

Exklusiv: Hells Angels, Red Devils und Crusaders MC schließen Bündnis mit globaler Symbolkraft

(2010sdafrika-Redaktion)

Südafrikas Rocker befinden sich seit dem gewalttätigen Zwischenfall durch Angehörige des Gypsy Joker MC vom 28. November 2014 unter Beobachtung, nachdem die Behörden wachgerüttelt wurden. Ein Insider berichtet der Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“, dass vor allem der Hells Angels MC immer öfters unerwarteten Besuch von der Polizei bekam. Rocker und ihre Motorräder wurden gezielt gefilmt. Nun ist bekannt geworden, dass ein bedeutendes Machtbündnis am Kap geschlossen wurde. Drei Bikerklubs treten nun als eine Bruderschaft auf. Erst zum Anfang 2014 schlossen sich in Deutschland die türkischen Hells Angels zuerst mit den United Tribuns und einige Monate später mit dem Abou-Chaker-Clan zusammen.

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© Drei Rockerklubs schließen in Südafrika ein Machtbündnis mit internationaler Symbolkraft. Hells Angels, Red Devils und Crusaders MC treten nun als eine Gemeinschaft auf. Die Rocker am Kap werden zunehmend mächtiger, begünstigt durch die ausbleibende Ermittlungsarbeit der Behörden. (Quelle: Privat)

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Red Devils MC eröffnet Charter in Kapstadt

Unterstützerklub der Hells Angels weitet Einflussbereich in Südafrika aus. Expansion schreitet voran

(Autor: Ghassan Abid)

Während in Deutschland mehrere Rockerklubs ihre Charters bzw. Chapters auf Druck des Staates schließen mussten, ist in Südafrika ein anderweitiger Trend zu erkennen. Wie die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ von einem Insider erfahren hat, haben die Red Devils nun auch in Kapstadt eine Repräsentanz. Gefeiert wurde die Charter-Eröffnung bei den Hells Angels am Westkap. Die Rocker werden im südlichen Afrika immer mächtiger.

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© Hells Angels und Red Devils MC sind in Südafrika kontinuierlich am Wachsen. Mit der Eröffnung eines achten Charters in Kapstadt konnten die „Roten Teufel“ ihren Einflussbereich erheblich ausweiten. Beide Rockervereinigungen werden mit kriminellen Aktivitäten in Verbindung gebracht. Auf dem Foto vom 19. Dezember sind die Kapstädter Red Devils zu sehen. (Quelle: Privat)

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„Südafrikas Hells Angels sind eine Gefahr“

Im Interview mit André Schulz, Vorsitzender des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK)

(Autor: Ghassan Abid)

Andre Schulz

© André Schulz ist seit 2011 Vorsitzender des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK), dem gewerkschaftlichen Berufsverband der Kriminalpolizei in Deutschland. Im Interview mit der Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ warnt der beim LKA Hamburg tätige BDK-Vorsitzende vor den wachsenden Rockerstrukturen in Südafrika. Dafür bedarf es aber politischen Willen, um auch am Kap gegen Hells Angels und Red Devils vorzugehen. Denn Südafrikas Hells Angels sind ähnlich wie der deutsche Ableger eine Bedrohung für die Gesellschaft, so Schulz.

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ Herrn André Schulz, Vorsitzender des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK) und Mitarbeiter beim LKA Hamburg im Bereich der wissenschaftlichen Analyse und Forschung. Die Bekämpfung der Rockerkriminalität hat sich zu einem Schwerpunktthema deutscher Behörden entwickelt. Wie wirksam sind Kuttenverbote, Klubschließungen und eine demonstrative Polizeipräsenz tatsächlich?

Antwort: All das sind erforderliche Bausteine bei der Bekämpfung der Rockerkriminalität. Kriminelle Rockergruppierungen spielen für die Polizei mehr und mehr eine Rolle. Im Jahr 2013 stand in Deutschland beinahe jedes achte Verfahren im Bereich der Organisierten Kriminalität (OK) im Zusammenhang mit Rockergruppierungen. Der BDK weist bereits seit Jahren auf die steigende Bedrohung für die Gesellschaft durch polizeirelevante Rockerclubs (sog. OMCG’s = outlaw motorcycle gangs), wie die Hells Angels, Bandidos oder Gremium MC, hin.

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Türkische Hells Angels gründen Elite-Truppe

Exklusiv: Nach Rocco-Tod formierte sich elitäre HAMC-Gruppierung aus Türken und Arabern in Köln

(Autoren: 2010sdafrika-Redaktion, Ghassan Abid)

Der Höllengel Erdal I. alias „Rocco“ war als Führungsmitglied des Hells Angels MC bundesweit bekannt gewesen. Der „Sergeant at Arms“ war für die Disziplin und Sicherheit innerhalb des Rockerklubs zuständig. Sobald es Stress unter den Brüdern gab, wurde „Rocco“ beauftragt, diesen aus der Welt zu schaffen. Umso größer war dann der Schock, als er am 11. Oktober 2013 völlig unerwartet starb. In der Konsequenz dessen kam es zu einer grundlegenden organisatorischen Veränderung, die der Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ bekannt geworden ist. Eine Elite-Truppe wurde gegründet.

Kölner HAMC

© EXKLUSIV-Bild: Necati Arabaci alias „Neco“, der Präsident des Hells Angels MC Nomads Turkey, hat nach dem Tod des Höllengels Erdal I. alias „Rocco“ eine Elite-Truppe in Köln zusammengestellt [im Bild]. Die türkisch- und arabischstämmigen Bodybuilder arbeiten äußerst diszipliniert und verdeckt. Über die Rocker ist nicht viel bekannt. Sie agieren wie ein Phantom. (Quelle: Privat)

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Deutsche Hells Angels-Geldwäsche in Südafrika

Exklusiv: Im Interview mit Ulrich Detrois alias „Bad Boy Uli“, Hells Angels-Aussteiger und Buchautor

(Autor: Ghassan Abid)

    © Ulrich Detrois war einer der einflussreichsten deutschen Hells Angels-Mitglieder. Unter dem Rockernamen „Bad Boy Uli“ schaffte er es zum De Facto-Präsidenten des Charters Kassel. Nach seinem Rausschmiss, verfasste der Ex-Höllenengel die beiden Bücher „Höllenritt: Ein deutscher Hells Angel packt aus“ und „Wir sehen uns in der Hölle“. Insiderwissen wurde öffentlich gemacht. Seither lebt der Kasseler an einem geheimen Ort, stets der Gefahr eines Mordanschlages ausgesetzt. "SÜDAFRIKA - Land der Kontraste" interviewte exklusiv den Hells Angels-Aussteiger, der weitere Interna zu den deutsch-südafrikanischen Beziehungen offenbarte. (Quelle: Ullstein Buchverlage)

© Ulrich Detrois war einer der einflussreichsten deutschen Hells Angels-Mitglieder. Unter dem Rockernamen „Bad Boy Uli“ schaffte er es zum De Facto-Präsidenten des Charters Kassel. Nach seinem Rausschmiss, verfasste der Ex-Höllenengel die beiden Bücher „Höllenritt: Ein deutscher Hells Angel packt aus“ und „Wir sehen uns in der Hölle“. Insiderwissen wurde öffentlich gemacht. Seither lebt der Kasseler an einem geheimen Ort, stets der Gefahr eines Mordanschlages ausgesetzt. „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ interviewte exklusiv den Hells Angels-Aussteiger, der weitere Interna zu den deutsch-südafrikanischen Beziehungen offenbarte. (Quelle: Ullstein Buchverlage)

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ den ehemaligen Vizepräsidenten der Hells Angels in Kassel und heutigen Buchautoren Ulrich Detrois alias „Bad Boy Uli“. Wie kamen Sie in den 90er-Jahren zu den Rockern und wie erlebten Sie diese Zeit?

Antwort: In den 90ern habe ich mit einigen anderen Zuhältern zuerst den Motorradclub BONES gegründet. Dieser war ein national tätiger Motorradclub, der hauptsächlich im Rotlicht tätig war. Da ich schon seit meinem 14. Lebensjahr Motorrad und auch Motorradrennen gefahren bin, lag es für mich auf der Hand, meine berufliche Expansion im Rotlichtmilieu mit dem Motorradfahren zu verbinden und die Kontakte des MC entsprechend zu nutzen.

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