Schlagwort-Archive: Werk

Unregelmäßigkeiten bei Daimler in Südafrika

Exklusiv: Mitarbeiter informiert über „unrechtmäßige Zahlungen“ in East London-Werk. Konzern wiegelt ab

(Autor: Ghassan Abid)

Die Daimler AG mit Hauptsitz in Stuttgart ist einer der führenden Automobilkonzerne weltweit. Seine bekannteste Marke ist Mercedes Benz. Über 2.700 Mitarbeiter sind auf dem rund 600.000 m2 großen Werksgelände in East London tätig. Die in Südafrika produzierten Limousinen der C-Klasse werden in Rechts- und Linkslenkermärkte – z.B. in die USA – exportiert. In diesem komplexen Prozess fließen enorme Geldflüsse zu den verschiedensten Empfängern. Nun informiert ein Mitarbeiter die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“, dass es zu „unrechtmäßigen Zahlungen“ kam.

Daimler

© Die neue Mercedes-Benz C-Klasse wird im Werk in East London [im Bild] produziert und von Südafrika aus weltweit exportiert. Dieser Prozess ist hochkomplex und kostenintensiv. Nun informiert ein Mitarbeiter von Mercedes Benz in Südafrika, dass es zu Unregelmäßigkeiten gekommen ist. Der Konzern bestätigt das Fehlverhalten von Einzelpersonen. Allerdings bleiben die Hintergründe unklar. (Quelle: Daimler AG)

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Stillstand bei BMW in Südafrika

Nach Ausschreitungen warnen Automobilbauer vor ernsten Folgen für Wirtschaftsstandort

(Autor: Ghassan Abid)

Nachdem der fünfmonatige Streik in den Platinminen Südafrikas beigelegt werden konnte, streiken nun die 220.000 Arbeiter der Metallindustrie. Sie fordern unter anderem eine 12-prozentige Lohnsteigerung und ein Verbot von Arbeitsvermittlern im Automobilsektor. Nach Informationen der Detroit News haben General Motors und BMW ihre Produktion am Kap stoppen müssen, da die Lieferkette unterbrochen ist. In der Branche macht sich Wut breit.

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© BMW kann seit dem 1. Juli keine Autos mehr in Südafrika produzieren. Infolge eines Streiks steht die Produktion im Rosslyn-Werk still. Auch General Motors musste bereits die Arbeiten in seinem Werk in Port Elizabeth stoppen, berichtet Detroit News. (Quelle: BMW South Africa)

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Automobilzulieferer schränkt Kap-Geschäft ein

ZF Friedrichshafen AG zieht sich teilweise zurück und fokussiert Expansion auf andere Regionen

(2010sdafrika-Redaktion)

Immer wieder ist in den Wirtschaftsnachrichten von der Expansion deutscher Unternehmen in Südafrika zu lesen. Doch ein Konzern folgt diesem Trend nicht. Die Meldung vom November 2013, wonach die ZF Friedrichshafen AG (ZF) ihre südafrikanische Tochterfirma „Auto Industrial Brake & Chassis Holding Johannesburg (AIBC)“ verkaufte, ist nach wie vor in Erinnerung geblieben. ZF ist ein weltweit führender Automobilzulieferkonzern in der Antriebstechnik und Fahrwerktechnik an 117 Standorten in 26 Ländern, mit einem Umsatz von 17 Milliarden Euro im Jahr 2013.

    © Die ZF Friedrichshafen AG überraschte Ende November 2013 mit ihrer Entscheidung, sich aus Südafrika teilweise zurückzuziehen. Vier Werke ihrer Johannesburger Tochterfirma AIBC wurden verkauft. Die aktuelle wirtschaftspolitische Lage am Kap sei nicht der Grund für den Verkauf gewesen, beantwortet ZF-Pressesprecher Torsten Fiddelke eine Anfrage der Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“. (Quelle: ZF)

© Die ZF Friedrichshafen AG überraschte Ende November 2013 mit ihrer Entscheidung, sich aus Südafrika teilweise zurückzuziehen. Vier Werke ihrer Johannesburger Tochterfirma AIBC wurden verkauft. Die aktuelle wirtschaftspolitische Lage am Kap sei nicht der Grund für den Verkauf gewesen, beantwortet ZF-Pressesprecher Torsten Fiddelke eine Anfrage der Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“. (Quelle: ZF)

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Besänftigungsversuch der Automobilbauer

Handelsminister Rob Davies will nach BMW-Investitionsstopp den Branchen-Dominoeffekt verhindern

(2010sdafrika-Redaktion)

Als Dominoeffekt bezeichnet man eine Abfolge von Ereignissen, von denen jedes einzelne zugleich Ursache des folgenden ist und die alle auf ein einzelnes Anfangsereignis zurückgehen – heißt es auf Wikipedia. Genau diese Abfolge wird vom südafrikanischen Handelsministerium DTI befürchtet, nachdem BMW einen geplanten Ausbau seines Rosslyn-Werkes vorerst auf Eis gelegt hat. Rob Davies ist zurzeit bemüht, dass weitere Automobilbauer wie Renault oder Nissan dem Vorbild des Münchener Unternehmens nicht folgen und keine Konsequenzen aus dem Streik ziehen.

© Südafrikas Handelsminister Rob Davies versucht nach dem Investitionsstopp des Münchener Automobilbauers BMW einen branchenübergreifenden Dominoeffekt zu verhindern. Aus dem Automobilsektor sind wiederholt Stimmen zu hören, die infolge der wochenlangen Streiks ein Abwandern von Produktionsstätten nach Nigeria androhen. (Quelle: flickr/ GovernmentZA)

© Südafrikas Handelsminister Rob Davies versucht nach dem Investitionsstopp des Münchener Automobilbauers BMW einen branchenübergreifenden Dominoeffekt zu verhindern. Aus dem Automobilsektor sind wiederholt Stimmen zu hören, die infolge der wochenlangen Streiks ein Abwandern von Produktionsstätten nach Nigeria androhen. (Quelle: flickr/ GovernmentZA)

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Für die Liebe nach Deutschland ausgewandert

Im Interview mit Ronni Zettner, südafrikanische Grafik-Designerin und Künstlerin aus Schweinfurt

(2010sdafrika-Redaktion)

© Die aus Südafrika stammende Grafik-Designerin Ronni Zettner lebt bereits seit vielen Jahren im bayerischen Schweinfurt. Ihre beeindruckende Kunst und ihr soziales Engagement verhalfen ihr zu einem hohen Bekanntheitsgrad in Unterfranken. Neben Porträt Arbeiten, wie die der Person Nelson Mandelas, widmet sich Zettner dem Thema "Das Tier im Menschen".

© Die aus Südafrika stammende Grafik-Designerin Ronni Zettner lebt bereits seit vielen Jahren im bayerischen Schweinfurt. Ihre beeindruckende Kunst und ihr soziales Engagement verhalfen ihr zu einem hohen Bekanntheitsgrad in Unterfranken. Neben Porträt-Arbeiten, wie die der Person Nelson Mandelas, widmet sich Zettner dem Thema „Das Tier im Menschen“.

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ Frau Ronni Zettner, studierte Grafik-Designerin und Künstlerin. Sie stammen aus Südafrika und leben nun in Schweinfurt. Wie kam es dazu, dass Sie in Deutschland Ihre neue Heimat gefunden haben?

Antwort: Der einzige Grund für die sicher nicht leichte Entscheidung, seine Heimat und seine Familie zu verlassen, ist die Liebe. Da es meinem Mann nicht möglich war, sich von Deutschland zu trennen, habe ich den Schritt gewagt, und bin von Südafrika mit ihm nach Deutschland gegangen, das für mich eine zweite Heimat geworden ist. Weiterlesen

Wirtschaftsstandort Südafrika

Südafrika-Korrespondent des Handelsblatts sieht das Kapland auf dem Weg zum „Krisenstaat“

(Autor: Ghassan Abid)

Als ich vor wenigen Tagen die Homepage des Handelsblatts nach interessanten Wirtschaftsmeldungen durchforstete, verschlag es mir beim Artikel „Wie Südafrika sich selbst demontiert“ vom 9. Juni 2013  regelrecht die Sprache. Wolfgang Drechsler, ein hervorragender Kollege mit ausgeprägtem Südafrika-Wissen, verfasste den angesprochenen Beitrag, der sich wie eine erbarmungslose Abrechnung mit der Politik Südafrikas liest. Und doch stecken im Text viele Kritikpunkte, die der Realität entsprechen. Leider kommen im Artikel positive Entwicklungen und optimistische Standpunkte kaum vor.

    © Korruption, Vetternwirtschaft, schlechtes Management, Streikwellen, politische Untätigkeit und Machtkämpfe innerhalb der Regierungspartei ANC belasten Südafrikas Wirtschaft. Mehrere Wirtschaftsexperten sehen das Land vor dem Abgrund. Wolfgang Drechsler, Südafrika-Korrespondent des Handelsblatts, teilt diese Einschätzung. Ist dem tatsächlich so? (Quelle: MediaClubSouthAfrica/ Sasol).

© Korruption, Vetternwirtschaft, schlechtes Management, Streikwellen, politische Untätigkeit und Machtkämpfe innerhalb der Regierungspartei ANC belasten Südafrikas Wirtschaft. Mehrere Wirtschaftsexperten sehen das Land vor dem Abgrund. Wolfgang Drechsler, Südafrika-Korrespondent des Handelsblatts, teilt diese Einschätzung. Ist dem tatsächlich so? (Quelle: MediaClubSouthAfrica).

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Waar is die nuwe Heidi?

Afrikaaner im Heidi-Fieber: Schlagerstar Kurt Darren und  Magazin Huisgenoot starten Aufruf.

(Autoren: Ghassan Abid, 2010sdafrika-Redaktion)

Zeitungen und Magazine starten des Öfteren einen Aufruf. Passend zum gerade in München stattfindenden Oktoberfest entschied sich das bei den Afrikaanern – den Buren – beliebte Magazin Huisgenoot einen durchaus ungewöhnlichen Wettbewerb ins Leben zu rufen.

© Heidi, ein Waisenkind, wird von ihrer Tante zum Großvater, dem Alm-Öhi, in die Schweizer Alpen geschickt. Alm-Öhi hat anfänglich sichtlich Schwierigkeiten mit dem Mädchen, doch mit jedem gemeinsamen Tag wächst seine Zuneigung für Heidi & ihre Fröhlichkeit. (Quelle: thecartoonpictures.com)

© Heidi, ein Waisenkind, wird von ihrer Tante zum Großvater, dem Alm-Öhi, in die Schweizer Alpen geschickt. Alm-Öhi hat anfänglich sichtlich Schwierigkeiten mit dem Mädchen, doch mit jedem gemeinsamen Tag wächst seine Zuneigung für Heidi & ihre Fröhlichkeit. (Quelle: thecartoonpictures.com)

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