Schlagwort-Archive: südafrikanische Armee

Transportflugzeug A400M

Airbus-Industriepartnerschaft mit der Republik Südafrika: Flugzeuge herstellen, aber keine bestellen

(2010sdafrika-Redaktion)

Der A400M ist der gesamte Stolz des europäischen Flugzeugherstellers Airbus. Entworfen wurde dieses Modell der EADS-Tochter für militärische Einsätze, insbesondere für Friedensmissionen auf dem afrikanischen Kontinent. Dementsprechend entschloss man sich im Airbus-Management im französischen Toulouse, der Republik Südafrika den Status eines vollwertigen Industriepartners zuzusprechen. Dieses Privileg wurde an die Bedingung geknüpft, dass die südafrikanische Armee den A400M bestellt. Allerdings kam es ganz anders als erwartet, zum Ärgernis der Europäer.

© Der A400M ist das Aushängeschild der EADS-Tochter Airbus. Das militärische Transportflugzeug wird unter anderem in Südafrika ko-produziert. Die Südafrikaner sollten acht Flugzeuge kaufen, um an der Produktion partizipieren zu können. Bedingt durch die verzögerte Lieferung stornierte Südafrika seine Bestellung, zum Ärgernis der Europäer. (Quelle: Airbus)

© Der A400M ist das Aushängeschild der EADS-Tochter Airbus. Das militärische Transportflugzeug wird unter anderem in Südafrika ko-produziert. Die Südafrikaner sollten acht Flugzeuge kaufen, um an der Produktion partizipieren zu können. Bedingt durch die verzögerte Lieferung stornierte Südafrika seine Bestellung, zum Ärgernis der Europäer. (Quelle: Airbus)

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AFRICOM und sein Südafrika-Beziehungsnetz

Wie das US-Regionalkommando in Stuttgart schwerpunktmäßig auf Pretoria ausgerichtet ist

(Autor: Ghassan Abid)

Die Amerikaner sind als führende Machtnation stets bemüht, ihre nationalen Interessen weltweit durchzusetzen. Dass der afrikanische Kontinent in den nächsten Jahren weiter an Bedeutung für die US-Regierung zunehmend wird, würde kein Analyst mehr bestreiten: Erdölversorgung, Terrorismusbekämpfung und Handelsbeziehungen. Das Engagement der USA in Afrika werde ausgeweitet, so mehrere Kommentatoren. Die Konkurrenz zu China um die Gunst des aufstrebenden Kontinents verschärfe den Druck auf Washington.

© Die USA pflegen seit 2009 enge militärische Beziehungen mit Südafrika. Das Regionalkommando für Afrika, AFRICOM mit Hauptsitz in Stuttgart, nimmt in diesem Kontext eine Schlüsselrolle ein. Es koordiniert seit Jahren eine fortwährende Vertiefung der bilateralen Beziehungen zwischen Washington und Pretoria. Im März 2010 reiste der damalige Befehlshaber der US-Streitkräfte für Afrika, William B. Garrett III, nach Südafrika [im Bild zu sehen]. (Quelle: flickr/ US Army Africa)

© Die USA pflegen seit 2009 enge militärische Beziehungen mit Südafrika. Das Regionalkommando für Afrika, AFRICOM mit Hauptsitz in Stuttgart, nimmt in diesem Kontext eine Schlüsselrolle ein. Es koordiniert seit Jahren eine fortwährende Vertiefung der bilateralen Beziehungen zwischen Washington und Pretoria. Im März 2010 reiste der damalige Befehlshaber der US-Streitkräfte für Afrika, William B. Garrett III, nach Südafrika [im Bild zu sehen]. (Quelle: flickr/ US Army Africa)

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Südafrikas Sicherheitspolitk endet im Fiasko

Regierung zieht nach massivem öffentlichen Druck die eigenen Truppen aus Zentralafrika ab

(Autor: Ghassan Abid)

Dreizehn Soldaten der südafrikanischen Armee starben Ende März bei einer Stabilisierungsmission in der Zentralafrikanischen Republik. Dann folgte der nationale Schock. Im Anschluss wurde die Regierung für den Einsatz in Zentralafrika scharf kritisiert. Teilweise ist der südafrikanischen Armee eine Beteiligung am illegalen Diamantengeschäft nachgesagt worden, welche prompt von höchsten staatlichen Stellen dementiert wurde. Fragen nach dem Sinn und Zweck kamen auf. Und nun zieht die Politik ihre Konsequenzen und beordert ihre Truppen zurück. Innerhalb von knapp einer Woche erlebt das demokratische Südafrika sein bislang größtes sicherheitspolitisches Fiasko auf dem afrikanischen Kontinent. Das Land steckt in einer tiefen Krise.

© Auf der Trauerfeier für die getöteten dreizehn Soldaten Südafrikas kochten die Emotionen hoch. Südafrikas politische Elite muss sich nun eingestehen, dass ihre Umsetzung von äußerer Sicherheitspolitik in Afrika grundlegend revidiert werden muss. (Quelle: flickr/ The Presidency of the Republic of South Africa)

© Auf der Trauerfeier für die getöteten dreizehn Soldaten Südafrikas kochten die Emotionen hoch. Südafrikas politische Elite muss sich nun eingestehen, dass ihre Umsetzung von äußerer Sicherheitspolitik in Afrika grundlegend revidiert werden muss. (Quelle: flickr/ The Presidency of the Republic of South Africa)

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Dreizehn Soldaten getötet

Gefechte mit Rebellen in Zentralafrika bringen Regierung unter Druck. Rückzug wird gefordert

(2010sdafrika-Redaktion)

Dreizehn Soldaten der südafrikanischen Armee „South African National Defence Force (SANDF)“ sind während einer Stabilisierungsmission in der Zentralafrikanischen Republik ums Leben gekommen. Sie seien am Wochenende in Gefechte mit Rebellen der Allianz „Seleka“ geraten, sagte Präsident Jacob Zuma. Weitere 27 Soldaten seien zudem verletzt worden. Die Rebellen sollen nach den letzten Pressemeldungen die Hauptstadt Bangui eingenommen haben. Zudem befinde sich der gestürzte Präsident Francois Bozize bereits auf der Flucht. Eine ganze südafrikanische Militärmission droht zu scheitern.

© Südafrikas Stabilisierungsmission in der Zentralafrikanischen Republik hat die Regierung in Pretoria unter Druck gebracht. Zunehmend mehr Stimmen fordern den Abzug der südafrikanischen Truppen aus dem Land, nachdem 13 Soldaten durch Rebellen getötet wurden. Rund 400 SANDF-Angehörige sind derzeit im Krisenstaat stationiert. (Quelle: Wikimedia/ hier: Archivbild)

© Südafrikas Stabilisierungsmission in der Zentralafrikanischen Republik hat die Regierung in Pretoria unter Druck gebracht. Zunehmend mehr Stimmen fordern den Abzug der südafrikanischen Truppen aus dem Land, nachdem 13 Soldaten durch Rebellen getötet wurden. Rund 400 SANDF-Angehörige sind derzeit im Krisenstaat stationiert. (Quelle: Wikimedia/ hier: Archivbild)

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