Schlagwort-Archive: Übernachtung

„taff“ berichtet über „Shanty Towns“

Fünf-Sterne-Hotel in Südafrika bietet Hotelgästen skurriles Township-Feeling an: Armut als Erlebnis

(2010sdafrika-Redaktion)

Armut als Urlaubserlebnis, dachte sich der burische Hotelier Buks Westraad, als er ein Township mit dem Namen „Shanty Towns“ in Bloemfontein errichten ließ. Unweit einer Luxushotel-Anlage können sich die Hotelgäste in die Blechhütten einquartieren lassen, um ein Hauch von Armut zu schnuppern. 250 Rand, umgerechnet rund 16,50 Euro, kostet die einzelne Übernachtung im Pseudo-Slum mit Heizung, WLAN-Zugang und funktionierender Dusche.

© Ein weißer Hotelier ließ eine Armutssiedlung errichten, in welcher in der Regel schwarze oder farbige Bürger leben müssen. In „Shanty Towns“ haben Hotelgäste die Möglichkeit, ein Hauch von Armut zu erleben. Die ProSieben-Sendung „taff“ berichtete hierzu kürzlich. (Quelle: www.shantytown.co.za)

© Ein weißer Hotelier ließ eine Armutssiedlung errichten, in welcher in der Regel schwarze oder farbige Bürger leben müssen. In „Shanty Towns“ haben Hotelgäste die Möglichkeit, ein Hauch von Armut zu erleben. Die ProSieben-Sendung „taff“ berichtete hierzu kürzlich. (Quelle: http://www.shantytown.co.za)

Weiterlesen

Werbeanzeigen

18,7 Mio. Euro Steuergelder für Zumas Privatdomizil

Minister für öffentliche Bauvorhaben attackiert Zeitung City Press für „schwerwiegende Rechtsverstöße“

(Autor: Ghassan Abid)

Die Journalisten Paddy Harper und Adriaan Basson von der Zeitung City Press hätten wohl nicht damit gerechnet, welches Echo ihr Sonntagsbeitrag zur Finanzierung des Ausbaus der Residenz von Südafrikas Präsident Zuma auslösen würde. Am 30.09.2012 veröffentlichte City Press sensible Informationen aus einem als Top Secret eingestuften Dokument, wonach das Anwesen von Jacob Zuma mit rund 203 Millionen Rand (umgerechnet knapp 18,7 Millionen Euro) bezuschusst werden soll. Demnach wird 95 Prozent dieser Summe durch den Steuerzahler abgedeckt, während die restlichen 5 Prozent durch Zuma selbst getragen werden.

    © Präsident Jacob Zuma empfing im Juni 2011 den König der Ethnie Ndebele, Makhosonke II of the AmaNdebele, in seiner Residenz in Nkandla. Die Aussagen des Ministers für Öffentliche Bauvorhaben, Thembelani Thulas Nxesi, wonach ausländische Staatsgäste die Residenz Zumas aufsuchen würden und aus diesem Grund in Sicherheitsmaßnahmen investiert werden müsse, lässt sich nicht bestätigen. Fast sämtliche Staatsgäste hielten sich bisweilen - bei mehrtätigen Arbeitsbesuchen in Südafrika - in Hotels auf bzw. in den offiziellen Gebäuden der Regierung. Der Verdacht der Ausschöpfung von Steuergeldern für private Zwecke liegt nahe. (Quelle: flickr/ The Presidency of the Republic of South Africa)

© Präsident Jacob Zuma empfing im Juni 2011 den König der Ethnie Ndebele, Makhosonke II of the AmaNdebele, in seiner Residenz in Nkandla. Allerdings halten sich übrige Staatsgäste in Hotels bzw. in den offiziellen Gebäuden der Regierung in Pretoria auf. (Quelle: flickr/ The Presidency of the Republic of South Africa)

Weiterlesen