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Ubuntu in Germany Column

Krismis in Africa or Deutschland?

(Editor: Alex Smit-Stachowski is speaking in her column about life as a South African now living in Germany. The South African journalist lives in Krefeld, in North Rhine-Westphalia/ Germany).

I was born to Germans, raised partly in Namibia but mostly in South Africa and nine years ago, I left SA and moved to Germany. Now that Christmas is here – the question is – where is better – in South Africa or in Germany?

    © Alex Smit-Stachowski is the "Ubuntu in Germany" columnist of "SÜDAFRIKA - Land der Kontraste". The column is dealing with South African lifes in Germany. We are wishing you and your family a merry christmas/ season´s greetings. (Source: flickr/ Eléonore Klein)

© Alex Smit-Stachowski is the „Ubuntu in Germany“ columnist of „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“. The column is dealing with South African lifes in Germany. We are wishing you and your family a merry christmas/ season´s greetings. (Source: flickr/ Eléonore Klein)

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Südafrika mobilisiert für Israel-Boykott

Künstler, Wissenschaftler und Politiker fordern ein Ende der „Apartheid“ bzw. Freiheit Palästinas

(2010sdafrika-Redaktion)

Die südafrikanische Mehrheitsgesellschaft hat infolge der Unterdrückung durch das Apartheidregime lange gelitten. Umso sensibler ist man am Kap, wenn andere Völker ebenfalls um ihre politischen und sozialen Freiheiten entbehrt werden. Dementsprechend war und ist die Politik Israels gegenüber den Palästinensern ein großes Thema in Südafrika. Während in Deutschland ein kritischer Umgang mit dem Staat im Nahen Osten ein äußerst sensibles Thema darstellt, fühlen sich die Menschen am Kap umso mehr in der Verantwortung, sich für mehr Gerechtigkeit im Ausland einzusetzen.

© In Südafrika ist eine Kampagne zum Boykott israelischer Produkte entfacht, welche bei Künstlern, Wissenschaftlern und Politikern großen Zuspruch erfährt. Jüdische Einrichtungen im Lande und die israelische Botschaft in Pretoria sind besorgt. (Carlos Latuff/ Wikimedia)

© In Südafrika ist eine Kampagne zum Boykott israelischer Produkte entfacht, welche bei Künstlern, Wissenschaftlern und Politikern großen Zuspruch erfährt. Jüdische Einrichtungen im Lande und die israelische Botschaft in Pretoria sind besorgt. (Carlos Latuff/ Wikimedia)

Der ehemalige anglikanische Erzbischof und Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu hat mehrfach den Staat Israel mit der Apartheid verglichen und im Anschluss an einen Israel-Besuch es als unerträglich bezeichnet, welches Leid die Palästinenser durch die Besatzung erleiden müssen. Nun schließen sich dieser Debatte immer mehr namhafte Dichter, Musiker, Entertainer, Comedians, Fotokünstler, Filmregisseure, DJs und Produzenten aus Südafrika an. Tutu forderte bereits 2005 von der angesehenen Cape Town Opera nicht in Israel aufzutreten. Stattdessen wurde ihre Tour zum Politikum, welche von Aktivisten zum öffentlichen Protest genutzt wurde (siehe u.a. Video).

Anlässlich der durchgeführten Israel-Tour der Cape Town Opera von 2005 protestierten Aktivisten für ein Ende der israelischen Apartheid. Seither hat sich eine starke Israel-kritische Bewegung am Kap entwickelt.

In der am 1. November 2010 gegründeten Künstlerinitiative „South African Artists Against Apartheid“ wird festgehalten, dass jede Zusammenarbeit mit Institutionen des jüdischen Staates eine Beteiligung am Unrecht gegenüber den Palästinensern gleichkomme. Nicht nur der renommierte Wissenschaftsrat „Human Sciences Research Council (HSRC)“ verurteilte in einer Studie die Politik Israels als „Anwendung von Kolonialismus und Apartheid in den besetzten Palästinenser-Gebieten, sondern auch populäre Künstler vor allem aus Großbritannien – wie der Schriftsteller John Berger, Filmemacher Ken Loach oder Drehbuchautor Paul Laverty – greifen die Politik des jüdischen Staates an. Auch US-amerikanische Intellektuelle, wie die Autorin Alice Walker oder Dichterin Adrienne Rich, setzen sich auch aktuell für ein freies Palästina ein.

„South African Artists Against Apartheid“ fordert Freiheit für Palästina

Sowohl der South African Jewish Board of Deputies (SAJBD), also der Zentralrat der Juden in Südafrika, als auch die für den Zionismus stehende SA Zionist Federation (SAZF), fühlen sich durch die Politik Südafrikas im Stich gelassen. Präsident Jacob Zuma hat mehrfach in der Presse betont, dass sich die Regierung jederzeit für die Unabhängigkeit Palästinas einsetzen wird. Dementsprechend steht die Regierungspartei ANC grundsätzlich hinter dem Engagement der „South African Artists Against Apartheid“. Problematisch an den südafrikanisch-israelischen Beziehungen ist die Tatsache, dass Tel Aviv sehr eng mit dem Apartheidregime kooperierte und somit maßgeblich an der Unterdrückung der schwarzen Mehrheitsgesellschaft partizipierte. Dieser Makel ist nicht vergessen. Umso weniger überraschend ist die Beobachtung in mehreren Städten Südafrikas, wo Bürger T-Shirts mit Boykott-Aufrufen gegen Israel tragen. Dov Segev-Steinberg, aktueller Botschafter Israels in Pretoria, zeigte sich über die aktuelle Entwicklung besorgt.

Im Vorfeld hatte sich Handelsminister Rob Davies dafür eingesetzt, dass Produkte aus den besetzten Gebieten mit einem diesbezüglichen Label versehen und nicht wie bisher mit „Made in Israel“ importiert werden sollen. Auf diesem Wege könne dann der südafrikanische Verbraucher entscheiden, ob diese  Zitrusfrüchte, Olivenöl oder Kosmetik aus dem Heiligen Land überhaupt in den Einkaufswagen legen wollen. Israel ist empört und droht gar mit Konsequenzen. EU-Staaten wie Dänemark und Irland erwägen ebenfalls solche Schritte, während in Großbritannien schon im Jahr 2009 eine ähnliche Produktkennzeichnung in Kraft getreten ist. In der Schweiz fand die Debatte in Südafrika ebenfalls große Beachtung, sodass der Künstlerinitiative eines gelungen ist – internationale Aufmerksamkeit.

Skulpturen, Perlenschnüre und Tücher

Handwerkskunst aus Westafrika

(2010sdafrika-Redaktion)

Hinweis der 2010sdafrika-Redaktion: Nicht nur das Südliche Afrika begeistert mit seiner kulturellen Vielfalt, sondern auch Westafrika. Afrika-Deko-Shop ermöglicht einen Einblick in einzigartige und spannende Stammestraditionen.

Afrika-Deko-Shop möchte einen kleinen Beitrag dazu leisten, Ihnen die vielfältige kulturelle Vergangenheit und Gegenwart Afrikas in Form interessanter, origineller, kunsthandwerklicher Gegenstände nahe zu bringen.

© Afrikanisches Affenset - nichts hören, sehen und sagen.

© Afrikanisches Affenset – nichts hören, sehen und sagen.

Die hochentwickelte, traditionelle Handwerkskunst Westafrikas bildet dabei einen Schwerpunkt im Shop-Angebot. Dort finden Sie:

  • Handgeschnitzte menschliche Skulpturen und tierische Figuren
  • Perlenschnüre, Ketten und Anhänger, typisch für die auf eine ästhetisches Erscheinungsbild bedachten westafrikanischen Frauen
  • T-Shirts, Tücher und Batiken in prachtvollen Farben, von Hand bedruckt mit interessanten und originellen Mustern aus den reichen afrikanischen Stammestraditionen
  • Dekorative und praktische Gebrauchsgegenstände
  • Accessoires, Taschen oder Beutel wie sie afrikanischen Frauen und Mädchen schmückende Dienste leisten

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© Kunst aus Westafrika fasziniert jeden Afrika-Liebhaber

Afrika lässt grüßen und im Afrika-Deko-Shop erleben Sie diese kulturelle Einzigartigkeit in seiner schönsten Form.