Schlagwort-Archive: Tourismus

Komplizierte Einreisebestimmungen

Aufenthaltsrecht bremst Tourismusbranche in Südafrika. Tausende Reisende betroffen

(2010sdafrika-Redaktion)

Minderjährige, die nach oder aus Südafrika reisen, müssen neben ihrem Reisepass mehrere zusätzliche Dokumente mit sich führen, wie zum Beispiel eine Geburtsurkunde, eine Einverständniserklärung ihrer Eltern oder eines Vormunds, die bestätigen, dass das Kind Südafrika betreten bzw. verlassen darf. Mit diesem Text informiert Lufthansa seine Passagiere über die komplizierten Einreisebestimmungen Südafrikas. In der Praxis führt genau diese Regelung zu erheblichen Komplikationen, mit fatalen Folgen für die Wirtschaft.

© Südafrikas Einreisebestimmungen gelten als kompliziert, zu bürokratisch und kontraproduktiv. Bei der Einreise von Kindern greifen spezielle Vorschriften, die auf einem offiziellen vier-seitigen Merkblatt beschrieben werden. Damit soll nun Schluss sein. Denn der Tourismus leidet hierunter. (Quelle: flickr/ Bob Adams)

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Kapstadt droht Katastrophe am 29.04.2018

Soziale Unruhen, wirtschaftliche Schäden und flächendeckender Einsatz von Militär befürchtet

(Autor: Ghassan Abid)

In der Stadtverwaltung Kapstadts herrscht zum Ende des Jahres eine wie noch nie zuvor bekannte Krisenstimmung. Nach einer Dringlichkeitssitzung beschlossen die Angestellten der Stadt, so heißt es gegenüber der Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste, das Level 6 des Wassermanagements zum Jahreswechsel einzuleiten. Übermäßige Wasserverbraucher werden mit hohen Geldstrafen bestraft. Das Autowaschen bleibt weiterhin verboten und Schwimmbäder dazu geschlossen. Ferner haben Bauern ihren Verbrauch noch stärker zu reduzieren. Denn nach aktuellen Berechnungen der Stadt soll am 29. April 2018 das Trinkwasser abgestellt werden.

© Kapstadt droht am 29. April 2018 die Katastrophe. Denn an diesem Tag soll den rund 4 Millionen Einwohnern, darunter 60.000 Deutsche, der Wasserhahn zugedreht werden. Die Wasserknappheit hat die Westkap-Region in eine ernste Krise gebracht. Notfallpläne sehen den Einsatz von Militär und Polizei vor. (Quelle: flickr/ Vince Smith)

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Tödlicher Hai-Angriff in Südafrika

Tigerhai attackiert 68-jährigen Österreicher beim Tauchen. Einzelne Körperteile wurden gefunden

(2010sdafrika-Redaktion)

Zurzeit erschüttert die Meldung einer Hai-Attacke auf einen Österreicher die Tauchszene im südlichen Afrika. Demnach habe am vergangenen Mittwoch ein Tigerhai einen 68-jährigen Mann attackiert und diesen tödlich verletzt, so südafrikanische Lokalmedien. Einzelne Körperteile des Österreichers wurden bereits gefunden. Bekannte des Salzburgers machten eine Vermisstenanzeige, nachdem dieser beim Tauchgang verschwunden war.

© Ein Tigerhai hat einen 68-jährigen Österreicher beim Tauchgang im südafrikanischen Riffgebiet „Protea Banks“ tödlich attackiert. Mehrere Bissspuren an den Überresten deuten auf einen Angriff hin. (Quelle: flickr/ Jeff Kubina)

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Zum Neujahrs-Feiern nach Durban

Sonne, Strand und Schwimmen. Tausende Südafrikaner verbringen Silvester an der Ostküste

(2010sdafrika-Redaktion)

Am morgigen Neujahr, Mitten im südafrikanischen Hochsommer, werden bis zu 30 Grad Celsius an der Ostküste des Landes erwartet. Mittlerweile hat sich Durban neben Kapstadt und Johannesburg zu einem der wichtigsten Hotspots der Partygäste entwickelt, wenn es zumindest um die Zelebrierung des Jahreswechsels geht. Denn tausende Bürger reisen nach Durban, um mit Familienangehörigen und Freunden zu feiern. Auch in diesem Jahr erwartet die Stadtverwaltung erneut ein erhöhtes touristisches Aufkommen.

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© Die drittgrößte Stadt Südafrikas, Durban, liegt auch in diesem Jahr erneut im Fokus vieler partysüchtiger Bürger, die den Jahreswechsel an der Ostküste des Landes verbringen wollen. Sonne, Strand und Schwimmen stehen auf dem Programm. (Quelle: Screenshot/ YouTube)

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Violett-blaue Blütenpracht im Norden Südafrikas

Naturspektakel – zehntausende Jacaranda-Bäume bringen Pretoria und Johannesburg zum Erblühen

(2010sdafrika-Redaktion)

Jedes Jahr im November ist Blütezeit im Norden Südafrikas. Denn in dieser Zeit erblühen die violett-blauen Jacaranda-Bäume in ihrer ganzen Pracht. In den Städten Pretoria und Johannesburg ist dieses Naturspektakel besonders gut zu beobachten. Denn allein die Hauptstadt beherbergt über 70.000 Jacaranda-Bäume. Diese wurden zum Ende des 19. Jahrhunderts aus Südamerika und Australien ans Kap eingeführt. Seither sind die Bäume aus der Gauteng-Provinz nicht mehr wegzudenken.

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© Allein in Pretoria stehen über 70.000 Jacaranda-Bäume. Die Haupstadt erblüht jedes Jahr im November in einer blau-violetten Blütenpracht. Die Tourismusbranche Südafrikas wirbt ausländische Urlaubsgäste ganz gezielt mit den einst aus Südamerika und Australien eingeführten Bäumen an. (Quelle: flickr/ South African Tourism)

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Stromdraht und Busch-Babys

Ein Südafrika-Bericht eines Hamburger Touristen über Land, Tiere und Leute – Große Bilderserie

(Autor: Vincent Lexau)

Das Ende der Apartheid im Jahr 1994 ist ein wenig jünger als der Fall der Mauer in Deutschland 1989 und sehr viel jünger als das Ende der Rassentrennung in den Vereinigten Staaten 1948. Wenn man nun sieht, wie krass in Deutschland noch der Unterschied zwischen Ost und West ist, so kann man sich vorstellen, dass in Südafrika die Folgen der Apartheid noch deutlich zu spüren sind. Schwarze sind zu Fuß unterwegs, Weiße in Autos. Schwarze üben eher die einfacheren Jobs aus, Weiße eher die anspruchsvolleren. Es wird dauern, bis sich beide Gruppen mehr durchmischen, denn die Vorraussetzung hierfür ist gute Bildung, und diese ist eher den Wohlhabenden vorbehalten.

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© Im Sommer 2015 reiste der Hamburger Vincent Lexau zum ersten Mal nach Südafrika. Er verliebte sich schnell in das Land. Seine Eindrücke hielt er für „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ mit diesem Artikel inklusive großer Bilderserie fest. (Quelle: Vincent Lexau)

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Enkosi kakhulu, Khayelitsha!

„Ich hab das Gefühl, kotzen zu müssen“. Ein Erlebnis-Bericht von den Wellblechhütten Südafrikas

(Autorin: Doris Wöhncke)

Ethisch zu leben ist mir wichtig. Auch beim Reisen. Dabei begegnet nicht nur mir oft die Frage, ob man sich bei Reisen in fremde Länder auch das Leben der sozialen Unterschichten angucken darf, oder ob dieser “Slum-Tourismus” ausnahmslos und absolut verwerflich ist. Ich selbst weiss es einfach nicht. Ich finde es falsch, diese Gruppen aus dem ganzen Tourismus auszuschließen (ja, toll, sie dürfen die Hoteltoiletten putzen, aber sonst…), ihnen die Chance auf ein bißchen Kohle zu verwehren und sie auch als kulturell wichtigen Part der Gesellschaft zu ignorieren.

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© Doris Wöhncke, Betreiberin des Reiseblogs „Reiserella„, hielt sich am Neujahrstag im Township Khayelitsha auf. 400.000 Menschen leben auf engstem Raum miteinander. Ihre Erlebnisse schildert sie in diesem Gastbeitrag, untermauert mit Bildmaterial von den Wellblechhütten in Südafrika. (Quelle: Privat)

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