Schlagwort-Archive: Strafvereitelung im Amt

Südafrika als Transitland für Drogenhandel

Internationaler Schmuggel mit Heroin und Kokain am Kap nimmt zu. BND verweigert Stellungnahme

(2010sdafrika-Redaktion)

Im Jahr 2011 starben rund 1.000 Menschen in Deutschland am Drogenkonsum, meist an einer Überdosis von Heroin. Die meisten Drogentoten waren Männer ab dem 30. Lebensjahr. Die Strafverfolgungsbehörden versuchen seit Jahren die Betäubungsmittelkriminalität zu bekämpfen, allerdings mit eher mäßigem Erfolg. Von einigen Medien ist die Drogenpolitik der Bundesregierung bereits für gescheitert erklärt worden. Der internationale Drogenhandel, die für die Akteure eine sehr lukrative Einnahmequelle darstellt, ist kaum zu bremsen. Dem Land Südafrika kommt hierbei eine Schlüsselrolle zu.

© Südafrika hat sich in der jüngsten Zeit zum beliebten Transitland für den internationalen Drogenhandel etabliert. Heroin und Kokain gelangen vom Kap aus nach Europa, unter anderem nach Deutschland. (Quelle: Zoll Online)

© Südafrika hat sich in der jüngsten Zeit zum beliebten Transitland für den internationalen Drogenhandel etabliert. Heroin und Kokain gelangen vom Kap aus nach Europa, unter anderem nach Deutschland. (Quelle: Zoll Online)

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Zumas zweifelhafter Pressesprecher

Mac Maharaj, der kontroverse Medienmann des Präsidenten, der keinen Prozess fürchten muss

(Autor: Ghassan Abid)

Er hat graue Haare, trägt regelmäßig ein graues Jackett und schaut – je nach  Situation – ziemlich streng oder äußerst freundlich. Der 1935 in KwaZulu-Natal geborene Mac Maharaj, ein indischstämmiger und dem ANC nahestehender Politiker, ist der offizielle Pressesprecher von Südafrikas Präsidenten Jacob Zuma. Wenn die Medien Zuma kritisieren, wie aktuell in der Nkandla-Affäre, dann springt Maharaj wie ein Schutzschild vor den Präsidenten, um die öffentliche Kritik möglichst nachhaltig abzufedern.

© Sathyandranath Ragunanan "Mac" Maharaj ist seit dem 6. Juli 2011 der Pressesprecher von Südafrikas Präsidenten Jacob Zuma. Er gilt in ANC-Kreisen als hoch angesehene Persönlichkeit aus dem Umfeld Nelson Mandelas. Allerdings haftet an ihm der Ruf eines möglichen korrupten Politikers. Bislang wurde keine Anklage gegen Maharaj erhoben - die Medien verstehen diesen Umstand nicht, nachdem die investigativen Zeitungen “Sunday Times”, “City Press” und “Mail and Guardian” äußerst belastende Informationen über den einstigen Freiheitskämpfer gesammelt und veröffentlicht haben. (Quelle: flickr/ Alles Trade Editoria)

© Sathyandranath Ragunanan „Mac“ Maharaj ist seit dem 6. Juli 2011 der Pressesprecher von Südafrikas Präsidenten Jacob Zuma. Er gilt in ANC-Kreisen als hoch angesehene Persönlichkeit aus dem Umfeld Nelson Mandelas. Allerdings haftet an ihm der Ruf eines möglichen korrupten Politikers. Bislang wurde keine Anklage gegen Maharaj erhoben – die Medien verstehen diesen Umstand nicht, nachdem die investigativen Zeitungen “Sunday Times”, “City Press” und “Mail and Guardian” äußerst belastende Informationen über den einstigen Freiheitskämpfer gesammelt und veröffentlicht haben. (Quelle: flickr/ Alles Trade Editoria)

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Polizei-Desaster in Südafrika

Fremdenhass, Korruption und Killerkommandos – eine Behörde im absoluten Totalversagen

(Autor: Ghassan Abid)

Wer in Not ist oder die Unterstützung von Polizeibeamten braucht, der ruft in Deutschland die 110 an. In Südafrika wählt man hingegen die übliche Rufnummer 10111. Doch wer von dieser Hilfe Gebrauch macht, den erwarten nicht selten große Enttäuschungen. Die Geschehnisse um die getöteten 34 Minenarbeiter in Rustenburg durch Polizeibeamte bekräftigen eine Reform dieser Sicherheitsbehörde.

© Kollaps der südafrikanischen Polizei: Zwei Polizeichefs mussten infolge von Korruptionsvorfällen bereits gehen. Neben dem Fremdenhass, stellt auch die ausbleibende Verhältnismäßigkeit der Polizisten bei der Anwendung von physischer Gewalt ein gewaltiges Problem dar. Das Vertrauen der südafrikanischen Bevölkerung in diese Bundesbehörde nimmt zunehmend ab. Doch das zuständige Polizeiministerium verzichtet auf eine Reform. Die Bürger haben das Nachsehen. (Quelle: Bongani Nkosi/ MediaClubSouthAfrica.com)

© Kollaps der südafrikanischen Polizei: Zwei Polizeichefs mussten infolge von Korruptionsvorfällen bereits gehen. Neben dem Fremdenhass, stellt auch die ausbleibende Verhältnismäßigkeit der Polizisten bei der Anwendung von physischer Gewalt ein gewaltiges Problem dar. Das Vertrauen der südafrikanischen Bevölkerung in diese Bundesbehörde nimmt zunehmend ab. Doch das zuständige Polizeiministerium verzichtet auf eine Reform. Die Bürger haben das Nachsehen. (Quelle: Bongani Nkosi/ MediaClubSouthAfrica.com)

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