Schlagwort-Archive: TV-Sender

Geheimer Queer-Filmtipp aus Südafrika

Xhosa-Kinodrama „The Wound“ geht auf dem Sundance Film Festival und auf der Berlinale in den Wettbewerb

(Autor: Ghassan Abid)

Es ist schon lange her, dass ein südafrikanischer Film die internationale Kinogemeinschaft begeistern konnte. Zuletzt gewann 2005 das Musikdrama „U-Carmen in eKhayelitsha“ den Goldenen Bären der 55. Berlinale. Ein Jahr später glänzte zudem „Tsotsi“ bei der Oscarverleihung in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“. Nach einem Jahrzehnt der Ruhe wird „The Wound“ (Originaltitel: Inxeba) als neuer Geheimtipp gehandelt. Auf dem aktuell stattfindenden Sundance Film Festival in den USA und auf der in Kürze beginnenden Berlinale geht die jüngste Kap-Produktion in den Wettbewerb.

The Wound

© Der 88-minütige Spielfilm „The Wound“ unter der Regie des aus Johannesburg stammenden John Trengove geht in den internationalen Wettbewerb auf dem Sundance Film Festival in den USA und auf der Berlinale. Die Produktion aus Südafrika wird als Geheimtipp gehandelt. (Quelle: Screenshot/ The Wound)

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„Spy Cables“: Greenpeace als Spionageziel

Südafrikas Geheimdienst sollte auf Bitte ausländischer Behörden NGOs und Oppositionelle observieren

(2010sdafrika-Redaktion)

Zivilgesellschaftliche Akteure wie Amnesty International, Human Rights Watch, Transparency International oder Greenpeace sind gemeinnützige Organisationen, die gesellschaftspolitische Ziele verfolgen. Entweder sie schaffen es, die Regierungen im Dialog von ihren Absichten zu überzeugen. Oder sie formieren Widerstand gegen Politik oder Wirtschaft. Nun belegen dem arabischen TV-Sender Al Jazeera zugespielte Geheimdienst-Dokumente, dass Greenpeace und Oppositionelle ins Visier der Nachrichtendienste gerieten.

Kumi Naidoo

© Kumi Naidoo, der aus Durban stammende Direktor der internationalen Umweltschutzorganisation Greenpeace, sollte nach dem Willen Südkoreas durch den südafrikanischen Geheimdienst State Security Agency (SSA) observiert werden. Auch andere Regierungen fragten Südafrika an, am Kap lebende Oppositionelle auszuspionieren – belegen dem TV-Sender Al Jazeera zugespielte SSA-Dokumente. (Quelle: flickr/ World Economic Forum)

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67 Südafrikaner sterben in Nigeria

Einsturz eines Gotteshauses in Lagos soll durch ein Kleinflugzeug ausgelöst worden sein

(2010sdafrika-Redaktion)

Viele Menschen aus dem In- und Ausland reisten am vergangenen Freitag an, um dem populären und gleichzeitig umstrittenen Prediger T.B. Joshua in der „Synagogue Church of All Nations“ im nigerianischen Lagos zuzuhören. Nachdem ein Kleinflugzeug mehrfach die Kirche überflog, stürzte das Gotteshaus ein. Ein entsprechendes Überwachungsvideo kursiert zurzeit im Netz. Nun hat Präsident Jacob Zuma bestätigt, dass sich unter den Toten 67 Südafrikaner befinden.

T.B. Joshua

© Der Nigerianer T.B. Joshua gilt auf dem afrikanischen Kontinent bei vielen Christen als vertrauenswürdiger Prediger, der im Namen Jesus Christus Menschen angeblich heilen kann. Jedoch wird er in der westlichen Kirchenwelt als Scharlatan bezeichnet. Nun steht der „Mann Gottes“ in der Kritik, an dem kürzlichen Einsturz seines Gotteshauses in Lagos eine Mitschuld zu tragen. Mindestens 67 Südafrikaner starben.

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Regierungschef Lesothos flüchtet nach Südafrika

Pretoria erwägt Einsatz seiner Armee in Maseru, sofern es tatsächlich zum Militärputsch gekommen ist

(2010sdafrika-Redaktion)

Die parlamentarische Monarchie Lesotho mit ihren 1,8 Millionen Einwohnern zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Deshalb arbeiten und leben weitere 3,3 Millionen Basotho, das Volk des Bergstaates, in Südafrika. Die soziale Unzufriedenheit im Königreich ist groß. Nun musste Premierminister Motsoahae Thomas „Tom“ Thabane infolge eines angeblichen Militärputsches nach Südafrika flüchten. Jedoch dementiert sein Vize einen Machtwechsel.

GovernmentZA

© Lesothos Regierungschef, der Premierminister Motsoahae Thomas „Tom“ Thabane [im Bild links], ist infolge eines angeblichen Militärputsches nach Südafrika geflüchtet. Das Außenministerium in Pretoria behält sich einen Einmarsch im Nachbarland vor, sollte es tatsächlich zu einer militärischen Machtübernahme gekommen sein. (Quelle: flickr/ GovernmentZA)

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Regisseur wagt Tabubruch

TV-Tipp: Dokumentarfilm auf arte rüttelt am Image von Südafrikas Nationalhelden Nelson Mandela

(2010sdafrika-Redaktion)

Wer über den ersten schwarzen Staatspräsidenten Südafrikas etwas ließt, sieht oder hört, der stößt stets auf ein positives Bild einer Persönlichkeit, die für das Eintreten von gewichtigen Idealen einen hohen Preis zahlte musste. Nelson Mandela opferte seine eigene Freiheit, um es einer ganzen Gesellschaft geben zu können. Ein Dokumentarfilmer zweifelt an der bisherigen Darstellung der großen Ikone und bricht somit erstmals ein Tabu.

© Der südafrikanische Regisseur Khalo Matabane greift in seiner 86-minütigen Dokumenation „Madiba – Das Vermächtnis des Nelson Mandela“ kontroverse Fragen zur Person von Nelson Mandela auf. Er rüttelt ganz bewusst am Image des Nationalhelden. Am heutigen Mittwoch um 21.45 Uhr strahlt der TV-Sender arte die umstrittene Doku aus. (Quelle: flickr/ Sean Cronin)

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RTL setzt bei „Der Bachelor“ Pokerface auf

Katja aus Dresden ist diesjährige Gewinnerin. Doch Kölner TV-Sender versteckt sich im Schweigen

(Autor: Ghassan Abid)

Am 16. Februar 2014 ist der Artikel „Gewinnerin von ´Der Bachelor´ ist raus“ veröffentlicht worden, der im Netz wie eine Bombe einschlug. Innerhalb von 48 Stunden ist der Beitrag – der die Parfümerie-Verkäuferin Katja aus Dresden als klare Gewinnerin der Dating-Show in Südafrika benennt – über 20.000 Mal aufgerufen worden. Auf der Webseite von RTL häufen sich die Kommentare zum Artikel, die zwischen Freude und Enttäuschung schwanken. Nun ist der TV-Sender zur eigenen Meldung um Stellungnahme gebeten worden.

© Katja aus Dresden erhielt den eigenen Quellen nach die letzte Rose von Christian Tews. Die Mediengruppe RTL ist durch die Redaktion von "SÜDAFRIKA - Land der Kontraste" um Stellungnahme zur vorzeitigen Bekanntmachung gebeten worden. Doch der TV-Sender setzt das Pokerface auf und schweigt weiter. (Quelle: RTL/ Kass)

© Katja aus Dresden erhielt den eigenen Quellen nach die letzte Rose von Christian Tews. Die Mediengruppe RTL ist durch die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ um Stellungnahme zur vorzeitigen Bekanntmachung gebeten worden. Doch der TV-Sender setzt das Pokerface auf und schweigt weiter. (Quelle: RTL/ Kass)

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KiKa sucht mutige Kids für Südafrika

KiKa plant Dreh der zweiten Staffel von „MUTCAMP“ am Kap. MDR in Leipzig übernimmt Koordination

(2010sdafrika-Redaktion)

Das Land Südafrika wird zunehmend interessant für deutsche TV-Sender. Aktuell sucht der KiKa sechs Jugendliche im Alter von 13 bis 15 Jahren, die ihre Angst im südlichen Afrika bezwingen wollen. Das TV-Format „MUTCAMP“ findet zum zweiten Mal am Kap statt, unter der Federführung des in Leipzig ansässigen MDR.

© Für das KiKa-TV-Format "MUTCAMP" werden gegenwärtig mehrere Jugendliche gesucht, die bereit sind, ihre persönliche Angst vor etwas in Südafrika zu überwinden. Der MDR in Leipzig koordiniert die zweite Staffel der Sendung. (Quelle: Screenshot KiKa)

© Für das KiKa-TV-Format „MUTCAMP“ werden gegenwärtig mehrere Jugendliche gesucht, die bereit sind, ihre persönliche Angst vor etwas in Südafrika zu überwinden. Der MDR in Leipzig koordiniert die zweite Staffel der Sendung. (Quelle: Screenshot KiKa)

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