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Südafrika verurteilt Israels Offensive in Gaza

Israelische Gewalt gegen wehrlose Zivilisten erinnert an „Gräueltaten von Nazi-Deutschland“

(2010sdafrika-Redaktion)

Als drei junge Israelis entführt und später tot aufgefunden wurden, zeigte die südafrikanische Regierung Verständnis für den jüdischen Staat. Doch nachdem Premierminister Benjamin Netanjahu sich für eine Offensive in Gaza entschlossen hatte, ist die Stimmung am Kap gänzlich gekippt. Innerhalb der Regierungspartei ANC und des Außenministeriums wird die Kritik am Gewaltverhalten Israels immer lauter. Die palästinensischen Zivilisten müssen beschützt werden, so die Forderung aus Pretoria.

Jessie Duarte

© Jessie Duarte, die stellvertretende Generalsekretärin der ANC-Regierungspartei, verglich die Offensive Israels in Gaza mit den „Gräueltaten von Nazi-Deutschland“. Auch das Außenministerium in Pretoria wird mit der Kritik am jüdischen Staat zunehmend lauter. (Quelle: flickr/ GovernmentZA)

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500.000 Vergewaltigungen pro Jahr in Südafrika

Gudrun Kopp, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesentwicklungsminister

(Autor: Ghassan Abid)

    © Gudrun Kopp (FDP), Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. (Quelle: Ingrid Lestrade)

© Gudrun Kopp (FDP), Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. (Quelle: Ingrid Lestrade)

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ Frau Gudrun Kopp, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Fünf Tage hielten Sie sich in Südafrika auf. Mit welchen Partnern wurden welche Sachverhalte thematisiert?

Antwort: Schwerpunktthemen meiner Reise waren Energie und Klimaschutz, die in Südafrika weit verbreitete Gewalt gegen Frauen und Mädchen sowie die aktuelle Situation im Bergbausektor. Ich habe unter anderem Gespräche mit meinen Amtskolleginnen und -kollegen aus dem Finanzministerium und Energieministerium und mit der Premierministerin der Provinz Western Cape, Helen Zille, geführt. Bei diesen Gesprächen habe ich neben unserer laufenden Kooperation die südafrikanische Regierung dazu ermuntert, der Rohstoff-Transparenzinitiative EITI [Anmerkung der Redaktion: Extractive Industries Transparency Initiative] beizutreten. Als größte Wirtschaftsmacht in Afrika und fünftstärkstes Bergbauland weltweit sollte Südafrika mit einem Beitritt zu EITI ein Zeichen für Transparenz und gute Regierungsführung setzen.

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