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United Tribuns-Rocker kommen nach Berlin

Exklusiv: Streetgang bereitet Expansion in Norddeutschland bis zum Ende dieses Jahres vor

(Autor: Ghassan Abid)

Jahrelang haben die United Tribuns auf den Tag gewartet, auch in der deutschen Bundeshauptstadt mit einem eigenen Charter vertreten zu sein. Und bald wird dieser Traum mit hoher Wahrscheinlichkeit in Erfüllung gehen. Denn die Balkan-Rocker sind aktuell damit beschäftigt, so ein Insider gegenüber der Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“, bis zum Ende dieses Jahres in Berlin Fuß zu fassen. Auch andere Städte im Norden und im Westen der Bundesrepublik stehen auf dem Programm. Ihr Wachstum schreitet voran.

United Tribuns

© Die Streetgang United Tribuns plant bis zum Ende 2014 die Expansion in mehrere meist norddeutsche Städte – in Berlin, Hamburg, Aachen, Bremen und Köln. Die Balkan-Rocker, die mit den Hells Angels ein Bündnis unterhalten, könnten vor allem in der Bundeshauptstadt als wichtiger Partner der Höllenengel auftreten – so die Einschätzung eines Insiders der Redaktion. (Quelle: Privat)

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Ermittlungen im Mordfall Gemballa ruhen

Exklusiv: Staatsanwaltschaft Stuttgart scheitert mit Rechtshilfeersuchen an Südafrika

(Autor: Ghassan Abid)

Die Leiche des Leonberger Autotuners und Unternehmers Uwe Gemballa wurde am 28. September 2010 – eingewickelt in Plastikfolie – westlich von Pretoria gefunden. Dreieinhalb Jahre nach dem Mord konnte bisweilen keine offizielle Anklage erhoben werden. Nun ist bekannt geworden, dass die Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Hauptverdächtigen Radovan Krejcir ruhen mussten.

© Im Mordfall des deutschen Autotuners Uwe Gemballa, dessen Leiche am 28. September 2010 unweit der südafrikanischen Hauptstadt entdeckt wurde, kommen die Ermittlungen nicht voran. Wie die Redaktion von "SÜDAFRIKA - Land der Kontraste" exklusiv erfahren hat, ruhen die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Stuttgart gegen den Hauptverdächtigen Radovan Krejcir. Die südafrikanischen Behörden wirken nicht mit. (Quelle: flickr/ AutotunerStuttgart)

© Im Mordfall des deutschen Autotuners Uwe Gemballa, dessen Leiche am 28. September 2010 unweit der südafrikanischen Hauptstadt entdeckt wurde, kommen die Ermittlungen nicht voran. Wie die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ exklusiv erfahren hat, ruhen die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Stuttgart gegen den Hauptverdächtigen Radovan Krejcir. Die südafrikanischen Behörden wirken nicht mit. (Quelle: flickr/ AutotunerStuttgart)

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„Der Staat hat die Rockerbekämpfung verschlafen“

Im Interview mit Stefan Schubert, ehemaliger Polizeibeamter und Hells Angels-Buchautor

(Autor: Ghassan Abid)

    © Stefan Schubert war Beamter bei der Bundespolizei. Nach dem öffentlichen Bekanntwerden, dass er in seiner Freizeit als Hooligan auftrat, quittierte Schubert den Polizeidienst. Für sein Buch "Wie die Hells Angels Deutschlands Unterwelt eroberten" recherchierte der Buchautor über die Hells Angels unter Rückgriff auf Gespräche mit Polizisten.

© Stefan Schubert war Beamter bei der Bundespolizei. Nach dem öffentlichen Bekanntwerden, dass er in seiner Freizeit als Hooligan auftrat, quittierte Schubert den Polizeidienst. Für sein Buch „Wie die Hells Angels Deutschlands Unterwelt eroberten“ recherchierte der Buchautor über die Hells Angels unter Rückgriff auf Gespräche mit Polizisten.

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ Herrn Stefan Schubert – ehemaliger Bundespolizist, Ex-Hooligan und Hells Angels-Buchautor. Ich möchte zuerst auf Ihren Werdegang eingehen. Wieso entschieden Sie sich für den Polizeidienst?

Antwort: Ich habe mit 17 Jahren eine einzige Bewerbung geschrieben: zur Bundespolizei. Vor allem hat mich die Vielseitigkeit des Polizeidienstes, die körperliche wie geistige Arbeit gereizt, gepaart mit einer Portion Abenteuerlust.

2010sdafrika-Redaktion: Welche Aufgaben übernahmen Sie und in welchen Dienststellen der Bundespolizei wurden Sie eingesetzt?

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Leipziger Jens L. am Kap inhaftiert

Im Interview mit Rechtsanwalt Dr. Mario Müller: „Südafrikas Justiz verstößt gegen geltendes Recht“

(Autor: Ghassan Abid)

    © Rechtsanwalt Dr. Mario Müller vertritt den Leipziger Jens L. Sein Mandant sitzt seit zwei Jahren im südafrikanischen St.-Albans-Gefängnis. Dem Kap-Auswanderer wird der Mord an den Deutschen Klaus S. vorgeworfen. Zudem darf die Freundin von Jens L. das Land nicht verlassen.

© Rechtsanwalt Dr. Mario Müller vertritt den Leipziger Jens L. Sein Mandant sitzt seit zwei Jahren im südafrikanischen St.-Albans-Gefängnis. Dem Kap-Auswanderer wird der Mord an den Deutschen Klaus S. vorgeworfen. Zudem darf die Freundin von Jens L. das Land nicht verlassen.

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ Herrn Rechtsanwalt Dr. Mario Müller. Die BILD-Zeitung berichtete erstmals über Ihren Mandanten Jens L. aus Leipzig. 2006 wanderte er mit seiner Freundin nach Jeffreys Bay in Südafrika aus. Er soll aus Deutschland geflüchtet sein?

Antwort: Der Mandant hatte sich entschlossen aus Deutschland auszuwandern. Eine Entscheidung, die allein im Jahr 2012 über 700.000 Personen in Deutschland getroffen haben. Es handelt sich hierbei um Auswanderer. Insoweit kann hier von Flüchtlingen nicht die Rede sein.

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