Schlagwort-Archive: Statistikamt

Tourismus in Südafrika

Zunehmend mehr kaufkräftige Urlauber wechseln von Südafrika auf Ägypten und Äthiopien

(2010sdafrika-Redaktion)

Südafrika gilt als das beliebteste Reiseziel auf dem gesamten afrikanischen Kontinent. Vor allem Kapstadt erweist sich als absoluter Publikumsmagnet für Gäste aus Europa, Asien und Amerika. Allerdings droht das Land den Spitzenplatz zu verlieren, nachdem sich andeutet, dass Touristen aus kaufkräftigen Staaten ihren Urlaub lieber anderswo verbringen wollen. Diese Tendenz lässt sich bei der Auswertung der Tourismuszahlen 2018 erkennen, erklärt das südafrikanische Statistikamt StatsSA.

© Südafrika zählt zum beliebtesten Reiseziel Afrikas. Analysten der südafrikanischen Statistikbehörde warnen davor, dass Konkurrenzmärkte wie Ägypten und Äthiopien dem Land den Spitzenplatz streitig machen. (Quelle: flickr/ Bob Adams)

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Nigeria ist Afrikas neue Wirtschaftsmacht

Südafrika rutscht aufgrund einer statistischen Neuberechnung auf 2. Platz ab. Pretoria gratuliert Abuja 

(2010sdafrika-Redaktion)

Der deutsche Automobilmanager und einstige Vorstandsvorsitzende der Volkswagen AG, Carl Hahn, wusste wovon er sprach, als er sagte, dass Statistiken mit Vorsicht zu genießen und mit Verstand einzusetzen sind. Diese Sichtweise lässt sich analog auch auf Afrika anwenden. Denn das Statistikamt im nigerianischen Abuja hatte es seit 1990 versäumt, die Wirtschaftsdaten an das tatsächliche Wirtschaftsleben anzupassen. Genaue Zahlen zum BIP liegen bisweilen nicht vor. Dafür hingegen eine bedeutende Hochschätzung.

GovernmentZA

© Südafrika ist nicht mehr die führende Wirtschaftsnation Afrikas. Gemessen am BIP ersetzt nun Nigeria aufgrund einer statistischen Neuberechnung das Kapland. Pretoria gratulierte Abuja für den Rollentausch. Im Bild sind Südafrikas Präsident Jacob Zuma und sein Amtskollege, der nigerianische Präsident Goodluck Jonathan, zu sehen. (Quelle: flickr/ GovernmentZA)

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Das Lügenmärchen vom “White Genocide”

Weiße Südafrikaner werden angeblich gezielt ermordet, beruflich benachteiligt und sozial verdrängt

(Autoren: Ghassan Abid, 2010sdafrika-Redaktion)

Mit der Terminologie „White Genocide“ fühlen sich nicht wenige Südafrikaner weißer Hautfarbe verbunden. Die aus Schwarzen bestehende Mehrheitsgesellschaft würde die weiße Minderheit in der Regenbogennation gezielt ermorden, beruflich benachteiligen und sozial verdrängen. In etlichen Foren, bei Stammtischrunden oder auf Veranstaltungen wird – entweder direkt oder indirekt – auf die scheinbare unterlegene Situation der Weißen hingewiesen. Auch die heute marschierte „Red October-Bewegung“ spricht von der gezielten Auslöschung der Buren. Unterstützt wird sie von mehreren Promis. Doch der nachgesagten Diskriminierung widersprechen die offiziellen Statistiken – und der logische Menschenverstand.

© Weiße Südafrikaner werden von der schwarzen Mehrheitsgesellschaft gezielt attackiert, so die Haupthese der “White Genocide”-Anhänger. Gezielte Ermordung, berufliche Benachteiligung und soziale Verdrängung der Weißen seien zu beobachten. Doch die Realität widerlegt diesen Vorwurf, der auf rassentheoretische Ansätze angelehnt ist. (Quelle: flickr/ Scott Chacon)

© Weiße Südafrikaner werden von der schwarzen Mehrheitsgesellschaft zielgerichtet attackiert, so die Haupthese der “White Genocide”-Anhänger. Gezielte Ermordung, berufliche Benachteiligung und soziale Verdrängung der Weißen seien zu beobachten. Doch die Realität widerlegt diesen Vorwurf, der auf rassentheoretische Ansätze angelehnt ist. (Quelle: flickr/ Scott Chacon)

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