Schlagwort-Archive: SÜDAFRIKA – Land der Kontraste

Hells Angels-Rapper „Manuellsen“ vor Gericht

Mehrere Nomads Turkey-Anhänger vor dem Amtsgericht Oberhausen. Urteil am 28. April 2015 erwartet

(2010sdafrika-Redaktion)

Als die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ am 21. April 2015 exklusiv über die Anklage gegen Erhan B. – eine Führungsperson der Nomads Turkey – berichtete, ist nun ein weiteres Strafverfahren erneut in NRW bekannt geworden. Ein Insider informierte, dass seit dem 22. April vor dem Schöffengericht des Amtsgerichts Oberhausen gegen fünf Hells Angels verhandelt wird. Unter den Angeklagten soll sich auch der afrodeutsche Rapper Emanuel „Manuellsen“ Twellmann befinden.

Manuellsen

© Der Hells Angels-Rapper Emanuel „Manuellsen“ Twellmann und vier weitere Rocker, den Nomads Turkey nahestehend, sollen nach Insider-Informationen wegen diverser Straftaten angeklagt worden sein. Am 28. April 2015 wird das Urteil erwartet, heißt es aus Ermittlerkreisen gegenüber der Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“. (Quelle: Facebook/ Manuellsen)

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Anklage gegen türkischen Rocker in NRW

Exklusiv: Staatsanwaltschaft Düsseldorf ermittelt gegen Erhan B., Führungsperson der Nomads Turkey

(Autor: Ghassan Abid)

Nachdem die Redaktion von “SÜDAFRIKA – Land der Kontraste” Anfang April über die bevorstehende Gewalt durch Nomads Turkey-Anhänger in Düsseldorf berichtete, griffen mehrere Medien wie BILD, EXPRESS und RP Online die eigenen Recherchen auf. LKA und Polizeipräsidium in Düsseldorf nehmen die Drohungen sehr ernst, heißt es auf Anfrage der Redaktion. Insbesondere die Kriminalpolizei erörterte die Recherchen intensiv, so ein Ermittler. Nun ist durch einen weiteren Insider bekannt geworden, dass die Staatsanwaltschaft Düsseldorf Anklage gegen eine Führungsperson der Nomads Turkey in Nordrhein-Westfalen erhoben hat.

Überwachungsvideo

© Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf hat Anklage gegen Erhan B., eine Führungsperson des Hells Angels MC Nomads Turkey, erhoben. Dieser muss sich am 30. April vor Gericht wegen Körperverletzung verantworten, nachdem er mit einem weiteren Rocker einen Gast in einer Gaststätte in Velbert attackierte. Der Redaktion von “SÜDAFRIKA – Land der Kontraste” ist das dazugehörige Überwachungsvideo exklusiv zugespielt worden. (Quelle: Sequenz/ Überwachungsvideo)

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Ubuntu in Germany Column

We are all African!

(Editor: Alex Smit-Stachowski is a South African journalist and speaking in her column about the country of her birth. She had lived in Krefeld, in North Rhine-Westphalia/ Germany).

As attacks on fellow Africans continue here in South Africa, locals are voicing their upset by marching on the streets and collecting blankets and food for the displaced victims. Xenophobia is a difficult issue – neighbouring countries supported us during the Apartheid days and now must see how their citizens are being beaten to death by faceless angry mobs.

United Nations Photo

© Ubuntu-Columnist Alex Smit-Stachowski returned home at the end of 2014 to South Africa – the land of her birth. She is observing and commenting the current xenophobic attacks on foreigners from African countries – mainly in Durban. (Source: flickr/ United Nations Photo)

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Auswärtiges Amt reagiert auf Kap-Fremdenhass

Südafrika-Reisende sollen betroffene Gebiete im Großraum Durban gegebenenfalls meiden

(2010sdafrika-Redaktion)

Rund eine Woche nach dem massiven Ausbruch der Gewaltwelle in Südafrika, die sich primär gegen Ausländer aus afrikanischen Staaten richtet, reagiert das Auswärtige Amt (AA) nach Informationen der Redaktion von “SÜDAFRIKA – Land der Kontraste” auf die Situation im südlichen Afrika. Die Reise- und Sicherheitshinweise wurden heute aktualisiert. Südafrika-Reisende sollen betroffene Gebiete im Großraum Durban gegebenenfalls meiden.

Auswaertiges Amt

© Rund eine Woche nach der Eskalation der fremdenfeindlichen Ausschreitungen in Durban reagiert nun das Auswärtige Amt auf die Situation in Südafrika. Die Reise- und Sicherheitshinweise wurden aktualisiert. (Quelle: photothek/ AA)

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Türkische Hells Angels im Musik-Clip

Französischer Gangster-Rapper “PPROS” zu Gast bei Nomads Turkey und Necati “Neco” Arabaci in Izmir

(Autor: Ghassan Abid)

Aus Frankreich ist die Redaktion von “SÜDAFRIKA – Land der Kontraste” auf eine ungewöhnliche Zusammenarbeit aufmerksam gemacht worden. Demnach hielt sich der in Orléans beheimatete Gangster-Rapper “PPROS” kürzlich bei den Nomads Turkey auf, um mit ihnen ein Musik-Clip zu produzieren. Dadurch wird der Einblick in die Welt des türkischen Rockerchefs Necati “Neco” Arabaci gewährt. Teure Autos, luxuriöse Einrichtungen und mediterrane Gelassenheit bestimmten den Alltag des in Izmir lebenden Präsidenten der Nomads Turkey, der in Deutschland für den Konflikt mit den Old-School-Rockern verantwortlich gemacht wird.

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© Der französische Rapper “PPROS” gemeinsam mit Necati “Neco” Arabaci [in der Mitte], dem Präsidenten der Nomads Turkey, und einem weiteren führenden Höllenengel. Der Musiker drehte kürzlich mit den türkischen Hells Angels ein Video in Izmir. (Quelle: Instagram/ PPROS)

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In eigener Sache: Q&A – Südafrika und Rocker!?

Fragen der Leserschaft zur Hells Angels-Berichterstattung von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“

(2010sdafrika-Redaktion)

In den vergangenen Monaten gingen dutzende Fragen ein, die die Rocker-Berichterstattung der Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ zum Thema machten. Mehrfach hat dieses Online-Medium über die Entwicklungen im Rockermilieu in Deutschland, in der Türkei und in Südafrika berichtet. Das öffentliche Interesse an den Recherchen war wiederholt groß. Die inhaltliche Verantwortung für diese journalistische Arbeit übernimmt ausschließlich die Chefredaktion. Diese hat auch die nachfolgenden Fragen der Leserschaft beantwortet.

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© Warum berichtet die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ wiederholt über die Entwicklungen im Rockermilieu? Die Chefredaktion nimmt Stellung und geht auf die wichtigsten Fragen der Leserschaft ein. (Quelle: Christian Schmidt/ Pixelio)

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#RhodesHasFallen

Mehr als nur ein „Kampf um Statuen“

(Autor: Detlev Reichel, Kap-Kolumnist des Südafrika-Portals)

Die Statue des stoisch in die Ferne blickenden Cecil John Rhodes, die 81 Jahre lang auf dem Campus der Universität von Kapstadt (UCT) stand, ist fort. Am frühen Donnerstagabend (9. April), um 17:30 Uhr hob der Kran den Sitzenden vom Sockel. Am Abend zuvor hatte der 30-köpfige Universitätsrat der UCT einstimmig beschlossen, das heftig umstrittene Sinnbild des britischen Imperialismus zu beseitigen.

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© Ganze 81 Jahre lang stand die Statue zu Ehren des britischen Unternehmers und Kolonialisten Cecil John Rhodes auf dem Campus der University of Cape Town. Gestern wurde diese nach wochenlanger Debatte entfernt. Sie sei ein Sinnbild des britischen Imperialismus, so die Studierendenschaft. Kap-Kolumnist Detlev Reichel schildert die Hintergründe und Folgen dieses historischen Ereignisses. (Quelle: M. Walker)

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Licht ins Dunkel bringen

Südafrikas Wirtschaft erleidet durch Energiekrise schweren Schaden. Regierung ignorierte Warnungen

(Autor: Ghassan Abid)

Südafrika hat schon seit längerer Zeit ernste Schwierigkeiten mit der Sicherstellung einer flächendeckenden Energieversorgung. Nun verschärfte sich in den letzten Monaten das Ausmaß der Stromknappheit dermaßen, sodass man mittlerweile von einer nationalen Energiekrise sprechen muss. Auf öffentlichen Druck hin ist Mitte März 2015 der Vorstand des staatlichen Energiekonzerns Eskom suspendiert und eine Untersuchung zu den ungenügenden Produktionskapazitäten eingeleitet worden. Dabei ist schon längst klar, dass die Regierung die Schuld für die Misere trägt.

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© Südafrikas Energiekrise wäre vermeidbar gewesen, hätte die Politik bereits 1998 rechtzeitig gehandelt und nachhaltig geplant. Nun muss die Wirtschaft massive Verluste in Kauf nehmen. Das Wirtschaftswachstum in Südafrika ist durch die Energieknappheit erheblich gebremst worden. Im Bild ist das Kendal-Kraftwerk in der Mpumalanga-Provinz zu sehen. (Quelle: Graeme Williams/ MediaClubSouthAfrica.org)

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Düsseldorf steht neue Rockergewalt bevor

Exklusiv: Brisantes Videomaterial und Informationen zur Eskalation mit Hells Angels vor Lion-Diskothek zugespielt

(2010sdafrika-Redaktion)

Am diesjährigen Neujahrsmorgen kam es zu einer Schießerei vor der Düsseldorfer Diskothek “Lion” auf der Bolkerstraße, worüber mehrere Medien wie BILD, RP Online und Westdeutsche Zeitung berichteten. Demnach sollen mehrere Hells Angels mit den Türstehern des Klubs – angeblich Bandidos-Anhänger – aneinandergeraten sein. Daraufhin eskalierte der Streit und ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes hatte auf die Rocker das Feuer eröffnet. Nun sind der Redaktion von “SÜDAFRIKA – Land der Kontraste” brisantes Videomaterial und weitere Hintergrundinformationen zugespielt worden, die auf eine bevorstehende Gewaltspirale in Nordrhein-Westfalen hindeuten.

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© Ein Insider warnt die Redaktion von “SÜDAFRIKA – Land der Kontraste” vor der bevorstehenden Rockergewalt in NRW, genauer gesagt in Düsseldorf. Die türkischen Hells Angels wollen Rache nehmen, nachdem der kurdische Türsteher Senol O. am Neujahr das Feuer auf die Nomads Turkey-Anhänger eröffnete und mindestens einen von ihnen verletzte. (Quelle: Screenshot/ Videomaterial)

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Deutsch-südafrikanische Heereskooperation

Im Interview mit Bruno Kasdorf, Generalleutnant und Inspekteur des Heeres der Bundeswehr

(Autor: Ghassan Abid)

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© Generalleutnant Bruno Kasdorf ist seit September 2012 der Inspekteur des Heeres. Im August vergangenen Jahres erhielt der ranghohe Offizier Besuch von seinem südafrikanischen Amtskollegen. Generalleutnant Vusumuzi Ramakala Masondo, Oberbefehlshaber der südafrikanischen Landstreitkräfte, zeigte sich von einer Zusammenarbeit mit den Landstreitkräften der Bundeswehr äußerst interessiert. (Quelle: Heer/ PIZ)

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ Herrn Bruno Kasdorf, Generalleutnant und Inspekteur des Heeres der Bundeswehr. Im August 2014 erhielten Sie Besuch vom Oberbefehlshaber der südafrikanischen Landstreitkräfte, dem Generalleutnant Vusumuzi Ramakala Masondo. Welche Tagespunkte standen auf der Agenda?

Antwort: Es hat mich außerordentlich gefreut, Generalleutnant Masondo in Deutschland empfangen zu dürfen. Wir haben uns sehr offen über aktuelle Herausforderungen für Landstreitkräfte ausgetauscht. Dies haben wir durch einen Besuch an der Infanterieschule in Hammelburg ergänzt, wo er sich vor Ort von der Leistungsfähigkeit unserer Infanterie überzeugen konnte.

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Neue Rockerbruderschaft in Südafrika

Exklusiv: Hells Angels, Red Devils und Crusaders MC schließen Bündnis mit globaler Symbolkraft

(2010sdafrika-Redaktion)

Südafrikas Rocker befinden sich seit dem gewalttätigen Zwischenfall durch Angehörige des Gypsy Joker MC vom 28. November 2014 unter Beobachtung, nachdem die Behörden wachgerüttelt wurden. Ein Insider berichtet der Redaktion von “SÜDAFRIKA – Land der Kontraste”, dass vor allem der Hells Angels MC immer öfters unerwarteten Besuch von der Polizei bekam. Rocker und ihre Motorräder wurden gezielt gefilmt. Nun ist bekannt geworden, dass ein bedeutendes Machtbündnis am Kap geschlossen wurde. Drei Bikerklubs treten nun als eine Bruderschaft auf. Erst zum Anfang 2014 schlossen sich in Deutschland die türkischen Hells Angels zuerst mit den United Tribuns und einige Monate später mit dem Abou-Chaker-Clan zusammen.

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© Drei Rockerklubs schließen in Südafrika ein Machtbündnis mit internationaler Symbolkraft. Hells Angels, Red Devils und Crusaders MC treten nun als eine Gemeinschaft auf. Die Rocker am Kap werden zunehmend mächtiger, begünstigt durch die ausbleibende Ermittlungsarbeit der Behörden. (Quelle: Privat)

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#‎RhodesMustFall‬

Studenten der Universität Kapstadt wollen Rhodes-Statue abreißen lassen. Sie stünde für Rassismus

(2010sdafrika-Redaktion)

Zurzeit bestimmt ein Thema das Leben auf dem Campus der Universität Kapstadt (UCT), das längst die internationale Öffentlichkeit erreicht hat. Washington Post, Al Jazeera oder Spiegel Online berichteten über die Forderung der Studierendenschaft, die auf dem Gelände der UCT befindliche Statue zu Ehren des britischen Kolonialisten Cecil John Rhodes zu entfernen. Er stünde für den “institutionellen Rassismus” und die “weiße Arroganz” am Kap. Die Hochschule signalisiert, so ein Studentenvertreter zur Redaktion von “SÜDAFRIKA – Land der Kontraste”, ihre grundsätzliche Zustimmung.

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© Unter dem Hashtag #‎RhodesMustFall‬ mobilisieren Südafrikas Studenten für den Abriss der Rhodes-Statue auf dem Campus der Universität Kapstadt. Der britische Unternehmer Cecil John Rhodes stünde für Imperialismus, Rassismus und die weiße Arroganz am Kap, heißt es. Die Hochschule signalisiert, wie die Redaktion von “SÜDAFRIKA – Land der Kontraste” erfahren hat, ihre grundsätzliche Zustimmung für die Forderung. (Quelle: Facebook/ UCT: Rhodes Must Fall)

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