Schlagwort-Archive: Swasiland

Neuer deutscher Botschafter in Südafrika

Auswärtiges Amt schickt Pressesprecher Martin Schäfer erneut nach Pretoria

(Autor: Ghassan Abid)

Martin Schäfer ist der neue deutsche Botschafter in Südafrika, auch wenn dieser auf der Webseite des Auswärtigen Amts noch als Pressesprecher benannt wird. Denn der 1967 in Bremen geborene Jurist ist nach Informationen der Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ bereits in Pretoria eingetroffen, um ab sofort als höchster Repräsentant die Interessen der Bundesrepublik Deutschland in Südafrika, Lesotho und Swasiland zu vertreten. Er folgt somit Walter Lindner, der im Februar 2017 zum Staatssekretär im Auswärtigen Amt befördert wurde.

© Martin Schäfer ist der neue Botschafter Deutschlands in Südafrika. Der Jurist war von 2011 bis 2017 als stellvertretender und erster Pressesprecher des Auswärtigen Amts tätig. Er unterstand drei verschiedenen Ministern. (Quelle: YouTube/ Screenshot „Tilo Jung“)

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Deutschlands Botschafter der Herzen

Walter Lindner ist gerade erst in Südafrika angekommen, jedoch schon längst im Einsatz

(Autorin: Susanne Zeckler)

Der Münchener Walter Lindner, ehemaliger Sonderbeauftragter der Bundesregierung für den Kampf gegen die Ebola-Krise, ist erst am 17. Juli 2015 in Südafrika eingetroffen. Wie die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ aus diplomatischen Kreisen erfahren hatte, wird er in Kürze zum neuen Botschafter Deutschlands in Pretoria erklärt. Doch nur einen Tag nach seiner Ankunft ist der 58-jährige Jurist im Partnerland bereits tätig geworden. Er besuchte nämlich Waisenkinder im Township Soweto.

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© Walter Lindner ist gerade erst in Südafrika angekommen und noch nicht als neuer Botschafter Deutschlands in Südafrika, Lesotho und Swasiland akkreditiert. Dennoch stürzt er sich gleich in die Arbeit und besuchte eine Einrichtung für Waisenkinder im Township Soweto. (Quelle: German Embassy Pretoria)

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SPDler wird deutscher Botschafter in Südafrika

Dr. Horst Freitag geht, Walter Lindner kommt. Führungswechsel an der Deutschen Botschaft Pretoria

(2010sdafrika-Redaktion)

Während das Auswärtige Amt bislang noch damit beschäftigt ist, eine Presseanfrage der Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ zu beantworten, konnte aus diplomatischen Kreisen bereits in Erfahrung gebracht werden, dass Walter Lindner der neue Botschafter Deutschlands in Südafrika sein wird. Da die Akkreditierung noch aussteht, kann der Führungswechsel noch nicht offiziell verkündet werden. Mit der Ernennung des SPD-Mitglieds knüpft die Redaktion auch die Hoffnung einer besseren Zusammenarbeit, die bisher nach dem Willen Einzelner scheiterte.

Walter Lindner

© Walter Lindner wird in Kürze als neuer Botschafter Deutschlands in Südafrika akkreditiert. Der Münchener tritt die Nachfolge des Würzburgers Dr. Horst Freitag an. Der SPDler gilt als Afrika-Kenner und als ein Mann der klaren Worte. Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ heißt den 58-Jährigen am Kap herzlich willkommen. (Quelle: Auswärtiges Amt)

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Kap-Kolumne: Ah! Zwelonke – Folklore oder mehr?

Jacob Zuma inthronisiert Mpendulo Zwelonke Sigcawu – den König des AmaXhosa-Stammesgebiets

(Autor: Detlev Reichel, Kap-Kolumnist des Südafrika-Portals)

Ein historisches Ereignis ist es zweifellos. Nach 50 Jahren wird erstmals ein König der Xhosa-Nation offiziell eingeschworen und auf den Thron gehoben. Und dies von den Organen einer konstitutionellen Demokratie, deren Verfassung global als vorbildlich gilt.

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© Am 15. Mai 2015 wohnte Südafrikas Staatspräsident Jacob Zuma der Krönung des Xhosa-Königs König Mpendulo Zwelonke Sigcawu bei [Beide im Archivbild zu sehen]. Kap-Kolumnist Detlev Reichel beleuchtet die Hintergründe zur Verflechtung von konstitutioneller Demokratie und traditionell-feudalen Herrschaftsstrukturen. (Quelle: flickr/ GovernmentZA)

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Lindiwe Mazibuko wirft das Handtuch

DA-Fraktionschefin zieht sich wegen großen Differenzen zu Südafrikas Gleichstellungspolitik zurück

(Autor: Ghassan Abid)

Am gestrigen Sonntag verkündete die bisherige Fraktionschefin der Demokratischen Allianz, Lindiwe Mazibuko, dass sie ihr Parlamentsmandat niederlegt und sich stattdessen für ein Studium an die Harvard Universität in den USA begibt. Jedoch ist aus gut informierten Kreisen der Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ bekannt, dass sich Mazibuko aus Frust zurückzieht. Streitthema ist die Position der DA zur bisherigen Gleichstellungspolitik. Mit Helen Zille soll sie sich im Streit befinden.

The Democratic Alliance

© Lindiwe Mazibuko [im Bild ganz rechts] hat bekannt gegeben, sich aus der Politik zurückzuziehen. Das schwarze Aushängeschild der weißen Oppositionspartei DA will sich weiterentwickeln. Doch laut internen Quellen gilt Mazibuko als frustriert. Sie soll zudem im Streit mit Helen Zille sein. (Quelle: flickr/ The Democratic Alliance)

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Gaddafi-Banker in Südafrika vermutet

Verstecktes Vermögen: Finanzminister Pravin Gordhan kündigt Rückzahlung an Tripolis an

(Autorin: Nadja Krupke)

Nach Angaben der südafrikanischen Zeitung „Sunday Times“ wurde ein Teil des Vermögens von 80 Milliarden US-Dollar des libyschen Ex-Diktators Muammar al-Gaddafi in Südafrika entdeckt. Bereits im Oktober 2012 trafen sich libysche Ermittler zur Lokalisierung des versteckten Vermögens von rund einer Milliarde US-Dollar mit Präsident Jacob Zuma.

© Verstecktes Gaddafi-Vermögen in Südafrika wird an Tripolis zurückgezahlt. Bashir Saleh Bashir, Gaddafis früherer „Banker“ [im Bild rechts], wird hingegen in Südafrika vermutet. Er soll auf dem Parteitag des ANC in Mangaung und auf dem BRICS-Treffen in Durban gesehen worden sein; trotz Interpol-Fahndung. (Quelle: Interpol)

© Verstecktes Gaddafi-Vermögen in Südafrika wird an Tripolis zurückgezahlt. Bashir Saleh Bashir, Gaddafis früherer „Banker“ [im Bild rechts], wird hingegen in Südafrika vermutet. Er soll auf dem Parteitag des ANC in Mangaung und auf dem BRICS-Treffen in Durban gesehen worden sein; trotz Interpol-Fahndung. (Quelle: Interpol)

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„Pädophilie ist keine Straftat“

Kardinal Wilfrid Fox Napier im Kreuzfeuer. Katholische Kirche in Südafrika distanziert sich

(Autor: Ghassan Abid)

Im Vorfeld der Wahl eines neuen Papstes im Vatikan trat ein Mann im englischsprachigen Raum besonders hervor. Wilfrid Fox Napier, der unstrittig einflussreichste Vertreter der Katholischen Kirche in Südafrika, verhielt sich in einem Interview mit dem US-Sender ABC eher zurückhaltend. Doch gegenüber „Vatican Insider“ bekräftigte der Erzbischof von Durban, ein bekennender Twitter-Nutzer, dass der Heilige Stuhl einen dynamischeren Papst bräuchte – also einen jüngeren Summus Pontifex zwischen 60 bis 67 Jahren, der bestenfalls aus Asien, Lateinamerika oder Afrika stammen solle.

© Gegenüber einem Radiosender der britischen Rundfunkgruppe BBC soll Südafrikas einflussreichster Kardinal Wilfrid Fox Napier gesagt haben, dass Pädophilie keine Straftat, sondern vielmehr eine Krankheit sei. Die Bischofskonferenz am Kap distanzierte sich umgehend vom Erzbischof von Durban. (Quelle: YouTube)

© Gegenüber einem Radiosender der britischen Rundfunkgruppe BBC soll Südafrikas einflussreichster Kardinal Wilfrid Fox Napier gesagt haben, dass Pädophilie keine Straftat, sondern vielmehr eine Krankheit sei. Die Bischofskonferenz am Kap distanzierte sich umgehend vom Erzbischof von Durban. (Quelle: YouTube)

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