Schlagwort-Archive: Simbabwe

Geldtransfers als Wirtschaftsmotor

Migranten transferieren weltweit hunderte Milliarden Euro. Südafrika nimmt eine Schlüsselrolle ein

(2010sdafrika-Redaktion)

Hunderte Milliarden Euro werden jedes Jahr von Migranten in ihre Heimatländer überwiesen. Die Weltbank ermittelte allein für das Jahr 2012, dass rund 406 Milliarden US-Dollar von den Industrienationen in die Entwicklungs- bzw. Schwellenländer geschickt wurden. Eine beachtliche Summe, die es als heiß diskutiertes Thema in die Wissenschaft, Finanzökonomie und staatliche Entwicklungszusammenarbeit geschafft hat. Dabei stützen Geldtransfers, im Englischen besser bekannt als „Remittances“, etliche Familien und sogar ganze Volkswirtschaften.

© Die Bedeutung der Geldtransfers von Migranten wurde von den Staats- und Regierungschefs der G8 und der Entwicklungszusammenarbeit erkannt. Milliarden US-Dollar fließen jährlich meist vom Norden in den Süden. Diese „Remittances“ stützen teilweise ganze Volkswirtschaften. (Quelle: flickr/ Tabrez Syed)

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Welt-Artenschutzkonferenz in Südafrika

Schuppentiere, Reptilien und afrikanischer Graupapagei erhalten Schutzstatus. Elfenbein bleibt Tabu

(2010sdafrika-Redaktion)

Die 17. Welt-Artenschutzkonferenz in Johannesburg war ein voller Erfolg. Die Vertreter von Natur- und Tierschutzorganisationen hielten in den vergangenen Wochen gegenüber den Medien immer wieder fest, dass viele gute und richtige Entscheidungen in Südafrika getroffen worden seien. Unter anderem erhielten alle Schuppentier-Arten und der afrikanische Graupapagei den höchsten Schutzstatus. Und auch der Elfenbein-Handel fand keine Legalisierung – zum Argwohn der Regierungen von Namibia und Simbabwe.

Keith Allison

© Auf der 17. Welt-Artenschutzkonferenz in Johannesburg erhielten alle Schuppentiere, mehrere Dutzend Reptilien und der afrikanische Graupapagei [im Bild] den Schutzstatus. Zudem bleibt der internationale Handel mit Elfenbein weiterhin verboten. Die Vertreter von Tier- und Naturschutzorganisationen sind zufrieden. (Quelle: flickr/ Keith Allison)

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Elefanten droht die Ausrottung

Wilderer bedrohen die Existenz von Afrikas Elefanten und einige Staaten befürworten den Elfenbein-Handel

(2010sdafrika-Redaktion)

Der aktuellen Studie „Great Elephant Census“ zufolge soll es in ganz Afika nur noch 352.000 Elefanten geben. Im Zeitraum 2007 bis 2014 sank der Bestand um ganze 30 Prozent auf knapp 144.000 Exemplare. Die Wilderei bedrohe die Population des Rüsseltieres jedes Jahr um weitere 8 Prozent, warnen die 90 beteiligten Wissenschaftler. Auf der gegenwärtig in Südafrika stattfindenden 17. Welt-Artenschutzkonferenz hoffen NGOs und Tierschützer, dass der Schutz der Elefanten nachhaltig gestärkt wird.

rachel-sample

© Die Elefantenpopulation in Afrika geht kontinuierlich zurück, warnen Forscher. NGOs und Tierschützer hoffen auf der 17. Welt-Artenschutzkonferenz in Johannesburg, dass einerseits die Wilderei gestoppt und der kommerzielle Handel mit Elfenbein aus Lagerbeständen strikter reguliert wird. (Quelle: flickr/ Rachel Sample)

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17. Welt-Artenschutzkonferenz in Südafrika

2.500 Teilnehmer diskutieren 12 Tage lang neue Regeln beim Handel mit gefährdeten Tieren und Pflanzen

(2010sdafrika-Redaktion)

Vertreter aus 183 Staaten und mehrere NGO-Repräsentanten sind am 24. September 2016 in Johannesburg zusammengekommen, um auf der 12-tägigen Welt-Artenschutzkonferenz neue Regeln beim Handel mit gefährdeten Tieren und Pflanzenarten zu beschließen. Allerdings werden die Bestimmungen zu afrikanischen Tieren wie Elefanten und Nashörnern ins Zentrum hitziger Debatten rücken. Denn Namibia und Simbabwe wollen eine Aufweichung beim Handel mit wertvollem Elfenbein erzielen.

John Picken

© 12 Tage lang diskutieren 2.500 Vertreter aus über 180 Staaten auf der 17. Welt-Artenschutzkonferenz in Johannesburg neue Regeln beim Handel mit gefährdeten Tieren und Pflanzenarten. Namibia und Simbabwe fordern eine Aufweichung bestehender Regularien beim Handel mit Elfenbein aus Lagerbeständen. (Quelle: flickr/ John Picken)

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„Unter Zuma geht es in Südafrika bergab.“

Im Interview mit Bartholomäus Grill, renommierter Afrika-Korrespondent von „Die Zeit“ und „Der Spiegel“

(Autor: Johannes Woywodt)

Kaum ein anderer deutschsprachiger Journalist und Schriftsteller hat sich in den vergangenen 25 Jahren so intensiv mit dem afrikanischen Kontinent auseinandergesetzt wie Bartholomäus Grill. Seit seiner ersten Reise nach Tansania entwickelte sich eine Leidenschaft für Afrika, die er seit 1993 zunächst als Korrespondent des Wochenmagazins „Die Zeit“ und seit 2013 für das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ zum Beruf machte. Neben seiner journalistischen Arbeit verarbeitete Grill seine vielfältigen Eindrücke in preisgekrönten Büchern („Ach, Afrika. Berichte aus dem Inneren eines Kontinents“ und „Laduuuuuma! Wie der Fußball Afrika verzaubert„). In diesen Büchern präsentiert der studierte Kunsthistoriker, Philosoph und Soziologe den afrikanischen Kontinent mit all seinen Facetten, Widersprüchen und seiner Lebensfreude, ohne dabei belehrend oder beschönigend zu wirken. Sein aktuellstes Buch „Um uns die Toten – Meine Begegnungen mit dem Sterben“ setzt sich tiefgründig und einfühlsam mit dem Sterben auseinander. Einem Thema, das ihn nicht nur während seiner Arbeit immer wieder begleitete. Bartholomäus Grill lebt und arbeitet in Kapstadt und nahm sich für das Online-Medium „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ Zeit, einige Fragen zu beantworten.

BG

© Bartholomäus Grill zählt zu den renommiertesten Afrika-Journalisten im deutschsprachigen Raum. Seit 1993 berichtet der gebürtige Bayer als Korrespondent des Wochenmagazins „Die Zeit“ und seit 2013 für das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ über Afrika. Zudem ist Grill als erfolgreicher Buchautor tätig. Johannes Woywodt interviewte den Journalisten zu seiner Arbeit und zur politischen Situation am Kap.

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Farblose Schwarze

Wie ein Aberglauben Albinos ausgrenzt und in Gefahr bringt. Zwei Models aus Südafrika machen Mut

(2010sdafrika-Redaktion)

In einigen Teilen Afrikas versprechen Medizinmänner, dass mit dem Zermalmen von Knochen der Albinos die Heilung von Aids möglich sei. Darüber hinaus behaupten die Wunderheiler, dass Sex mit Albinos gesund machen könne. Daher sind Vergewaltigungen die Konsequenz dieses Gerüchtes, insbesondere im Osten und Süden des Kontinents. Aus Südafrika werden seit Jahren Stimmen laut, die die Diskriminierung nicht länger hinnehmen wollen. Dem Aberglauben müsse man wirksam begegnen.

angs school

© Albinos werden im Osten und Süden Afrikas beleidgt, ausgegrenzt und angegriffen. Ihre Knochen können angeblich Aids heilen, behaupten Medizinmänner. In einzelnen Staaten werden sie bisweilen regelrecht gejagt. In Südafrika hingegen erfahren Menschen mit Albinismus eine starke Ablehnung. (Quelle: flickr/ angs school)

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Filmkritik: Into the Shadows

Südafrika-Dokumentationsfestival in Berlin – 1. Veranstaltungsbericht

(Autorin: Melanie Akerboom)

Der Dokumentarfilm „Into the Shadows – A pursuit into the underworld of the inner city of Johannesburg“ der Produktionsfirma ALTAMAR war der filmische Auftakt zum South African Documentary Festival in Berlin im Agora Collective – ein Festival mit Fokus auf die Menschenrechte und Kultur in Südafrika. ALTAMAR hat sich auf Multimedia-Dokumentarfilme, die sich auf Geschichten, die einen Einfluss auf die Gesellschaft haben, spezialisiert. Der Film wurde 2013 in Südafrika produziert und ist 75 Minuten lang.

Into the Shadows

© Auf dem diesjährigen South African Documentary Festival in Berlin ist die Dokumentation “Into the Shadows” gezeigt worden. Die Redaktion von “SÜDAFRIKA – Land der Kontraste” schaute sich diese an. (Quelle: Screenshot/ Into the Shadows)

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