Schlagwort-Archive: Umwelt

Südafrika führt CO2-Steuer ein

Nach 9 Jahren Debatte: Wirtschaft soll Emissionen wegen drohendem Klimawandel drosseln

(2010sdafrika-Redaktion)

Als erstes afrikanisches Land hat Südafrika zum 1. Juni 2019 eine sogenannte CO2-Steuer eingeführt, die die eigene Wirtschaft zur Senkung der CO2-Emissionen verpflichtet, um keine Abgaben leisten zu müssen. Zuvor haben Unternehmen und Verbände diese staatliche Regulierung rund 9 Jahre verhindern können. Während Umweltschützer das neue Gesetz loben, befürchten Ökonomen nachteilige Effekte für Verbraucher und Firmen.

© Südafrika hat die CO2-Steuer eingeführt. Unternehmen haben ihre Emissionen zu drosseln, um keine Abgaben leisten zu müssen. Energieintensive Branchen wie die Stahl- und Zement-Industrie sowie der Bergbau sind betroffen. (flickr/ Tambako T. Jaguar)

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Forschungssensation aus Südafrika

Universität Kapstadt nutzt menschliches Urin zur Herstellung von Bio-Ziegelsteinen

(2010sdafrika-Redaktion)

Immer wieder gelingt den Hochschulen Südafrikas eine wissenschaftliche Sensation in den unterschiedlichsten Forschungsgebieten. Allen voran die Universitäten Kapstadt (UCT) und Witwatersrand (Wits) in Johannesburg können auf internationaler Ebene wiederholt von sich überzeugen. Aktuell rückt ein Recycling-Herstellungsprozess der UCT in den Mittelpunkt.

© Dr. Dyllon Randall von der Universität Kapstadt, ein mehrfach ausgezeichneter Ingenieur [im Bild links], ist mit seinem Team eine Forschungssensation gelungen. Aus menschlichem Urin konnten Bio-Ziegelsteine hergestellt werden. Die Wissenschaftler erhoffen sich Vorteile für die Umwelt. (Quelle: Robyn Walker/ UCT)

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Südafrika verzichtet auf AKW aus Russland

Energieministerium in Pretoria legt milliardenschwere Pläne zum Bau von Atomkraftwerken auf Eis

(2010sdafrika-Redaktion)

Noch beim letzten im Juli 2018 stattfindenden BRICS-Treffen in Johannesburg, dem die Schwellenländer Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika angehören, betonte der russische Staatspräsident Wladimir Putin die nukleare Zusammenarbeit mit der Regierung in Pretoria. Russland könne Südafrika bei der Sicherstellung einer stabilen Energieversorgung helfen, hieß es. Allerdings kam es nur einen Monat später zu einem eindeutigen Rückzieher durch Südafrika. Denn das milliardenschwere Atomprogramm wurde zur Enttäuschung Moskaus bis zum Jahr 2030 auf Eis gelegt.

© Südafrika verzichtet auf den Bau von russischen Atomkraftwerken am Kap. Dies stellte das Energieministerium zum Ende August 2018 im Rahmen der Vorstellung des „Integrated Resource Plan (IRP)“ unmissverständlich klar. Moskau zeigt sich enttäuscht, da die Gelder aus Südafrika dringend benötigt wurden. (Quelle: flickr/ The Presidency of South Africa)

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„Day Zero“ konnte abgewendet werden

Kapstadt droht Trockenheit erst 2019. Stadtverwaltung trifft Vorsorge. Verbrauch bleibt reguliert

(2010sdafrika-Redaktion)

Kaum ein Thema beschäftigt die Bevölkerung von Kapstadt so sehr wie die drohende Dürre. Denn nach Berechnungen der Stadt sollte am 29. April 2018 das Trinkwasser für 4 Millionen Menschen abgestellt werden. Dann wurde der sogenannte „Day Zero“ auf den 12. April korrigiert, bedingt durch die heißen Temperaturen und den fehlenden Niederschlag. Erst durch erhebliche Regulierungen beim urbanen Wasserverbrauch konnte die drohende Katastrophe auf das kommende Jahr abgewendet werden. Die ausgearbeiteten Notfallpläne, die einen Einsatz von Polizei und Militär in der „Mother City“   vorsehen, liegen wieder in den Aktenschränken.

© Kapstadt kann vorerst aufatmen. Der „Day Zero“ konnte abgewendet werden. Die Stadtverwaltung versucht mit Unterstützung der Nationalregierung in Pretoria mit entsprechenden Investitionen die urbane Trinkwasserversorgung für 4 Millionen Menschen sicherzustellen. (Quelle: flickr/ Martyn Smith)

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Tue Gutes und übernehme Verantwortung

Südafrikanisches Botschaftsteam hilft anlässlich des Mandela-Tags in Bahnhofsmission am Berliner Zoo aus

(Autor: Ghassan Abid)

Anlässlich des vergangenen Nelson Mandela International Day am 18. Juli 2015 begab sich das Team der südafrikanischen Botschaft in Deutschland einen Tag zuvor in die Berliner Bahnhofsmission. Am Zoologischen Garten haben die Südafrikaner im Zeitfenster von 5.00 bis 23.00 Uhr Gutes getan. Sie unterstützten Bedürftige und Notleidende. Ganz im Sinne der Lebensleistung Mandelas, der am Gedenktag seinen Geburtstag hatte.

South African Embassy, Berlin

© Am 17. Juli 2015 hatte das Team der südafrikanischen Botschaft in Deutschland in der Berliner Bahnhofsmission ausgeholfen. Anlässlich des internationalen Mandela-Tags leistete man Gutes. Die Obdachlosen wurden vom diplomatischen Personal verköstigt und bedient. (Quelle: South African Embassy in Germany)

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Name gesucht

Neue Pflanzenspezies in Südafrika entdeckt. Londoner Naturvereinigung versteigert in Kürze den Namen

(2010sdafrika-Redaktion)

Wenn Tiere oder Pflanzen von Forschern entdeckt werden, so ist es üblich, dass diese den Namen des Entdeckers tragen. Doch nicht im aktuellen Fall aus Südafrika. Denn eine Londoner Naturvereinigung, die Linnaean Society, veranstaltet am 24. Juni 2015 eine Auktion, bei welcher der Name der neu entdeckten Pflanzenspezies erkauft werden kann. Der Erlös soll dem WWF für Umweltmaßnahmen im Osten und Süden Afrikas zugute kommen.

Flower

© Name gesucht – eine neue Pflanzenspezies wurde in Südafrika entdeckt. Die kräftig leuchtend gelben Blüten lassen die neue Pflanzenspezies in voller Schönheit aufgehen. Nun versteigert eine Londoner Naturvereinigung den Namen. Der Erlös soll dem WWF zugute kommen. (Quelle: WWF)

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„Spy Cables“: Greenpeace als Spionageziel

Südafrikas Geheimdienst sollte auf Bitte ausländischer Behörden NGOs und Oppositionelle observieren

(2010sdafrika-Redaktion)

Zivilgesellschaftliche Akteure wie Amnesty International, Human Rights Watch, Transparency International oder Greenpeace sind gemeinnützige Organisationen, die gesellschaftspolitische Ziele verfolgen. Entweder sie schaffen es, die Regierungen im Dialog von ihren Absichten zu überzeugen. Oder sie formieren Widerstand gegen Politik oder Wirtschaft. Nun belegen dem arabischen TV-Sender Al Jazeera zugespielte Geheimdienst-Dokumente, dass Greenpeace und Oppositionelle ins Visier der Nachrichtendienste gerieten.

Kumi Naidoo

© Kumi Naidoo, der aus Durban stammende Direktor der internationalen Umweltschutzorganisation Greenpeace, sollte nach dem Willen Südkoreas durch den südafrikanischen Geheimdienst State Security Agency (SSA) observiert werden. Auch andere Regierungen fragten Südafrika an, am Kap lebende Oppositionelle auszuspionieren – belegen dem TV-Sender Al Jazeera zugespielte SSA-Dokumente. (Quelle: flickr/ World Economic Forum)

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