Schlagwort-Archive: Sicherheitsbehörde

Islamischer Staat in Südafrika

Terror-Ermittlungen gegen 4 ISIS-Anhänger wegen Entführung von Briten. FBI unterstützt Polizei

(2010sdafrika-Redaktion)

Die Strafverfolgungsbehörden stehen seit mehreren Wochen im engen Informationsaustausch mit den britischen Sicherheitsbehörden und dem FBI, nachdem ein britisches Ehepaar am 12. Februar 2018 unweit der Stadt Vryheid im Osten Südafrikas verschwunden war. Die Anti-Terror-Ermittler der „Hawks“, der Elite-Einheit der nationalen Polizeibehörde SAPS, kamen schnell zu der Erkenntnis, dass eine mutmaßliche ISIS-Terrorzelle in Südafrika im Vermisstenfall verwickelt sei. Mittlerweile wird gegen 4 Personen ermittelt.

© Aktuell ermitteln Anti-Terror-Ermittler in Südafrika – in Kooperation mit britischen und US-amerikanischen Sicherheitsbehörden – wegen der Entführung eines britischen Paares gegen 4 ISIS-Anhänger. Bei den Angeklagten seien ISIS-Rekrutierungsmaterial und Bombenanleitungen gefunden worden. (Quelle: flickr/ Juan Antonio Capó)

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Scientology baut Präsenz in Südafrika aus

Umstrittene US-Sekte eröffnet vor 1.500 Gästen weitere Kirche im Norden Johannesburgs

(2010sdafrika-Redaktion)

Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ beobachtet seit dem Jahr 2013 die Aktivitäten der Scientology-Kirche in Südafrika, welche von den deutschen Sicherheitsbehörden als verfassungsfeindliche Organisation eingestuft wird. Kurz vor Weihnachten im vergangenen Jahr, am 23. Dezember, eröffneten die Scientologen auf einer Fläche von 70.000 Square-Foot (ca. 6.500 Quadratmeter) eine weitere Niederlassung in Johannesburg North. Rund 1.500 Gäste sollen die Neueröffnung zelebriert haben. Während in Deutschland der Einfluss abnimmt, schreitet die Expansion in Südafrika kontinuierlich voran.

© Die Scientology-Organisation eröffnete am 23. Dezember 2017 ihre nun neunte Niederlassung in Südafrika. Mehr als 1.500 Besucher sollen nach Angaben der US-Sekte in den Norden Johannesburg erschienen sein. Nach wie vor wird Scientology am Kap nicht als Gefahr wahrgenommen. (Quelle: Scientology South Africa)

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BND intensiviert Beobachtung auf Südafrika

Bundesnachrichtendienst sucht Mitarbeiter mit der Spezialisierung auf Subsahara-Afrika

(2010sdafrika-Redaktion)

Jahrzehntelang spielte der afrikanische Kontinent und insbesondere Subsahara-Afrika eine untergeordnete Rolle bei den deutschen Nachrichtendiensten, im Gegensatz zu den Partnerdiensten in Frankreich und Großbritannien. Vielmehr galten Nordafrika, Nahost, Zentral- sowie Südostasien, Fernost und Russland als Hauptschwerpunktregionen. Der Bundesnachrichtendienst baut nun seine regionale Spezialisierung auf Afrika aus. Es werden nämlich Mitarbeiter mit der Spezialisierung auf Subsahara-Afrika gesucht. Südafrika dürfte hierbei von besonderem Interesse für die Entscheidungsträger sein.

© Gegenwärtig sucht der Bundesnachrichtendienst mehrere Referenten mit der Spezialisierung auf die Region Subsahara-Afrika. Südafrika dürfte in diesem Kontext aus verschiedenen Gründen eine besondere Rolle einnehmen. (Quelle: Von Bjs – Eigenes Werk, CC-BY-SA 4.0, Wikimedia)

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Südafrikaner werden zu Dschihadisten

Dutzende Bürger kämpfen für IS-Terrormiliz im Irak und in Syrien. Sicherheitsbehörden bleiben passiv

(Autor: Ghassan Abid)

Der „Islamische Staat“, kurz IS, ist gegenwärtig die für Islamisten attraktivste Organisation auf dem Globus. Rund 15.000 Menschen aus dem Ausland, darunter 700 Deutsche, reisten nach UN-Angaben bislang in den Nahen Osten, um in den Kampf für eine angeblich „gute Sache“ zu ziehen. Dass dabei Menschenrechtsverletzungen, Straftaten und Unrecht geschehen, wird gerne übersehen bzw. verschwiegen. Nun ist bekannt geworden, dass sich auch dutzende Südafrikaner dem IS angeschlossen haben. Trotz der Brisanz bleiben die Sicherheitsbehörden auffällig gelassen. Die Gefahr wird unterschätzt.

ISIS

© Dutzende Südafrikaner haben sich bereits dem „Islamischen Staat“ angeschlossen. Sie kämpfen für die islamistische Terrormiliz im Irak und in Syrien. Jedoch wirken die Behörden am Kap dem nicht entgegen. Das renommierte „Institute for Security Studies“ warnt vor einer Zunahme der Rekrutierungsaktivitäten islamistischer Gruppierungen in Südafrika. (Quelle: Sequenz aus Propaganda-Video)

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„Wir hatten Angst!“

Festivalgäste in Mannheim fühlten sich von rockerähnlichem Boxerklub „Osmanen“ eingeschüchtert

(2010sdafrika-Redaktion)

Es ist Sonntagabend, der 12. Juli 2015, als sich hunderte Menschen auf dem Neuer Messplatz in Mannheim-Neckarstadt befinden. Auf dem Orientfestival Mannheim genießen sie allerlei kulinarische Köstlichkeiten aus Anatolien. Allerdings wird die Idylle durch das martialische Auftreten des rockerähnlichen Boxerklubs „Osmanen“ erheblich gestört. Ein weiblicher Festivalgast schildert zumindest gegenüber der Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“, dass die Menschen eingeschüchtert gewesen sein sollen. „Wir hatten Angst!„, sagt sie. Die Festivalleitung dementiert dies. Ganz im Gegenteil – die Boxer werden gelobt. Sie waren höflich und friedlich.

Osmanen in Mannheim

© Rund siebzig Mitglieder des rockerähnlichen Boxerklubs „Osmanen“ hielten sich am gestrigen Sonntag auf dem Orientfestival Mannheim auf. Festivalgäste sollen vom martialischen Auftreten der Kampfsportler eingeschüchert gewesen sein. Die Festivalleitung dementiert dies vehement“. (Quelle: Privat)

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Boxerklub „Osmanen“ auf dem Vormarsch

Exklusiv: Nach Berlin-Ableger weitere Ortsgruppen in Deutschland geplant. Sicherheitsbehörden sind alarmiert

(Autoren: 2010sdafrika-Redaktion, Ghassan Abid)

Bisher wuchs in der Rockerszene die Streetgang „United Tribuns“ am schnellsten. Im Süden Deutschlands sowie in der Schweiz und in Österreich ist diese Balkan-Gruppierung besonders stark präsent. Doch nun erhalten die „United Tribuns“ in punkto Mitgliederwerbung gewaltige Konkurrenz vom Boxerklub „Osmanen“. Sie haben die Voraussetzungen für einen Beitritt zur „Familie“ erheblich gelockert. Die Sicherheitsbehörden sind wachsam und beobachten den Klub bereits, während Medien wie SPIEGEL, BILD oder Express dessen Aktivitäten bisweilen nicht wahrgenommen haben.

Osmanen

© Der Boxerklub „Osmanen“ expandiert zurzeit im gesamten Bundesgebiet. Die Mitglieder dieser rockerähnlichen Gruppierung sind im Türsteher-, Kampfsport- und Rotlichtmilieu tätig. Im April 2015 sorgten sie mit ihrer Verbrüderung mit den türkischen Hells Angels für Aufsehen. Dementsprechend bleiben die Sicherheitsbehörden wachsam. Die Osmanen werden bereits beobachtet. (Quelle: Privat)

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In eigener Sache: Q&A – Südafrika und Rocker!?

Fragen der Leserschaft zur Hells Angels-Berichterstattung von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“

(2010sdafrika-Redaktion)

In den vergangenen Monaten gingen dutzende Fragen ein, die die Rocker-Berichterstattung der Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ zum Thema machten. Mehrfach hat dieses Online-Medium über die Entwicklungen im Rockermilieu in Deutschland, in der Türkei und in Südafrika berichtet. Das öffentliche Interesse an den Recherchen war wiederholt groß. Die inhaltliche Verantwortung für diese journalistische Arbeit übernimmt ausschließlich die Chefredaktion. Diese hat auch die nachfolgenden Fragen der Leserschaft beantwortet.

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© Warum berichtet die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ wiederholt über die Entwicklungen im Rockermilieu? Die Chefredaktion nimmt Stellung und geht auf die wichtigsten Fragen der Leserschaft ein.

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