Schlagwort-Archive: VIP

Verstorbene Promis im Jahr 2018

Eine Erinnerung an die Persönlichkeiten Südafrikas. Leidenschaft als Motivation

(Autor: Ghassan Abid)

Südafrika hat sich im Jahr 2018 von mehreren Persönlichkeiten verabschieden müssen. Einige von ihnen galten als internationale Ikonen und werden somit als Legenden in die Geschichtsbücher eingehen, darunter der Musiker Hugh Masekela, die Friedensaktivistin Winnie Madikizela-Mandela und der Fotograf Sam Nzima. Mit den Schauspielern Sandy Mokwena und David Phetoe, die vor allem im südlichen Afrika populär waren, verliert das Land zwei weitere öffentliche Personen, die die heutige Schauspielkunst der jungen Republik maßgeblich geprägt hatten und als Inspiration für die Jugend galten.

© Südafrika hat im Jahr 2018 mehrere Persönlichkeiten aus Politik, Gesellschaft und Kunst verloren. Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ stellt die fünf bedeutendsten Stars in einer Personenübersicht vor. (Quelle: GovernmentZA)

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Charlize Theron beklagt Rassismus in den USA

Südafrikas Hollywood-Star schließt Auswanderung aus den Vereinigten Staaten nicht mehr aus

(2010sdafrika-Redaktion)

Charlize Theron ist mit Abstand die prominenteste und erfolgreichste Schauspielerin Südafrikas weltweit. Die 1975 im südafrikanischen Benoni geborene Oscar-Preisträgerin, welche auch die US-amerikanische Staatsbürgerschaft besitzt, zählt zu den bekanntesten Gesichtern Hollywoods. Mit Hauptrollen in Filmen wie „Monster“, „Kaltes Land“ und „Atomic Blonde“ hat sie sich in die Herzen vieler Filmfans katapultiert. Ein am 12. April veröffentlichtes Interview mit dem Elle-Magazin sorgt nun für Aufsehen.

© Charlize Theron sorgt mit einem Interview mit dem Magazin „Elle“ für Aufsehen. Denn die Südafrikanerin erwägt bei einem Fortschreiten des Rassismus eine Auswanderung aus den USA. Die Oscar-Preisträgerin ist Mutter zweier dunkelhäutiger Kinder. (Quelle: flickr/ Gage Skidmore)

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Schnappschuss aus Österreich

Lothar Matthäus und der Austria-Höllenengel, der sich über das Foto mit dem Ex-Fußballprofi sehr freute

(2010sdafrika-Redaktion)

– Hells Angels-Spezial –

Das Hells Angels-Spezial auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ erfreute sich einer großen Beliebtheit. Rund 140.000 Visits verbuchte das Online-Medium, das exklusiv über die deutsche und südafrikanische Rockerszene berichtete. Während des Spezials ist der Redaktion ein Foto zugespielt worden, auf welchem der Ex-Fußballer Lothar Matthäus und ein Member eines Hells Angels Charters in Wien zu sehen sind. In der Hauptstadt Österreichs ist der Rockerklub bereits seit 1985 vertreten. Wahrscheinlich entstand das Bild im Rahmen einer üblichen Fan-Promi-Begegnung. Leider sah sich das Management von Matthäus nicht imstande, auf die Presseanfrage zur Entstehungsgeschichte des Fotos zu reagieren. Mit diesem Bild wird das Hells Angels-Spezial abgeschlossen.

Matthäus und HAMC-Mitglied

© Der Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ ist ein Foto zugespielt worden, das kürzlich in Wien entstanden ist. Zu sehen sind Lothar Matthäus und ein Member des Hells Angels MC Austria. Das Management des ehemaligen Fußballstars hat die eigene Presseanfrage zur Entstehungsgeschichte des Bildes unbeantwortet gelassen. (Quelle: Privat)

Klatsch & Tratsch: Brangelina zieht nach Südafrika

Angelina Jolie und Brad Pitt werden für 8 Monate in Johannesburg leben. George Clooney auch erwartet

(2010sdafrika-Redaktion)

Das Hollywood-Traumpaar Angelina Jolie und Brad Pitt werden nach Angaben der Afrikaaner-Zeitung „Beeld“ für acht Monate in Südafrika leben. Im Johannesburger Stadtteil Sandton, einem Nobelbezirk der multikulturellen Metropole, hat das Paar bereits eine Unterkunft gemietet. Ebenso wird George Clooney am Kap erwartet.

© Hollywood-Traumpaar Angelina Jolie und Brad Pitt werden für acht Monate in Johannesburg leben, so eine Meldung der Zeitung "Beeld". Ebenfalls wird George Clooney am Kap erwartet. Hintergrund für den Wohnortwechsel ist ein Filmprojekt in Südafrika. (Quelle: flickr/ Beacon Radio)

© Hollywood-Traumpaar Angelina Jolie und Brad Pitt werden für acht Monate in Johannesburg leben, so eine Meldung der Zeitung „Beeld“. Ebenfalls wird George Clooney am Kap erwartet. Hintergrund für den Wohnortwechsel ist ein Filmprojekt in Südafrika. (Quelle: flickr/ Beacon Radio)

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Kap-Kolumne: Bollywood Reality Show

Gupta-Saga: Ein Stück aus dem Tollhaus

(Autor: Detlev Reichel ist der Kap-Kolumnist des Südafrika-Portals. Als Missionskind, Sozialist und einstiger Westberliner Anti-Apartheids-Aktivist berichtet er aus und zu Südafrika.)

Ein Bubenstück wie aus einer Seifenoper, oder besser, aus Bollywood: Die so genannte Gupta-Saga beschäftigt die Medien seit Beginn des Monats Mai. Nahezu täglich fügen neue Informationen ein weiteres Puzzlestück zu einem grotesken Bild des „Guptagate“, wie die Presse schreibt.

    © Ein Privatflugzeug landete am 30. April 2013 auf dem Militärflughafen Waterkloof bei Pretoria. Die Passagiere des Airbus 330 waren keine Militärangehörige, sondern Gäste der indischen Unternehmerfamilie Gupta. Behörden der Zuma-Regierung ermöglichten diese Exklusivlandung. Seither steht die Politik in Pretoria unter massivem öffentlichen Druck. (Quelle: Wikimedia)

© Ein Privatflugzeug landete am 30. April 2013 auf dem Militärflughafen Waterkloof bei Pretoria. Die Passagiere des Airbus 330 waren keine Militärangehörige, sondern Gäste der indischen Unternehmerfamilie Gupta. Behörden der Zuma-Regierung ermöglichten diese Exklusivlandung. Seither steht die Politik in Pretoria unter massivem öffentlichen Druck. (Quelle: Wikimedia)

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From styling to singing

Lindiwe Suttle – singer, songwriter and model – in interview

(Autor/ Editor: Ghassan Abid)

Deutsche Interview-Zusammenfassung:

© Lindiwe Suttle, model and singer

Lindiwe Suttle ist eine US-amerikanische und südafrikanische Bürgerin, die einen äußerst bunten Werdegang vorzeigen kann. Die  Stylistin arbeitete anfänglich mit mehreren Superstars wie Beyoncé and Ciara zusammen. Ihre Arbeit war durchaus herausfordernd – sagt sie – da nicht viele VIPs ihre Person in punkto Make-up und Haare verändern woll(t)en. Denn Styling kann letztendlich als Kritik zum eigenen Stil aufgefasst werden. Und dennoch verspürte die Tochter einer südafrikanischen Mutter den Drang nach  kreativer Selbstverwirklichung. Sie arbeitete einige Jahre im US-Modemarketing, kündigte ihren Job und wanderte nach Kapstadt aus, wo sie den Modeeinkauf ausübte. Im Anschluss lebte sie im Rahmen einer Beziehung in Hamburg, welche zerbrach. Diesen Schmerz verarbeitete sie in Zusammenarbeit mit dem Produzenten Benni Dernhoff auf künstlerischer Weise – beginnend als Leadsängerin der Jazz-Hip-Hop-Band „The Collective Imagination“, dann mit Unterstützung des Düsseldorfer Rockmusikers Marius Müller-Westernhagen als Solokünstlerin.

Mittlerweile konnte sich Lindiwe Suttle – eine Powerfrau mit afrikanischen Werten und amerikanischer Prägung – als Sängerin, Songwriterin, Artistin und Model etablieren. Vor allem die Musik, welche sie seit 2007 professionell betreibt, bedeutet ihr sehr viel. Diese bezeichnet sie als „Kern für alles“. In bekannten Magazinen wie Elle, Vogue, Cosmopolitan oder GQ wurde Suttle abgebildet. Genauso warb sie für die Marke Frazer Parfum, worüber sie sehr glücklich ist. Lindiwe Suttle betont, dass sie eine große Bindung zu ihrer südafrikanischen Heimat hat. Dementsprechend kooperiert sie bewusst mit südafrikanischen Designern wie Lara Klawikowski, Kutloano Molokomme und Cleo Droomer. Auf diesem Wege trägt sie zur Internationalisierung der südafrikanischen Fashionszene bei. Auf die Frage hin, wie man die gesellschaftspolitischen Probleme Südafrikas angehen sollte, beantwortet die Sängerin diese mit einem Angebot an guter Bildung. Für 2012 steckt sich Lindiwe Suttle große Ziele, nämlich die weltweite Aufführung von mindestens 40 Shows zu ihrem Debütalbum Kamikaze Art.

Lindiwe Suttle’s „MAN MADE MOON“ (debut single)

2010sdafrika-editorial staff: We welcome on „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ – the German Gateway to South Africa – Ms. Lindiwe Suttle, model and singer. May you please inform the readers where you come from and where you are based at the moment?

Answer: I was born and raised in USA to a South African Mother and an American Father. I was raised with traditional African values in a very American surrounding. I lived a very different lifestyle than my American friends. My mother taught me the values she learned from her grandparents.

I have lived in Cape Town in South Africa for the past nine years. Cape Town is an important city to me and I consider it my home. It is dear to my heart because this is where I launched my music career, which is significant in my life.

2010sdafrika-editorial staff: You worked in the fashion industry with superstars like Beyoncé and Ciara. Which moment has changed your mind to switch over into self-expression? 

Answer: Being a stylist is a hard job. At the time many films were coming to Atlanta, my hometown. I was lucky singer Beyonce was the first big star I worked with, she was kind and humble to me even with all my beginner mistakes. I worked with other celebrities after her that were a little less forgiving.

The job of a stylist is challenging because everyone thinks they have great style. A makeup artist or hair stylist is seen to have a professional skill but style goes deeper it touches ones character. Not many people are open to changing their personal style like they would a hairstyle or wearing a different shade of lipstick.  Style suggestions are more personal, almost like a criticism to their character. In the end, I realized I excelled best at expressing my own personal style. I use fashion on stage in my theatrical shows, elaborately styled music videos and photo shoots. I love playing with fashion, it’s an expression of all my characters. The music is the core of everything and everything else is just extra to make it more visual.

2010sdafrika-editorial staff: You are known as model, especially in South Africa. Magazines like Elle, Vogue, Cosmopolitan or GQ have reported about you. What does the South African fashion style represent?

Answer: I have been lucky to model for brands like face of Frazer Parfum and I was the face of the Woolworths beauty campaign. I never took the job as a model serious till I was in front of the camera. I give respect to models, it’s a tough job knowing the right angels for your face.

There is an abundance of talent in South Africa. The challenge now is getting the designers international exposure. I have been a big supporter of local talent since I have lived here. I credit them for getting my into Vogue Italy and helping me win style awards like Glamour Magazine’s Women of the Year – Style Icon and the 2010 SA Style Award. I have a great relationship with many South African designers, Lara Klawikowski, Kutloano Molokomme, Cleo Droomer all create costumes for my shows.

© Lindiwe Suttle as part of the Frazer Parfum campaign „Ambassador for Nature“

2010sdafrika-editorial staff: Additionally to your model job, you are performing as singer. Isn´t it an unusually combination? How could you combine both professions?

Answer: I have been a singer, songwriter and performance artist since I began my music career in 2007. I started out in business and after my MBA I worked in the fashion industry in fashion marketing, merchandising and eventually styling celebrities. I moved out of the entertainment business and moved to SA wanting to focus on my own goals. I worked in fashion buying in Cape Town for a couple of years and I learned a lot about the retail but felt too restricted in the corporate environment. I quit my job and that was when I found music again.

2010sdafrika-editorial staff: We took notice, that are you in contact with Germans in artistic matters. Which impression do you have of Germany?

Answer: After I quit my corporate job I moved to Hamburg Germany for a relationship that eventually went bad. This relationship was a catalyst for me to starting writing lyrics all inspired by this love gone wrong. I worked in studio for the first time with Hamburg producer Benni Dernhoff. We created me first demo that I took to SA.  I auditioned as lead singer of The Collective Imagination, a jazz-hip-hop band and performed for one and half year with them. I launched my solo career end of 2009. I was discovered by German legend, Marius Mueller-Westernhagen and his wife Romney. They have been my big support in my music career. One year later, Marius connected me with Tim Renner and Motor Music, my management company. Motor Music introduced me to producer, Ivan Georgiev. Ivan and I worked on my debut album, Kamikaze Art all of 2011.

Lindiwe Suttle and the jazz-hip-hop band „The Collective Imagination“

2010sdafrika-editorial staff: South Africa is in German media mostly in context with negative headlines. Which are the biggest problems of this young democracy and what should politics and society do?

Answer: I think it is important to redesigning the current educational system to better prepare our youth for a prosperous future in the global market. I would love to  build a free skills training school in each community for all ages. There would be a variety of free classes offered like leadership classes for adults, arts for children, cooking, and sports. I think a good education is the first step to a better South Africa.

© Lindiwe Suttle: „My music comes from the heart and I feel it is the most open and honest I have been about the experiences in my life.“

2010sdafrika-editorial staff: Which dreams in private and professional view would you like to realize?

Answer: My biggest goal in my life is to stay healthy and happy without these two things nothing else can happen in your life. In music, I want to perform worldwide and tour my debut album, Kamikaze Art. My goal is perform at least 40 shows in 2012. I want  to take Kamikaze Art to audiences around the world and have them experience my live shows with me. My music comes from the heart and I feel it is the most open and honest I have been about the experiences in my life.

2010sdafrika-editorial staff: Lindiwe Suttle, model and singer, thank you very much for this interview.

Pieter-Dirk Uys – Comedian in interview

„Freedom of speech means we have the right to opinions“

(Editor/ Autor: Serge Aka)

Deutsche Interview-Zusammenfassung:

Als Frauen verkleidete Comedians, wie Hape Kerkeling in Deutschland, sind in fast allen westlich-orientierten Staaten vorzufinden; auch in Südafrika. Pieter-Dirk Uys ist am Kap dafür bekannt, dass er sich in die Rolle von impulsiven Damen begibt und mit Zynismus, Ironie und Provokation auf sein Gegenüber einwirkt. Insbesondere um seine Rolle als Evita Bezuidenhout/ Tannie Evita lieben ihn die Südafrikaner.  So stellte er einmal die These auf, dass Frauen zurück in die Küche müssten (siehe das unten abgebildete Video). Der in Kapstadt geborene Comedian kritisierte auf einer literarisch-künstlerischen Ebene das Apartheidregime und machte sich somit zum Gegner der weißen Minderheitsregierung.  Mit Mut und Ehrgeiz engagierte er sich als Evita immer wieder gegen die Apartheid, sodass er eines Tages sogar den  persönlichen Lob von Nelson Mandela erhielt. Mit Berlin verbindet Pieter-Dirk Uys viel Zuneigung, da ein Teil seiner Familie aus der Bundeshauptstadt stammt. Das Erlernen der deutschen Sprache, so verriet uns der Comedian während seines Berlin-Aufenthaltes exklusiv, wird angestrebt, um dessen Shows eines Tages auch in Deutsch anbieten zu können. Wir freuen uns, dass auch diese Person des öffentlichen Lebens den Fragen des Portals „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ zur Verfügung stand.

© Pieter-Dirk Uys - South African comedian with German ties

© Pieter-Dirk Uys – South African comedian with German ties

2010sdafrika-editorial staff: We would like to welcome on „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ the South African comedian Pieter-Dirk Uys. Mr. Uys, how did you get in comedy? Was it a dream of your childhood or the result of a challenge?

Answer: It was more a challenge to try and fight the fear of authorities and politics, apartheid. There were various ways to fight it and I just thought to fight it with humor might involve many people because a lot of politics was very stupid and needed to be pointed out.

2010sdafrika-editorial staff: You are known as a satirist, who has the gift of gab. You love to play female Characters. Your performance is inspired by desperate first ladies. How do you choose them and what message do you want to communicate?

Answer: Well there are so many interesting women in politics, Margaret Thatcher, Angela Merkel,…I mean there is a sort of really they offer themselves as theatrical characters. I think in this case it is very interesting to look at women in politics, their strength in a world of men, how they use their body language, make-up, hair to get away I think they are very successful in politics and it is very theatrical, I think the audience finds it funny and interesting to see a man suddenly become a female character.

2010sdafrika-editorial staff: With your character Evita Bezuidenhout you have criticized during Apartheid the racial segregation between white, black, colored and asiatic. How have the reactions of the government and the white public to your shows been?

Answer: You know the old days I was censored and there was a lot of police harassment to trouble which was expected. In the democracy we have freedom of speech, so within the framework of that I had a very successful career. There are some of the politicians that are uncomfortable with what I say, but that is ok I don´t mind, I don´t particularly want them to be a fan, I mean they give my material and in case they do like what I say they can resign.

Evita Bezuidenhout: „Women should be go back to the citchen“

2010sdafrika-editorial staff: Don´t you fear for your life?

Answer: No no no, you know I keep on saying if you fear for anything, you can´t tell the truth. If I don´t tell the truth I am going to be fearful because a lie is serious, the truth is serious enough, you don´t have actually to lie more to make it entertain.

2010sdafrika-editorial staff: In the past, you interviewed the most famous hero of South Africa, Nelson Mandela. He told to you following phrase: „You are one of my heroes“. Which feelings did you have at that time?

Answer: I mean first of all I am sitting in a character as Evita, and there is Nelson Mandela talking to Evita but saying to me you are one of my heroes, I think it was wonderful, it was such a great. The man´s humanity and its humor is extraordinary and I have been blessed with my friendship with him and it is something that changed my life.

2010sdafrika-editorial staff: About this friendship, can we say that it is something you have been expecting before?

Answer: Well, for most of his life he was in jail and he was away, but he used to see my videos in prison, there used to show videos on robben island and so, I used to get messages from Winnie Mandela, from Nelson through Winnie. So I was looking forward to meeting him when he came out.

2010sdafrika-editorial staff: Mr. Uys, you know the public figure Desmond Tutu too. He is still condemning the Israeli occupation of Palestine as „Apartheid“. What is your opinion in this matter?

Answer: Freedom of speech means we have the right to opinions and I think he was right to talk about that aspect, he was very verbal during Apartheid about cultural boycott. I personally was not very convinced about cultural boycott during apartheid, because the culture that was not sent to South Africa was in fact the culture that would have destroyed Apartheid. I was glad that he brought it up, so that the companies of which ninety per cent were young black people had to think about that. How do they feel about going into a place where Palestinians are not allowed to go? But Desmond Tutu always leads in its criticisms and his prayers; he is a very special human being.

2010sdafrika-editorial staff: What do you feel when you come to Berlin knowing that your mother is originating from this place? Do you have ties to Germany and German comedians or even a German part-identity?

Answer: I do not have ties to people here other than friends, but I feel very familiar here in Berlin. Having been here many times and doing show here makes me feel well, that is why I want to come and live here for a year and really learn the language, so that I can also perform in German language.

2010sdafrika-editorial staff: Which dreams would you still realize in your private and professional career?

Answer: One of my dreams is to establish my German language to the extent that I can also do a performance here. You know also the year use to have 365 days whereas my year has only two days, today and tomorrow. Today is the most important day and I do not want to look across tomorrow and ignore what today has to offer.

2010sdafrika-editorial staff: Does it mean you do not plan the future?

Answer: Of course I do plan years in advance but in pencil so that you can rub it out and write again. It is very important to plan but also very important to listen and to see how quickly things go. Look at Egypt, in a week has completely changed from one thing to another. It is very exciting.

2010sdafrika-editorial staff: So you live the present?

Answer: Of course.

2010sdafrika-editorial staff: Pieter-Dirk Uys, South African Comedian, thank you very much for this interview!