Schlagwort-Archive: Tata

Viva Mandela, viva!

Thank you Tata Madiba – for what you did for our country – we will never forget. Aluta continua

(Editor: Alex Smit-Stachowski)

– MANDELA-Spezial –

It is with a very sore heart that I say goodbye to Tata Madiba or let’s use his official title, President Nelson Rolihlahla Mandela. For us South Africans – he was truly a Tata, a wise elder who showed us the way forward to a new democracy, a life with freedom – for all.

© Nelson Mandela showed the South Africans the way forward to democracy. The people of South Africa said thank you, Tata Madiba, for this important effort for a new country with liberty for all citizens. (Source: flickr/ crystalndavis)

© Nelson Mandela showed the South Africans the way forward to democracy. The people of South Africa said thank you, Tata Madiba, for this important effort for a new country with liberty for all citizens. (Source: flickr/ crystalndavis)

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Ubuntu in Germany Column

Some Whites fear Genocide if Madiba Passes, so the thesis by a group of Conservatives

(Editor: Alex Smit-Stachowski is speaking in her column about life as a South African now living in Germany. The South African journalist lives in Krefeld, in North Rhine-Westphalia/ Germany).

It seems like a joke – a throwback to the early 90’s where whites packed tins in anticipation of civil war as negotiations between politicians got testy. It is deadly serious – there is a sector of the white population who fear if former President Nelson Mandela dies, there will be a bloodbath and they will be the victims.

© A group of conservative whites fear that when Madiba passes and the initial mourning period in South Africa has been observed, it will be a free-for-all for angry blacks to massacre them. Ubuntu-Columnist Alex Smit-Stachowski is checking this thesis.

© A group of conservative whites fear that when Madiba passes and the initial mourning period in South Africa has been observed, it will be a free-for-all for angry blacks to massacre them. Ubuntu-Columnist Alex Smit-Stachowski is checking this thesis.

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Kap-Kolumne: Beten für Mandela

Südafrikas Ikone weiterhin im Krankenhaus in Behandlung

(Autor: Detlev Reichel ist der Kap-Kolumnist des Südafrika-Portals. Als Missionskind, Sozialist und einstiger Westberliner Anti-Apartheids-Aktivist berichtet er aus und zu Südafrika.)

Vor dem Mediclinic Heart Hospital in Pretoria ist wieder Bewegung zu beobachten. Presse und Öffentlichkeit versammeln sich vor dem Krankenhaus, in welchem Nelson Mandela seit dem 8. Juni 2013 behandelt wird.

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© Eindrücke aus Pretoria vom 30. Juni 2013

Kap-Kolumne: Mandela im Heart Hospital

Journalisten belagern Pretoria. TV-Kamerateams aus aller Welt kampieren vor dem Hospital

(Autor: Detlev Reichel ist der Kap-Kolumnist des Südafrika-Portals. Als Missionskind, Sozialist und einstiger Westberliner Anti-Apartheids-Aktivist berichtet er aus und zu Südafrika.)

Update vom 23.06.2013: Das Präsidialamt Südafrikas informierte am heutigen Abend, dass der Zustand Mandelas „kritisch“ sei. Sein Gesundheitszustand habe sich in den letzten 24 Stunden erheblich verschlechtert. Präsident Jacob Zuma und ANC-Vizepräsident Cyril Ramaphosa besuchten Mandela im Krankenhaus. Die u.a. Eindrücke stammen vom 17.06.2013.

Vor dem Mediclinic Heart Hospital in Pretoria ist relative Ruhe eingekehrt. Seit dem 8. Juni liegt Nelson Mandela dort mit einer rezidivierenden Lungeninfektion, wie es offiziell heißt.

    © Eindrücke vom Herzkrankenhaus in Pretoria vom 17. Juni 2013.

© Eindrücke vom Herzkrankenhaus in Pretoria vom 17. Juni 2013.

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Buchkritik Elena Beis: Südafrika 151

Südafrika als Land der Widersprüche, Faszination und außergewöhnlichen Erlebnisse

(Autor: Ghassan Abid)

Jeder der mal in Südafrika war, ist vom Land entweder positiv oder negativ angetan. Die Einen verlieben sich auf der Stelle in Land und Leute, während die Anderen das Kapland mit einer negativen Wahrnehmung verknüpfen. Die in Köln geborene Dauerreisende Elena Beis, die seit 2005 freiberuflich für mehrere Medien zum Land Südafrika schreibt, geht in ihrem aktuellsten Buch „Südafrika 151“ diesem Paradoxon auf den Grund. Als Resultat dessen entstand ein Lesestoff mit 151 Momentaufnahmen.

© Buchcover von "Südafrika 151 - Portrait einer sich wandelnden Nation in 151 Momentaufnahmen".

© Buchcover von „Südafrika 151 – Portrait einer sich wandelnden Nation in 151 Momentaufnahmen“.

Im Portrait „Der Traum“ wird ein Mädchen beschrieben, welches die Bewegungen einer Libelle mit großer Neugierde beobachtet. Das Insekt, das als „Wesen des Himmels“ umschrieben wird, animiert das Mädchen zu eigenen flugartigen Bewegungen. Nicht nur am Einfangen der Libelle scheitert das Kind, sondern auch am Hinaufsteigen in die Höhe. Im Abbild „Widersprüchlichkeit“ eröffnet die Autorin bei Erläuterung der europäischen Seeweghistorie zum Kap die beiden konträren Gesichter Kapstadts. Während das „Kap des Untergangs“ von Elendsvierteln östlich der Stadt geprägt ist, dominiert beim „Kap der Hoffnung“ die Schönheit der Sommerabende. Der Tafelberg, mit dem diese Metropole in Verbindung gebracht wird, legt sich wie eine schützende und warme Hand über seine Bewohner. Hingegen werden im Portrait „Nelson Mandela“ die verschiedenen Lebensabschnitte dieses Idols – Königssohn, Hirte, Freiheitskämpfer, Häftling, Präsident, Anti-AIDS-Aktivist und Tata (Vater der Nation) – präzise gekennzeichnet.

Südafrika ist tatsächlich kein klassisches afrikanisches Land, falls eine solche Beschaffenheit überhaupt vorhanden ist. Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Regenbogennation ließen und lassen deutliche Gegensätze erkennen. Sofern man sich der exemplarischen Tatsache bewusst wird, dass neben der modernen Medizin des Westens auch die der traditionellen Medizinmänner, die der Sangomas, als parallel existierende Gesundheitssysteme von Patienten aufgesucht werden, dann versteht man die gesellschaftliche Sonderbarkeit dieser Region.

Elena Beis gelingt die Mammutaufgabe, Südafrika aus verschiedenen Perspektiven heraus zu beleuchten und vorzustellen. Eindrucksstarke Bilder, unterhaltsame Anekdoten und interessante Einblicke in die einzelnen Bevölkerungsgruppen machen Südafrika 151 zu einer absolut lesenswerten Lektüre! Jedes der 151 Momentaufnahmen entführt den Leser peu à peu in eine Welt, die zwischen Leidenschaft und Ernüchterung pendelt. Wer das Buch nicht liest, der verpasst was.

Elena Beis: Südafrika 151 – Portrait einer sich wandelnden Nation in 151 Momentaufnahmen. Conbook Verlag, Meerbusch 2012, ca. 300 Seiten, 14,95 Euro, erscheint 10/2012.