Schlagwort-Archive: Tierschutz

Morddrohungen gegen US-Trophäenjäger

Berichterstattung über Tötung von zwei Elefantenbabys in Südafrika basiert auf Fake News

(2010sdafrika-Redaktion)

Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ wurde frühzeitig über die angebliche Jagd auf zwei Elefantenbabys informiert, die kürzlich im Krüger-Nationalpark erschossen worden seien. Zwei Männer, deren Namen der Redaktion bekannt sind und die aus den Vereinigten Staaten stammen, sollen während der Trophäenjagd auf die Tiere gestoßen sein und diese anschließend heimtückisch gejagt haben. Hierbei zeigte sich schnell, dass ganz gezielt Fake News verbreitet wurden. Eine Rekonstruktion.

© Dieses Bild sorgt für Furore im Netz. In mehreren Foren und in den sozialen Medien wird offen zur „Rache“gegen zwei US-Amerikaner aufgerufen. Hierbei werden Fake News verbreitet, die von den Medien ungefiltert weitergegeben werden. (Quelle: Privat)

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Streit um die Trophäenjagd in Südafrika

Parlament fordert Umweltministerium zum Verbot der kommerziellen Tötung von Löwen auf

(2010sdafrika-Redaktion)

Südafrika ist ein äußerst beliebtes Reiselandziel für Touristen aus aller Welt. Eine Safari, bei der man die Big Five – also Löwen, Leoparden, Nashörner, Büffel und Elefanten – sichtet, gilt als absolutes Highlight für den Aufenthalt am Kap. Doch auch die Jagd der von Aussterben bedrohten Wildtieren, die sogenannte Trophäenjagd, erweist sich einer großen Beliebtheit. Ein Ausschuss im Parlament erwägt nun die Jagd auf Löwen zu verbieten. Die Jagdindustrie hat bereits Widerstand angekündigt.

© Der für Umweltfragen zuständige Ausschuss des südafrikanischen Parlaments hat sich in einem Bericht für ein Verbot der Löwenzucht und damit verbunden für ein Ende der Trophäenjagd ausgesprochen. Jagdindustrie und Tierschutzorganisationen versuchen nun ihre Position durchzusetzen. (Quelle: flickr/ Vince O’Sullivan)

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Kendall Jones sucht erneute Provokation

US-Trophäenjägerin veröffentlicht neues Video zur brutalen Jagd eines Krokodils in Südafrika

(Autor: Ghassan Abid)

Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ berichtete am 23. Juni 2014 als erste Presse im deutschsprachigen Raum überhaupt und womöglich weltweit über die US-Tierjägerin Kendall Jones, die sich auf Trophäenjagd im südlichen Afrika begab. „I’m in AFRICA y´all“, untermauerte die damals 20-jährige Texanerin ihre Freude an der Jagd von vom Aussterben bedrohten Tieren. Medien aus aller Welt griffen den eigenen Artikel auf. Außerdem zeigte sich die Öffentlichkeit entzweit. Im Jahr 2018 wiederholt sich dieses Szenario, sodass von einer erneuten Provokation auszugehen ist.

© Die US-amerikanische Trophäenjägerin reiste im Sommer 2016 zum nun sechsten Mal ins südliche Afrika, um ihre „Dangerous Seven“ voll zu kriegen. Hierzu zählen die Tiere Kapbüffel, Löwe, Leopard, Elefant, Nashorn, Flusspferd und Krokodil. Dieses Erlebnis veröffentlichte sie 2018 via YouTube. (Quelle: Screenshot/ YouTube)

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Einfach versaut

Pigcasso – fett, freundlich und fabelhaft. Schwein begeistert Kunstszene in Südafrika

(2010sdafrika-Redaktion)

Pigcasso“, ein Schwein mit einer ausgeprägten Leidenschaft für die abstrakte Kunst, begeistert seit Wochen die Kunstszene in Südafrika. Tierschützer bezeichnen das prominent gewordene Nutztier mit entsprechendem Humor als „fett, freundlich und fabelhaft“. Sie haben das Schwein von einem Massentierhaltungsbetrieb „retten“ können, bevor dieses als saftiges Schweinekotelett auf dem Teller eines Restaurant endete. Stattdessen malt Pigcasso fleißig farbenfrohe Bilder, die für stolze Preise verkauft werden. Der Erlös soll in gemeinnützige Zwecke gesteckt werden.

© Einfach nur schweinisch gut. Das Schwein mit dem Künstlernamen „Pigcasso“ zählt gegenwärtig zu den Stars der Kunstszene am Kap. Für bis zu 1.650 Euro gehen die abstrakten Werke des Nutztiers an Kunstfans. (Quelle: Farm Sanctuary SA)

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Welt-Artenschutzkonferenz in Südafrika

Schuppentiere, Reptilien und afrikanischer Graupapagei erhalten Schutzstatus. Elfenbein bleibt Tabu

(2010sdafrika-Redaktion)

Die 17. Welt-Artenschutzkonferenz in Johannesburg war ein voller Erfolg. Die Vertreter von Natur- und Tierschutzorganisationen hielten in den vergangenen Wochen gegenüber den Medien immer wieder fest, dass viele gute und richtige Entscheidungen in Südafrika getroffen worden seien. Unter anderem erhielten alle Schuppentier-Arten und der afrikanische Graupapagei den höchsten Schutzstatus. Und auch der Elfenbein-Handel fand keine Legalisierung – zum Argwohn der Regierungen von Namibia und Simbabwe.

Keith Allison

© Auf der 17. Welt-Artenschutzkonferenz in Johannesburg erhielten alle Schuppentiere, mehrere Dutzend Reptilien und der afrikanische Graupapagei [im Bild] den Schutzstatus. Zudem bleibt der internationale Handel mit Elfenbein weiterhin verboten. Die Vertreter von Tier- und Naturschutzorganisationen sind zufrieden. (Quelle: flickr/ Keith Allison)

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Nackte Frau unter Haien

Tierschützer in Kapstadt fordern von Südafrika und Australien ein sofortiges Verbot von Fangnetzen

(Autor: Ghassan Abid)

Lesley Rochat ist am Kap als leidenschaftliche Hai-Aktivistin bekannt, die mit anderen Weggefährten dafür eintritt, dass die Politik das Auslegen von Fangnetzen im Meer verbieten solle. Aktuell richtet sich ihr Protest gegen die Regierungen von Südafrika und Australien. Mit einer spektakulären Aktion versuchen die Tierschutzaktivisten in den Fokus der Medien zu rücken.

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© Die Kapstädter Tierschutzaktivistin Lesley Rochat setzt sich mit ihrer NGO „Shark Warrior“ für den Artenschutz von Haien ein. Mit einer spektakulären Aktion fordert sie von den Regierungen von Südafrika und Australien das Auslegen von Fangnetzen zu verbieten. (Quelle: Shark Warrior)

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Töten aus Leidenschaft

Tierschutz adé: Melissa Bachman und ihre blutige Safari in Südafrika. Die Freude nach dem Löwen-Töten

(Autor: Ghassan Abid)

Ein südafrikanischer Journalist machte die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ auf eine Frau aufmerksam, die er für eine Deutsche hielt. Im Nachgang stellte sich heraus, dass diese Person den Namen Melissa Bachman trägt und aus den USA stammt. Als leidenschaftliche „Hunter“ gilt sie in ihrer Heimat als glorreiches Idol für viele Jäger. Doch in Südafrika, wo sie kürzlich an einer Safari teilnahm, übertrifft sie ihre eigene Messlatte. Sie tötete einen Löwen, des Spaßes und des Geldes wegen. Und dies bewusst öffentlich.

© Die US-Amerikanerin Melissa Bachman befand sich vor Kurzem in Südafrika, genauer gesagt in Limpopo. Sie war auf der Trophenjagd und hat unter anderem einen Löwen erlegt, den sie mit Freude der Öffentlichkeit präsentierte. Die südafrikanische Presse blendet das Jagdfieber der Entertainerin weitgehend aus. Ungeachtet der Kritik durch Tierschützer, erlaubt das südafrikanische Recht den sogenannten Jagdtourismus. (Quelle: Melissa Bachman/ Facebook)

© Die US-Amerikanerin Melissa Bachman befand sich vor Kurzem in Südafrika, genauer gesagt in Limpopo. Sie war auf der Trophenjagd und hat unter anderem einen Löwen erlegt, den sie mit Freude der Öffentlichkeit präsentierte. Die südafrikanische Presse blendet das Jagdfieber der Entertainerin weitgehend aus. Ungeachtet der Kritik durch Tierschützer, erlaubt das südafrikanische Recht den sogenannten Jagdtourismus. (Quelle: Melissa Bachman/ Facebook)

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