Schlagwort-Archive: Wien

115 Minuten erstklassiges Live-Entertainment

Kuba-Tanzspektakel „Ballet Revolución“ begeistert deutsches Publikum auf höchstem Niveau

(Autor: Ghassan Abid)

Das Tanzspektakel „Ballet Revolucn“ ist wieder da. Seit dem zweiten Weihnachtstag touren die kubanischen Tänzer und Sänger wie im Jahr zuvor durch die Städte Deutschlands, Österreichs und der Schweiz. Auf der aktuellen Tour erwartet das Publikum ein neues und vor allem vielfältiges Programm, bestehend aus neuen Choreografien, neuem Lichtdesign, neuen Songs und neuen Kostümen. Die Tanzshow in Kombination mit feuriger Live-Musik erweist sich als absolutes Event-Highlight. Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ war bei der Premiere im Berliner Admiralspalast dabei.

© Ein Hauch Kubas mitten in Berlin: Das Tanzspektakel „Ballet Revolución“ ist erneut auf Tournee in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Publikum im Admiralspalast zeigte sich vom erstklassigen Entertainment des australischen Choreografen Aaron Cash begeistert. (Quelle: Johan Persson)

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Wiener Auktionshaus erntet Shitstorm

Versteigerung mit afrikanischen und südamerikanischen Überresten wird kurzfristig zurückgezogen

(Autor: Ghassan Abid)

Am gestrigen Tag verbreitete sich über Facebook die Information über eine für heute geplante Auktion wie ein Lauffeuer. Das Wiener Auktionshaus Dorotheum wollte im Rahmen der Auktion „Tribal Art“ mehrere menschliche Überreste aus Afrika und Südamerika versteigern. Zur Auktion ist es jedoch in letzter Minute nicht mehr gekommen. Denn zu groß war der Shitstorm und die Empörung über dieses „makabre Kunstvorhaben“. Insofern ist der entstandene Schaden für das Auktionshaus gewaltig. In Wien ist man um Schadensbegrenzung bemüht.

© Das Wiener Auktionshaus Dorotheum erlebt zurzeit einen gewaltigen Shitstorm. Denn das Unternehmen wollte im Rahmen der Auktion „Tribal Art“ mehrere menschliche Überreste aus Afrika und Südamerika am 31. Oktober 2017 versteigern. In letzter Minute ist das Vorhaben auf öffentlichen Druck hin abgesagt worden. (Quelle: Dorotheum)

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Himmlisches Vergnügen im Theater des Westen

Broadway-Musical „Sister Act“ begeistert Publikum mit zahlreichen Hallelujah-Momenten

(Autor: Ghassan Abid)

Längst ist „Sister Act“ aus dem Jahr 1992 – mit Whoopi Goldberg in der Hauptrolle – ein Kultfilm in Deutschland, Südafrika und sogar weltweit. Die Verfilmung des Lebens der in Philadelphia lebenden Sängerin Deloris van Cartier, die einen Mord beobachtet und sich deshalb in einem Kloster verstecken muss, fand ihre erfolgreiche Darbietung auf der Bühne. Zurzeit ist das gleichnamige Broadway-Musical im Berliner Theater des Westens zu bestaunen. Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ nahm am himmlischen Vergnügen teil – und ist einfach nur begeistert.

SISTER ACT - Das himmlische Musical ist ab Mitte Oktober 2016 im Berliner Stage Theater des Westens zu sehen. Daniela Ziegler (Mutter Oberin, l.) und Aisata Blackman (Deloris van Cartier) sind die Stars in SISTER ACT.

© Das Musical „Sister Act“ ist seit Mitte Oktober 2016 im Berliner Stage Theater des Westens zu sehen. Daniela Ziegler (Mutter Oberin, l.) und Aisata Blackman (Deloris van Cartier, r.) sind die Hauptdarsteller der erfolgreichen Show. (Quelle: Stage Entertainment)

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Afro-kubanisches Temperament in Berlin

Kubanische Tanzsensation „Ballet Revolución“ sorgt im Admiralspalast für feurige Stimmung

(Autor: Ghassan Abid)

Es ist nicht lange her, dass die in Mannheim ansässige Eventagentur „BB Promotion“ mit der Kuba-Tanzshow „Soy de Cuba“ ein gewaltiger Entertainment-Coup gelungen ist. Das deutsche Publikum zeigte sich begeistert und kriegte dem eigenen Anschein nach nicht genug von den Rhythmen Kubas wie dem Mambo, Salsa und Reggaeton. Nur wenige Monate später bietet die Agentur mit „Ballet Revolución“ zum erneuten Mal ein lateinamerikanisches Tanzspektakel an, das sich von „Soy de Cuba“ in mehrfacher Hinsicht unterscheidet.

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© Die Kuba-Tanzsensation „Ballet Revolución“ ist zurzeit in Berlin und im Anschluss in weiteren Städten in Deutschland und in Österreich zu sehen. Die Darbietung von klassischem Ballet, zeitgenössischem Ausdruckstanz und frechen Hip-Hop-Elementen begeistert das Publikum. (Quelle: Nilz Böhme)

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Deutschsprachige Musikdrehs in Südafrika

Tim Bendzko, Leo Aberer und Büro am Strand entschieden sich in diesem Jahr für das Kap

(2010sdafrika-Redaktion)

Südafrika ist eines der beliebtesten internationalen Filmdrehstandorte. Vor allem deutsche Regisseure lieben die Westkap-Region für ihre Schönheit. Atemberaubende Bilder werden mit der Kamera eingefangen. Günstige Produktionskosten erleichtern diese Entscheidungsfindung. Neu ist hingegen, dass nun auch die deutschsprachige Musikindustrie Südafrika als Location für Clip-Drehs entdeckt hat. Drei Musiker bzw. Bands entschieden sich in diesem Jahr für einen Dreh am Kap.

© Südafrika ist nicht nur für deutsche Filmregisseure als Drehort interessant, sondern neuerdings auch für die Musikindustrie. Drei deutschsprachige Musiker bzw. Bands wählten Südafrika als Location für ihre Singles aus. (Quelle: flickr/ Crystian Cruz)

© Südafrika ist nicht nur für deutsche Filmregisseure als Drehort interessant, sondern neuerdings auch für die Musikindustrie. Drei deutschsprachige Musiker bzw. Bands wählten Südafrika als Location für ihre Singles aus. (Quelle: flickr/ Crystian Cruz)

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Scientology als „Psychosekte“

Im Interview mit Wilfried Handl, Scientology-Kritiker und Blogger: Der Austritt war richtig

(Autor: Ghassan Abid)

© Wilfried Handl ist einer der populärsten Scientology-Aussteiger im deutschsprachigen Raum. Der Österreicher engagiert sich, unter anderem als Betreiber von “Blog gegen Scientology“, gegen die US-Sekte. Scientology versucht derzeit ihren ehemaligen Österreich-Leiter mit Rechtsstreitigkeiten mundtot zu machen. Sein Austritt aus dieser Organisation ist mit der Trennung von seiner Familie verbunden.

© Wilfried Handl ist einer der populärsten Scientology-Aussteiger im deutschsprachigen Raum. Der Österreicher engagiert sich, unter anderem als Betreiber von “Blog gegen Scientology“, gegen die US-Sekte. Scientology versucht derzeit ihren ehemaligen Österreich-Leiter mit Rechtsstreitigkeiten mundtot zu machen. Sein Austritt aus dieser Organisation ist mit der Trennung von seiner Familie verbunden.

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ ganz herzlich Herrn Wilfried Handl, ehemaliger Leiter von Scientology Österreich und einer der bekanntesten Aussteiger im deutschsprachigen Raum. Über Freunde kamen Sie zur Organisation. Vor wenigen Jahren verließen Sie diese, verbunden mit der Konsequenz, dass der Kontakt zu Ihrer Ex-Frau und Ihren drei Söhnen komplett abgebrochen ist. War der Austritt im Nachhinein richtig?

Antwort: Ja, da bin ich mir mittlerweile ganz sicher. Ich stand vor einem Scheideweg und war mir über die Konsequenzen durchaus bewusst. Aber manchmal im Leben muss man Entscheidungen treffen, die weh tun, aber in der Sache richtig sind. Und was ich 2002 nur erahnen konnte, weiß ich mittlerweile: Ein Verbleib in der Psychosekte Scientology hätte mich noch viel mehr gekostet, nämlich das vollständige Absterben jeder Menschlichkeit.

Im Übrigen bin ich Optimist. Man verliert nur Scheckkarten oder Schlüssel. Irgendwann könnte es sein, dass meine Söhne wieder vor mir stehen!

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Staatsfeind unter Beobachtung

Exklusiv: Dr. Claus Nordbruch im Visier deutscher und ausländischer Nachrichtendienste

(Autoren: Ghassan Abid, 2010sdafrika-Redaktion)

Von „VS-VERTRAULICH“ bis hin zur Geheimhaltungsstufe „STRENG GEHEIM“ lassen sich Dokumente klassifizieren, die sich mit der Person Dr. Claus Nordbruch befassen. Er ist unstrittig die populärste Persönlichkeit des deutschen Rechtsextremismus in Südafrika, die Kontakte zum NSU-Umfeld, zur NPD, zur südafrikanischen Rassistenszene und weiteren extremistischen Gruppierungen unterhält.

© Der in Südafrika lebende rechtsextreme Publizist Dr. Claus Nordbruch ist seit rund 25 Jahren im Visier diverser deutscher und ausländischer Nachrichtendienste. Ebenso ist Nordbruch auch dem Polizeilichen Staatsschutz bekannt. Zuletzt hielt sich der Deutsche in der Bundesrepublik im Jahr 2008 auf einer Veranstaltung des rechtsextremen "Hilfskomitee Südliches Afrika e. V." in Eisenach/ Thüringen auf. 2011 präsentierte Nordbruch im geschlossenen Kreis ein Buch im österreichischen Wien. Das Bundesamt für Verfassungsschutz sammelt als zuständige Bundesbehörde die Erkenntnisse der Verfassungsschutzämter der Länder und stellt darüber hinaus den Kontakt zu den ausländischen Nachrichtendiensten sicher. (Quelle: flickr/ PercyGermany™)

© Der in Südafrika lebende rechtsextreme Publizist Dr. Claus Nordbruch ist seit rund 25 Jahren im Visier diverser deutscher und ausländischer Nachrichtendienste. Ebenso ist Nordbruch auch dem Polizeilichen Staatsschutz bekannt. (Quelle: flickr/ PercyGermany™)

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