Schlagwort-Archive: Tournee

Zirkus „Afrika! Afrika!“ auf Tournee

70 Künstler aus Afrika, den USA und der Diaspora begeistern Publikum mit sensationellen Shows

(Autor: Ghassan Abid)

Es ist wieder soweit! Der Zirkus „Afrika! Afrika!“ geht auf Tournee, nachdem europaweit rund 4,5 Millionen Besucher diese grandiose Show hautnah miterleben durften. Mit Düsseldorf ist die diesjährige Premiere gefeiert worden. Die rund 70 Akrobaten, Sänger, Tänzer und Jongleure aus Staaten wie Südafrika, Äthiopien, Guinea, Kamerun, Tansania und den USA treten in zahlreichen Städten auf. Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ schaute sich die Show wie bereits im vergangenen Jahr an. Und wieder hat es eine Menge Freude bereitet, diesem Spektakel der Superlative zu folgen.

© Insgesamt hat „Afrika! Afrika!“ europaweit 4,5 Millionen Besucher von sich überzeugen können. Georges Momboye, der neue künstlerische Leiter der Produktion, setzt die Arbeit seines Vorgängers André Heller fort. 2019 ist die Show wieder auf Tournee.

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Publikumsmagnet „Afrika! Afrika!“

Farbenfrohe Kostüme, feurige Tänze und kräftige Gesangsstimmen. Afrika-Show erobert Zuschauer

(Autor: Ghassan Abid)

Am 13. Januar 2018 war das Team von „Afrika! Afrika!“ in der TV-Sendung „Schlagerchampions – Das große Fest der Besten“ in der ARD zu sehen. Pure Leidenschaft packte den Fernsehmoderator Florian Silbereisen, der es sich nicht nehmen ließ, mit den Akrobaten zu tanzen. Nun befindet sich das Künstlerteam unter der Regie von Georges Momboye auf Tournee in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Bei der Deutschlandpremiere im Berliner Stage Theater am Potsdamer Platz konnte sich die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ ein eigenes Bild von der Show machen.

© Die Show „Afrika! Afrika!“ ist zurzeit auf Tournee in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Rund 70 Künstler aus 14 Ländern Afrikas und den USA begeistern das Publikum mit farbenfrohen Kostümen, feurigen Tänzen und kräftigen Gesangsstimmen. (Quelle: Nilz Boehme)

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Udo Jürgens ist tot

Udos Südafrika-Tournee zum Jahreswechsel 1970/71: Er suchte den Kontakt zu allen Ethnien

(2010sdafrika-Redaktion)

Udo Jürgens ist im Alter von 80 Jahren in der Schweiz gestorben. Die Musiklegende erlag am heutigen Adventssonntag den Folgen eines Herzversagens. Bei einem Spaziergang soll er zusammengebrochen sein. Der Österreicher, der sich mit Songs wie „Griechischer Wein“ oder „Merci Cherie“ in die Herzen vieler sang, plante im Februar und März 2015 die nächste Tour. Daraus wird nun nichts mehr. Jedoch bleibt seine Südafrika-Tournee zum Jahreswechsel 1970/71 unvergessen.

Alexander Brodeßer

© Udo Jürgens ist im Alter von 80 Jahren in der Schweiz gestorben. Udos Südafrika-Tournee zum Jahreswechsel 1970/71 bleibt unvergessen. Er suchte den Kontakt zu allen Ethnien. Daraufhin behielt die Polizei die Musiklegende im Blick. (Quelle: flickr/ Alexander Brodeßer)

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Heino wehrt sich gegen Nazi-Vorwürfe

Eindruck eines Schlagerstars im Apartheidstaat: „Sah eigentlich ganz ordentlich aus“.

(Autoren: 2010sdafrika-Redaktion, Ghassan Abid)

Über das „HEINO Café im Historischen Kurhaus“ im nordrhein-westfälischen Bad Münstereifel legt sich in diesen Tagen ein dunkler Schleier. Die Gäste reden nicht gerne über das bekannte Aushängeschild des Cafés. Stattdessen wird bei leckeren Torten zugelangt und von einer Diskussion über den Schlagerstar abgesehen. Heino sieht sich diffamiert. Umstrittene Auftritte in Namibia und im Südafrika der 80er Jahre holen ihn heute ein.

bgeissl

© In den 80er Jahren reiste Schlagerstar Heino mehrfach nach Namibia und Südafrika, in zwei Staaten, in welchen die Rassentrennung praktiziert wurde. Die schwarzen Mehrheitsbevölkerungen wurden unterdrückt. Nun holt ihn die Vergangenheit ein. Er sieht sich ungerechtfertigt mit Nazi-Vorwürfen konfrontiert. (Quelle: flickr/ bgeissl)

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MIAGI Youth Orchestra

Jugendliche aus Südafrika und Deutschland mit der Leidenschaft für das interkulturelle Musizieren

(Autor: Ghassan Abid)

Das Berliner Konzerthaus am Gendarmenmarkt war am vergangenen Wochenende äußerst lebendig, multikulturell und durchaus exotisch aufgestellt. Anlässlich des Young Euro Classic trat die aus rund 90 jungen Musikern bestehende Band „Music is A Great Investment“ – kurz MIAGI – unter der Leitung des Komponisten, Dirigenten und Musikers Tshepo Tsotetsi in der Bundeshauptstadt auf. Der südafrikanische Botschafter in Deutschland, Makhenkesi A. Stofile, sowie Vertreter des südafrikanischen Kulturministeriums schauten mit großem Stolz auf die Bühne.

© Das Berliner Konzerthaus am Gendarmenmarkt dient als Austragungsort für das Young Euro Classic, an welchem auch MIAGI aus Südafrika teilnahm.

© Das Berliner Konzerthaus am Gendarmenmarkt dient als Austragungsort für das Young Euro Classic, an welchem auch MIAGI aus Südafrika teilnahm.

Aus Südafrika eingeflogen begaben sich die jungen Gäste hauptsächlich in Österreich und Deutschland auf zweiwöchiger Tournee. In Berlin traten sie gemeinsam mit jungen Deutschen, meist Studenten, auf. MIAGI wird grundsätzlich durch staatliche Gelder – allen voran durch das Kulturministerium Südafrikas, die Lottogesellschaft Südafrikas und die Europäische Union – finanziert. Das „Young Euro Classic featuring African Jazz“, die deutsch-südafrikanische Begegnung, ist hingegen durch Spenden von Privatpersonen ermöglicht worden. Fachlich werden die Teenager durch mehrere bewährte Musiker begleitet.

© 90 junge Südafrikaner spielten am Berliner Gendarmenmarkt für das Publikum.

© 90 junge Südafrikaner spielten am Berliner Gendarmenmarkt für das Publikum.

© Vielen jungen Menschen in Südafrika bleibt der Zugang zu musischen Aus- und Weiterbildungen weiterhin verwehrt. MIAGI setzt hierbei an und ermöglicht durch Spenden die Möglichkeit der Teilhabe am Musikprojekt.

© Vielen jungen Menschen in Südafrika bleibt der Zugang zu musischen Aus- und Weiterbildungen weiterhin verwehrt. MIAGI setzt hierbei an und ermöglicht durch Spenden die Möglichkeit der Teilhabe am Musikprojekt.

Das Orchester setzte sich aus einer Vielfalt an Jugendlichen zusammen, die auf den ersten Blick zueinander mehr Differenzen als Gemeinsamkeiten aufzeigen: unterschiedliche Hautfarben, soziokulturelle Hintergründe, Einkommensverhältnisse und Erfahrungen. Doch die Erwartungshaltung der binationalen Musiktruppe ist dieselbe: Spaß und eine große Portion Leidenschaft für das gemeinsame Musizieren. Die Jugendlichen errichteten mit Hilfe der Musik eine „Brücke zwischen den Kulturen“, wie es Tsotetsi bei der Einführung zum Konzert formuliert hat. Der Mix verschiedener Musikstile wie Jazz, Klassik und südafrikanischer Folklore, verbunden mit starken Stimmen, haben das deutsche Publikum in eine außergewöhnliche Welt der akustischen und visuellen Sinne entführt. Werke wie Claude Debussys „Prélude à l’après-midi d’un faune “ werden, teilweise untermalt mit afrikanischen Klängen, in die moderne Musik überführt.

© Innenansicht des Berliner Konzerthauses am Gendarmenmarkt : Der Saal war komplett ausverkauft und die Neugierde des Publikums an die jungen Südafrikaner riesig.

© Innenansicht des Berliner Konzerthauses am Gendarmenmarkt : Der Saal war komplett ausverkauft und die Neugierde des Publikums an die jungen Südafrikaner riesig.

© Tshepo Tsotetsi ist Komponist, Dirigent und Musiker. Er leitet MIAGI und betrachtet jeden einzelnen praktizierenden Nachwuchsmusiker als "Katze"; als Bestandteil einer Familie.

© Tshepo Tsotetsi ist Komponist, Dirigent und Musiker. Er leitet MIAGI und betrachtet jeden einzelnen praktizierenden Nachwuchsmusiker als „Katze“; als Bestandteil einer Familie.

Tsotetsi, der seine Schützlinge „Cats“ nennt, setzt die Zusammenarbeit mit diesen jungen Menschen mit Lebensfreude gleich. Er betrachtet seine Katzen sogar als große Familie. Seiner lockeren, coolen und herzlichen Art ist der Erfolg von MIAGI letztendlich zu verdanken.

In einem kurzen persönlichen Gespräch mit „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ untermauerte der zum Lächeln animierende Komponist, dass er stets gerne nach Deutschland kommt und die Deutschen seine Brüder sind. Er liebt Berlin und verbindet diese deutsche Metropole mit absoluter Glückseligkeit. Auch nächstes Jahr möchte er wieder Gast an der Spree sein.  Zur starken öffentlichen Resonanz der Deutschen am Projekt MIAGI bekräftigt er seine Begeisterung mit einem ausdrucksstarkem „woooooow“. 2013 wird MIAGI sicherlich erneut anreisen. Ein Konzertbesuch lohnt sich auf jeden Fall!

Vorstellungsvideo zum Projekt MIAGI

Rezension zu „Mother Africa“

„Circus der Sinne“ entführt  in die afrikanische Welt der Farben, Akrobatik und Sinnlichkeit!

(Autoren: Nadja Krupke, Robert Irmscher)

Es ist wieder so weit. Der Zirkus Mother Africa ist zum fünften Mal wieder in Deutschland auf Tournee und verzaubert mit Farben, Rhythmus, Akrobatik, und Tanz! Diesen Winter steht ein besonderes Programm an. Das Team von Mother Africa zeigt sich zur Jubiläumsshow von seiner besten Seite mit den atemberaubenden Vorstellungen.

© Das Zirkusteam von Mother Africa (Quelle: http://www.circus-mother-africa.de)

Der Zirkus entführt sein Publikum in eine Welt der Freude, Vielfalt und Leidenschaft. Die 36 Artisten, Musiker und Tänzer/innen ermöglichten es bis jetzt 900.000 Zuschauern weltweit für zwei Stunden die pulsierende Natur Afrikas für sich neu zu entdecken und das positive Lebensgefühl Afrikas zu erleben. Bunte und ausgefallene Kostüme, Akrobatik und Zirkusvorstellungen, die das Herz schneller schlagen lassen, Tanz der zum Mitmachen anregt und großartige Stimmen spiegeln die Energie und den Facettenreichtum des afrikanischen Kontinents wider. Bewundernswert ist die Leichtigkeit und Authentizität der Vorstellung, die wie ein kleiner fröhlicher Wirbelwind scheint, der alle mitreißt. Die verschiedenen Aufführungen werden mit so viel Kraft, Leidenschaft und Überzeugung dargeboten, dass schnell das Gefühl aufkommt, man sei auf einer großen Feier gelandet, auf der sich alle zusammen wohl fühlen und Spaß verspüren. Der Besucher hat in diesen zwei Stunden die Möglichkeit, Afrika von seiner schönen und kulturellen Seite kennenzulernen und zu erkennen, dass es ein tanzlustiger, lautstarker und freundlicher Kontinent ist.

Die vierjährige Erfolgsgeschichte von Mother Africa verdankt der „Circus der Sinne“ dem 40-jährigen „Vater“ von Mother Afrika, Winston Ruddle. Er ist selbst ausgebildeter Artist und betreibt in Tansania eine Zirkusschule, die Artisten die Chance auf internationalen Erfolg ermöglicht. Er ist für die Choreographie, Musik und die Kostüme verantwortlich und castet selbst in ganz Afrika Künstler. Auch Hubert Schober, der Projektleiter und Co-Produzent, hat in Mother-Africa seine Leidenschaft entdeckt und ist mit seinen großen Erfahrungen eine Bereicherung für das Projekt.

Das vielfältige Programm mit all seinen Künstlern, darunter auch der Schlangenmensch Mwangi Lazaraus Gitu aus Kenia, der „gelenkigste Mensch der Welt“, bringt den Zuschauer, mit seinen unmöglichen Körperstellungen ins schwitzen. Ebenso die Gesangseinlagen der Sängerinnen scheinen magisch und versprühen eine enorme Sinnlichkeit und Schönheit. Man spürt als Zuschauer die Ausdauer und unglaubliche Körperbeherrschung mit der alle Akte vollzogen werden und kann förmlich die Schweißperlen auf den durchtrainierten Hubert Schober und agilen Körpern glitzern sehen.

Doch der „Circus der Sinne“ ist nicht nur Spannung, Spaß und Aufregung für sein Publikum, sondern auch ein Akteur auf entwicklungspolitischer Ebene. 50 Cent jeder verkauften Eintrittskarte werden in langfristige Projekte in Afrika investiert. Ein langjähriges Projekt und Partner von Mother Africa ist Karl-Heinz Böhms Äthiopienhilfe „Menschen für Menschen“. Dieses Jahr gehen die gesammelten Einnahmen an das Projekt „Viva con Aqua“, welches sich für die Trinkwasserversorgung in Afrika einsetzt.

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Mother Africa ist eine sensationelle Show, die einen Eindruck afrikanischer Kulturen vermittelt und die Menschen mit einer Leichtigkeit und trotz des kalten Winters mit einem warmen Gefühl ums Herz wieder nach Hause gehen lässt und den dunklen Kontinent Afrika gar nicht mehr so dunkel scheinen lässt.

Freshlyground – Südafrikas Musikexport

Freshlyground im Interview über Bandgeschichte, Musik und Deutschland

(Autorin: Annalisa Wellhäuser)

Wer sich mit südafrikanischer Musik beschäftigt, der stößt relativ schnell auf „Freshlyground“, einer äußerst heterogen Band in vielerlei Hinsicht. Mit Afropop konnten diese Musiker (Zolani Mahola, Simon Attwell, Peter Cohen, Kyla Rose Smith, Julio „Gugs“ Sigauque, Josh Hawks und Seredeal „Shaggy“ Scheepers) den Geschmack vieler Musikfans aus Südafrika und dem Ausland treffen, sodass Freshlyground als Südafrikas Musikexport bezeichnet werden kann. Wir durften mit der Band sprechen.

© Freshlyground

2010sdafrika-Redaktion: Wir wollen bei „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ die populäre Band „Freshlyground“ begrüßen. Lasst uns zum Anfang zurückblicken: Freshlyground wurde 2002 gegründet und Ihr seid alle aus unterschiedlichen Generationen und habt verschiedene kulturelle Hintergründe. Erzählt mir etwas über diese multikulturelle Konstellation, wie habt Ihr Euch kennengelernt und warum wolltet Ihr die Band formieren?

Antwort: Wir haben uns alle um das Jahr 2002 in Kapstadt getroffen. Sieben Leute von uns sind in der Band. Wir haben verschiedene kulturelle Wurzeln und kommen aus verschiedenen Teilen des südlichen Afrikas sowie aus Mosambik und Simbabwe. Wir sind zudem unterschiedlichsten Alters, sodass dieser Mischmasch zur Vielfältigkeit unserer Gruppe beiträgt.

2010sdafrika-Redaktion: Hat Euer Name „Freshlyground“ eine besondere Bedeutung?

Antwort: Ich denke, dass wir in den 8 gemeinsamen Jahren mehr und mehr zu unserem Namen gekommen sind … bestrebt einen Sound zu schaffen, der einzigartig und sogar noch mit unserem Kontinent – Afrika – verbunden ist.

2010sdafrika-Redaktion: Wie würdet Ihr die Musik beschreiben, die Ihr macht?

Antwort: Afropop…ein Mix aus verschiedensten Elementen, jedoch unter einem starken afrikanischen Einfluss und einer Sensibilität für Pop.

2010sdafrika-Redaktion: Versucht Ihr mit eurer Musik eine bestimmte Botschaft zu vermitteln? Oder ist das Hauptziel die Leute unterhalten und Ihnen ´´eine schöne Zeit zu geben„?

Antwort: Wir versuchen nicht etwas spezielles zu machen, aber ich denke, dass wir sehr sozial und politisch bewusste Individuen sind. Beschäftigt mit Situationen um uns herum und wie diese uns betreffen. Und ich denke, dass diese Themen in unserer Musik widergespiegelt werden. Ebenso wie die Liebe zu sich selbst und zu anderen. Wir möchten unserem Publikum einfach eine gute Zeit bescheren … dass die Leute mitsingen … und tanzen.

2010sdafrika-Redaktion: Ihr seid derzeit einer der berühmtesten, wenn nicht sogar DER berühmteste und erfolgreichste Musikexport Südafrikas. Ihr habt bereits einige Preise gewonnen, reist durch die Welt und Ihr habt mit Shakira den Song zur diesjährigen Fußballweltmeisterschaft in Südafrika aufgeführt. Habt Ihr jemals solch einen Erfolg erwartet und was denkt Ihr ist der Grund dafür? Warum lieben die Menschen Eure Musik so sehr?

Antwort: Ich denke nicht, dass wir diesen Erfolg erwartet haben, jedoch haben wir sehr hart hierfür gearbeitet und Gott segnete uns auf diesem Weg mit Glück. Ich denke wir sind aufrichtig und das ist auch der Aspekt, weshalb wir so viele verschiedene Menschen erreichen.

Freshlyground in Concert, Song: Ma´Cheri

2010sdafrika-Redaktion: Freshlyground – Ihr seid eine multikulturelle Band, die in unterschiedlichen Sprachen singt….Eigentlich scheint Ihr Südafrika, die sogenannte Regenbogennation, zu repräsentieren. Seht Ihr Euch als ein Musterbeispiel für das südafrikanische Volk oder seid Ihr eines für sie?

Antwort: Ich bin nicht nicht der Meinung, dass jemand über alle Menschen stehen möchte. Und wir machen einfach das, was uns Spaß macht sowie ist es eine wunderbare Sache, wenn somit so viele andere Menschen glücklich gemacht werden.

2010sdafrika-Redaktion: Wo seht Ihr Freshlyground in ungefähr zehn Jahren und was sind Eure Ziele?

Antwort: Ich denke, wir würden gerne eine komplette Unabhängigkeit erlangen wollen.Vielleicht die Fähigkeit ein paar Monate im Jahr zusammenzukommen, um Musik zu konzipieren und einige Auftritte zu geben. Uns selber glücklich und zufrieden zu halten, ohne sich bis zur Erschöpfung verausgaben zu müssen. Es gibt noch so viel, dass man erreichen kann…Weltherrschaft!

2010sdafrika-Redaktion: Welche Rolle spielt Deutschland und die deutsche Öffentlichkeit bei euren Bandaktivitäten?

Antwort: Das deutsche Publikum hat uns in den vergangenen vier oder fünf Jahren super unterstützt. Und wir verweilen während unserer etwa 3-Monatstournee in Europa oft in Deutschland.

2010sdafrika-Redaktion: Freshlyground, Afropop-Band aus Südafrika, vielen Dank für das Interview – ngiyabonga, danki and ke a leboga!

2010sdafrika-Artikel zum Musikprojekt „SHOUT SA“, an welchem auch Freshlyground beteiligt ist:

https://2010sdafrika.wordpress.com/2010/10/20/musik-elite-sagt-kriminalitat-den-kampf-an/

Webseite von Freshlyground:

http://www.freshlyground.com/

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Interview with Freshlyground  about band story, music and Germany

(Editor: Annalisa Wellhäuser)

Who is dealing with South African music, will encounter rapidly „Freshlyground“, an acutely band in many senses. With Afro pop this band (Zolani Mahola, Simon Attwell, Peter Cohen, Kyla Rose Smith, Julio „Gugs“ Sigauque, Josh Hawks und Seredeal „Shaggy“ Scheepers) is meeting the taste of many music fans from South Africa and abroad. Freshlyground could be tagged as South Africas music export. We had the possibility to speak with this band.

© Freshlyground

2010sdafrika-editorial staff: We would like to welcome the popular band „Freshlyground“ on our German gateway to South Africa, „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“. Let us start at the beginning: Freshlyground came into existence in 2002 and all of you are from different generations and have diverse cultural backgrounds. Tell me about this multicultural constellation, how did u meet and what was the reason you wanted to form the band?

Answer: We all met in Cape Town around 2002. There are seven of us in the band. We are from diverse cultural backgrounds and different parts of Southern Africa as well as Mozambique and Zimbabwe. We are also of varying ages so all this mish mash contributes to the diversity of our group.

2010sdafrika-editorial staff: Does your name „Freshlyground„ have a special meaning?

Answer: I think that over the 8 years we have been together we have more and more become our name … wanting to create a sound that is unique and yet also routed in our continent, Africa.

2010sdafrika-editorial staff: How would you describe the kind of music you are playing?

Answer: Afro pop….a mix of many different things but with a strong African influence as well as pop sensibility.

2010sdafrika-editorial staff: Do you try to convey a certain message with your music? Or is your aim mainly to entertain the people and to ´´give them a good time„?

Answer: We don’t try to do anything specifically but I think we are very socially/politically aware individuals. Concerned with situations around us and how they affect us. And I think that these themes do crop up in our music. As well as a strong message of love of self and others. We also just like to give our audience a very good time … a good sing along … a great dance.

2010sdafrika-editorial staff: You are currently one of the most famous, if not THE most famous and successful music „export„ from South Africa. You have already won several awards, you are touring the world and it was you who made the song for this years world cup, which you performed together with Shakira. Have you ever expected to have such a success and what do you think is the reason for it? Why do people love your music so much?

Answer: I don’t think we expected the success but we have worked very hard for it as well as being blessed with good luck on the way. I think we are sincere and that is why we appeal to so many different kinds of people.

2010sdafrika-editorial staff: Freshlyground – You are multicultural and you sing in different languages … Actually you seem to represent South Africa, so-called rainbow-nation, do you see yourselves as a kind of example for the South African people, or would you like to be one for them?

Answer: I don’t think anyone wants to be everything for all people. And we are mearly doing what makes us happy and it is a wonderful thing that it makes so many other people happy as well.

2010sdafrika-editorial staff: Where do you see Freshlyground in about 10 years time and what are your aims that you still want to achieve?

Answer: I think we would like to achieve total independance. Perhaps the ability to come together just for a few months a year to write music and do a few shows a year. Keep ourselves happy and fulfilled while not burning out. There are so many things we can still achieve…..world domination!

2010sdafrika-editorial staff: Which role is Germany as well as the German public taking in your band activities?

Answer: The German audience has supported us fantastically for the last four or five years and we spend about 3 months a year touring in Europe and a lot of that time is in Germany.

2010sdafrika-editorial staff: Freshlyground, afropop band from South Africa, thank you very much for the interview – ngiyabonga, danki and ke a leboga!

Website of Freshlyground:

http://www.freshlyground.com/