Schlagwort-Archive: Trophäenjagd

Morddrohungen gegen US-Trophäenjäger

Berichterstattung über Tötung von zwei Elefantenbabys in Südafrika basiert auf Fake News

(2010sdafrika-Redaktion)

Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ wurde frühzeitig über die angebliche Jagd auf zwei Elefantenbabys informiert, die kürzlich im Krüger-Nationalpark erschossen worden seien. Zwei Männer, deren Namen der Redaktion bekannt sind und die aus den Vereinigten Staaten stammen, sollen während der Trophäenjagd auf die Tiere gestoßen sein und diese anschließend heimtückisch gejagt haben. Hierbei zeigte sich schnell, dass ganz gezielt Fake News verbreitet wurden. Eine Rekonstruktion.

© Dieses Bild sorgt für Furore im Netz. In mehreren Foren und in den sozialen Medien wird offen zur „Rache“gegen zwei US-Amerikaner aufgerufen. Hierbei werden Fake News verbreitet, die von den Medien ungefiltert weitergegeben werden. (Quelle: Privat)

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Streit um die Trophäenjagd in Südafrika

Parlament fordert Umweltministerium zum Verbot der kommerziellen Tötung von Löwen auf

(2010sdafrika-Redaktion)

Südafrika ist ein äußerst beliebtes Reiselandziel für Touristen aus aller Welt. Eine Safari, bei der man die Big Five – also Löwen, Leoparden, Nashörner, Büffel und Elefanten – sichtet, gilt als absolutes Highlight für den Aufenthalt am Kap. Doch auch die Jagd der von Aussterben bedrohten Wildtieren, die sogenannte Trophäenjagd, erweist sich einer großen Beliebtheit. Ein Ausschuss im Parlament erwägt nun die Jagd auf Löwen zu verbieten. Die Jagdindustrie hat bereits Widerstand angekündigt.

© Der für Umweltfragen zuständige Ausschuss des südafrikanischen Parlaments hat sich in einem Bericht für ein Verbot der Löwenzucht und damit verbunden für ein Ende der Trophäenjagd ausgesprochen. Jagdindustrie und Tierschutzorganisationen versuchen nun ihre Position durchzusetzen. (Quelle: flickr/ Vince O’Sullivan)

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Welt-Artenschutzkonferenz in Südafrika

Schuppentiere, Reptilien und afrikanischer Graupapagei erhalten Schutzstatus. Elfenbein bleibt Tabu

(2010sdafrika-Redaktion)

Die 17. Welt-Artenschutzkonferenz in Johannesburg war ein voller Erfolg. Die Vertreter von Natur- und Tierschutzorganisationen hielten in den vergangenen Wochen gegenüber den Medien immer wieder fest, dass viele gute und richtige Entscheidungen in Südafrika getroffen worden seien. Unter anderem erhielten alle Schuppentier-Arten und der afrikanische Graupapagei den höchsten Schutzstatus. Und auch der Elfenbein-Handel fand keine Legalisierung – zum Argwohn der Regierungen von Namibia und Simbabwe.

Keith Allison

© Auf der 17. Welt-Artenschutzkonferenz in Johannesburg erhielten alle Schuppentiere, mehrere Dutzend Reptilien und der afrikanische Graupapagei [im Bild] den Schutzstatus. Zudem bleibt der internationale Handel mit Elfenbein weiterhin verboten. Die Vertreter von Tier- und Naturschutzorganisationen sind zufrieden. (Quelle: flickr/ Keith Allison)

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Weißem Hai droht das Artensterben

Stellenbosch-Universität beziffert Population vor Südafrikas Küsten mit 350 bis 520 Raubfischen

(2010sdafrika-Redaktion)

Der Weiße Hai wird weltweit gefürchtet. Inbesondere vor den Küsten der bei Touristen äußerst beliebten Metropole Kapstadt schrecken die Leute auf, wenn sie von einem neuen Angriff des Haies auf Menschen hören. Deshalb sah sich die Stadtverwaltung von Kapstadt sogar zur Errichtung eines Hai-Warnsystems gezwungen, um das Gefühl von Sicherheit zu vermitteln. Man fürchtete finanzielle Einbußen. Nun jedoch warnt die Stellenbosch-Universität davor, dass es zu wenige Weiße Haie vor Südafrika gebe.

Brook Ward

© Weltweit wird der bis zu 5 Meter lange Weiße Hai gefürchtet. Denn immer wieder ist von Attacken des Raubfisches auf Menschen zu hören. Nun schlagen Wissenschaftler der Stellenbosch-Universität Alarm. Der Bestand des Weißen Haies vor den Küsten Südafrikas sei zu gering. Ihm drohe das Artensterben. (Quelle: flickr/ Brook Ward)

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Trophäenjagd in Südafrika in der Kritik

Tierschützer fordern Konsequenzen aus der Tötung des Löwen „Cecil“ in Simbabwe. Die Politik schweigt

(2010sdafrika-Redaktion)

Immer wieder suchen Trophäenjäger aus den USA, aus Europa und China Afrikas Staaten auf, um vom Artensterben bedrohte Tiere wie Löwen, Elefanten oder Nashörner für viel Geld zu töten. Allein am Kap bedient ein ganzer Wirtschaftszweig die Gelüste der ausländischen Gäste. Nun jedoch ist erstmals auch in Südafrika eine öffentliche Debatte über den Sinn und Zweck der Trophäenjagd entbrannt. Das Nachbarland Simbabwe hat vorgemacht, was sich die Tierschützer Südafrikas schon lange wünschen: Den Stopp der Trophäenjagd. Jedoch hielt das dortige Verbot nur eine Woche.

Michael Jansen

© Nach der Tötung des Löwen “Cecil” durch den US-amerikanischen Zahnarzt Walter Palmer in Simbabwe ist erstmals eine öffentliche Debatte über den Sinn und Zweck der Trophäenjagd in Südafrika entbrannt. Die Kritik am Jagdtourismus ist so groß wie noch nie zuvor. (Quelle: flickr/ Michael Jansen)

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John X Safaris veröffentlicht Skandal-Video

Erst Safari-Tiere lebend bestaunen, dann diese euphorisch töten. Tierjagdfirma mit perfider PR-Aktion

(Autor: Ghassan Abid)

Spätestens seit der US-Tierjägerin Kendall Jones, über die die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ als erste Presse im deutschsprachigen Raum und womöglich weltweit exklusiv berichtete, weiß die Öffentlichkeit, dass die Trophäenjagd in Südafrika eine boomende Branche ist. Geduldet von Politik und Behörden und nachgefragt von in- und ausländischen Tierjägern, erwirtschaftet die Branche dreistellige Millionenumsätze. Nun begibt sich ein Unternehmen in die Offensive und provoziert mit einem perfiden Video.

John X Safaris

© Während die Mehrheit der Tierjagdunternehmen in Südafrika äußerst verschwiegen arbeitet und die Öffentlichkeit möglichst meidet, startet John X Safaris eine perfide PR-Strategie, um neue Kunden zu gewinnen. Kürzlich veröffentlichte die Firma ein Skandal-Video, das gezielt provozieren soll. (Quelle: John X Safaris)

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Brutales Video zur Trophäenjagd in Südafrika

Exklusiv: Werbevideo zeigt qualvolle Tötung eines Elefanten durch chinesische Jagdtouristen

(Autor: Ghassan Abid)

Im Internet gibt es nur wenige Videos, die die Trophäenjagd in Südafrika realitätsgerecht zeigen. In der Regel sieht man nur Fotos, auf denen glückliche Menschen mit dem Jagdgewehr und einem toten Tier abgebildet sind. Der Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ ist nun ein Werbevideo zugespielt worden, welches für chinesische Jagdtouristen bestimmt ist. Vor zwei Monaten soll die Aufnahme entstanden sein. Diese beinhaltet die brutale Tötung eines Elefanten in Südafrika. Mit Sicherheit ist dies kein Einzelfall.

Hunting South Africa

© Die Trophäenjagd in Südafrika erlebt einen Boom. Nun sollen auch gezielt chinesische Jagdtouristen gewonnen werden, die am Kap ihrer Jagdlust nachgehen. Ein der Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ zugespieltes Werbevideo aus Fernost zeigt, wie brutal die Jagd tatsächlich ist. (Quelle. Privat)

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