Schlagwort-Archive: Sport

Südafrika ist Rugby-Weltmeister

Landesweite Jubelfeiern nach Sieg der Springboks gegen England

(2010sdafrika-Redaktion)

Südafrika hat das heutige Finale der Rugby-Weltmeisterschaft in Japan mit einem starken 32:12-Sieg gegen die englische Nationalmannschaft für sich entscheiden können. Die Springboks, wie die Auswahl Südafrikas auch gerne genannt wird, überzeugte das gesamte Match mit starken Auftritten. Die Engländer mussten sich gegen die Entschlossenheit der Südafrikaner geschlagen geben. Am Kap ist die Freude über die Leistung der Jungs gewaltig.

© Die Rugby-Nationalmannschaft Südafrikas ist nun zum dritten Weltmeister. Im Finale gegen England konnten die Springboks mit einem 32:12-Sieg überzeugen. Eine ganze Nation feiert die Glanzleistung der eigenen Jungs. (Quelle: Facebook/ Springboks)

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Caster Semenya erreicht Teilerfolg

Testosteron-Regel bei Sportlerinnen wird durch Schweizer Bundesgericht vorübergehend ausgesetzt

(2010sdafrika-Redaktion)

Die südafrikanische Leichtathletin Caster Semenya hat einen wichtigen Teilerfolg gegen den Leichtathletik-Weltverband IAAF erzielen können. Der Internationale Sportgerichtshof CAS entschied im Mai dieses Jahres, dass die Einführung eines Testosteron-Limits bei Sportlerinnen rechtlich zulässig und nicht zu beanstanden sei. Er bestätigte somit die Auffassung des IAAF. Daraufhin legte die intersexuelle Sportlerin gegen das Urteil des CAS Einspruch beim Schweizer Bundesgericht ein – mit Erfolg.

© Die zweifache 800-Meter-Olympiasiegerin Caster Semenya hat einen Teilerfolg gegen den Weltverband IAAF erzielen können. Die Südafrikanerin kämpft für die Aufhebung der umstrittenen Testosteron-Regel bei Sportlerinnen. (Quelle: flickr/ Citizen59)

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Caster Semenya verliert Rechtsstreit

Leichtathletik-Weltverband IAAF setzt sich gegen südafrikanische Leichtathletin durch

(2010sdafrika-Redaktion)

Die zweifache südafrikanische 800-Meter-Olympiasiegerin Caster Semenya hat den Rechtsstreit gegen den Leichtathletik-Weltverband IAAF verloren. Der Internationale Sportgerichtshof CAS mit Sitz im schweizerischen Lausanne veröffentlichte heute eine Pressemeldung sowie eine Stellungnahme des Vorstands, wonach die Einführung eines Testosteron-Limits bei Sportlerinnen rechtlich zulässig und nicht zu beanstanden sei. Semenya zeigt sich über die Entscheidung des Sportgerichts enttäuscht.

© Caster Semenya hat den Rechtsstreit gegen den Leichtathletik-Weltverband IAAF verloren. Das Schiedsgericht CAS bekräftigt, dass intersexuelle Sportlerinnen ihren Testosteronwert senken müssten, um den fairen Wettbewerb sicherzustellen. (Quelle: Twitter/ caster800m)

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Caster Semenya ist nicht allein

Südafrika unterstützt Leichtathletik-Sportlerin bei Verfahren gegen umstrittene Testosteron-Regel

(Autor: Ghassan Abid)

Das Aushängeschild Südafrikas in der Leichtathletik – die zweifache 800-Meter-Olympiasiegerin Caster Semenya – geht vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS gegen den Leichtathletik-Weltverband IAAF vor, nachdem dieser im vergangenen Jahr ein Testosteron-Limit bei Frauen einführte. Eine Studie des IAAF belege, dass intersexuelle Athletinnen aufgrund ihres höheren Testosteron-Spiegels einen deutlichen Wettbewerbsvorteil hätten, der zu regulieren sei. Die damit verbundene Aufregung in Südafrika gegen den IAAF ist ebenso groß wie die Unterstützung für Semenya.

© Caster Semenya klagt gegen den Leichtathletik-Weltverband IAAF, der ein Testosteron-Limit bei Sportlerinnen eingeführt hat. Südafrikas Regierung hat sich schützend hinter Semenya gestellt und spricht von Diskriminierung. (Quelle: flickr/ Jon Connell)

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Werder Bremen erlebt Fiasko in Südafrika

Trainer Florian Kohfeldt war genervt, Spieler sind frustriert und mitgereiste Journalisten wurden beraubt

(2010sdafrika-Redaktion)

Der SV Werder Bremen verbrachte die Winterpause vom 2. bis 13. Januar 2019 im Johannesburger Trainingslager. Viele Eindrücke konnten die Grün-Weißen von Land und Leute sammeln. Entsprechend positiv fällt die offizielle Bilanz des Bundesligisten aus, der die dortigen Trainingsbedingungen als gut bezeichnet. Allerdings konnte die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ aus Klubkreisen in Erfahrung bringen, dass Werder alles andere als zufrieden war. Denn die Liste der aufgetretenen Komplikationen ist lang geworden.

© Der Bundesligist SV Werder Bremen zieht offiziell eine positive Bilanz zum Trainingslager in Südafrika, das von der DFL bezuschusst wurde. Allerdings konnte die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ in Erfahrung bringen, dass die Grün-Weißen alles andere als zufrieden waren. (Quelle: Kaizer Chiefs)

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Springboks erstmals mit schwarzem Kapitän

Siya Kolisi führt Südafrikas Rugby-Nationalmannschaft gegen England an. Eine historische Premiere

(2010sdafrika-Redaktion)

Wer sich mit der südafrikanischen Geschichte auseinandersetzt, der weiß, dass die Rugby-Nationalmannschaft eine bedeutende Rolle in der Verarbeitung der einstigen Rassentrennungspolitik spielt. Galten die „Springboks“ – wie die Auswahl auch bezeichnet wird – zur Apartheid noch als Symbol für den institutionellen Rassismus, so oblag ihnen bei der Rugby-WM 1995 unter der Aufsicht Nelson Mandelas der Auftrag zur nationalen Versöhnung. Insofern ist die Ernennung des dunkelhäutigen Siya Kolisi zum Kapitän der aus Weißen dominierenden Springboks als weiterer historischer Meilenstein zu werten.

© Siya Kolisi ist ein Superstar am Kap. Denn der schwarze Rugby-Spieler wurde zum Kapitän der aus Weißen dominierenden Springboks ernannt – das erste Mal in der Sportgeschichte Südafrikas überhaupt. (Quelle: Facebook/ Siya Kolisi)

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Rugby-Spieler aus Südafrika stirbt in Leipzig

Dewald Potgieter stirbt einen Monat nach Ankunft in Deutschland an Hirnblutung. Team unter Schock

(2010sdafrika-Redaktion)

Der aus Pretoria stammende Rubgy-Sportler Dewald Potgieter hatte sich sehr gefreut, nachdem er die Zusage aus Leipzig erhalten hatte, für den Rugby Club Leipzig (RCL) spielen zu dürfen. Lediglich einen Monat hielt er sich in Sachsen auf, bevor er völlig unerwartet an den Folgen einer Hirnblutung starb. Seine Mannschaft steht unter Schock. Das Team trauert um ihren ehrgeizigen und lebensfrohen Kameraden.

Dewald Potgieter

© Der 23-jährige Rugby-Sportler Dewald Potgieter starb an den Folgen einer Hirnblutung. Sein Verein, der Rugby Club Leipzig, steht unter Schock. Potgieter hielt sich erst seit dem 1. Oktober 2015 in Deutschland auf. Sein Leichnam soll in Kürze nach Pretoria überführt werden. (Quelle: RCL)

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