Schlagwort-Archive: Story

Pistorius-Fall als Medienspektakel

Video-Eindrücke vom zweiten Verhandlungstag: Wenn Journalisten und Fotografen im Jagdfieber sind

(2010sdafrika-Redaktion)

Am zweiten Verhandlungstag des 19. Februars 2013 bekräftigte Oscar Pistorius seine Unschuld. Der Sportler habe nicht Reeva Steenkamp vorsätzlich töten, sondern seine Freundin vielmehr beschützen wollen – argumentierte die Verteidigung im Rahmen einer eidesstattlichen Erklärung. Die zahlreichen südafrikanischen und ausländischen Medienschaffenden verfolgen die Geschehnisse stets mit dem Gespür für Schlagzeilen-taugliche Beiträge. Jeder Fotograf will das beste Bild schießen und jeder Journalist die beste Story schreiben. Ganz nach dem Motto: Je exklusiver, desto besser.

© Das Strafverfahren gegen Oscar Pistorius ist jetzt schon eines der bedeutendsten Prozesse in der Geschichte Südafrikas. Journalisten und Fotografen sind im Jagdfieber. Die Familie des Angeklagten kann sich vor den Medienschaffenden kaum mehr retten. (Quelle: flickr/ el pais)

© Das Strafverfahren gegen Oscar Pistorius ist jetzt schon eines der bedeutendsten Prozesse in der Geschichte Südafrikas. Journalisten und Fotografen sind im Jagdfieber. Die Familie des Angeklagten kann sich vor den Medienschaffenden kaum mehr retten. (Quelle: flickr/ el pais)

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Berlinale 2013 – Filmkritik „Fynbos“

Depressives Verhalten in der Wohlfühloase. Der Zuschauer erhält einen Interpretationsauftrag

(2010sdafrika-Redaktion)

© Sequenz aus dem Film “Fynbos”. (Quelle: Berlinale/ a four letter word)

© Sequenz aus dem Film “Fynbos”. (Quelle: Berlinale/ a four letter word)

Offizielle Handlung:

Meryl, eine verheiratete weiße Frau wirft in einem südafrikanischen Township ihre offizielle Identität in den Mülleimer – und gibt damit das erste große Rätsel dieses Films auf. Ihr Mann Richard ist Immobilienhändler, auf der verzweifelten Suche nach Käufern für ein Traumhaus.

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Berlinale 2013 – Filmkritik „Layla Fourie“

Vertraue niemandem, außer dir selbst. Südafrika als Paranoia-Gesellschaft

(2010sdafrika-Redaktion)

© Sequenz aus dem Film "Layla Fourie". (Quelle: Berlinale/ Pandora Film)

© Sequenz aus dem Film „Layla Fourie“. (Quelle: Berlinale/ Pandora Film)

Offizielle Handlung:

Layla ist eine alleinerziehende Mutter, die in Johannesburg mit ihrem Sohn von Gelegenheitsjobs lebt. Sie lässt sich zur Polygraphistin ausbilden und erkämpft sich einen Job in einer Sicherheitsfirma, die auf Lügendetektoren spezialisiert ist. Auf dem Weg zum neuen Arbeitsplatz wird sie in einen Unfall verwickelt, der ihr Leben radikal verändert. Layla verstrickt sich in einem Netz aus Lügen und Täuschungen. Die Wahrheit könnte die Trennung von Mutter und Sohn bedeuten.

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Berlinale 2013 – Filmkritik „Elelwani“

Ist Liebe stärker als Tradition? Ein außergewöhnliches Drama mit sozialkritischem Anspruch

(2010sdafrika-Redaktion)

© Sequenz aus dem Film "Elelwani". (Quelle: Berlinale/ Shadowy Meadows Productions)

© Sequenz aus dem Film „Elelwani“. (Quelle: Berlinale/ Shadowy Meadows Productions)

Offizielle Handlung:

Es beginnt mit einer Autofahrt, die sich für Elelwani und Vele anfühlt wie der Aufbruch in die Sommerfrische des Lebens. Elelwani hat gerade ihr Studium abgeschlossen, ist verliebt in Vele, der neben ihr sitzt. Sie fahren durch die immer grüner werdende Landschaft in Elelwanis Heimatdorf, wo sie ihren Eltern ihre Pläne von ihrer Heirat und Zukunft erzählen wollen. Sie werden mit einem dramatischen Tanz empfangen – zu Ehren der ersten Frau aus dem Dorf, die es zu akademischen Würden gebracht hat. So vermutet Elelwani.

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Filmkritik „Zambezia“

Animationsfilm aus Südafrika erhält Einzug in deutschen Kinos: Das Vogelparadies ist in Gefahr!

(Autoren: Doreen S., Ghassan Abid, 2010sdafrika-Redaktion)

Südafrikas Filmindustrie konnte mit Produktionen wie „Tsotsi“, „Themba“ oder „Schande“ schon längst eine internationale Reputation erarbeiten. Allerdings standen bisweilen Filme des Genres Sozialdrama im Vordergrund. Nun betritt das Land mit der in Kapstadt ansässigen Filmproduktionsgesellschaft Triggerfish und mit staatlicher Kap-Filmförderung künstlerisches Neuland. Unter der Regie des bisher als Action-Schauspieler bekannten Wayne Thornley entstand in diesem Jahr der Animationsfilm „Zambezia“.

    © "Zambezia: In Jedem steckt ein kleiner Held": Der südafrikanische Animationsfilm wurde unter der Regie des Jungregisseurs Wayne Thornley und der Kapstädter Filmproduktionsgesellschaft Triggerfish produziert. Das Handelsministerium DTI, die "National Film and Video Foundation of South Africa" und "Industrial Development Corporation of South Africa" finanzierten einen Großteil der Filmproduktionskosten.

© „Zambezia: In Jedem steckt ein kleiner Held“: Der südafrikanische Animationsfilm wurde unter der Regie des Jungregisseurs Wayne Thornley und der Kapstädter Filmproduktionsgesellschaft Triggerfish produziert. Das Handelsministerium DTI, die „National Film and Video Foundation of South Africa“ und „Industrial Development Corporation of South Africa“ finanzierten einen Großteil der Filmproduktionskosten.

Der Film Zambezia handelt vom kleinen Falken Kai. ein impulsiver, übermütiger und auf Abenteuer fixierter Vogel, der gegen den Willen seines Vaters Tendai ins Vogelparadies Zambezia aufbricht – einer Vogelstadt am Wasserfall Zambezi River Valley. Allerdings bringt Kai mit seiner spontanen Aktion den eigenen Vater in große Gefahr. Gefangen vom bösen Leguan Budzo und seinen Komplizen, beginnt der Kampf um die Freiheit eines einzelnen und die aller Vögel.

© Hauptprotagonist Falk bricht zur Vogelstadt Zambezia auf und gefährdet auf diesem Weg seinen Vater Tendai sowie die gesamte Vogelgemeinschaft.

© Hauptprotagonist Falk bricht zur Vogelstadt Zambezia auf und gefährdet auf diesem Weg seinen Vater Tendai sowie die gesamte Vogelgemeinschaft.

Außerordentlich schöne Grafiken, verbunden mit lebendigen Charakteren, machen Zambezia zu einer interessanten Animation. Insbesondere unter der Heranziehung von Stimmungen des Zusammengehörigkeitsgefühls, in der südafrikanischen Lebensphilosophie besser bekannt als Ubuntu, vermittelt Zambezia eine wichtige Botschaft an das Publikum. Allerdings mangelt es dem Film am Aufbau einer spannenden Story. Gleich zu Beginn des Films fallen dem Betrachter die zu langen Dialoge auf. Da dieser Familienfilm vor allem an Kinder gerichtet ist, dürfte dieser Umstand ein Manko darstellen. Ebenso wird dem Zuschauer, sofern er es nicht weiß, überhaupt nicht bewusst, dass Zambezia aus südafrikanischen Filmstudios entstammt. Vereinzelt sind landestypische Melodien und Musikstücke zu hören, doch tritt das Südafrika-Feeling nicht hervor.

© Stärken des Filmes sind die Bilder und Animation, die Schwächen hingegen liegen bei Story und Musik. Seit dem 30. August 2012 läuft dieser südafrikanische Animationsfilm (FSK 0) in allen größeren Kinos in Deutschland.

© Stärken des Filmes sind die Bilder und Animation, die Schwächen hingegen liegen bei Story und Musik. Seit dem 30. August 2012 läuft dieser südafrikanische Animationsfilm (FSK 0) in allen größeren Kinos in Deutschland.

In der englischen Originalfassung übernehmen Top-Schauspieler aus Hollywood, wie Samuel L. Jackson (Pulp Fiction) und Jeff Goldblum (Jurassic Park), die Vertonung. In der deutschen Synchronisation vergeben die Comedians Kaya Yanar und Paul Panzer dem Animationsfilm einen besonderen Touch, der vor allem die Kinder sehr ansprechen dürfte.

Deutscher Trailer „Zambezia“

Regisseur Wayne Thornley erhielt vor Kurzem beim International Film Festival von Durban den Preis für den besten südafrikanischen Film. Es muss allerdings zugestanden werden, dass Zambezia in Story und Musik nicht allzu sehr überzeugt, doch bei Bildern und Animationen umso bemerkenswerter ist. Zambezia ist im Großen und Ganzen ein Genuss für die ganze Familie, den man sich auf jeden Fall einmal anschauen sollte. Seit dem 30. August 2012 läuft dieser südafrikanische Animationsfilm (FSK 0) in allen größeren Kinos in Deutschland.

Johannesburg-Bloggerin Laurice Taitz im Interview

Eine Frau über ihr Engagement für ein „schönes Johannesburg“

(Autor/ Editor: Ghassan Abid)

Deutsche Interview-Zusammenfassung:

Johannesburg ist eine Stadt, die mit vielen negativen Begleiterscheinungen einer Metropole in Verbindung gebracht wird – Kriminalität, Rassismus, Verkehrschaos, Armutsviertel und Arbeitslosigkeit. Laurice Taitz hingegen bloggt nur Positives aus und zu Jo´burg. Sie liebt ihren Wohnort, den man aus verschiedenen Perspektiven her betrachten müsse. Arme und Reiche leben hier beinahe nebeneinander. Viele Gesellschaften sind in einer Gesellschaft integriert. Die einstige Goldgräberstadt hat sich zu einer riesigen Heimat von Millionen von Menschen unterschiedlichster Herkunft, Religion, Sozialschicht und Nationalität entwickelt. Die Innenstadt mit dem Constitution Hill, dem Verfassungsgerichtshof Südafrikas, bewertet die Bloggerin als schönsten Ort Johannesburgs. Ebenso faszinieren sie die seit hundert Jahren bestehende Public Library, die öffentlichen Kunstinstallationen, das künstlerisch-hippe Viertel Maboneng, die Shopping-Straßen unweit der Diagonal Street und das äthiopische Viertel im Osten der Stadt. „Die Stadt ist voller Gegensätze und Plätze, die es zu entdecken gilt“, sagt Laurice. Und dennoch bevorzugen Europäer eher Kapstadt aufzusuchen. Sie selber war bereits zweimal in Deutschland und auch in Berlin. Die deutsche Hauptstadt beneidet sie für ihre schöne Architektur. „Es ist ein Ort, welcher viele Lektionen für Südafrika bereithält“, hält sie abschließend fest.

© Johannesburg is offering a reams of public arts (Picture Source: www.todoinjoburg.co.za)

© Johannesburg is offering a reams of public arts (Picture Source: http://www.todoinjoburg.co.za)

© Laurice Taitz, Blogger from Johannesburg

© Laurice Taitz, Blogger from Johannesburg

2010sdafrika-editorial staff: We would like to welcome on „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ – the German Gateway to South Africa – the in Johannesburg based blogger Laurice Taitz.

You started your blog „nothing to do in joburg besides…“, in which you present a cultural view on this megacity. What is Johannesburg standing for?

Answer: Johannesburg is a city on the move. It was founded on a gold rush and it remains true to that, a city that in parts flashes its wealth and that also hides a rich seam of gold. It can be a difficult place to get to know but for me it’s a vibrant urban African metropolis.

2010sdafrika-editorial staff: Which is from your point of view the most beautiful place in Johannesburg and for which reason?

Answer: The inner city is the most beautiful place because every time I am there I see that the huge efforts to revive it are showing results. Some of my favourite sites include: Constitution Hill, where the values of one of the most progressive constitutions in the world are brought to life each day; Johannesburg’s newly-renovated Public Library, a 100-year-old architectural masterpiece; the city’s growing collection of public art; the up-and-coming hip urban district of Maboneng; the maze of shopping streets of old Johannesburg around Diagonal street; the Ethiopian district on the east side of the city; and Braamfontein’s lively streetlife.

Diagonal Street on Google Street View

The city is full of contrasts, and places to explore. And while you didn’t ask, the second most beautiful place is Johannesburg’s suburbs in spring when the jacaranda trees are in bloom and this tree-lined city is full of purple blossoms.

© The Public Library in Johannesburg (Picture Source: www.todoinjoburg.co.za)

© The Public Library in Johannesburg (Picture Source: http://www.todoinjoburg.co.za)

2010sdafrika-editorial staff: You demonstrate on your blog mostly lovely sights of Johannesburg. Why aren´t you writing on difficult topics like crime, poverty, xenophobia or corruption?

Answer: While I focus on what I love about the city and what it has to offer I never shy away from dealing with its less comfortable aspects, as these are part of the city’s challenges. As a former political reporter I am also acutely aware of giving readers the full story. I just don’t dwell on it because I see enormously positive changes taking place.

© Johannesburg is the home of different cultures (Picture Source: www.todoinjoburg.co.za)

© Johannesburg is the home of different cultures (Picture Source: http://www.todoinjoburg.co.za)

2010sdafrika-editorial staff: Today, South Africa has developed a huge blogging scene. How would you evaluate the importance of blogs for the public opinion making process in South Africa?

Answer: I think that particularly the Joburg blogs that have emerged are helping to shape a new perception of the city for locals and foreigners. So many voices, filled with pride, in exploring a city, discovering its secrets and creating a sense of belonging from diverse perspectives.

2010sdafrika-editorial staff: Johannesburg is a big cosmopolitan city with many cultures and nationalities. Do you think that in Joburg is one society or rather several societies living side by side?

Answer: It depends where you stand. You can choose a pocket of the city and never see what’s beyond that corner but I think Joburg is many societies in one. A place where rich and poor live side by side, not always easily, and where people from all over Africa and the world congregate. The mix is what makes this city exciting.

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2010sdafrika-editorial staff: The most Germans and Europeans are preferring to live in Cape Town as in Johannesburg. How far could you understand this decision and which pros is Joburg providing?

Answer: I think people from Europe are easily seduced by Cape Town’s incredible beauty and promise of a cosmopolitan lifestyle. Who isn’t? But saying that, Joburg has a perceptible pulse all year round, and that makes it an exciting place to be with its mix of people, cultures, commerce and arts.

2010sdafrika-editorial staff: Which perception do you have from Germany and Germans?

Answer: I have visited Germany twice and each time been struck by a country that has rebuilt itself into a modern and dynamic society and that continues to deal with its past but is looking to its future. It is a place that has many lessons for South Africa. I also fell in love with Berlin’s incredible architecture and hope to visit again soon.

© A spirit mix of religion and arts in Jo´burg (Picture Source: www.todoinjoburg.co.za)

© A spirit mix of religion and arts in Jo´burg (Picture Source: http://www.todoinjoburg.co.za)

2010sdafrika-editorial staff: Laurice Taitz, blogger from Jo´burg, thank you very much for this urban interview!

2010sdafrika-Interview mit dem Architekten Luyanda Mpahlwa zur Johannesburger Städtekultur:

https://2010sdafrika.wordpress.com/2010/05/16/johannesburg-im-architektur-boom/

Berlinale 2012

Südafrika-Filme auf dem 62. Filmfestival unterrepräsentiert

(Autor: Ghassan Abid)

© Berlinale 2012 - Ein Zuschauermagnet für Filmfreunde. In diesem Jahr ist Südafrika in Berlin mit dem Spielfilm "Man on Ground" des Regisseurs Akin Omotoso vertreten.

Und wieder ist in Berlin der rote Teppich für die Stars der  Filmbranche ausgerollt worden. Die 62. Internationalen Filmfestspiele Berlin begannen letzte Woche und enden am 19. Februar 2012. Erneut stehen, traditionsgetreu den konzeptionellen Grundideen der Berlinale, sozialkritische Filme im Fokus dieses Events.

Sind auf der 61. Berlinale 2011 mehrere Filme aus bzw. zu Südafrika der Öffentlichkeit vorgestellt worden, erweist sich das diesjährige Südafrika-Angebot als äußerst übersichtlich. Doch manchmal übertrifft die Qualität jeden Grad an Quantität. Mit „Man on Ground“ unter der Regie des nigerianischen Filmregisseurs Akin Omotoso und der südafrikanischen Produktionsfirma T.O.M. Pictures wird ein interessanter Spielfilm des Genres Drama präsentiert.

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„Man on Ground“ handelt von Ade, einem in London lebenden Banker und seinem Halbbruder Femi. Letzterer verließ seine Heimat Nigeria aus politischen Gründen in Richtung Johannesburg. Beide pflegten zueinander kein besonders gutes Verhältnis, bis Ade nach Südafrika reiste, um sich auf die Suche nach Femi zu begeben. Denn auf den Straßen der Townships bricht die brutale Gewalt gegen Flüchtlinge aus den afrikanischen Staaten aus. Beide Brüder kämpfen um ihr Überleben und entdecken, dass sie mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede haben.

Trailer zu „Man on Ground“

Die musikalisch-afrikanische Begleitung des Films, die emotional-spannende Story und fesselnde Bilder machen neugierig auf einen Kinobesuch.  „Man on Ground“ thematisiert die prekäre Situation von Flüchtlingen in Südafrika  und verdeutlicht, dass sich die südafrikanische Nation mit der Xenophobie stärker als bisher auseinandersetzen muss. Allerdings sind nach Angaben der Berlinale sämtliche Tickets zum Film bereits ausverkauft. Demnach dauert es ein wenig, bis dieser im normalen Kinogeschäft zu sehen bzw. im Handel zu erwerben ist.

2010sdafrika-Artikel zum Südafrika-Filmfestival in Potsdam

https://2010sdafrika.wordpress.com/2010/06/07/filmfestival-in-potsdam/

2010sdafrika-Interview mit dem deutsch-südafrikanischen Regisseur Teboho Edkins:

https://2010sdafrika.wordpress.com/2010/08/06/filmregisseur-teboho-edkins-im-interview/