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Düstere Prognosen und Unsicherheit

Südafrikas Medien beobachten 45. US-Präsidentschaft unter Donald Trump mit großer Sorge

(2010sdafrika-Redaktion)

Am 20. Januar 2017, am heutigen Freitag, wird der milliardenschwere Geschäftsmann Donald Trump zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika vereidigt. Als mächtigster Mann der Welt wird er dann zahlreiche Entscheidungen treffen, die die Staatengemeinschaft nachhaltig beeinflussen. Insbesondere die Medien in Südafrika beobachten mit großer Sorge die aktuellen Geschehnisse in Washington. In den Redaktionen stellt man sich die Frage, was nun auf das Land zukommen könne.

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© Donald Trump wird am 20. Januar 2017 zum 45. Präsidenten der USA vereidigt. Südafrikas Medien beobachten die aktuellen Entwicklungen in Washington mit großer Sorge. Düstere Prognosen und Unsicherheit prägen die gegenwärtige Berichterstattung. (Quelle: flickr/ Gage Skidmore)

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Donald Trump und das ’schreckliche Südafrika‘

US-Präsidentschaftswahlen im Fokus der Öffentlichkeit im südlichen Afrika. Ein Trump-Sieg wirft Fragen auf

(Autor: Ghassan Abid)

Am kommenden Dienstag, den 8. November 2016, sind bei der 58. Präsidentschaftswahl insgesamt rund 200 Millionen US-Bürger – davon etwa 6 Millionen im Ausland – stimmberechtigt. Sie bestimmen mittelbar, ob entweder Hillary Clinton für die Demokraten oder Donald Trump für die Republikaner ins Weiße Haus einzieht. Jedoch beobachtet Südafrikas Öffentlichkeit die diesjährigen Wahlen besonders aufmerksam. Denn wiederholt hat sich Trump in den vergangenen Jahren stets negativ über bestimmte Entwicklungen in der Republik Südafrika geäußert. Daher bleiben dessen provokante Anmerkungen nicht vergessen. Ein Überblick.

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© Donald Trump tritt bei den 58. US-Präsidentschaftswahlen gegen Hillary Clinton an. Südafrikas Öffentlichkeit verfolgt die Wahlen in den USA besonders aufmerksam. Denn wiederholt hat sich der Multi-Milliardär in den vergangenen Jahren stets negativ über bestimmte Entwicklungen in Südafrka geäußert. (Quelle: flickr/ Gage Skidmore)

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Kap-Kolumne: Sieg einer Puppe

Gerichtserfolg für Bauchredner Conrad Koch und sein Alter Ego Chester Missing

(Autor: Detlev Reichel ist der Kap-Kolumnist des Südafrika-Portals. Als Missionskind, Sozialist und einstiger Westberliner Anti-Apartheids-Aktivist berichtet er aus und zu Südafrika.)

Südafrikas bekannteste und populärste Handpuppe wehrt sich erfolgreich vor Gericht gegen einen Maulkorberlass. Am vergangenen Donnerstag wies ein Gericht die Klage auf Unterlassung gegen Chester Missing zurück. Die Kosten des Verfahrens trägt der Kläger, der Sänger Steve Hofmeyr.

Dies ist kein Theaterstück.

Chester Missing

© Der Afrikaans-Sänger Steve Hofmeyr [rechts im Bild] klagte gegen die Handpuppe Chester Missing [links im Bild] auf Unterlassung. Der Bauchredner Conrad Koch habe ihn mit seiner Puppe als Rassist verunglimpft, so der Musiker. Doch das Gericht folgte der Ansicht Hofmeyrs nicht und wies dessen Klage zurück. (Quelle: Twitter/ Chester Missing)

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67 Südafrikaner sterben in Nigeria

Einsturz eines Gotteshauses in Lagos soll durch ein Kleinflugzeug ausgelöst worden sein

(2010sdafrika-Redaktion)

Viele Menschen aus dem In- und Ausland reisten am vergangenen Freitag an, um dem populären und gleichzeitig umstrittenen Prediger T.B. Joshua in der „Synagogue Church of All Nations“ im nigerianischen Lagos zuzuhören. Nachdem ein Kleinflugzeug mehrfach die Kirche überflog, stürzte das Gotteshaus ein. Ein entsprechendes Überwachungsvideo kursiert zurzeit im Netz. Nun hat Präsident Jacob Zuma bestätigt, dass sich unter den Toten 67 Südafrikaner befinden.

T.B. Joshua

© Der Nigerianer T.B. Joshua gilt auf dem afrikanischen Kontinent bei vielen Christen als vertrauenswürdiger Prediger, der im Namen Jesus Christus Menschen angeblich heilen kann. Jedoch wird er in der westlichen Kirchenwelt als Scharlatan bezeichnet. Nun steht der „Mann Gottes“ in der Kritik, an dem kürzlichen Einsturz seines Gotteshauses in Lagos eine Mitschuld zu tragen. Mindestens 67 Südafrikaner starben.

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Kendall Jones entzweit Öffentlichkeit

Tierjagd-Unterstützer mobilisieren gegen Tierschützer. Emotionaler Grundsatzstreit ist entbrannt

(Autor: Ghassan Abid)

Als die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ als erste Presse im deutschsprachigen Raum und womöglich weltweit über die US-Tierjägerin Kendall Jones berichtete, war zum damaligen Zeitpunkt noch nicht absehbar, dass sich diese Story zum Scoop entwickelt. Mehrere Medien aus aller Welt stürzen sich gegenwärtig auf die Blondine mit dem Instinkt zum Töten. Nun mobilisieren die Jones-Unterstützer. Tierschützer und Tierjagd-Freunde beschimpfen sich gegenseitig in den sozialen Medien. Und die US-Presse fragt, wer Recht habe. Längst ist ein emotionaler Grundsatzstreit entbrannt.

Ivan Carter

© Die provozierende US-Tierjägerin Kendall Jones ist nicht mehr allein. Die Facebook-Gemeinschaft ist mittlerweile entzweit. Viele Tierjagd-Freunde zeigen auf Facebook ihre Solidarität mit Jones. Einige große US-Medien zögern mit der Kritik. Und Ivan Carter [im Bild], ein prominenter Tierjäger aus Simbabwe, gibt der Amerikanerin die Rückendeckung. (Quelle: Facebook)

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Kendall Jones provoziert wieder und heftiger

US-amerikanische Tierjägerin reaktiviert Facebook-Account und sucht die Konfrontation mit Usern

(2010sdafrika-Redaktion)

Am 23. Juni berichtete die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ über die nicht einmal 20-jährige US-Amerikanerin Kendall Jones, die seit mehr als fünf Wochen im südlichen Afrika auf Jagd nach vom Aussterben bedrohter Tiere geht. Eine Petition sollte ihre Aktivitäten im Internet eindämmen. Einen Tag nach der eigenen Artikelveröffentlichung erfolgte die Deaktivierung ihrer Social Media-Kanäle. Doch die Freude währte nicht lange. Denn Jones ist wieder online und provoziert auf Facebook stärker denn je.

Kendall Jones

© Kendall Jones kann es nicht lassen. Sie reaktiviert ihr Facebook-Account und veröffentlicht neue Bilder getöteter Tiere in Simbabwe. Zudem wird ihr nun vereinzelt Rassismus vorgeworfen. Ein junger Schwarzer wisse nicht, was eine Kamera ist. Und andere Afrikaner seien ihr dankbar, Elefantenfleisch essen zu können. (Quelle: Facebook)

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US-Amerikanerin im afrikanischen Ballerspaß

Kendall Jones auf Abenteuerreise im südlichen Afrika: Tiere töten macht der jungen Blondine großen Spaß

(Autor: Ghassan Abid)

Von der Presse bislang weitgehend unbeachtet geblieben, befindet sich seit dem 23. Mai eine nicht einmal 20 Jahre junge, blonde und lieb aussehende Texanerin im südlichen Afrika. Nach ihrer Ankunft in Südafrika setzte sie ihre Reise nach Simbabwe fort. „I’m in AFRICA y´all“, untermauerte sie ihre Freude in den sozialen Medien. Wenig später erschienen auf ihrem Facebook- und Twitter-Account die ersten Bilder vom Aussterben bedrohter Tiere – sie waren tot.

Kendall Jones (7)

© Seit dem 23. Mai befindet sich die nicht einmal 20 Jahre junge Kendall Jones im südlichen Afrika, um ihrer Jagdlust nachgehen zu können. Die US-Jagdszene handelt die Texanerin bereits als Nachfolgerin von Melissa Bachman. (Quelle: Facebook)

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