Schlagwort-Archive: Schwarze

Farblose Schwarze

Wie ein Aberglauben Albinos ausgrenzt und in Gefahr bringt. Zwei Models aus Südafrika machen Mut

(2010sdafrika-Redaktion)

In einigen Teilen Afrikas versprechen Medizinmänner, dass mit dem Zermalmen von Knochen der Albinos die Heilung von Aids möglich sei. Darüber hinaus behaupten die Wunderheiler, dass Sex mit Albinos gesund machen könne. Daher sind Vergewaltigungen die Konsequenz dieses Gerüchtes, insbesondere im Osten und Süden des Kontinents. Aus Südafrika werden seit Jahren Stimmen laut, die die Diskriminierung nicht länger hinnehmen wollen. Dem Aberglauben müsse man wirksam begegnen.

angs school

© Albinos werden im Osten und Süden Afrikas beleidgt, ausgegrenzt und angegriffen. Ihre Knochen können angeblich Aids heilen, behaupten Medizinmänner. In einzelnen Staaten werden sie bisweilen regelrecht gejagt. In Südafrika hingegen erfahren Menschen mit Albinismus eine starke Ablehnung. (Quelle: flickr/ angs school)

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Gewalt an Universitäten in Südafrika

Rugby-Match an der University of the Free State eskaliert. Weiße Studenten attackieren schwarze Protestler

(Autor: Ghassan Abid)

Während der Fußball eher bei der schwarzen Mehrheitsbevölkerung einer großen Beliebtheit unterliegt, erfreut sich der Rugby-Mannschaftssport einer starken Faszination bei den Weißen am Kap. Am gestrigen Montagabend fand auf dem Gelände der University of the Free State (UFS) in Bloemfontein ein Rugby-Match statt, welches durch schwarze Protestler unterbrochen wurde. Daraufhin eskalierte die Situation. Weiße attackierten Schwarze. Das Land ist geschockt. Erinnerungen an die Apartheid werden wach.

UFS

© Südafrikas Universitäten in Pretoria und Bloemfontein sind in den Mittelpunkt politischer Auseinandersetzungen zwischen Weißen und Schwarzen gerückt. An beiden Hochschulen eskalierte der Streit zwischen den Ethnien. Das gestrige Rugby-Match stellt den bisherigen Höhepunkt dar: Weiße attackierten Schwarze. Südafrika befindet sich im Schock. (Screenshot YouTube/ OFM Videos)

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Im Ungewissen

Springboks bei Rugby-WM 2015: Zwischen politischer Ablehnung und sportlicher Schwäche

(Autor: Johannes Woywodt)

Das Objekt der Begierde ist 38 Zentimeter hoch, wiegt 4,5 Kilogramm, besteht aus vergoldetem Silber und hört auf den Spitznamen Bill. Gemeint ist der William-Webb-Ellis-Pokal, der alle vier Jahre an die weltbeste Rugbynationalmannschaft vergeben wird. Dieser lässt die Herzen der Spieler, Funktionäre und Fans schneller und höher schlagen. In England wird die 8. Rugby-Union-Weltmeisterschaft von heute an bis zum 31. Oktober ausgetragen – Südafrikas Auswahl ist auch dabei.

Martin Dobey

© Vom 18. September bis zum 31. Oktober 2015 findet zum nun achten Mal die Rugby-WM in England statt. Neuseeland verteidigt seit 2011 den begehrten William-Webb-Ellis-Pokal. Südafrikas Rugby-Auswahl – die Springboks – nehmen an diesem wichtigen Sportspektakel teil. (Quelle: flickr/ Martin Dobey)

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„Bei den Hells Angels gibt es viele Schwarze“

Rapper Emanuel „Manuellsen“ Twellmann offenbart erstmals dessen Verhältnis zu Nomads Turkey

(2010sdafrika-Redaktion)

In der Vergangenheit versuchte die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ mehrfach den äußerst umstrittenen Hells Angels-Rapper Emanuel Twellmann alias „Manuellsen“ von einem Interview zu überzeugen. Ein bereits begonnenes Gespräch musste jedoch abgebrochen werden, nachdem die Antworten des Befragten immer kürzer wurden. Fragen zu den Nomads Turkey wollte Manuellsen partout nicht beantworten. Nun hingegen offenbart er gegenüber Hiphop.de erstmals private Einblicke. Dabei kommt der den türkischen Hells Angels nahestehende Rapper sichtbar ins Schwitzen.

Screenshot

© Der afrodeutsche Rapper Emanuel „Manuellsen“ Twellmann schilderte in einem am 26. Juni 2015 veröffentlichten Video-Interview mit Hiphop.de erstmals dessen Verhältnis zu den Nomads Turkey. Dabei geriet er mächtig ins Schwitzen, nachdem ihn der Journalist Toxik aus der Reserve lockte. (Quelle: Screenshot/ Hiphop.de)

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Enkosi kakhulu, Khayelitsha!

„Ich hab das Gefühl, kotzen zu müssen“. Ein Erlebnis-Bericht von den Wellblechhütten Südafrikas

(Autorin: Doris Wöhncke)

Ethisch zu leben ist mir wichtig. Auch beim Reisen. Dabei begegnet nicht nur mir oft die Frage, ob man sich bei Reisen in fremde Länder auch das Leben der sozialen Unterschichten angucken darf, oder ob dieser “Slum-Tourismus” ausnahmslos und absolut verwerflich ist. Ich selbst weiss es einfach nicht. Ich finde es falsch, diese Gruppen aus dem ganzen Tourismus auszuschließen (ja, toll, sie dürfen die Hoteltoiletten putzen, aber sonst…), ihnen die Chance auf ein bißchen Kohle zu verwehren und sie auch als kulturell wichtigen Part der Gesellschaft zu ignorieren.

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© Doris Wöhncke, Betreiberin des Reiseblogs „Reiserella„, hielt sich am Neujahrstag im Township Khayelitsha auf. 400.000 Menschen leben auf engstem Raum miteinander. Ihre Erlebnisse schildert sie in diesem Gastbeitrag, untermauert mit Bildmaterial von den Wellblechhütten in Südafrika. (Quelle: Privat)

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Kap-Kolumne: Früher Dompas, heute Green Card

Skandal in Worcester: Es ist als streue man Salz in offene Wunden

(Autor: Detlev Reichel, Kap-Kolumnist des Südafrika-Portals)

Im beschaulichen Städtchen Worcester in der Provinz Western Cape – dem selbsternannten „Musterländle“ Südafrikas – werden, wie jetzt berichtet wird, so genannte Green Cards an Arbeiter vergeben, die in den wohlhabenden Vierteln der Stadt arbeiten bzw. Arbeit suchen. Diese „green cards“ werden von den örtlichen Community Policing Forums (CPF) in Zusammenarbeit mit der Polizei (SAPS) ausgestellt. Der Ausweis zeigt Passbild, Name und Geburtsdatum des Trägers. Gärtner, Hausangestellte, Bauarbeiter sowie Arbeitssuchende, die bei CPF-Kontrollen in den betreffenden Gebieten eine solche Karte nicht vorweisen können, machen sich zwar nicht strafbar, aber verdächtig und werden beobachtet.

Green Card

© Die Stadt Worcester in der Provinz Western Cape hat mit der Einführung der sog. „Green Card“ einen nationalen Skandal ausgelöst. Das örtliche Community Policing Forum (CPF) stellt in Zusammenarbeit mit der Polizei ein Dokument aus, das die Freizügigkeit der Bürger Südafrikas einschränkt – wie zu Apartheidszeiten. Kein Einzelfall, hält Kap-Kolumnist Detlev Reichel fest.

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Dunkelhäutige bei Hells Angels unerwünscht

Südafrikas Rocker wollten den Klub für Schwarze öffnen. Doch lehnten die amerikanischen Charter dies ab

(Autor: Ghassan Abid)

Die Redaktion von „SÜDAFRIKA –Land der Kontraste“ beobachtet als einzige Presse weltweit die Aktivitäten der Hells Angels in Südafrika. Abgerundet wird die Berichterstattung mit exklusiven Informationen zum deutschen und türkischen Rockermilieu. Nun hat die Redaktion von einem kanadischen Ermittler, der namentlich nicht genannt werden möchte, erfahren, dass es Versuche gab, die interkulturelle Öffnung des Hells Angels MC voranzutreiben. Aus dem südlichen Afrika heraus wollte man einen Wandel herbeiführen.

HAMC

© Der Hells Angels MC lebt vom Image unbegrenzter Freiheit. Doch bei der Auswahl der eigenen Mitglieder ist der Rockerklub umso restriktiver. Denn Schwarze dürfen den Bikern bisweilen nicht beitreten. Der Südafrika-Ableger des HAMC versuchte in den 90er Jahren die interkulturelle Öffnung des Klubs voranzutreiben – allerdings ohne Erfolg. Zu groß war der Widerstand in den USA und in Kanada. (Quelle: Privat)

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