Schlagwort-Archive: Soccer

Cape Town-Column with Gerda

HELLO WORLD!

(Editor: Gerda Osborne is speaking in her Cape Town-Column about the cosmopolitan South African Mother City.)

My name is Gerda Osborne, I live in South Africa, in Cape Town the Mother City with a mixture of different cultures and stunning scenic views, with friendly people, where there is always something to do. It’s an amazing city.

    © Gerda Osborne lives in South Africa, in Cape Town the Mother City. She is dealing in her Cape Town-Column with the spirit of this cosmopolitan city.

© Gerda Osborne lives in South Africa, in Cape Town the Mother City. She is dealing in her Cape Town-Column with the spirit of this cosmopolitan city.

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Das 70 Meter-Tor

Schnappschuss-Erlebnis in der Premier League: Senegalese Mor Diouf wird zum Star des Matches

(2010sdafrika-Redaktion)

Es läuft die 86. Minute im Premier League-Fußballspiel zwischen SuperSport United und den Mamelodi Sundows an. Alle gehen von einem 0:0-Unentschieden im Stadtderby vom 10. März 2013 aus, als plötzlich Mor Diouf den Ball zugespielt bekommt. Der bei SuperSport United unter Vertrag stehende Verteidiger schießt den Ball über 70 Meter ins gegnerische Tor. Alle schauen überrascht. Auch der Torschütze reagiert anfänglich verwundert, schmückt sich jedoch relativ schnell mit dem Gefühl der Coolness. Seine Mitspieler jubeln. Und Trainer Gavin Hunt hält nichts mehr auf der Sitzbank.

Bilder aus Durban, Südafrika

Eine Bafana Bafana-Niederlage aus Fußballfan-Sicht. Aktuelle Bilder aus dem Moses Mabhida Stadium

(2010sdafrika-Redaktion)

– Afrika-Cup 2013-Spezial –

Spannend war die Viertelfinalbegegnung zwischen Gastgeber Südafrika und dem Geheimfavoriten Mali im Moses Mabhida Stadium in Durban. Mit einem 1:1-Unentschieden mussten beide Teams in die Verlängerung. Zum erhofften 2:1-Sieg für Südafrika kam es nicht. Stattdessen mussten die Mannschaften in den Elfmeter, den Südafrika verloren hat. Mehrere Bälle konnte der malische Keeper Soumbeïla Diakité halten. Südafrika verliert…eine ganze Fußballnation trauert in diesen Stunden mit ihren Jungs.

Die Bafana Bafana-Fans haben das impulsive Sport-Feeling im ausverkauften Stadion mit der Kamera eingefangen. Nachfolgend eine Auswahl dessen. Das Team von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ verabschiedet sich von Bafana Bafana und sagt danke! Südafrikas Fußballauswahl kann stolz auf sich sein.

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Orange AFCON 2013

Südafrikas Fußballtrainer Gordon Igesund sagt Scheitern von Bafana Bafana voraus

(Aut0ren: Ghassan Abid, 2010sdafrika-Redaktion)

– Afrika-Cup 2013-Spezial –

Die Fußballfans auf dem afrikanischen Kontinent erwarten mit großer Spannung den Afrika Cup 2013. Vom 19. Januar 2013 bis zum 10. Februar 2013 kämpfen 16 Mannschaften in vier Gruppen um den begehrten Pokal der 29. Afrika-Fußballmeisterschaft 2013. An den fünf Spielorten Johannesburg, Durban, Port Elizabeth, Rustenburg und Mbombela (ehemals Nelspruit) ist die Organisation zur Gestaltung von Fanbereichen abgeschlossen. Noch ist unklar, wie viele Gäste zum Fußball-Event am Kap anreisen werden und wie gut bzw. wie schlecht Südafrika abschneiden wird.

© Vom 19. Januar 2013 bis zum 10. Februar 2013 kämpfen 16 Mannschaften in vier Gruppen um den begehrten Pokal der 29. Afrika-Fußballmeisterschaft 2013 in Südafrika. Trainer Gordon Igesund sagt ein Scheitern von Bafana Bafana voraus. Realismus oder Pessimismus? (Quelle: flickr/ kimmiji2012)

© Vom 19. Januar 2013 bis zum 10. Februar 2013 kämpfen 16 Mannschaften in vier Gruppen um den begehrten Pokal der 29. Afrika-Fußballmeisterschaft 2013 in Südafrika. Trainer Gordon Igesund sagt ein Scheitern von Bafana Bafana voraus. Realismus oder Pessimismus? (Quelle: flickr/ kimmiji2012)

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Fußballstar ermordet

Jeffrey Ntuka-Pule erliegt schwerem Messerangriff im Township

(Autor: Ghassan Abid)

Es war eine Hiobsbotschaft zum Auftakt des Africa Cups 2012 in Gabun und Äquatorialguinea. Der südafrikanische Verteidiger Jeffrey Ntuka-Pule erlag am Morgen des 21. Januars 2012 in einem Nachtclub an seinem Geburtsort Kroonstad seinen schweren Stichverletzungen. Der Täter ist weiterhin auf freiem Fuß. Laut dem Kapstädter Online-Medium kickoff.com soll der Täter als Jugendfreund des Fußballers identifiziert worden sein.

© Fußballstar Jeffrey Ntuka-Pule starb mit 26 Jahren (Quelle: SuperSport United Football Club)

Jeffrey Ntuka-Pule gelang in der Spielsaison 2003/04 der große Durchbruch beim englischen Club FC Chelsea Reserves, welcher ihn nach bereits sechs Monaten und die größte Zeit seiner professionellen Sportkarriere – von 2003 bis 2009 – an den belgischen Erstligisten KVC Westerlo ablösefrei ausgeliehen hatte. Im Anschluss spielte Ntuka-Pule wieder in seiner Heimat und zwar zuerst beim populären Johannesburger Fußballclub Kaizer Chiefs sowie beim in Pretoria ansässigen SuperSport United Football Club. Zudem hat der Defensivspieler fünfmal für die südafrikanische Nationalmannschaft spielen dürfen.

© Jeffrey Ntuka-Pule´s Fußballclub SUFC in Trauerstimmung (Quelle: SuperSport United Football Club)

Nach dem Ausscheiden von Ntuka-Pule aus dem SuperSport United Football Club und der damit verbundenen negativen Marktwertentwicklung, soll sich der einstige Fußballstar in einer psychischen Schieflage befunden haben. Die Vereinslosigkeit sollen dazu geführt haben, so die unbestätigten Informationen gegenüber der 2010sdafrika-Redaktion, dass er alkoholabhängig geworden ist und sein Verhalten gegenüber den Mitmenschen nicht immer unter Kontrolle hatte.

Der populäre Johannesburger Fußballclub Kaizer Chiefs hat bislang keine Stellung zum Tod seines Ex-Spielers genommen, ganz im Gegensatz zum SuperSport United Football Club aus Pretoria, welcher der Familie des Opfers  sein tiefes Beileid übermittelte. Jeffrey Ntuka-Pule wurde 26 Jahre alt.

Die 2010sdafrika-Redaktion dankt dem SuperSport United Football Club für die Bereitstellung des Bildmaterials.

Gareth Cliff about „kleptomania“ in government

TV star about his disapointment in South African politics

(Autor/ Editor: Martin Hiebsch)

Deutsche Interview-Zusammenfassung:

Gareth Cliff ist in gewisser Weise das südafrikanische Gegenstück von Dieter Bohlen. Er ist im TV-Business aktiv, sitzt als Juror bei der Fernsehshow „Idols“ (= DSDS) und äußert sich gerne provokativ und ziemlich hart. Einen Unterschied gibt es jedoch – Gareth Cliff kritisiert auch die Politik des Landes, die ANC-Elite um Präsident Jacob Zuma. Die Eigenbereicherungen, die fehlende Motivation der Politiker die Probleme Südafrikas wie HIV/ AIDS, Korruption, Arbeitslosigkeit, Kriminalität oder Armut anzugehen, sind ihm ein gewaltiger Dorn im Auge, sodass er einen offenen Brief an die Regierung verfasst hat. „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ konnte mit Gareth Cliff dessen Brief sowie seine Wahrnehmung von Deutschland erörtern.

© Gareth Cliff, Entertainer

2010sdafrika-editorial staff: Hello Gareth Cliff and welcome on „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“! Your “letter to the government” kicked off a wave of reactions and was read thousands of times. While you were quite popular in South Africa before, but now you have become famous in many other countries too. Did you expect this result?

Answer: No, I simply put into writing what I am sure many South Africans feel. The government needed to be told some cold, hard truths.

2010sdafrika-editorial staff: In your letter you talk about very well-known problems in your country such as the bad education policy, corruption, unemployment and poverty. Like many others, you criticize the government for doing more for themselves than for the people. Why do you think the reputation of the current government is so bad? And why do people have the feeling that their elected representatives can not solve the problems of South Africa?

Answer: There seems to be a bout of kleptomania going on in government, and I blame the ANC’s policy of deployment – where the party deploys loyal cadres to powerful and important positions without consideration to the job that needs doing, the qualifications of the person being deployed, or the urgency of the task. Too many of those people then occupy the position with a sense of entitlement and pillage the office of any value.

2010sdafrika-editorial staff: Do you think that another government could solve problems like unemployment or the HIV-epidemic? In your opinion, what has to change within the South African society to approach those problems?

Answer: I think most governments try to address societal problems, even ones that are not of their doing. I’m not interested in ANOTHER government. This is the one we have got, and we deserve more from them. Having said that, civil society isn’t playing enough of a role. South Africans are apathetic and expect government to solve all their problems for them. We need to meet them halfway.

2010sdafrika-editorial staff: People express their resentment in strikes and protests. Do you think that the situation could escalate sometime in future? If not, what is your picture of the country in, lets say, 10 years?

Answer: Yes, I imagine that if these problems are not urgently addressed, people will become violent, rebellious and ungovernable. New leaders will emerge and threaten national stability and the government of the day. All the more reason to take these issues very seriously indeed.

2010sdafrika-editorial staff: Lets leave South Africa and get on to the topic of Germany. Name three things, you think of, when you hear the word Germany!

Answer: Friedrich der Große; Wagner, beer.

2010sdafrika-editorial staff: As a South African, you are probably not a soccer fan. Soccer is huge in Germany! Did you follow the performance of the German Team during the World Cup 2010?

Answer: I’m a huge soccer fan. I have been watching the World Cup since 1990 and have not missed a single game. I think Germany were fantastic and most unlucky to lose to Spain when they did.

2010sdafrika-editorial staff: The audience of your breakfast show is growing fast and you are getting more and more popular. Are people recognizing you on the street and do you like to get recognized?

Answer: Ha ha ha. Yes, but having been on TV for ten years means I’m not shocked or surprised anymore.

2010sdafrika-editorial staff: You got famous through a radio program. Do you want to stay at your broadcaster 5FM or could you imagine switching to a TV channel?

Answer: Well I think one can do both.

2010sdafrika-editorial staff: Gareth Cliff, entertainer and presenter, thank you very much for this interview!


Website of Gareth Cliff:

http://www.garethcliff.com/

Andrew Brown – Südafrikas literarisches Sozialgewissen

Kapstädter Schriftsteller zu den Chancen und Risiken des Projektes „Regenbogennation“

(Autoren/ Editors: Anne Schroeter, Annalisa Wellhäuser, Ghassan Abid)

© Schriftsteller Andrew Brown

Deutsche Interview-Zusammenfassung:

Das südlichste Land des afrikanischen Kontinents konnte sich nach dem Ende der Apartheid in vielerlei Hinsicht kräftig entwickeln, unter anderem auf der literarischen Ebene. Mit Andrew Brown –  einem Juristen, Polizisten und Schriftsteller aus Kapstadt – verfügt Südafrika eine weitere Persönlichkeit, die sich mit sozialen Themen im Lande beschäftigt. Während der Apartheid wurde er von Polizisten aufgrund einer Freundschaft zu einem Schwarzen festgenommen. Nun thematisiert er als Buchautor die gegenwärtige und zugleich schwierige Lage von Flüchtlingen in Südafrika. Nigerianer sind oft der Willkür südafrikanischer Behörden ausgeliefert und müssen ferner die fremdenfeindliche Stimmung in den Townhships dulden. In seinem Buch „Würde“ geht er auf genau diese soziale Schieflage in Südafrika ein und verbindet die unterschiedlichsten Protagonisten miteinander: Richard Calloway ist ein weißer und erfolgreicher Anwalt der Kapständer Mittelschicht, der trotz Ruhm und sozialem Aufstieg ein tristes Leben führt. Doch eines Tages trifft er auf Abayomi, eine Immigrantin aus Nigeria. Schnell erkennt Calloway, dass er ihrem Wesen sehr aufgeschlossen ist und sich zunehmend in ihrer Welt verfestigt – mit ungewissem Ausgang. Das Buch ist deshalb so bemerkenswert, weil Andrew Brown hierfür umgangreiche und hintergründige Gespräche mit nigerianischen Einwanderern in Südafrika unternommen hat.

Zum Sinn und Zweck der WM 2010 für die Volkswirtschaft des Gastgebers äußerte sich Brown dahingehend, dass er grundsätzlich von langfristig positiven Effekten ausgeht, die vor allem dem Tourismus zugute kommen werden.  Der Kriminalität im Lande können man jedoch nur mit einer Ausweitung des gesellschaftlichen Bildungsstandes begegnen, so der Kapstädter Schriftsteller gegenüber dem Südafrika-Portal. Der aktuellen Debatte um die Regulierung der Medien durch die südafrikanische Regierungspartei ANC schaut Brown, auch ein ANC-Mitglied, jedoch mit großer Sorge entgegen, wofür man notfalls erneut auf die Straße ziehen müsste. Zum Abschluss äußerte er seinen Wunsch, noch ein weiteres Buch veröffentlichen zu wollen und öfters, vor allem nach Europa und Deutschland, zu reisen. Nachstehend ist das Originalinterview in Englisch als Text und als Video abgebildet.


2010sdafrika-editorial staff: Mr. Brown, you was born and raised in Cape Town / South Africa . You mobilized against the Apartheid and had been captured too. Which moment or occurrence has activate your mind for justice?

Answer: Probably when I was 17 years old and I was arrested simply because I was friendly with a black boy of my age.  I was taking him home after playing soccer and we were both arrested and held few a few days.  We were both interrogated because the police could not understand that we were simply friends.  That showed me how unjust the system was and that it needed to be changed.

2010sdafrika-editorial staff: You are a really big performer in terms of profession. I noted you are actually and at the same time a police man (in reserve), an advocate and a writer. Which personal objectives are you following in each job and which one is your most challenging one?

Answer: They are all quite challenging, but in different ways.  I get a lot of personal satisfaction out of working as a policeman, because it feels like I am making a contribution to the society that I am living in.  Writing is something I do for my own enjoyment and I don’t feel pressure to write ‘for’ anyone.  If people like my writing, then that is great, but I don’t feel that I have to produce something for publishers or readers to read.

2010sdafrika-editorial staff: During the World Cup 2010, you have untertaken as police seargent patrols in townships. Which benefits has the South African nation and the population, especially the township citizens, taken from this event? What is your mind in this matter?

Answer: I hope that there will be long-term benefits.  The focus of the world on us as a country, and the fact that it was a success, was really a big thing for us.  But that focus does not bring any benefit on its own.  Hopefully, it will result in more tourism, perhaps better trade and confidence in South Africa .  The World Cup did a lot to unite the nation and to build our sense of pride in our country, which is very important. The transport system was improved a lot before the World Cup, and I think that is one thing that we will definitely benefit from in the future.

© Cover von "Würde"

2010sdafrika-editorial staff: In your new novel „WÜRDE“ (in English it means „dignity“) – the original title called „REFUGE“- you are writing about the two faces of South Africa; the rich and the poor one. On the one hand, we have the protagonist „Richard Calloway“ – a white, successful and in security living advocate. On the other hand, you have installed the character „Abayomi“, a native of Nigeria – an immigrant. Could you please give us a short summary of this novel and which social targets would you like to achieve?

Answer: The book is partly about the white middle-class in South Africa , which often shuts itself off from the real issues going on around it.  People protect themselves against the guilt and anguish that comes from seeing the poverty around you, by pretending that it doesn’t exist.  The book is partly about a successful middle-class man who starts to reach out to touch the ordinary people around him; he comes to realise just how small and isolated his life has been.  The other part of the book is about the immigrants, the other ‘outsiders’ of our society, who are there not by choice but because they are fleeing injustice or violence. It is about how we treat them and about how we stop seeing them as equal human beings.

2010sdafrika-editorial staff: I have taken notice, that you have met with immigrants from Nigeria , in accordance with the preparation of your new book. Which impressions have you collected about the life conditions of these people in South Africa ?

Answer: I interviewed a lot of immigrants to hear their stories.  Once they realised that I was not a threat, they were very happy to talk to me and to share their stories with me.  I met incredible people who told me stories of great suffering, of courage and of humiliation at the hands of South African officials.  I have incorporated some of their stories into the book, to try and make it as realistic as possible.   I chose Nigerians in the book because they are the most stereotyped immigrants in South Africa: they are seen as all being drug dealers or prostitutes, and for this reason I wanted to show them as being human beings with their own special culture, language and lifestyle.

2010sdafrika-editorial staff: In these weeks, the African National Congress (ANC) follows up a regulation of commentatorship. South African and international media are still protesting against these plans to establish a „secrecy bill“ and „media tribunal“, which allows the government to increase their control over media. How would you like to evaluate these developments?

Answer: Because of our history, it is very concerning when government starts talking about controlling media reports and press coverage.  We are very sensitive to this kind of censorship, given what we experienced under apartheid.  People are opposing the bill and there is a petition signed by many writers and other people who are protesting against the bill.  Government has tried to explain the need for the bill, but so far we are not accepting that it is necessary.

2010sdafrika-editorial staff: As „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“, the German gateway to South Africa, we have interviewed the writer Roger Smith, who is denouncing in his novels the crime situation in South Africa, like you. What do you think should the government do to face this big challenge? Or rewording, how could South Africa solve this problem?

Answer: Crime is a problem in South Africa , but it should not be over-emphasised.  Our crime is a result of poverty, our history and poor education.  Of all of these, it is most important to address education, because literacy and numeracy continue to be problems, and we cannot advance our society unless we take care of these problems first.  Crime is not getting better, but it is not getting worse either.  It will not improve simply by policing, or introducing new laws.  You need to change the way that people think, about themselves and about others.  To do this, we need to concentrate on education.

2010sdafrika-editorial staff: Last but not least, which personal dreams would you like to realize?

Answer: There are many dreams I have – one would be to publish another book.  Another would be to travel more – I have travelled a lot in Africa, but not much in Europe and there are many countries and places that I would like to see.  I have so enjoyed being in Germany, and I would very much like to return to spend more time here as well.