Schlagwort-Archive: Skandal

Lady Gaga mit Hells Angels-Shirt

US-Musikstar wirbt in New York für kriminelle Rockergruppierung. Ermittler sind entsetzt. Ein Skandal!

(Autor: Ghassan Abid)

Lady Gaga zählt unumstritten zu den ganz großen Musik-Stars weltweit. Alleine auf Facebook hat sie über 61 Millionen Likes. Dazu weitere 48,4 Millionen Follower auf Twitter. Ebenso genießt sie in Südafrika eine starke Popularität. Nicht zu vergessen die vielen jungen Frauen, die die italienischstämmige Pop-Musikerin als Vorbild nehmen und regelmäßig ihren Werdegang verfolgen. Nun jedoch dürfte ihr Image einen schweren Schaden erlitten haben. Ermittler sind über ihr Outfit in New York entsetzt.

Gail

© Am 23. Juni 2015 ist Lady Gaga in New York in einem Support-Shirt der Hells Angels gesehen worden. Der Schriftzug “Big Red Machine” ist eindeutig dem Rockerklub zuzuordnen. Nun nutzen die Hells Angels in diesen Tagen die Fotos, um für sich massiv Werbung zu machen. Ermittler sind entsetzt. Immerhin habe sie eine Vorbildfunktion gegenüber Millionen von Menschen zu erfüllen. (Quelle: flickr/ Gail)

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Kap-Kolumne: Früher Dompas, heute Green Card

Skandal in Worcester: Es ist als streue man Salz in offene Wunden

(Autor: Detlev Reichel, Kap-Kolumnist des Südafrika-Portals)

Im beschaulichen Städtchen Worcester in der Provinz Western Cape – dem selbsternannten „Musterländle“ Südafrikas – werden, wie jetzt berichtet wird, so genannte Green Cards an Arbeiter vergeben, die in den wohlhabenden Vierteln der Stadt arbeiten bzw. Arbeit suchen. Diese „green cards“ werden von den örtlichen Community Policing Forums (CPF) in Zusammenarbeit mit der Polizei (SAPS) ausgestellt. Der Ausweis zeigt Passbild, Name und Geburtsdatum des Trägers. Gärtner, Hausangestellte, Bauarbeiter sowie Arbeitssuchende, die bei CPF-Kontrollen in den betreffenden Gebieten eine solche Karte nicht vorweisen können, machen sich zwar nicht strafbar, aber verdächtig und werden beobachtet.

Green Card

© Die Stadt Worcester in der Provinz Western Cape hat mit der Einführung der sog. “Green Card” einen nationalen Skandal ausgelöst. Das örtliche Community Policing Forum (CPF) stellt in Zusammenarbeit mit der Polizei ein Dokument aus, das die Freizügigkeit der Bürger Südafrikas einschränkt – wie zu Apartheidszeiten. Kein Einzelfall, hält Kap-Kolumnist Detlev Reichel fest.

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Südafrika erlebt eigenen Snowden-Skandal

Hunderte Dokumente zu Südafrikas Geheimdienst SSA und Partnern wie CIA, Mossad, MI6 und FSB geleaked

(2010sdafrika-Redaktion)

Um 18 Uhr MEZ veröffentlichte der arabische TV-Sender Al Jazeera in Zusammenarbeit mit dem britischen Guardian unter dem Schlagwort “Spy Cables” mehrere Artikel, die die Korrepondenz zwischen dem südafrikanischen In- und Auslandsgeheimdienst State Security Agency (SSA) und seinen Partnerdiensten CIA, MI6, Mossad, ASIO, FSB sowie anderen offenlegen. Unter den Dokumenten befinden sich auch Unterlagen mit der Geheimhaltungsstufe “Streng Geheim”, sodass eine Veröffentlichung dieser schutzbedürftigen Informationen mit erheblichen sicherheits- und außenpolitischen Schäden verbunden ist. Die Regierung in Pretoria erlebt den größten Spionage-Skandal in der Post-Apartheidsära. Die Folgen sind noch nicht absehbar.

Al Jazeera English

© Südafrikas Regierung gerät unter Druck, nachdem der arabische TV-Sender Al Jazeera in Zusammenarbeit mit dem britischen Guardian hunderte Geheimdokumente zugespielt bekommen hat, die die Korrespondenz der südafrikanischen Spionage mit den Partnerdiensten wie CIA und Mossad offenlegen. Die Zuma-Regierung hat nun einen eigenen Edward Snowden – einen Whistleblower. (Quelle: Screenshot/ Al Jazeera English)

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John X Safaris veröffentlicht Skandal-Video

Erst Safari-Tiere lebend bestaunen, dann diese euphorisch töten. Tierjagdfirma mit perfider PR-Aktion

(Autor: Ghassan Abid)

Spätestens seit der US-Tierjägerin Kendall Jones, über die die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ als erste Presse im deutschsprachigen Raum und womöglich weltweit exklusiv berichtete, weiß die Öffentlichkeit, dass die Trophäenjagd in Südafrika eine boomende Branche ist. Geduldet von Politik und Behörden und nachgefragt von in- und ausländischen Tierjägern, erwirtschaftet die Branche dreistellige Millionenumsätze. Nun begibt sich ein Unternehmen in die Offensive und provoziert mit einem perfiden Video.

John X Safaris

© Während die Mehrheit der Tierjagdunternehmen in Südafrika äußerst verschwiegen arbeitet und die Öffentlichkeit möglichst meidet, startet John X Safaris eine perfide PR-Strategie, um neue Kunden zu gewinnen. Kürzlich veröffentlichte die Firma ein Skandal-Video, das gezielt provozieren soll. (Quelle: John X Safaris)

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Bundesaußenminister Steinmeier in Südafrika

Gespräche mit Regierung, Opposition und Zivilgesellschaft stehen auf dem Programm

(2010sdafrika-Redaktion)

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier befindet sich bis einschließlich 21. November in Südafrika, um in erster Linie an der Deutsch-Südafrikanischen Binationalen Kommission teilzunehmen – einem alle zwei Jahre tagenden Gremium zur Förderung der bilateralen Beziehungen zwischen Berlin und Pretoria. Begleitet wird der Außenamts-Chef von einer Wirtschaftsdelegation.

Medienmagazin pro

© Vom 19. bis 21. November befindet sich Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier in Südafrika, um unter anderem an der Deutsch-Südafrikanischen Binationalen Kommission teilzunehmen. Ebenso stehen Gespräche mit der Opposition und Zivilgesellschaft auf dem Programm. (Quelle: flickr/ Medienmagazin pro)

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Box-Promoter feiert mit Rockerboss

Ahmet Öner und Necati Arabaci: Tiefe Männerfreundschaft oder reine Geschäftspartnerschaft?

(2010sdafrika-Redaktion)

– Hells Angels-Spezial –

Ahmet Öner ist einer der bekanntesten Box-Promoter Deutschlands und zugleich einer der umstrittensten Personen im nationalen Boxgeschäft. Mehrere Skandale prägen das öffentliche Bild Öners. Nun dürfte die jüngste Veröffentlichung von Bildern auf seiner Facebook-Seite für weitere Aufmerksamkeit sorgen. Denn der Promoter ist mit dem türkischen Hells Angels-Boss Necati Arabaci alias „Neco in der Türkei zu sehen, den er als „sehr guten Freund“ bezeichnet. Was steckt hinter dieser Veröffentlichung?

Öner

© Was bringt einen Box-Promoter dazu, Bilder von sich mit dem türkischen Hells Angels-Boss Necati Arabaci zu posten – vielleicht die Angst vor Feinden aus der Unterwelt? (Quelle: Privat)

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ZDF zeigt das neue Johannesburg

Bunt, mutig, dreckig, aber auch wunderschön. Dokumentation über die Aufbruchstimmung in Südafrika

(2010sdafrika-Redaktion)

Wenn Dokus über Südafrika ausgestrahlt werden, dann werden in der Regel negative Themen wie Aids, Kriminalität und Korruption aufgegriffen. Zu sehr ist das Image der Kaprepublik von unzähligen Skandalen geprägt – wie jüngst die Vetternwirtschaftsaffäre im Umfeld des Präsidenten Jacob Zuma. Umso bemerkenswerter erweist sich die ZDFinfo-Dokumentation „Kap der Guten Hoffnung“, bei welcher ein Bild vom Land gezeigt wird, das auf Optimismus, Lebensfreude und Fröhlichkeit gestützt ist. Die Menschen sind glücklich.

BeyondBordersMedia

© Die ZDFinfo-Dokumentation „Kap der Guten Hoffnung“ zeigt ein neues Bild von Johannesburg, das von Fröhlichkeit und Optimismus geprägt ist. Die Doku widerspricht somit den gängigen Produktionen über Südafrika, die meist negative Aspekte thematisieren. (Quelle: flickr/ BeyondBordersMedia)

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Bundesamt für Naturschutz empfiehlt Trophäenjagd

Bundesbehörde für Artenschutz spricht sich für Tierjagd in Afrika aus – Skandal und Widerspruch zugleich

(Autor: Ghassan Abid)

Die Öffentlichkeit kocht in diesen Tagen vor Wut. Nachdem die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ als erstes deutschsprachiges Medium über die US-Tierjägerin Kendall Jones berichtete, ist im Netz ein regelrechter Shitstorm gegen die Texanerin losgetreten worden. Die junge Blondine hat mehrere vom Aussterben bedrohte Wildtiere des Spaßes wegen getötet, darunter Raubkatzen, ein Elefant und Nashorn. Dabei ist der eigentliche Skandal in der deutschen Artenschutzpolitik zu finden – und bislang unbemerkt.

Barbara Hendricks (Bundesumweltministerin), Beate Jessel (BfN-Präsidentin)

© Kendall Jones handelt nach dem Verständnis des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) völlig richtig, wenn sie in Simbabwe vom Aussterben bedrohte Tiere des Spaßes wegen tötet. Allerdings sprach sich Bundesumweltministerin Barbara Hendricks [im Bild links] in einem Interview mit “SÜDAFRIKA – Land der Kontraste” gegen die Trophäenjagd aus. Wer hat nun Recht – die Ministerin oder die Naturschutzbehörde unter der Leitung von Beate Jessel [im Bild rechts]? (Quelle: BfN)

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Torontos Bürgermeister sorgte für Eklat

Rob Ford votierte gegen die Benennung einer Straße zu Ehren von Nelson Mandela

(2010sdafrika-Redaktion)

Der Skandal-Bürgermeister aus dem kanadischen Toronto, Rob Ford, sorgte kürzlich erneut für einen Eklat. Diesmal geht es nicht um seinen Crack- bzw. exzessiven Alkoholkonsum, seine verbalen Entgleisungen oder sexistischen Positionen, sondern um eine kommunalpolitische Entscheidung mit hoher symbolischer Tragweite. Ford votierte im Stadtparlament von Toronto als Einziger gegen die Benennung einer Straße zu Ehren von Nelson Mandela.

West Annex News

© Der Skandal-Bürgermeister aus dem kanadischen Toronto, Rob Ford, sorgte für einen Eklat. Er stimmte als einziger Stadtverordneter gegen die Benennung einer Straße zu Ehren von Nelson Mandela. (Quelle: flickr/ West Annex News)

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Südafrikas „unantastbarer“ Präsident

Jacob Zuma ist der Korruption überführt worden. Doch anstelle der Reue folgt lediglich das Leugnen

(Autoren: 2010sdafrika-Redaktion, Ghassan Abid)

Im November 2013 war die Debatte auf dem Höhepunkt, als es noch darum ging, dass die Public Protector Thuli Madonsela ihren Nkandla-Untersuchungsbericht gegen den Willen der Regierung veröffentlichen wollte. Die Juristin wurde, so ihre eigene Aussage, von oberster Stelle eingeschüchtert und sie habe sogar um ihr Leben gefürchtet. Doch die Ombudsfrau blieb standhaft und kam ihrem unabhängigen Verfassungsauftrag nach. Sie belastete den südafrikanischen Präsidenten Jacob Zuma schwer – wenige Wochen vor den Parlamentswahlen. Das Land erlebt einen schweren Imageschaden.

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© Jacob Zuma ist infolge der Nkandla-Affäre schwer angeschlagen. Die Ombudsfrau Thuli Madonsela hielt in einem 357-seitigen Untersuchungsbericht fest, dass das Staatsoberhaupt Südafrikas öffentliche Gelder für private Zwecke missbraucht hatte. Doch der Regierungschef zeigt keine Reue – und an einen Rücktritt denkt er erst gar nicht nach. Die junge Demokratie am Kap erleidet einen schweren Imageschaden. (Quelle: flickr/ Jack Maringa)

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Big Five zum Abschuss freigegeben

Jagdtourismus extrem: Ehemaliger US-Polizist tobt sich in Südafrika aus und macht dazu ein gutes Geschäft

(Autor: Ghassan Abid)

Als erste deutschsprachige Presse berichtete „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ über die US-Tierjägerin Melissa Bachman, die in Südafrika einen Löwen erlegte. Der Fall verbreitete sich wie ein Lauffeuer in sämtlichen Medien, Blogs und Foren. Nun ist die Redaktion über einen neuen Skandal am Kap informiert worden, der alles bisher Bekannte in den Schatten stellt. Erneut steht ein US-Amerikaner im zweifelhaften Rampenlicht.

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© Das US-Unternehmen „Koeshall’s World Hunting Adventures LLC“ wird von dem US-amerikanischen Ex-Polizisten Kevin Koeshall und seiner südafrikanischen Frau Rika betrieben. Das Ehepaar geht gegen Tierschützer vor, wenn diese „Drohungen“ gegen die Tierjäger aussprechen. Im Bild ist ein Jagdtourist in Südafrika zu sehen. (Quelle: Koeshall’s World Hunting Adventures LLC)

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Henke Pistorius im Rassismuswahn

Exklusiv: Vater von Oscar Pistorius warnte innerhalb seiner Familie vor einem Genozid gegen Weiße

(2010sdafrika-Redaktion)

Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ steht seit geraumer Zeit mit einigen Familienmitgliedern des südafrikanischen Sportlers Oscar Pistorius im regelmäßigen Austausch. Mit diesem Artikel dürfte der Kontakt nun abbrechen, doch die Öffentlichkeit hat ein Recht darauf, über eine skurrile Ansicht informiert zu werden. Henke Pistorius, der Vater des angeklagten „Blade Runners“, steht im Mittelpunkt des aktuellen Skandals.

© Henke Pistorius, der Vater des bekannten Sportlers Oscar Pistorius, hat im Januar 2013 die eigenen Familienmitglieder dazu aufgerufen, eine Petition zur Verhinderung des staatlich geduldeten Genozids gegen die weiße Minderheit in Südafrika zu unterzeichnen, so eine exklusive Information gegenüber der Redaktion von "SÜDAFRIKA - Land der Kontraste". (Quelle: Privat)

© Henke Pistorius, der Vater des bekannten Sportlers Oscar Pistorius, hat im Januar 2013 die eigenen Familienmitglieder dazu aufgerufen, eine Petition zur Verhinderung des staatlich geduldeten Genozids gegen die weiße Minderheit in Südafrika zu unterzeichnen, so eine exklusive Information gegenüber der Redaktion von “SÜDAFRIKA – Land der Kontraste”. (Quelle: Privat)

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