Schlagwort-Archive: Südafrikaner

Jüdisch, schwul und YouTuber

Südafrikaner Troye Sivan startet mit Single „Happy Little Pill“ weltweit durch – auch in Deutschland

(Autor: Ghassan Abid)

Troye Sivan ist mit Abstand der erfolgreichste YouTuber aus Südafrika. Vor wenigen Monaten gelang dem in Australien lebenden Johannesburger der große Durchbruch, nachdem ihm ein Plattenvertrag angeboten wurde. Seither läuft sein Song „Happy Little Pill“ die Radiosender rauf und runter – auch in Deutschland. Doch wer ist der Newcomer, der in seinen YouTube-Videos ziemlich zerbrechlich und teilweise melancholisch wirkt? Die deutsche Presse hat ihn bislang weitgehend ignoriert.

Troye Sivan2

© Troye Sivan ist neunzehn Jahre alt und ein erfolgreicher Internetstar. Sein gleichnamiger YouTube-Kanal wurde bereits 128 Millionen Mal aufgerufen. Der Südafrikaner startet derzeit als Musiker durch. Mit seiner Single „Happy Little Pill“ gelang ihm im Sommer 2014 der internationale Durchbruch – auch in Deutschland. (Quelle: Instagram)

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Weiße Südafrikaner wollen Flüchtlingsschutz

Ehepaar darf in Kanada Asylanträge stellen. Bundesgericht erkennt Verfolgung wegen der Rasse

(2010sdafrika-Redaktion)

Menschen, die aus begründeter Furcht vor Verfolgung wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, politischen Überzeugung oder Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe ins Ausland flüchten, genießen nach geltendem internationalen Recht einen Flüchtlingsstatus. Als Asylberechtigte stehen sie dann unter dem Schutz des Empfängerlandes. Doch trifft diese Sachlage auch auf Südafrika zu? Denn zwei Südafrikaner bejahen diesen Zustand in ihrer Heimat. Ein kanadisches Bundesgericht gibt ihnen Recht, Asylanträge zu stellen.

Arisha Singh

© Das südafrikanische Ehepaar Charl und Naira Nel behauptet, in der eigenen Heimat wegen ihrer weißen Hautfarbe verfolgt zu werden. Deshalb wollen sie als Flüchtlinge in Kanada anerkannt werden. Ein Bundesgericht hat entschieden, dass die Familie entsprechende Asylanträge stellen darf. Somit stuft die Justiz Kanadas die Republik im südlichen Afrika als unsicheren Staat für Weiße ein. Eine diplomatische Krise könnte folgen. (Quelle: flickr/ Arisha Singh)

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67 Südafrikaner sterben in Nigeria

Einsturz eines Gotteshauses in Lagos soll durch ein Kleinflugzeug ausgelöst worden sein

(2010sdafrika-Redaktion)

Viele Menschen aus dem In- und Ausland reisten am vergangenen Freitag an, um dem populären und gleichzeitig umstrittenen Prediger T.B. Joshua in der „Synagogue Church of All Nations“ im nigerianischen Lagos zuzuhören. Nachdem ein Kleinflugzeug mehrfach die Kirche überflog, stürzte das Gotteshaus ein. Ein entsprechendes Überwachungsvideo kursiert zurzeit im Netz. Nun hat Präsident Jacob Zuma bestätigt, dass sich unter den Toten 67 Südafrikaner befinden.

T.B. Joshua

© Der Nigerianer T.B. Joshua gilt auf dem afrikanischen Kontinent bei vielen Christen als vertrauenswürdiger Prediger, der im Namen Jesus Christus Menschen angeblich heilen kann. Jedoch wird er in der westlichen Kirchenwelt als Scharlatan bezeichnet. Nun steht der „Mann Gottes“ in der Kritik, an dem kürzlichen Einsturz seines Gotteshauses in Lagos eine Mitschuld zu tragen. Mindestens 67 Südafrikaner starben.

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In den Fängen deutscher Salafisten?

„Die wahre Religion“ veröffentlicht Video über Konvertierung eines Südafrikaners in Wuppertal

(Autor: Ghassan Abid)

Seit 2005 gibt es nun „Die wahre Religion (DWR)“, eine Organisation, die vom Salafisten Ibrahim Abou-Nagie geführt und vom Verfassungsschutz beobachtet wird. Mit 11.000 Abonnenten und rund 2,7 Millionen Aufrufen betreibt diese Gruppierung einen der erfolgreichsten Islamisten-Kanäle auf YouTube. Vergeblich versuchte der damalige Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) im Juni 2012 DWR vereinsrechtlich verbieten zu lassen. Nun ist erstmals ein Südafrikaner bei den Salafisten zu sehen. Ihm droht die Radikalisierung.

Salafisten

© In einem am 7. September 2014 veröffentlichten Video der salafistischen Organisation „Die wahre Religion (DWR)“ ist ein Südafrikaner in Wuppertal zu sehen, der zum Islam konvertiert ist. Eine Radikalisierung des jungen Mannes ist, wie beim Berliner Ex-Rapper Dennis Cuspert alias Deso Dogg zu beobachten gewesen, jederzeit möglich. (Quelle: Screenshot/ DWR-Video)

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„Das ist skandalös.“

Peter Scholl-Latour und seine Kritik am Verschweigen der Farmermorde in Südafrika durch die Medien

(Autor: Ghassan Abid)

Der renommierte Journalist und Publizist Peter Scholl-Latour ist in Rhöndorf am Rhein im Alter von 90 Jahren gestorben. Den jüngeren TV-Zuschauern ist er für seine Analysen zum Nahen Osten in bleibender Erinnerung geblieben. Doch der ehemalige Afrika-Korrespondent äußerte sich in der Vergangenheit auch mehrfach zur „heiligen Kuh“, zum Verschweigen der Realität in Südafrika.

Preston Faide

© Peter Scholl-Latour starb im Alter von 90 Jahren. Zu Lebzeiten kritisierte er den Umgang der deutschen Medien mit den Farmermorden in Südafrika. Die Presse habe die Realität ausgeblendet, so der Publizist und Journalist. (Quelle: flickr/ Preston Faide)

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Rassistisch beschimpft, geschlagen und verletzt

Strafprozess in Halle (Saale): Südafrikanisches Opfer trifft auf rechtsextremistischen Täter

(2010sdafrika-Redaktion)

Am 3. Januar 2013 berichtete die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ über einen mutmaßlichen Angriff mehrerer Rechtsextremisten auf einen 35-jährigen Südafrikaner, der sich am Neujahrstag in Halle (Saale) ereignete. Von der Presse blieb die Tat weitgehend unbeachtet. Am 24. Juli, rund eineinhalb Jahre später, beginnt nun der Prozess am dortigen Amtsgericht, wie die Mobile Beratung für Opfer rechter Gewalt die Redaktion informierte.

Halle

© Am Neujahrstag 2013 ereignete sich in Halle an der Saale eine Gewalttat gegen einen Südafrikaner. Mehrere rechtsextreme Personen sollen den schwarzen Mitbürger fremdenfeindlich beleidigt, attackiert und verletzt haben. Am 24. Juli steht nun einer der mutmaßlichen Täter vor Gericht. (Quelle: flickr/gynti_46)

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„Für das Finale ein toi, toi, toi!“

Mfaniseni Thusi drückt Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger ganz fest die Daumen gegen Argentinien

(2010sdafrika-Redaktion)

Mfaniseni Thusi stammt aus der südafrikanischen Metropole Durban und lebt bereits seit 1996 in Deutschland. Im Rahmen eines Konzerts in München traf der Musiker auf mehrere Fußballspieler des FC Bayern München. Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger gehören zu den Fußballern, die im Finale der Fußball-WM 2014 gegen Argentinien um den heiß begehrten Pokal kämpfen werden. Thusi wünscht dem Team von Bundestrainer Joachim Löw ein dreifaches „toi, toi, toi“, verriet er „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“.

Mfaniseni Thusi und Philipp Lahm

© Mfaniseni Thusi und Philipp Lahm, dem Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Auf ihn lastet der Druck gegen Argentinien. (Quelle: Privat)

Mfaniseni Thusi und Bastian Schweinsteiger

© Mfaniseni Thusi und Bastian Schweinsteiger lächeln für die Kamera. Leider durfte Mario Gómez, in der Mitte zu sehen, nicht mit nach Brasilien reisen. (Quelle: Privat)

Arjen Robben

© Der niederländische Superstar Arjen Robben spielt heute gegen die Auswahl Brasiliens um Platz 3. (Quelle: Privat)