Schlagwort-Archive: Überreste

Wiener Auktionshaus erntet Shitstorm

Versteigerung mit afrikanischen und südamerikanischen Überresten wird kurzfristig zurückgezogen

(Autor: Ghassan Abid)

Am gestrigen Tag verbreitete sich über Facebook die Information über eine für heute geplante Auktion wie ein Lauffeuer. Das Wiener Auktionshaus Dorotheum wollte im Rahmen der Auktion „Tribal Art“ mehrere menschliche Überreste aus Afrika und Südamerika versteigern. Zur Auktion ist es jedoch in letzter Minute nicht mehr gekommen. Denn zu groß war der Shitstorm und die Empörung über dieses „makabre Kunstvorhaben“. Insofern ist der entstandene Schaden für das Auktionshaus gewaltig. In Wien ist man um Schadensbegrenzung bemüht.

© Das Wiener Auktionshaus Dorotheum erlebt zurzeit einen gewaltigen Shitstorm. Denn das Unternehmen wollte im Rahmen der Auktion „Tribal Art“ mehrere menschliche Überreste aus Afrika und Südamerika am 31. Oktober 2017 versteigern. In letzter Minute ist das Vorhaben auf öffentlichen Druck hin abgesagt worden. (Quelle: Dorotheum)

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Phänomen Monsterwelle

Südafrikas Küste als Gefahrenzone für die Seefahrt. Kein Schiff ist vor den 30 Meter hohen Wellen sicher

(Autor: Ghassan Abid)

Schon seit Jahrhunderten erzählen Seefahrer gruselige Geschichten von riesigen Wellen auf hoher See, die alles mitreißen, was ihnen in die Quere kommt. In der Seefahrt gilt der Grundsatz, dass pro Woche irgendwo auf den Weltmeeren ein Schiff untergeht. Wellen mit einer Höhe von bis zu 30 Metern sind bereits aufgetreten. Wie diese sogenannten Monsterwellen entstehen, ist bisweilen noch nicht abschließend geklärt. Bislang gibt es noch keine messtechnisch belastbare Beobachtung, die das gesamte von einer Monsterwelle betroffene Wellengebiet im Zeitverlauf zeigen würde. Daher ist kein Schiff ist vor den Wellen sicher. Bei Südafrika ist einer dieser Gefahrengebiete lokalisiert.

© SS Waratah, Esso Languedoc, Energy Endurance, VLCC Atlas Pride oder Neptune Sapphire - alles Passagier-, Frachtschiffe oder Öltanker, die von Monsterwellen an den Küsten Südafrikas versenkt bzw. schwer beschädigt wurden. Der Agulhasstrom zählt zu den gefährlichsten Schifffahrtsstraßen weltweit. Wissenschaftler in Südafrika und in Deutschland erforschen das Meeresphänomen. (Quelle: flickr/ L2F1)

© SS Waratah, Esso Languedoc, Energy Endurance, VLCC Atlas Pride oder Neptune Sapphire – alles Passagier-, Frachtschiffe oder Öltanker, die von Monsterwellen an den Küsten Südafrikas versenkt bzw. schwer beschädigt wurden. Der Agulhasstrom zählt zu den gefährlichsten Schifffahrtsstraßen weltweit. Wissenschaftler in Südafrika und in Deutschland erforschen das Meeresphänomen. (Quelle: flickr/ L2F1)

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