Schlagwort-Archive: WHO

Südafrika verhängt Ebola-Einreiseverbote

Gesundheitsministerium befürchtet Ausbruch des Virus am Kap. Maßnahmen wurden eingeleitet

(Autor: Bartosz Marek)

Südafrikas Gesundheitsminister Aaron Motsoaledi teilte gestern mit, dass die südafrikanische Regierung unverzüglich geltende Einreiseverbote für Nicht-Südafrikaner aus den von Ebola betroffenen Ländern Guinea, Liberia und Sierra Leone beschlossen hat. Zudem wurden umfangreiche Maßnahmen eingeleitet und Gelder bereitgestellt. Die Regierung will eine Epidemie am Kap verhindern.

EU Humanitarian Aid and Civil Protection

© Südafrika befürchtet den Ausbruch von Ebola am Kap. Dementsprechend hat das Gesundheitsministerium umfangreiche Maßnahmen eingeleitet. Gesundheitsminister Aaron Motsoaledi arbeitet nun mit anderen Ressorts zusammen, um eine Epidemie zu verhindern. (Quelle: flickr/ EU Humanitarian Aid and Civil Protection)

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Quarantäne in Durban

Gesundheitsbehörden registrieren Rotavirus-Ausbruch. Die Lage sei „unter Kontrolle“, heißt es offiziell

(Autor: Ghassan Abid)

© Der Rotavirus ist in Durban in der Provinz KwaZulu-Natal ausgebrochen. 1.000 Menschen sollen bereits an Diarrhöe-Erkrankungen leiden und die Hälfte der Patienten den Virus in sich tragen. Immer mehr Menschen erkranken. Die Gesundheitsbehörden behaupten, sie hätten die "Lage unter Kontrolle". (flickr/ AJ Cann)

© Der Rotavirus ist in Durban in der Provinz KwaZulu-Natal ausgebrochen. 1.000 Menschen sollen bereits an Diarrhöe-Erkrankungen leiden und die Hälfte der Patienten den Virus in sich tragen. Immer mehr Menschen erkranken. Die Gesundheitsbehörden behaupten, sie hätten die „Lage unter Kontrolle“. (flickr/ AJ Cann)

Die eThekwini-Kommune im Osten Südafrikas steht zurzeit im Fokus der Gesundheitsbehörden von Bund, Provinz und Gemeinden. Steigende Fälle von Diarrhöe-Erkrankungen sind zu verzeichnen. Bei jeder zweiten Erkrankung konnte der Rotavirus diagnostiziert werden. Eine Expertengruppe befinde sich bereits seit einer Woche in der Region und untersuche einige Patienten. Mittlerweile seien rund 1.000 Menschen bereits erkrankt. Alarm wollen die Behörden dennoch nicht schlagen.

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Kap-Kolumne: Straßen des Todes

Verkehrsunfälle in Südafrika: Rund 1.280 Tote in 5 Wochen. Debatte über Verkehrssicherheit entbrannt

(Autor: Detlev Reichel ist der Kap-Kolumnist des Südafrika-Portals. Als Missionskind, Sozialist und einstiger Westberliner Anti-Apartheids-Aktivist berichtet er aus und zu Südafrika.)

Die Sommerferienzeit in Südafrika ist auch die Zeit massenhafter Unfälle auf den Straßen des Landes. Die hiesigen Medien verwenden dafür den dramatischen Begriff „road carnage“ – dem Straßenmassaker. Leider ein zutreffendes Wort: Seit Anfang Dezember 2012 bis Ende vergangener Woche starben auf Südafrikas Straßen 1.279 Menschen. Eine exorbitante Zahl trotz landesweit verstärkter Polizeikontrollen und omnipräsenter medialer Kampagnen zur Verkehrssicherheit  wie „Arrive Alive“.

© Seit Anfang Dezember 2012 bis Ende vergangener Woche starben auf Südafrikas Straßen 1.279 Menschen. Eine exorbitante Zahl trotz landesweit verstärkter Polizeikontrollen und omnipräsenter medialer Kampagnen zur Verkehrssicherheit. (Quelle: flickr/ ER24 EMS (Pty) Ltd.)

© Seit Anfang Dezember 2012 bis Ende vergangener Woche starben auf Südafrikas Straßen 1.279 Menschen. Eine exorbitante Zahl trotz landesweit verstärkter Polizeikontrollen und omnipräsenter medialer Kampagnen zur Verkehrssicherheit. (Quelle: flickr/ ER24 EMS (Pty) Ltd.)

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