Schlagwort-Archive: Togo

Initiative „Compact with Africa“

Südafrikas Präsident Ramaphosa wirbt in Berlin für mehr private Investitionen aus Deutschland

(Autor: Ghassan Abid)

Am 30. Oktober 2018 trafen sich 12 afrikanische Staats- und Regierungschefs mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin, um im Rahmen der Initiative „Compact with Africa“ die Investitionsbedingungen in ausgewählten Staaten Afrikas zu verbessern. Längerfristiges Ziel ist es, das Wirtschaftswachstum anzukurbeln, Arbeitsplätze zu schaffen und somit die illegale Migration von Afrika nach Europa einzudämmen. Auch Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa reiste bereits einen Tag zuvor an, um sein Land zu promoten.

© Südafrikas Staatspräsident Cyril Ramaphosa warb Ende Oktober 2018 anlässlich der G20-Initiative „Compact with Africa“ in der deutschen Bundeshauptstadt für mehr Investitionen. Der ANC-Parteivorsitzende kam mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zusammen. (Quelle: flickr/ GovermentZA)

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14 Trainer in 22 Jahren – who‘s next?

Auf der Suche nach einem neuen Trainer für Südafrikas Fußball-Nationalmannschaft Bafana Bafana

(Autor: Johannes Woywodt)

Ein Schleudersitz ist dieser Arbeitsplatz. Interessenten – momentan nur Wenige. Während momentan in Brasilien ein neuer Fußballweltmeister gesucht wird, muss sich der südafrikanische Fußballverband mit einer dringenderen Frage beschäftigen, die einer noch schnelleren Antwort bedarf: Wer wird neuer Nationaltrainer? Kein Posten im südafrikanischen Fußball verfügt über eine solche Halbwertszeit. 

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© Südafrika ist zurzeit auf der Suche nach einem neuen Trainer für die Fußball-Nationalmannschaft Bafana Bafana. Allerdings erweist sich dieser Prozess als eine ernstzunehmende Herausforderung. Denn die Zahl der Interessenten ist äußerst übersichtlich. (Quelle: flickr/ topshare)

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Kenako-Festival 2013 verabschiedet sich

Verantwortlichkeiten, Effektivität und Einflussnahme. Streitgespräche auf dem größten Afrika-Festival in Berlin

(2010sdafrika-Redaktion)

Vom 23. bis 26. Mai 2013 fand die zweite Auflage des Kenako-Festivals am Berliner Alexanderplatz statt. Tausende Gäste lauschten afrikanischer Musik, probierten afrikanische Speisen und wirkten bei Diskussionen mit Afrika-Experten mit. Ghassan Abid, Chefredakteur von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“, moderierte die Veranstaltung „Deutsch-afrikanische Zusammenarbeit“ und trat bei der Podiumsdiskussion „Die Afrikanische Union: ein Papiertiger?“ als Referent auf. Zwei Berichte zu beiden Podien.

    © Auf dem Kenako-Festival 2013 wurde viel gestritten über die Gegenwart, die Zukunft und das westliche Engagement in Afrika. Afrika-Experten der nördlichen und südlichen Hemisphäre diskutierten, teilweise emotional, über die Chancen und Risiken auf dem aufstrebenden Kontinent. Kritisiert wurde von allen Teilnehmern, dass die deutschen Medien zu negativ über Afrika berichten. Auch der persönliche Afrikabeauftragte der Bundeskanzerlin, Günter Nooke, nahm auf dem Festival an der Debatte teil. Im Bild ist Nooke mit Ghassan Abid, Chefredakteur von "SÜDAFRIKA - Land der Kontraste", zu sehen.

© Auf dem Kenako-Festival 2013 wurde viel gestritten über die Gegenwart, die Zukunft und das westliche Engagement in Afrika. Afrika-Experten der nördlichen und südlichen Hemisphäre diskutierten, teilweise emotional, über die Chancen und Risiken auf dem aufstrebenden Kontinent. Kritisiert wurde von allen Teilnehmern, dass die deutschen Medien zu negativ über Afrika berichten. Auch der Persönliche Afrikabeauftragte der Bundeskanzlerin, Günter Nooke, nahm auf dem Festival an der Debatte teil. Im Bild ist Nooke mit Ghassan Abid, Chefredakteur von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“, zu sehen.

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Orange AFCON 2013

Südafrikas Fußballtrainer Gordon Igesund sagt Scheitern von Bafana Bafana voraus

(Aut0ren: Ghassan Abid, 2010sdafrika-Redaktion)

– Afrika-Cup 2013-Spezial –

Die Fußballfans auf dem afrikanischen Kontinent erwarten mit großer Spannung den Afrika Cup 2013. Vom 19. Januar 2013 bis zum 10. Februar 2013 kämpfen 16 Mannschaften in vier Gruppen um den begehrten Pokal der 29. Afrika-Fußballmeisterschaft 2013. An den fünf Spielorten Johannesburg, Durban, Port Elizabeth, Rustenburg und Mbombela (ehemals Nelspruit) ist die Organisation zur Gestaltung von Fanbereichen abgeschlossen. Noch ist unklar, wie viele Gäste zum Fußball-Event am Kap anreisen werden und wie gut bzw. wie schlecht Südafrika abschneiden wird.

© Vom 19. Januar 2013 bis zum 10. Februar 2013 kämpfen 16 Mannschaften in vier Gruppen um den begehrten Pokal der 29. Afrika-Fußballmeisterschaft 2013 in Südafrika. Trainer Gordon Igesund sagt ein Scheitern von Bafana Bafana voraus. Realismus oder Pessimismus? (Quelle: flickr/ kimmiji2012)

© Vom 19. Januar 2013 bis zum 10. Februar 2013 kämpfen 16 Mannschaften in vier Gruppen um den begehrten Pokal der 29. Afrika-Fußballmeisterschaft 2013 in Südafrika. Trainer Gordon Igesund sagt ein Scheitern von Bafana Bafana voraus. Realismus oder Pessimismus? (Quelle: flickr/ kimmiji2012)

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Afrika Cup 2013 in Südafrika

Bafana Bafana stößt in Gruppe A auf Angola, Marokko und Kap Verde. Den Sieg von 1996 wiederholen.

(Autoren: Ghassan Abid, 2010sdafrika-Redaktion)

– Afrika-Cup 2013-Spezial –

Am 19. Januar 2013 wird in Johannesburg die Eröffnungspartie des „Orange Africa Cup of Nations, South Africa 2013“ – kurz: Orange AFCON – zwischen Südafrika und Kap Verde angepfiffen. Über 87.000 Zuschauer fiebern an diesem Tag im Soccer City-Stadion mit.

    © Vom 19. Januar bis 10. Februar 2013 wird Südafrika den Afrika Cup 2013 als Gastland austragen. 16 Mannschaften in vier Gruppen kämpfen um den begehrten Pokal. Südafrika trifft in Gruppe A auf Kap Verde, Marokko und Angola. Die "Todesgruppe D" wird als die schwerste und spielerisch beste Gruppe gewertet. Bereits 1996 traten am Kap die verschiedenen afrikanischen Fußballnationen gegeneinander an, in dessen Folge die Südafrikaner bislang einmalig mit einem 2:0 gegen Tunesien als Cup-Sieger hervorgingen. 2010 fand die erste afrikanische Fußball-WM ebenfalls in Südafrika statt. (Quelle: BrandSouthAfrica/ MediaClubSouthAfrica.com)

© Vom 19. Januar bis 10. Februar 2013 wird Südafrika den Afrika Cup 2013 als Gastland austragen. 16 Mannschaften in vier Gruppen kämpfen um den begehrten Pokal. Südafrika trifft in Gruppe A auf Kap Verde, Marokko und Angola. Die „Todesgruppe D“ wird als die schwerste und spielerisch beste Gruppe gewertet. Bereits 1996 traten am Kap die verschiedenen afrikanischen Fußballnationen gegeneinander an, in dessen Folge die Südafrikaner bislang einmalig mit einem 2:0 gegen Tunesien als Cup-Sieger hervorgingen. 2010 fand die erste afrikanische Fußball-WM ebenfalls in Südafrika statt. (Quelle: BrandSouthAfrica/ MediaClubSouthAfrica.com)

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Kriminalität in Südafrika – Experten im Zwiespalt zur Beurteilung der WM 2010

Sicherheit während der WM 2010 und die Befürchtungen vor Gewalt

(Autor: Ghassan Abid)

Die Gewalt in Südafrika ist immens und statistisch gesehen einer der höchsten weltweit. Insbesondere um die Metropole Johannesburg stellt vielerorts ein einfacher Spaziergang am Tage schon ein Spiel mit dem Feuer dar. Das Polizeiministerium Südafrikas beziffert die aktuelle Kriminalstatistik wie folgt: Insgesamt wurden im Kapland über 2.098.229 Schwerstverbrechen (fast ausschließlich Gewaltstraftaten) registriert – im direkten Vergleich quantifiziert das Bundeskriminalamt in seiner „Polizeilichen Kriminalstatistik  2008“ die Gewaltkriminalität mit 210.885 Fällen. Dieser Gegensatz wird noch deutlicher, wenn man sich einzelne Straftatbestände in der nachfolgenden Tabelle anschaut.

Der Vorfall während des Afrika-Cups 2010 in Angola, als der Mannschaftsbus der Nationalelf Togos von Rebellen angegriffen wurde und dabei mehrere Gäste starben, hat die Debatte um die Sicherheit in Südafrika erneut angefacht. Die FIFA und staatliche Stellen betonen die umfangreichen Sicherheitsvorkehrungen im Lande – zuletzt am 21.01.2010 der Chef des Bundeskriminalamtes Jörg Ziercke, dass „bei der Weltmeisterschaft niemand Angst haben muss„. Hintergrund: Die südafrikanische Polizei hat über 41.000 neue Polizisten zur Absicherung der WM eingestellt und 62,4 Mio. Euro in die Ausbildung sowie Ausrüstung ihrer Kräfte, als auch in Videoüberwachungsmaßnahmen gesteckt.

Uli Hoeneß, Präsident des F.C. Bayern München e.V., hingegen betonte die labile Sicherheitslage im Ausrichterland und bewertete den Zuschlag der FIFA an Südafrika als „Fehlentscheidung„. Mit dem Nachsatz, dass er nicht da hinfahren würde, trifft er die Meinungen vieler Deutscher. Laut einer Umfrage von 55.000 Nutzern bei BILD.de, schließen sich 86 Prozent für den Verzicht einer Anreise zur WM nach Südafrika an. Die Distanz zwischen Deutschland und Südafrika, die hohe Kriminalität und Gewalt im Lande sowie überteuerte Preise bei Unterkunft und Transport begründeten diese Tendenz, so BILD.de.

Polizeiliche Kriminalstatistik 2008 des Bundeskriminalamtes:

http://www.bmi.bund.de/cae/servlet/contentblob/541740/publicationFile/26704/PKS2008.pdf

Crime Report des South African Police Service:

http://www.saps.gov.za/saps_profile/strategic_framework/annual_report/2008_2009/2_crime_situation_sa.pdf