Schlagwort-Archive: Vorstandsvorsitzender

Nigeria ist Afrikas neue Wirtschaftsmacht

Südafrika rutscht aufgrund einer statistischen Neuberechnung auf 2. Platz ab. Pretoria gratuliert Abuja 

(2010sdafrika-Redaktion)

Der deutsche Automobilmanager und einstige Vorstandsvorsitzende der Volkswagen AG, Carl Hahn, wusste wovon er sprach, als er sagte, dass Statistiken mit Vorsicht zu genießen und mit Verstand einzusetzen sind. Diese Sichtweise lässt sich analog auch auf Afrika anwenden. Denn das Statistikamt im nigerianischen Abuja hatte es seit 1990 versäumt, die Wirtschaftsdaten an das tatsächliche Wirtschaftsleben anzupassen. Genaue Zahlen zum BIP liegen bisweilen nicht vor. Dafür hingegen eine bedeutende Hochschätzung.

GovernmentZA

© Südafrika ist nicht mehr die führende Wirtschaftsnation Afrikas. Gemessen am BIP ersetzt nun Nigeria aufgrund einer statistischen Neuberechnung das Kapland. Pretoria gratulierte Abuja für den Rollentausch. Im Bild sind Südafrikas Präsident Jacob Zuma und sein Amtskollege, der nigerianische Präsident Goodluck Jonathan, zu sehen. (Quelle: flickr/ GovernmentZA)

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Transportflugzeug A400M

Airbus-Industriepartnerschaft mit der Republik Südafrika: Flugzeuge herstellen, aber keine bestellen

(2010sdafrika-Redaktion)

Der A400M ist der gesamte Stolz des europäischen Flugzeugherstellers Airbus. Entworfen wurde dieses Modell der EADS-Tochter für militärische Einsätze, insbesondere für Friedensmissionen auf dem afrikanischen Kontinent. Dementsprechend entschloss man sich im Airbus-Management im französischen Toulouse, der Republik Südafrika den Status eines vollwertigen Industriepartners zuzusprechen. Dieses Privileg wurde an die Bedingung geknüpft, dass die südafrikanische Armee den A400M bestellt. Allerdings kam es ganz anders als erwartet, zum Ärgernis der Europäer.

© Der A400M ist das Aushängeschild der EADS-Tochter Airbus. Das militärische Transportflugzeug wird unter anderem in Südafrika ko-produziert. Die Südafrikaner sollten acht Flugzeuge kaufen, um an der Produktion partizipieren zu können. Bedingt durch die verzögerte Lieferung stornierte Südafrika seine Bestellung, zum Ärgernis der Europäer. (Quelle: Airbus)

© Der A400M ist das Aushängeschild der EADS-Tochter Airbus. Das militärische Transportflugzeug wird unter anderem in Südafrika ko-produziert. Die Südafrikaner sollten acht Flugzeuge kaufen, um an der Produktion partizipieren zu können. Bedingt durch die verzögerte Lieferung stornierte Südafrika seine Bestellung, zum Ärgernis der Europäer. (Quelle: Airbus)

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TOM TAILOR expandiert nach Südafrika

Hamburger Textilunternehmen wagt Eintritt in südafrikanischen Markt und vertraut auf lokalen Partner

(2010sdafrika-Redaktion)

Am gestrigen Donnerstag verkündete TOM TAILOR die Expansion nach Südafrika. Bereits seit Juli 2013 eröffnete das Hamburger Textilunternehmen zwölf Shop-in-Shop-Flächen in mehreren Städten sowie einen Franchise-Store. Beim Shop-in-Shop-Konzept werden Verkaufsflächen bei anderen Einzelhändlern mitgenutzt. Ferner solle das Wholesale-Geschäft, der Großhandel, in naher Zukunft aufgebaut werden.

© Das Hamburger Textilunternehmen TOM TAILOR expandiert nach Südafrika. Seit Juli 2013 ist das Unternehmen bereits am Kap tätig. Die weiteren Aktivitäten sollen gemeinsam mit dem südafrikanischen Partner Edcon unternommen werden, der vom deutschen Vorstandsvorsitzenden Jürgen Schreiber geleitet wird. (Quelle: TOM TAILOR)

© Das Hamburger Textilunternehmen TOM TAILOR expandiert nach Südafrika. Seit Juli 2013 ist das Unternehmen bereits am Kap tätig. Die weiteren Aktivitäten sollen gemeinsam mit dem südafrikanischen Partner Edcon unternommen werden, der vom deutschen Vorstandsvorsitzenden Jürgen Schreiber geleitet wird. (Quelle: TOM TAILOR)

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Scientology in Südafrika

Exklusiv: Eine Sekte ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen, unterstützt von Politik und Medien

(2010sdafrika-Redaktion)

Ist Scientology eine Religionsgemeinschaft oder eine Sekte? Zumindest das Bundesamt für Verfassungsschutz lässt keinen Zweifel darüber aufkommen, dass diese 1954 in den USA gegründete Organisation, die seit den 70er Jahren auch von Deutschland aus mit rund 5.000 Mitgliedern operiert, eine Gefahr für die Öffentlichkeit darstellt. Im Verfassungsschutzbericht 2011 wird ein ganzes Kapitel der Scientology-Organisation (SO) gewidmet, aus welchem hervorgeht, dass SO eine neue Zivilisation errichten will, die jenseits eines demokratischen Systems anzuordnen ist. In Südafrika hingegen hat Scientology das erreicht, was in Deutschland noch nicht realisiert werden konnte: Die Hubbard-Kirche ist längst in der Mitte der Gesellschaft am Kap angekommen. Kritische Stimmen sind selten zu hören bzw. werden einfach überhört.

© Scientology in Südafrika: Mehr als 1.000 Mitglieder dieser Organisation strömten zur südafrikanischen Hauptstadt-Repräsentanz nach Pretoria am 23. Februar 2013. Begleitet wurde die Eröffnung von Persönlichkeiten aus Politik, Medien und Kultur. Die Sekte ist längst in der Mitte der Gesellschaft am Kap angekommen und nun in unmittelbarer Nachbarschaft zur Deutschen Botschaft Pretoria. (Quelle: Scientology South Africa)

© Scientology in Südafrika: Mehr als 1.000 Mitglieder dieser Organisation strömten zur südafrikanischen Hauptstadt-Repräsentanz nach Pretoria am 23. Februar 2013. Begleitet wurde die Eröffnung von Persönlichkeiten aus Politik, Medien und Kultur. Die Sekte ist längst in der Mitte der Gesellschaft am Kap angekommen und nun in unmittelbarer Nachbarschaft zur Deutschen Botschaft Pretoria. (Quelle: Scientology South Africa)

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GfK-Gruppe expandiert nach Südafrika

Im Interview mit Matthias Hartmann, Vorstandsvorsitzender (CEO) des Marktforschungsunternehmens GfK

(Autor: Ghassan Abid)

© Matthias Hartmann, Vorstandsvorsitzender (CEO) des Marktforschungsunternehmens Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) SE. (Quelle: GfK-Gruppe)

© Matthias Hartmann, Vorstandsvorsitzender (CEO) des Marktforschungsunternehmens Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) SE. (Quelle: GfK-Gruppe)

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ Herrn Matthias Hartmann, Vorstandsvorsitzender (CEO) des Marktforschungsunternehmens GfK SE. Zuerst vielen Dank für die Möglichkeit dieses kurzfristigen Interviews.

GfK zählt mit über 12.000 Mitarbeitern zu den größten Marktforschungsunternehmen weltweit. Sie forschen, wie Menschen leben, denken und konsumieren. Wie bewerten Sie das aktuelle Konsumklima in Deutschland?

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