Schlagwort-Archive: Washingtoner Artenschutzabkommen

Elefanten droht die Ausrottung

Wilderer bedrohen die Existenz von Afrikas Elefanten und einige Staaten befürworten den Elfenbein-Handel

(2010sdafrika-Redaktion)

Der aktuellen Studie „Great Elephant Census“ zufolge soll es in ganz Afika nur noch 352.000 Elefanten geben. Im Zeitraum 2007 bis 2014 sank der Bestand um ganze 30 Prozent auf knapp 144.000 Exemplare. Die Wilderei bedrohe die Population des Rüsseltieres jedes Jahr um weitere 8 Prozent, warnen die 90 beteiligten Wissenschaftler. Auf der gegenwärtig in Südafrika stattfindenden 17. Welt-Artenschutzkonferenz hoffen NGOs und Tierschützer, dass der Schutz der Elefanten nachhaltig gestärkt wird.

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© Die Elefantenpopulation in Afrika geht kontinuierlich zurück, warnen Forscher. NGOs und Tierschützer hoffen auf der 17. Welt-Artenschutzkonferenz in Johannesburg, dass einerseits die Wilderei gestoppt und der kommerzielle Handel mit Elfenbein aus Lagerbeständen strikter reguliert wird. (Quelle: flickr/ Rachel Sample)

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17. Welt-Artenschutzkonferenz in Südafrika

2.500 Teilnehmer diskutieren 12 Tage lang neue Regeln beim Handel mit gefährdeten Tieren und Pflanzen

(2010sdafrika-Redaktion)

Vertreter aus 183 Staaten und mehrere NGO-Repräsentanten sind am 24. September 2016 in Johannesburg zusammengekommen, um auf der 12-tägigen Welt-Artenschutzkonferenz neue Regeln beim Handel mit gefährdeten Tieren und Pflanzenarten zu beschließen. Allerdings werden die Bestimmungen zu afrikanischen Tieren wie Elefanten und Nashörnern ins Zentrum hitziger Debatten rücken. Denn Namibia und Simbabwe wollen eine Aufweichung beim Handel mit wertvollem Elfenbein erzielen.

John Picken

© 12 Tage lang diskutieren 2.500 Vertreter aus über 180 Staaten auf der 17. Welt-Artenschutzkonferenz in Johannesburg neue Regeln beim Handel mit gefährdeten Tieren und Pflanzenarten. Namibia und Simbabwe fordern eine Aufweichung bestehender Regularien beim Handel mit Elfenbein aus Lagerbeständen. (Quelle: flickr/ John Picken)

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„Die Wilderei begünstigt den Terrorismus“

Im Interview mit Barbara Hendricks, Bundesumweltministerin, über den Artenschutz in Südafrika

(Autor: Ghassan Abid)

© Barbara Hendricks leitet seit dem 17. Dezember 2013 das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB). Im Interview mit der Redaktion von "SÜDAFRIKA - Land der Kontraste" erörtert die Bundesministerin u.a. den Artenschutz in Südafrika. (Quelle: Bundesregierung/ Sandra Steins)

© Barbara Hendricks leitet seit dem 17. Dezember 2013 das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB). Im Interview mit der Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ erörtert die Bundesministerin u.a. den Artenschutz in Südafrika. (Quelle: Bundesregierung/ Sandra Steins)

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ Frau Barbara Hendricks, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit. Die Wilderei in Südafrika hat erschreckende Ausnahme angenommen, trotz bestehender Übereinkünfte wie dem Washingtoner Artenschutzabkommen. Was läuft da schief?

Antwort: Das Washingtoner Artenschutzabkommen ist ein hervorragendes Instrument zum Schutz der Arten vor den Folgen eines maßlosen internationalen Handels. Es enthält bei Verstößen empfindliche Sanktionsmechanismen und ist ein durchaus „scharfes Schwert“ im internationalen Naturschutz. Wir haben es allerdings nicht nur in Südafrika mit einer neuen Qualität der Wildtierkriminalität zu tun.

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