Schlagwort-Archive: US-Amerikaner

Löwe tötet US-Touristin in Südafrika

Tödlicher Zwischenfall im beliebten Lion-Park bei Johannesburg. Weitere Person wird schwer verletzt

(Autor: Ghassan Abid)

Der bei Südafrika-Urlaubern beliebte Lion-Park in Lanseria, nördlich von Johannesburg gelegen, wirbt auf seiner Homepage mit dem außergewöhnlichen Erlebnis, dass man nirgendwo sonst den Löwen so nahe kommen könne und gleichzeitig die absolute Sicherheit gewährleistet sei. Doch seit dem heutigen Tag ist dieses Versprechen nun hinfällig geworden, nachdem eine US-Touristin durch einen Löwen getötet wurde. Ihr Begleiter wurde schwer verletzt, als er der Frau helfen wollte.

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© Tragisches Ende für zwei US-Touristen in Südafrika. Durch ein offen stehendes Autofenster attackierte ein Löwe eine Frau aus den USA, die wenig später an den Folgen der Bisswunde(n) starb. Ihr männlicher Begleiter, vermutlich der Partner, wurde schwer verletzt. (Quelle: flickr/ tgraham)

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Brutales Video zur Trophäenjagd in Südafrika

Exklusiv: Werbevideo zeigt qualvolle Tötung eines Elefanten durch chinesische Jagdtouristen

(Autor: Ghassan Abid)

Im Internet gibt es nur wenige Videos, die die Trophäenjagd in Südafrika realitätsgerecht zeigen. In der Regel sieht man nur Fotos, auf denen glückliche Menschen mit dem Jagdgewehr und einem toten Tier abgebildet sind. Der Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ ist nun ein Werbevideo zugespielt worden, welches für chinesische Jagdtouristen bestimmt ist. Vor zwei Monaten soll die Aufnahme entstanden sein. Diese beinhaltet die brutale Tötung eines Elefanten in Südafrika. Mit Sicherheit ist dies kein Einzelfall.

Hunting South Africa

© Die Trophäenjagd in Südafrika erlebt einen Boom. Nun sollen auch gezielt chinesische Jagdtouristen gewonnen werden, die am Kap ihrer Jagdlust nachgehen. Ein der Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ zugespieltes Werbevideo aus Fernost zeigt, wie brutal die Jagd tatsächlich ist. (Quelle. Privat)

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Die Perversion geht heimlich weiter

Trophäenjagd von Giraffen erlebt Boom in Südafrika. Tierschützer sind machtlos, da kein Artensterben droht

(2010sdafrika-Redaktion)

Der Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ sind erneut mehrere Bilder von getöteten Giraffen zugespielt worden. Einige der Fotos beinhalten Abbildungen erschossener Lebewesen, die der Öffentlichkeit aufgrund der Brutalität nicht zuzumuten sind. Die südafrikanische Tierschutzorganisation „National Council of SPCAs (NSPCA)“ erklärt auf Anfrage, gegen den aktuellen Trend wenig machen zu können. Man gebe aber nicht auf.

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© Die Jagd nach Giraffen erlebt in Südafrika einen regelrechten Boom. Die Tiere sind im Vergleich zu anderen Wildtieren relativ günstig und ein Artensterben ist gegenwärtig ausgeschlossen. Tierschützer sind machtlos. (Quelle: Privat)

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Mit dem Maschinengewehr auf Tierjagd gehen

„Texas-Style“ erfährt seit Kurzem eine große Beliebtheit in Südafrika: Einen Krieg gegen die Natur führen

(2010sdafrika-Redaktion)

Der neueste Trend in der Jagdszene im südlichen Afrika dürfte Außenstehende erschrecken. Nach einem Tierjäger-Mitarbeiter, der namentlich nicht genannt werden möchte, erfährt der Texas-Style eine große Beliebtheit. Demnach werden die Tierjäger in Südafrika mit vollautomatischen Handfeuerwaffen ausgestattet; sie tragen Militäruniformen und benutzen teilweise Helikopter, um die Wildtiere von der Luft aus zu töten. Darüber offiziell sprechen darf aber niemand. Man fürchte ein „Negativimage“.

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© Der Tierjagd in Südafrika wird neuerdings mit Helikoptern und Maschinengewehren geführt, berichtet ein Tierjäger-Mitarbeiter gegenüber der Redaktion von „SÜDAFRIKA- Land der Kontraste“. Zudem sei die Tötung von Giraffen aktuell sehr gefragt. Offen darüber reden darf allerdings niemand. (Quelle: Privat)

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Britischer Höllenengel nach Südafrika geflüchtet

Hells Angels-Mitglied Mark Larner schmuggelte nach Eskalation mit Outlaws viel Bargeld ans Kap

(2010sdafrika-Redaktion)

Im Januar 2009 ereignete sich am Flughafen von Birmingham eine brutale Auseinandersetzung zwischen rivalisierenden Rockergangs. Bis zu 30 Anhänger der Hells Angels und Outlaws gingen mit Schlagringen und anderen Waffen aufeinander los. Die britischen Strafverfolgungsbehörden erkannten, hart durchgreifen zu müssen, um solche Ereignisse künftig vermeiden zu können. Eine Nulltoleranz-Politik wurde gefordert und umgesetzt. Allerdings flüchtete einer der Haupttäter, Mark Larner vom Hells Angels MC Wolverhampton, nach Südafrika. Erneut wurde das Kapland als Rückzugsgebiet ausgewählt.

© Der britische Hells Angel Mark Larner [im Bild 2. Reihe, ganz rechts] flüchtete vor den Strafverfolgungsbehörden nach Südafrika im Jahr 2009. Er hielt sich für zwei Monate am Kap auf und brachte eine große Menge Bargeld ins südliche Afrika in Sicherheit. Auslöser für die Flucht war eine heftige Auseinandersetzung zwischen den Hells Angels und den Outlaws am Flughafen von Birmingham. Insgesamt wurden jeweils vier Mitglieder der beiden Klubs [im Bild zu sehen] zu einer Haftstrafe von jeweilig sechs Jahren verurteilt. (Quelle: Ermittlerkreise)

© Der britische Hells Angel Mark Larner [im Bild 2. Reihe, ganz rechts] flüchtete vor den Strafverfolgungsbehörden nach Südafrika im Jahr 2009. Er hielt sich für zwei Monate am Kap auf und brachte eine große Menge Bargeld ins südliche Afrika in Sicherheit. (Quelle: Ermittlerkreise)

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Hells Angels Südafrikas im Visier des FBI

Exklusiv: Johannesburger Rocker am US-Drogenhandel beteiligt. Ein geschasster Höllenengel packte aus

(2010sdafrika-Redaktion)

Um die Jahrhundertwende herum ereignete sich ein bisher einmaliger Vorgang in der Geschichte der Hells Angels. Johannesburger Rocker waren am internationalen Drogenhandel unter der Federführung US-amerikanischer „Brüder“ umfangreich beteiligt. Ihr Einfluss war so groß, dass die zuständige Arizona Police die US-Bundespolizei FBI einschalten musste. Gesucht wurden zwei Südafrikaner, die Drogen vom Kap aus in die USA exportierten. Mittlerweile wird der US-Drogenhandel von Mexiko und Lateinamerika aus abgewickelt. Und die Johannesburger Rocker sind längst nicht mehr im US-Drogengeschäft involviert. Einer wurde bereits erschossen.

© Die Redaktion von "SÜDAFRIKA - Land der Kontraste" ist auf das amerikanisch-südafrikanische Drogengeschäft und auf die inneren Strukturen der Hells Angels aufmerksam gemacht geworden. Die Johannesburger Rocker Michael Hall und Peter Conway nahmen bei den Höllenengeln in Südafrika eine Schlüsselrolle ein. Sogar die Zentrale der US-Bundespolizei FBI in Washington D.C. [im Bild] musste ermitteln, um den starken Einfluss der Hells Angels einzudämmen. (Quelle: FBI)

© Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ ist auf das amerikanisch-südafrikanische Drogengeschäft und auf die inneren Strukturen der Hells Angels aufmerksam gemacht geworden. Die Johannesburger Rocker Michael Hall und Peter Conway nahmen bei den Höllenengeln in Südafrika eine Schlüsselrolle ein. Sogar die Zentrale der US-Bundespolizei FBI in Washington D.C. [im Bild] musste ermitteln, um den starken Einfluss der Hells Angels einzudämmen. (Quelle: FBI)

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Kap-Ideen auf der re:publica 2013

Web 2.0-Ikone Ben White in Berlin: Afrikanische Startup-Ideen treffen auf globale Investoren

(2010sdafrika-Redaktion)

Im Mai 2013 tagte zum siebten Mal Deutschlands größte Internetkonferenz re:publica in Berlin. In diesem Jahr war auch ein US-Amerikaner anwesend, der sich in der südafrikanischen Internet- und Startupszene längst zu einer festen Größe etabliert hat. Ben White heißt der junge Mann, der seine Auslandsreisen in Europa, im Nahen Osten und in Afrika zum Anlass nahm, um Menschen beruflich miteinander in Verbindung zu bringen.

    © Der in Südafrika in Fachkreisen bekannte Internetaktivist Ben White sieht großes Potential in der afrikanischen Netzgemeinschaft. Es fehle in Afrika nicht an unternehmerischen Ideen, sondern vielmehr an Startkapital. Whites Unternehmen VC4Africa bringt afrikanische Unternehmer und globale Investoren zusammen. Ein Erfolgskonzept, das Ben White auf der re:publica 2013 in Berlin erläuterte.

© Der in Südafrika in Fachkreisen bekannte Internetaktivist Ben White sieht großes Potential in der afrikanischen Netzgemeinschaft. Es fehle in Afrika nicht an unternehmerischen Ideen, sondern vielmehr an Startkapital. Whites Unternehmen VC4Africa bringt afrikanische Unternehmer und globale Investoren zusammen. Ein Erfolgskonzept, das Ben White auf der re:publica 2013 in Berlin erläuterte.

Das Unternehmertum könne die Welt nachhaltig verändern, lautet das soziale Motto von Ben White. Die Afrikaner hätten großes Potential, aus guten Ideen unternehmerische Projekte zu machen. Doch fehlt es ihnen meist an Startkapital. Ein Problem, dass überall in Afrika, ob in Ägypten oder in Südafrika, der Fall ist. „Venture Capital for Africa“, besser bekannt als VC4Africa, lautet die Lösung, um Investitionen möglich machen zu können.

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