Schlagwort-Archive: Statistik

1.600 Kinder und 146 Polizisten getötet

Polizeiminister Nkosinathi Nhleko schockt Parlament mit neuesten Statistiken zu Morden in Südafrika

(2010sdafrika-Redaktion)

Innerhalb von zwei Jahren starben rund 1.600 südafrikanische Kinder durch die Gewaltanwendung Dritter, so der Polizeiminister Nkosinathi Nhleko gegenüber dem Parlament. Die neueste Statistik hat etliche Abgeordnete sprachlos gemacht. Das Erschreckende ist, dass das Polizeiministerium von einem Anstieg getöteter Kindern in den nächsten Jahren ausgeht.

sdirkx

© Südafrikas neuer Polizeiminister Nkosinathi Nhleko informierte das Parlament über zwei erschreckende Statistiken. Demnach wurden innerhalb von zwei Jahren rund 1.600 Kinder ermordet. Ferner verloren 146 Polizisten in den letzten drei Jahren während des Dienstes ihr Leben. (Quelle: flickr/ sdirkx)

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Nigeria ist Afrikas neue Wirtschaftsmacht

Südafrika rutscht aufgrund einer statistischen Neuberechnung auf 2. Platz ab. Pretoria gratuliert Abuja 

(2010sdafrika-Redaktion)

Der deutsche Automobilmanager und einstige Vorstandsvorsitzende der Volkswagen AG, Carl Hahn, wusste wovon er sprach, als er sagte, dass Statistiken mit Vorsicht zu genießen und mit Verstand einzusetzen sind. Diese Sichtweise lässt sich analog auch auf Afrika anwenden. Denn das Statistikamt im nigerianischen Abuja hatte es seit 1990 versäumt, die Wirtschaftsdaten an das tatsächliche Wirtschaftsleben anzupassen. Genaue Zahlen zum BIP liegen bisweilen nicht vor. Dafür hingegen eine bedeutende Hochschätzung.

GovernmentZA

© Südafrika ist nicht mehr die führende Wirtschaftsnation Afrikas. Gemessen am BIP ersetzt nun Nigeria aufgrund einer statistischen Neuberechnung das Kapland. Pretoria gratulierte Abuja für den Rollentausch. Im Bild sind Südafrikas Präsident Jacob Zuma und sein Amtskollege, der nigerianische Präsident Goodluck Jonathan, zu sehen. (Quelle: flickr/ GovernmentZA)

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Das Lügenmärchen vom “White Genocide”

Weiße Südafrikaner werden angeblich gezielt ermordet, beruflich benachteiligt und sozial verdrängt

(Autoren: Ghassan Abid, 2010sdafrika-Redaktion)

Mit der Terminologie „White Genocide“ fühlen sich nicht wenige Südafrikaner weißer Hautfarbe verbunden. Die aus Schwarzen bestehende Mehrheitsgesellschaft würde die weiße Minderheit in der Regenbogennation gezielt ermorden, beruflich benachteiligen und sozial verdrängen. In etlichen Foren, bei Stammtischrunden oder auf Veranstaltungen wird – entweder direkt oder indirekt – auf die scheinbare unterlegene Situation der Weißen hingewiesen. Auch die heute marschierte „Red October-Bewegung“ spricht von der gezielten Auslöschung der Buren. Unterstützt wird sie von mehreren Promis. Doch der nachgesagten Diskriminierung widersprechen die offiziellen Statistiken – und der logische Menschenverstand.

© Weiße Südafrikaner werden von der schwarzen Mehrheitsgesellschaft gezielt attackiert, so die Haupthese der “White Genocide”-Anhänger. Gezielte Ermordung, berufliche Benachteiligung und soziale Verdrängung der Weißen seien zu beobachten. Doch die Realität widerlegt diesen Vorwurf, der auf rassentheoretische Ansätze angelehnt ist. (Quelle: flickr/ Scott Chacon)

© Weiße Südafrikaner werden von der schwarzen Mehrheitsgesellschaft zielgerichtet attackiert, so die Haupthese der “White Genocide”-Anhänger. Gezielte Ermordung, berufliche Benachteiligung und soziale Verdrängung der Weißen seien zu beobachten. Doch die Realität widerlegt diesen Vorwurf, der auf rassentheoretische Ansätze angelehnt ist. (Quelle: flickr/ Scott Chacon)

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Schwangerschaft bei 9-jährigen Kindern

Schulministerium veröffentlicht schockierende Statistik zu südafrikanischen Schülern

(Autor: Ghassan Abid)

Ein südafrikanischer Journalist informierte die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ über die kürzliche Veröffentlichung einer Statistik des südafrikanischen Grundschulministeriums, die bislang kaum mediale Beachtung gefunden hat. Und dabei sind die Zahlen in den „Annual School Surveys“ für die Jahre 2009, 2010 und 2011 mehr als schockierend.

© Das südafrikanische Grundschulministerium veröffentlichte eine Studie mit hoher Brisanz. Demnach sind allein im Jahr 2009 genau 109 Fälle mit 9-jährigen Mädchen bekannt, die sich in einer Schwangerschaft befanden. Die Dunkelziffer dürfte weit höher liegen. (Quelle: flickr/ MUA)

© Das südafrikanische Grundschulministerium veröffentlichte eine Studie mit hoher Brisanz. Demnach sind allein im Jahr 2009 genau 109 Fälle mit 9-jährigen Mädchen bekannt, die sich in einer Schwangerschaft befanden. Die Dunkelziffer dürfte weit höher liegen. (Quelle: flickr/ MUA)

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Deutsches Rentnerleben am Kap

7.494 in Südafrika lebende Personen bezogen Rentenzahlungen aus Deutschland, darunter viele Witwen

(Autor: Ghassan Abid)

Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) ist gemäß des Sechsten Buches Sozialgesetzbuch (SGB VI) für die Zahlung von Renten zuständig. Sie zahlt nicht nur an Personen im Inland, sondern auch an Empfänger im Ausland die entsprechenden Leistungen aus. Eine Publikation der DRV offenbart, dass nach dem Rentenbestand am 31.12.2012 genau 7.494 Personen in Südafrika eine deutsche Rente bezogen.

    © Die Deutsche Rentenversicherung (DRV), im Bild ist das Gebäude in Berlin zu sehen, zahlte zum Stichtag 31.12.2012 rund 7.500 Deutschen in Südafrika Renten wegen Alters, wegen Todes oder wegen verminderter Erwerbsfähigkeit aus. (Quelle: flickr/ marlon_75)

© Die Deutsche Rentenversicherung (DRV), im Bild ist das Gebäude in Berlin zu sehen, zahlte zum Stichtag 31.12.2012 rund 7.500 Deutschen in Südafrika Renten wegen Alters, wegen Todes oder wegen verminderter Erwerbsfähigkeit aus. (Quelle: flickr/ marlon_75)

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Südafrika – Einreisemagnet sondergleichen

254.714 Deutsche kamen aus Freude, 2.363.806 Simbabwer aus Verzweiflung im Jahr 2011 ans Kap

(Autor: Ghassan Abid)

Die südafrikanische Regierung veröffentlicht jedes Jahr das Statistische Jahrbuch, um Entwicklungen innerhalb der Gesellschaft, auf dem Arbeitsmarkt, in der Wirtschaft und bei den Preisen mit Zahlen aufzeigen zu können. Hieraus leiten sich in der Regel wirtschafts-, arbeitsmarkt- und finanzpolitische Maßnahmen des Staates ab. Aus der Publikation „South African Statistics 2012“ gehen auch Zahlen mit Deutschlandbezug hervor – und eine starke Diskrepanz zur Einreise von Millionen Menschen.

    © Südafrika zählt zu den beliebtesten Einreiseländern weltweit. Arbeitsmigranten, Flüchtlinge und Touristen suchen in großer Zahl das Kapland auf. 254.714 Deutsche bereisten im Jahr 2011 die Regenbogennation, meist für touristische Zwecke. (Quelle: flickr/ South African Tourism)

© Südafrika zählt zu den beliebtesten Einreiseländern weltweit. Arbeitsmigranten, Flüchtlinge und Touristen suchen in großer Zahl das Kapland auf. 254.714 Deutsche bereisten im Jahr 2011 die Regenbogennation, meist für touristische Zwecke. (Quelle: flickr/ South African Tourism)

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In eigener Sache: Viertelmillion Visits!

Südafrika-Portal weiterhin im Wachstum: Danke! Bücher-Gewinnspiel gestartet

(2010sdafrika-Redaktion)

Im Januar 2010 ist „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“, kurz das Südafrika-Portal, gegründet worden. Ghassan Abid, zum damaligen Zeitpunkt frisch aus Südafrika zurückgekehrt, war von der Motivation beseelt, mehr Wissen über Land und Leute der deutschsprachigen Öffentlichkeit anzubieten.

    © "SÜDAFRIKA - Land der Kontraste", kurz: Südafrika-Portal, hat heute die Viertelmillion-Visits-Grenze geknackt. Das Online-Medium konnte in den letzten Jahren stetig an redaktioneller Qualität und Quantität deutlich zulegen: 43.332 Visits in 2010, 61.573 Visits in 2011 und 105.428 Visits in 2012. Das Team des Südafrika-Portals sagt vielen Dank!

© „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“, kurz das Südafrika-Portal, hat heute die Viertelmillion-Visits-Grenze geknackt. Das Online-Medium konnte in den letzten Jahren stetig an redaktioneller Qualität und Quantität deutlich zulegen: 43.332 Visits in 2010, 61.573 Visits in 2011 und 105.428 Visits in 2012. Das Team des Südafrika-Portals sagt vielen Dank!

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