Schlagwort-Archive: Schweden

H&M öffnet wieder alle Filialen in Südafrika

Schwedens Textilkonzern kündigt Diversity-Maßnahmen und weitere Investitionen am Kap an

(2010sdafrika-Redaktion)

Der grüne Kapuzenpullover mit der englischen Aufschrift „Coolster Affe im Dschungel“, den H&M im Rahmen eines Werbebildes mit einem dunkelhäutigen Jungen auf der eigenen Webseite veröffentlichte, löste eine weltweite Empörung und dazu eine Gewalteskalation in Südafrika aus. Mehrere Geschäfte des schwedischen Textilkonzerns in Johannesburg wurden verwüstet, sodass man sich dazu entschlossen hatte, alle Standorte am Kap zu schließen. Nun erklärte H&M, die Filialen im südlichen Afrika wieder geöffnet zu haben. Zudem werde man mehrere Diversity-Schulungen in Anspruch nehmen.

© H&M kündigt nach dem Rassismusvorwurf und der Gewalteskalation in Südafrika weitreichende Maßnahmen an. So wurden alle Filialen am Kap wieder geöffnet. Ferner kooperiere der Konzern mit südafrikanischen NGOs im Diversity-Bereich. Zusätzlich werde man weitere Arbeitsplätze vor Ort schaffen. (Quelle: flickr/ Dickson Phua)

Weiterlesen

H&M schließt alle Filialen in Südafrika

Rassismusvorwurf gegen Konzern schlägt in Gewalt gegen mehrere Johannesburger Läden um

(2010sdafrika-Redaktion)

Die mittlerweile zurückgenommene Werbeaktion mit einem dunkelhäutigen Jungen, der einen grünen Kapuzenpullover mit der englischen Aufschrift „Coolster Affe im Dschungel“ trägt, hat das schwedische Textilhandelsunternehmen H&M in eine ernste Krise gestürzt: Die Aktien verlieren weiter an Wert, Künstler kündigen ihre Zusammenarbeit auf und international hagelt es an Rassismusvorwürfen gegen den Stockholmer Textilriesen. Nun schlägt die Kritik in Südafrika sogar in Gewalt um.

© Die weltweite Kritik an H&M reißt nicht ab. Dem schwedischen Textilkonzern wird Rassismus vorgeworfen, nachdem dieser ein Werbebild mit einem dunkelhäutigen Jungen veröffentlichte, der einen Kapuzenpullover mit der Aufschrift „Coolster Affe im Dschungel“ trug. In Südafrika ist die Situation nun eskaliert. (Quelle: EFF)

Weiterlesen

„Die Altrocker haben uns nichts zu sagen!“

Exklusiv: Im Interview mit Mehmet Bagci, Co-World-President des Boxklubs „Osmanen Germania“

(2010sdafrika-Redaktion)

Bagci

© Mehmet Bagci ist einer der beiden World-Präsidenten des Boxklubs „Osmanen Germania“. Seine Gruppierung sorgt in Deutschland für viel Furore. Während Sicherheitsbehörden den Klub mit Sorge beobachten, machen die deutschen Hells Angels eine klare Ansage in Richtung der Osmanen. Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ sprach exklusiv mit dem Kampfsportler und Co-Klub-Gründer. (Quelle: Privat)

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ Herrn Mehmet Bagci, einer der beiden World-Präsidenten des Boxklubs „Osmanen Germania“. Wir hatten als erste Presse überhaupt über Ihre schnell wachsende Gruppierung berichtet. Wie viele Mitglieder haben Sie mittlerweile?

Antwort: Wir haben in Deutschland mittlerweile 2.500 Mitglieder. Weltweit sind wir bereits 3.500 Personen. Wir sind sechs Mal in der Türkei vertreten, zwei Mal in Österreich, zwei Mal in der Schweiz und in Schweden sind wir auch. Demnächst expandieren wir nach Holland.

2010sdafrika-Redaktion: Welche Rolle spielt Nordrhein-Westfalen, allen voran die Städte Neuss und Düsseldorf, für Ihren Klub?

Weiterlesen

Hells Angels MC im Zerwürfnis

Old-School-Rocker und Nomads Turkey im klubinternen Wettbewerb um globalen Einfluss – eine Analyse

(Autoren: 2010sdafrika-Redaktion, Ghassan Abid)

Bei der Organisierten Kriminalität (OK) geht es stets darum, Macht zu erwerben und diese auszubauen. Dementsprechend bedient man sich diverser Einflussmöglichkeiten, etwa dem Abschluss von Bündnissen. Beim Hells Angels MC ist der klubinterne Machtkampf zwischen deutschen Old-School-Rockern und jungen Nomads Turkey-Anhängern weiterhin voll im Gange, beobachten Ermittler. Nach der Gewalteskalation im vergangenen Jahr bedienen sich nun beide Streitparteien verstärkt der Diplomatie. Deutsche und Türken versuchen jeweils ihre Kontakte dauerhaft an sich zu binden. Denn nur wer seinen Einfluss nachhaltig geltend machen kann, wird den Machtkampf langfristig gewinnen können.

HAMC Bosse

© Old-School-Rocker vs. Nomads Turkey: Der klubinterne Wettbewerb um Bündnispartner ist derzeit voll im Gange, trotz der Schlappe der deutschen Hells Angels zum Ende vergangenen Jahres. Die Anhänger von Frank Hanebuth, ehemaliger Charter-Präsident Hannovers und Old-School-Führungsperson, sowie von Necati „Neco“ Arabaci, Nomads Turkey-Präsident in Izmir, haben den Kurs der Diplomatie eingeschlagen. Beide Lager versuchen ihren Einfluss auszuweiten. (Quelle: Privat)

Weiterlesen

Hells Angels-Krisentreffen in der Türkei

Exklusiv: Rockerchefs aus aller Welt beraten Rausschmiss von Necati „Neco“ Arabaci und HAMC Turkey

(2010sdafrika-Redaktion)

Der Hells Angels MC ist der mächtigste Rockerklub weltweit. Auf allen fünf Kontinenten sind die Höllenengel vertreten. In etlichen Staaten gelten die Biker als Vereinigung der Organisierten Kriminalität. Wie die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ nun erfahren hat, treffen sich zurzeit die weltweiten Charter-Präsidenten des Hells Angels MC in der Türkei. Auf dem Geheimtreffen soll der Rausschmiss der türkischen Brüder beschlossen werden. Man wolle den klubinternen Streit endlich beilegen. Die Rivalität zwischen Deutschen und Türken sei nicht mehr tragbar.

HAMC Turkey (2)

© Die weltweiten Chefs des Hells Angels MC, die Präsidenten der Charter, sind zu einem Geheimtreffen in der Türkei zusammengekommen. Geplant ist der Rausschmiss des türkischen Rockerchefs Necati „Neco“ Arabaci und seiner Gefolgschaft. Dies wäre ein beispielloser Vorgang in der Geschichte der Hells Angels. (Quelle: Privat)

Weiterlesen

Türkische Hells Angels gründen Elite-Truppe

Exklusiv: Nach Rocco-Tod formierte sich elitäre HAMC-Gruppierung aus Türken und Arabern in Köln

(Autoren: 2010sdafrika-Redaktion, Ghassan Abid)

Der Höllengel Erdal I. alias „Rocco“ war als Führungsmitglied des Hells Angels MC bundesweit bekannt gewesen. Der „Sergeant at Arms“ war für die Disziplin und Sicherheit innerhalb des Rockerklubs zuständig. Sobald es Stress unter den Brüdern gab, wurde „Rocco“ beauftragt, diesen aus der Welt zu schaffen. Umso größer war dann der Schock, als er am 11. Oktober 2013 völlig unerwartet starb. In der Konsequenz dessen kam es zu einer grundlegenden organisatorischen Veränderung, die der Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ bekannt geworden ist. Eine Elite-Truppe wurde gegründet.

Kölner HAMC

© EXKLUSIV-Bild: Necati Arabaci alias „Neco“, der Präsident des Hells Angels MC Nomads Turkey, hat nach dem Tod des Höllengels Erdal I. alias „Rocco“ eine Elite-Truppe in Köln zusammengestellt [im Bild]. Die türkisch- und arabischstämmigen Bodybuilder arbeiten äußerst diszipliniert und verdeckt. Über die Rocker ist nicht viel bekannt. Sie agieren wie ein Phantom. (Quelle: Privat)

Weiterlesen

Stockholms Sonderweg der Rockerbekämpfung

Schwedens Ex-Hells Angels-Präsident verurteilt „Hexenjagd“. Dänischer Rockerchef begeht Suizid

(2010sdafrika-Redaktion)

Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ tauscht sich seit geraumer Zeit mit Journalisten in Schweden aus, die die Rockerentwicklungen im Norden Europas aufmerksam verfolgen. Die einflussreichsten Hells Angels sind dort schwer zu fassen, da ihnen nicht ohne Weiteres Gewaltstraftaten nachgewiesen werden können. Wichtige Zeugen schweigen und stichhaltige Beweise können nicht zusammengetragen werden. Dementsprechend schlagen Stockholm und Kopenhagen einen neuen Weg ein – mit Erfolg. Der staatliche Dauerdruck veranlasste einen Rockerchef sogar zum Selbstmord.

© Michael Brokside war einer der führenden internationalen Hells Angels-Mitglieder. Der dänische Rockerpräsident wurde rund 40 Jahre alt. Zu stark war der Druck der Behörden, der auf seinen Schultern lastete. Am 14. März 2014 nahm er sich schließlich in einer Polizeizelle das Leben. Schwedens Ex-HA-Präsident Thomas Möller, der sein Vermögen nach Südafrika in Sicherheit brachte, verurteilte die "Hexenjagd" durch Stockholm und Kopenhagen.

© Michael Brokside war einer der führenden internationalen Hells Angels-Mitglieder. Der dänische Rockerpräsident wurde rund 40 Jahre alt. Zu stark war der Druck der Behörden, der auf seinen Schultern lastete. Am 14. März 2014 nahm er sich schließlich in einer Polizeizelle das Leben. Schwedens Ex-HA-Präsident Thomas Möller, der sein Vermögen nach Südafrika in Sicherheit brachte, verurteilte die „Hexenjagd“ durch Stockholm und Kopenhagen.

Weiterlesen