Schlagwort-Archive: Unternehmen

“Deutsche Unternehmen halten an Südafrika fest”

Im Interview mit Matthias Boddenberg, Geschäftsführer der Dt. IHK für das südliche Afrika

(Autor: Ghassan Abid)

© Matthias Boddenberg leitet seit 2001 als Geschäftsführer die Deutsche Industrie- und Handelskammer für das südliche Afrika (AHK). Sein Wort hat Gewicht, wenn es um deutsches Unternehmertum am Kap geht. Die Redaktion von "SÜDAFRIKA - Land der Kontraste" interviewte den Wirtschaftsrepräsentanten zum aktuellen Marktklima in Südafrika.

© Matthias Boddenberg leitet seit 2001 als Geschäftsführer die Deutsche Industrie- und Handelskammer für das südliche Afrika (AHK). Sein Wort hat Gewicht, wenn es um deutsches Unternehmertum am Kap geht. Die Redaktion von “SÜDAFRIKA – Land der Kontraste” interviewte den Wirtschaftsrepräsentanten zum aktuellen Marktklima in Südafrika.

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ Herrn Matthias Boddenberg, Geschäftsführer der Deutschen Industrie- und Handelskammer für das südliche Afrika (AHK). Die südafrikanische Wirtschaftslage ist gegenwärtig mehr als angespannt. Wie bewerten Sie das aktuelle Marktklima?

Antwort: Das allgemeine Marktklima wird zurzeit durch drei Faktoren geprägt:
1. Die jüngste Abwertung der südafrikanischen Währung hat deutsche und europäische Importe nach Südafrika teurer gemacht. Dies ist eine Entwicklung, die neben den unmittelbaren Folgen vor allem mittelfristige Konsequenzen haben wird. Deutsche Waren, Maschinen wie auch Fahrzeuge, werden teurer. Firmen, die ihre Währungsgeschäfte nicht abgesichert haben, werden Schwierigkeiten haben, die höheren Preise am Markt durchzusetzen.
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15 Millionen Euro Diamant in Südafrika entdeckt

Britischer Minenkonzern Petra-Diamonds präsentiert 29,6 Karat schweren Edelstein

(2010sdafrika-Redaktion)

Blau ist er, nur daumengroß, aber verdammt wertvoll. Unweit der südafrikanischen Hauptstadt Pretoria ist durch Mitarbeiter des britischen Minenkonzerns Petra-Diamonds ein Diamant entdeckt worden – der wohl wertvollste Fund in der Geschichte des Unternehmens überhaupt.

© Der blaue Edelstein ist nur daumengroß, aber unglaubliche 29,6 Karat schwer und somit rund 15 Millionen Euro wert. Der britische Minenkonzern Petra-Diamonds entdeckte den Diamanten in Südafrika. (Quelle: Petra-Diamonds)

© Der blaue Edelstein ist nur daumengroß, aber unglaubliche 29,6 Karat schwer und somit rund 15 Millionen Euro wert. Der britische Minenkonzern Petra-Diamonds entdeckte den Diamanten in Südafrika. (Quelle: Petra-Diamonds)

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Automobilzulieferer schränkt Südafrika-Geschäft ein

ZF Friedrichshafen AG zieht sich teilweise zurück und fokussiert Expansion auf andere Regionen

(2010sdafrika-Redaktion)

Immer wieder ist in den Wirtschaftsnachrichten von der Expansion deutscher Unternehmen in Südafrika zu lesen. Doch ein Konzern folgt diesem Trend nicht. Die Meldung vom November 2013, wonach die ZF Friedrichshafen AG (ZF) ihre südafrikanische Tochterfirma „Auto Industrial Brake & Chassis Holding Johannesburg (AIBC)“ verkaufte, ist nach wie vor in Erinnerung geblieben. ZF ist ein weltweit führender Automobilzulieferkonzern in der Antriebstechnik und Fahrwerktechnik an 117 Standorten in 26 Ländern, mit einem Umsatz von 17 Milliarden Euro im Jahr 2013.

    © Die ZF Friedrichshafen AG überraschte Ende November 2013 mit ihrer Entscheidung, sich aus Südafrika teilweise zurückzuziehen. Vier Werke ihrer Johannesburger Tochterfirma AIBC wurden verkauft. Die aktuelle wirtschaftspolitische Lage am Kap sei nicht der Grund für den Verkauf gewesen, beantwortet ZF-Pressesprecher Torsten Fiddelke eine Anfrage der Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“. (Quelle: ZF)

© Die ZF Friedrichshafen AG überraschte Ende November 2013 mit ihrer Entscheidung, sich aus Südafrika teilweise zurückzuziehen. Vier Werke ihrer Johannesburger Tochterfirma AIBC wurden verkauft. Die aktuelle wirtschaftspolitische Lage am Kap sei nicht der Grund für den Verkauf gewesen, beantwortet ZF-Pressesprecher Torsten Fiddelke eine Anfrage der Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“. (Quelle: ZF)

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„Die Klageabweisung in den USA ist enttäuschend“

Im Interview mit Barbara Müller, Koordinatorin der Schweizer Entschädigungskampagne KEESA

(Autor: Ghassan Abid)

© Barbara Müller ist Koordinatorin der Schweizer „Kampagne für Entschuldung und Entschädigung im südlichen Afrika (KEESA)“. Ihre Organisation setzt sich seit 1998 dafür ein, dass südafrikanischen Apartheidsopfern durch westliche Konzerne Entschädigungszahlungen geleistet werden sollen. Deutschen Unternehmen wie Rheinmetall und Daimler wirft KEESA vor, durch ihre Geschäftstätigkeit Beihilfe zu den schweren Menschenrechtsverletzungen des Apartheidregimes begangen zu haben.

© Barbara Müller ist Koordinatorin der Schweizer „Kampagne für Entschuldung und Entschädigung im südlichen Afrika (KEESA)“. Ihre Organisation setzt sich seit 1998 dafür ein, dass südafrikanischen Apartheidsopfern durch westliche Konzerne Entschädigungszahlungen geleistet werden sollen. Deutschen Unternehmen wie Rheinmetall und Daimler wirft KEESA vor, durch ihre Geschäftstätigkeit Beihilfe zu den schweren Menschenrechtsverletzungen des Apartheidregimes begangen zu haben.

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ Frau Barbara Müller, Koordinatorin der „Kampagne für Entschuldung und Entschädigung im südlichen Afrika (KEESA)“. Seit wann gibt es Ihre Organisation und welche Ziele verfolgt diese?

Antwort: Die KEESA wurde 1998 in der Schweiz gegründet, sie ist Teil einer internationalen Kampagne, welche die Forderung erhob, dem Neuen Südafrika die Apartheid-Schulden zu erlassen und die Apartheid-Opfer zu entschädigen. Die Kampagne entstand im Rahmen von Jubilee 2000, einer Kampagne, die sich unter anderem auch mit der Frage von illegitimen Schulden befasste. In der Schweiz tritt die KEESA darüber hinaus auch dafür ein, dass Politik und Wirtschaft Verantwortung für ihre Verstrickung mit dem Apartheid-Regime übernehmen. Sie hat erreicht, dass der schweizerische Bundesrat 2001 ein nationales Forschungsprojekt zur Untersuchung der Beziehungen zwischen der Schweiz und Südafrika in Auftrag gab, dessen Resultate 2005 publiziert wurden [Anmerkung der Redaktion: Der Bundesrat in der Schweiz ist vergleichbar mit der Bundesregierung in Deutschland] .

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In eigener Sache: Gewinnspiel “Werkstattkalender”

febi bilstein Werkstattkalender 2014 mit südafrikanischen Models geht an Claus G. aus Berlin

(2010sdafrika-Redaktion)

Das Ennepetaler Unternehmen „febi bilstein“ gibt den „Werkstattkalender“ raus, der mit einer limitierten Auflage von 55.000 Exemplaren nicht im Handel zu erwerben ist. Doch für die LeserInnen von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ wurde ein Werkstattkalender zur Verfügung gestellt, der in Südafrika seine Verwirklichung fand. Fotograf Christian Deutscher lichtete vor seiner Linse vier südafrikanische Models bei Kapstadt und in Johannesburg ab. Über hundert Einsendungen sind eingegangen, die die Frage, bei welcher Großstadt sich das Wijnland Auto Museum befindet, mit Kapstadt richtig beantworteten. Claus G. aus Berlin hatte bei der Verlosung das Glück auf seiner Seite – herzlichen Glückwünsch! Die Daten aller Gewinnspiel-Teilnehmer werden gemäß Datenschutz innerhalb von zwei Wochen gelöscht.

Making-of zum Werkstattkalender 2014

Siemens erhält erneut Großauftrag aus Südafrika

Modernisierung von Bahnstrecken in Pretoria und Johannesburg mit deutscher Signaltechnik

(Autor: Ghassan Abid)

Der in Berlin und München ansässige Technologiekonzern Siemens mit seinen rund 370.000 Mitarbeitern erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2012 einen weltweiten Umsatz von 78 Milliarden Euro. Der Konzern machte allein in Südafrika einen Umsatz von rund einer halben Milliarde Euro im Zeitraum 2011/12. Nun ergattert das deutsche Traditionsunternehmen zum wiederholten Male einen Großauftrag aus Südafrika.

© Die Siemens AG baut ihr Südafrika-Geschäft weiter aus. Vor Kurzem erhielt der Technologiekonzern einen erneuten Auftrag zur Modernisierung von Bahnstrecken in Pretoria und Johannesburg. (Quelle: Siemens)

© Die Siemens AG baut ihr Südafrika-Geschäft weiter aus. Vor Kurzem erhielt der Technologiekonzern einen erneuten Auftrag zur Modernisierung von Bahnstrecken in Pretoria und Johannesburg. (Quelle: Siemens)

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Gewinnspiel: Sinnliches Südafrika

febi bilstein Werkstattkalender 2014: Fotograf Christian Deutscher lichtet vier Kap-Models ab

(2010sdafrika-Redaktion)

© Das Ennepetaler Unternehmen „febi bilstein“ produzierte seinen Werkstattkalender 2014 in Südafrika. Vier Models am Kap posierten vor der Linse des Fotografen Christian Deutscher. Im Handel ist die limitierte Auflage des Kalenders nicht zu erwerben. (Quelle: febi bilstein/ Werkstattkalender 2014)

© Das Ennepetaler Unternehmen „febi bilstein“ produzierte seinen Werkstattkalender 2014 in Südafrika. Vier Models am Kap posierten vor der Linse des Fotografen Christian Deutscher. Im Handel ist die limitierte Auflage des Kalenders nicht zu erwerben. (Quelle: febi bilstein/ Werkstattkalender 2014)

Das Unternehmen „febi bilstein“ beliefert seine Kunden, meist Werkstätten, mit Ersatzteilen für Fahrzeuge. Schon zum dreizehnten Mal wird im nordrhein-westfälischen Ennepetal der sogenannte „Werkstattkalender“ in Auftrag gegeben. Die von Männern dominierte Arbeitsstätte wird mit weiblicher Erotik in Verbindung gebracht. Im Handel ist der limitierte Kalender mit einer diesjährigen Auflage von 55.000 Exemplaren nicht zu erwerben. Doch für die LeserInnen von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ wurde ein Werkstattkalender zur Verfügung gestellt, der in Südafrika seine Verwirklichung fand.

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Smartphones mit Siegel „Made in South Africa“

Südafrikanisches Unternehmen „Seemahale Telecoms“ kündigt Apple und Samsung den Kampf an

(2010sdafrika-Redaktion)

Das Handy gehört grundsätzlich bei vielen Afrikanern, ob im Norden oder im Süden des aufstrebenden Kontinents, ganz selbstverständlich zum Alltag. Viele besitzen gleich mehrere Exemplare, die sie parallel benutzen. Das eine Gerät dient für Multimedia-Anwendungen und das andere zum günstigen Telefonieren. Allerdings stammen die Handys stets aus dem Ausland. Asiatische, europäische und amerikanische Telekommunikationsunternehmen kämpfen um die Marktanteile in Afrika. Aus Johannesburg ist nun eine Kampfansage zu hören, die durchaus ernst genommen werden sollte.

    © Dr. Thabo Lehlokoe leitet die Johannesburger Telekommunikationsfirma „Seemahale Telecoms“. Er hat sich zum Ziel gesetzt, im Frühjahr 2014 die ersten Tablets aus südafrikanischer Produktion auf dem Markt zu bringen. Später sollen Smartphones folgen, die mit dem iPhone von Apple und dem Galaxy von Samsung mithalten sollen. Erstmalig in den Medien ist ein solches Modell - wie oben im Bild abgebildet - zu sehen.

© Dr. Thabo Lehlokoe leitet die Johannesburger Telekommunikationsfirma „Seemahale Telecoms“. Er hat sich zum Ziel gesetzt, im Frühjahr 2014 die ersten Tablets aus südafrikanischer Produktion auf dem Markt zu bringen. Später sollen Smartphones folgen, die mit dem iPhone von Apple und dem Galaxy von Samsung mithalten sollen. Erstmalig in den Medien ist ein solches Modell – wie oben im Bild abgebildet – zu sehen.

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Immigration leicht gemacht

Intergate Immigration hilft bei der Einwanderung von Deutschland nach Südafrika

(Ein Gastbeitrag von Claus Lauter, Intergate Immigration)

Sie möchten nach Südafrika auswandern? Sie wollen in Südafrika arbeiten oder Ihren Ruhestand verbringen? Sie spielen mit dem Gedanken, sich in Südafrika selbständig zu machen? Sie träumen von einem besseren Leben in einem anderen Land?

© Intergate Immigration hilft bei der Einwanderung von Deutschland nach Südafrika. Die staatlich geprüften Einwanderungsexperten, wie im Bild im Büro zu sehen, bieten umfassende Serviceleistungen an.

© Intergate Immigration hilft bei der Einwanderung von Deutschland nach Südafrika. Die staatlich geprüften Einwanderungsexperten, wie im Bild im Büro zu sehen, bieten umfassende Serviceleistungen an.

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Besänftigungsversuch der Automobilbauer

Handelsminister Rob Davies will nach BMW-Investitionsstopp den Branchen-Dominoeffekt verhindern

(2010sdafrika-Redaktion)

Als Dominoeffekt bezeichnet man eine Abfolge von Ereignissen, von denen jedes einzelne zugleich Ursache des folgenden ist und die alle auf ein einzelnes Anfangsereignis zurückgehen – heißt es auf Wikipedia. Genau diese Abfolge wird vom südafrikanischen Handelsministerium DTI befürchtet, nachdem BMW einen geplanten Ausbau seines Rosslyn-Werkes vorerst auf Eis gelegt hat. Rob Davies ist zurzeit bemüht, dass weitere Automobilbauer wie Renault oder Nissan dem Vorbild des Münchener Unternehmens nicht folgen und keine Konsequenzen aus dem Streik ziehen.

© Südafrikas Handelsminister Rob Davies versucht nach dem Investitionsstopp des Münchener Automobilbauers BMW einen branchenübergreifenden Dominoeffekt zu verhindern. Aus dem Automobilsektor sind wiederholt Stimmen zu hören, die infolge der wochenlangen Streiks ein Abwandern von Produktionsstätten nach Nigeria androhen. (Quelle: flickr/ GovernmentZA)

© Südafrikas Handelsminister Rob Davies versucht nach dem Investitionsstopp des Münchener Automobilbauers BMW einen branchenübergreifenden Dominoeffekt zu verhindern. Aus dem Automobilsektor sind wiederholt Stimmen zu hören, die infolge der wochenlangen Streiks ein Abwandern von Produktionsstätten nach Nigeria androhen. (Quelle: flickr/ GovernmentZA)

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Das Lügenmärchen vom “White Genocide”

Weiße Südafrikaner werden angeblich gezielt ermordet, beruflich benachteiligt und sozial verdrängt

(Autoren: Ghassan Abid, 2010sdafrika-Redaktion)

Mit der Terminologie „White Genocide“ fühlen sich nicht wenige Südafrikaner weißer Hautfarbe verbunden. Die aus Schwarzen bestehende Mehrheitsgesellschaft würde die weiße Minderheit in der Regenbogennation gezielt ermorden, beruflich benachteiligen und sozial verdrängen. In etlichen Foren, bei Stammtischrunden oder auf Veranstaltungen wird – entweder direkt oder indirekt – auf die scheinbare unterlegene Situation der Weißen hingewiesen. Auch die heute marschierte “Red October-Bewegung” spricht von der gezielten Auslöschung der Buren. Unterstützt wird sie von mehreren Promis. Doch der nachgesagten Diskriminierung widersprechen die offiziellen Statistiken – und der logische Menschenverstand.

© Weiße Südafrikaner werden von der schwarzen Mehrheitsgesellschaft gezielt attackiert, so die Haupthese der “White Genocide”-Anhänger. Gezielte Ermordung, berufliche Benachteiligung und soziale Verdrängung der Weißen seien zu beobachten. Doch die Realität widerlegt diesen Vorwurf, der auf rassentheoretische Ansätze angelehnt ist. (Quelle: flickr/ Scott Chacon)

© Weiße Südafrikaner werden von der schwarzen Mehrheitsgesellschaft zielgerichtet attackiert, so die Haupthese der “White Genocide”-Anhänger. Gezielte Ermordung, berufliche Benachteiligung und soziale Verdrängung der Weißen seien zu beobachten. Doch die Realität widerlegt diesen Vorwurf, der auf rassentheoretische Ansätze angelehnt ist. (Quelle: flickr/ Scott Chacon)

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Schrei vor Unglück?

E-Commerce-Konzepte Zalando und Zando in der Existenzkrise. Investor “Rocket Internet” gerät unter Druck

(Autor: Ghassan Abid)

Zalando ist in Deutschland als schriller E-Commerce-Anbieter im Bereich Textilien bekannt. Der 2008 gegründete Online-Händler zählt zu den führenden Modeversandhäusern. Mit einem Umsatz von 1,15 Milliarden Euro in 2012 erweist sich Zalando als interessantes Investitionsobjekt. Allerdings verbucht das Berliner Start-Up-Unternehmen auch nach 5-jährigem Bestehen weiterhin Verluste in Millionenhöhe; allein für das Jahr 2012 einen Verlust von knapp 80 Millionen Euro. Beim südafrikanischen Ableger Zando ist die Lage deutlich angespannter, heißt es aus interner Quelle vom Firmensitz in Kapstadt.

© Zalando und Zando sind beides E-Commerce-Unternehmenskonzepte aus dem Hause des Berliner Investors "Rocket Internet". Beide Unternehmen haben erhebliche Schwierigkeiten, sich auf Dauer zu halten. Der südafrikanische Schuhversandhändler Zando steckt in einer tiefen Krise, heißt es aus interner Quelle. Das deutsch-österreichische Zando-Managementduo Manuel Koser und Peter Allerstorfer musste bereits gehen. (Quelle: Pressebild Zando)

© Zalando und Zando sind beides E-Commerce-Unternehmenskonzepte aus dem Hause des Berliner Investors “Rocket Internet”. Beide Unternehmen haben erhebliche Schwierigkeiten, sich auf Dauer zu halten. Der südafrikanische Schuhversandhändler Zando steckt in einer tiefen Krise, heißt es aus interner Quelle. Das deutsch-österreichische Zando-Managementduo Manuel Koser und Peter Allerstorfer musste bereits gehen. (Quelle: Pressebild Zando)

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