Schlagwort-Archive: Winter

Kälteeinbruch in Südafrika

Giraffen und Elefanten zwischen Frost und Schnee. Kaltluftgebiet bringt Winter ans Kap

(2010sdafrika-Redaktion)

Im deutschsprachigen Raum ist Südafrika vor allem für die langen weißen Strände, heißen Temperaturen und wilden Tiere bekannt. Doch mit winterlichen Eindrücken wird das beliebte Reiseland nicht unbedingt in Verbindung gebracht. Dabei zeigen aktuelle Fotos aus Südafrika, dass die südlichste Nation Afrikas auch andere Facetten des Wetters abdecken kann. Die diesbezügliche Begeisterung in den sozialen Medien ist riesig.

© Eine Giraffe im vom Schnee bedeckten Busch im Landesinneren Südafrikas. Dieses Foto hat Kitty Viljoen mit ihrer Kamera eingefangen und auf Instagram hochgeladen. Das Netz zeigt sich von diesem Schnappschuss begeistert. (Quelle: Kitty Viljoen/ Instagram)

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Ubuntu in Germany Column

Goodbye Germany: Ubuntu columnist Alex Smit-Stachowski intends to trek back to South Africa

(Editor: Alex Smit-Stachowski is speaking in her column about life as a South African now living in Germany. The South African journalist lives in Krefeld, in North Rhine-Westphalia/ Germany).

© Ubuntu columnist Alex Smit-Stachowski will leave Germany and to go back to South Africa, her birthplace. Her most important reason for this, is love.

© Ubuntu columnist Alex Smit-Stachowski will leave Germany and to go back to South Africa, her birthplace. Her most important reason for this, is love.

I recently flew to South Africa to have a short holiday with the man I had fallen in love with. After spending five days in Johannesburg, I decided that within the next year, I will move back to my mother country.

Leaving Germany – with its modern, efficient business-like manner and thriving economy for the multicultural, often haphazard and conflicted country at the bottom of the world map is not an easy decision but one I am making for several reasons – the primary one being love.

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Ubuntu in Germany Column

Germans face the heat in socks and sandals. An comparative analysis to South African weather behaviour

(Editor: Alex Smit-Stachowski is speaking in her column about life as a South African now living in Germany. The South African journalist lives in Krefeld, in North Rhine-Westphalia/ Germany).

Heat wave! Germans seldom experience such sweltering summers as the one currently underway – hot winds from Africa blowing across the country and ice-cream sales at an all-time high. Yet how Germans deal with the heat and South Africans do, is quite different to each other.

© Heat Wave in Germany! Ubuntu-Columnist Alex Smit-Stachowski is analyzing how Germans and South Africans are dealing with the heat. (Source: flickr/ Bjørn Giesenbauer)

© Heat Wave in Germany! Ubuntu-Columnist Alex Smit-Stachowski is analyzing how Germans and South Africans are dealing with the heat. (Source: flickr/ Bjørn Giesenbauer)

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Kapstadt unter einer Schneedecke?

Winterliche Eindrücke aus Südafrika. Fotos und Video aus der Mother City

(2010sdafrika-Redaktion)

Heute schauten viele Menschen mit erstauntem Blick in den Himmel. Sie trauten ihren Augen nicht, dass Kapstadt im Juni mit einer weißen Schneedecke überzogen war. Zumindest sah es so aus, als hätte es geschneit. Dabei betrug die  Tagestemperatur 11 Grad Celsius. Doch tatsächlich fiel starker Hagel herab, der einem Wintereinbruch glich. Für viele Kapstädter eine große Überraschung an diesem Sonntag. Thando Jezwafo Fodi schoss die Bilder.

    © Am heutigen Sonntag hat es in Kapstadt winterlich ausgeschaut. Das Bild machte der Kapstädter Thando Jezwafo Fodi.

© Am heutigen Sonntag hat es in Kapstadt winterlich ausgeschaut. Das Bild machte der Kapstädter Thando Jezwafo Fodi.

© Am heutigen Sonntag hat es in Kapstadt winterlich ausgeschaut. Das Bild machte der Kapstädter Thando Jezwafo Fodi.

© Am heutigen Sonntag hat es in Kapstadt winterlich ausgeschaut. Das Bild machte der Kapstädter Thando Jezwafo Fodi.

Winterstimmung in Kapstadt

Sommerliche Impressionen aus Kapstadt

Der Sommer erhält auch in Deutschland allmählich seinen Einzug

(Autorin: Annalisa Wellhäuser)

Kapstadt – Das ist ganz viel Sonne, noch mehr Wind, Strand, Berge und Meer.
Wir nennen sie auch „Mothercity“, die Stadt, die irgendwie wie ein kleines Europa am südlichsten Punkt Afrikas liegt. Denn neben den verschiedenen südafrikanischen Kulturkreisen, die hier miteinander leben, haben sich überwiegend Menschen aus Europa hier ein Nest (oder eher Haus) gebaut. Wahrscheinlich weil es ein Ort ist, der eine perfekte Kombination aus Europa und Afrika bietet. Das Leben unter der südafrikanischen Sonne ist an diesem Örtchen ruhig (nicht hektisch wie Joburg), „gechillt“ (afrikanische Zeit eben), man bekommt weltliche Köstlichkeiten an jeder Ecke (sogar Döner) und das Transportsystem und die Sicherheitsverhältnisse sind sehr viel besser als in anderen Teilen Südafrikas. Hier laufen die Leute ohne große Bedenken in Downtown herum oder fahren mit dem Fahrrad zur Arbeit. Es scheint als ob in Kapstadt die Idee der sogenannten Regenbogennation  bereits gelebt wird, wo Menschen verschiedenster Kulturen miteinander in Harmonie leben. Eine Sache muss jedoch bemängelt werden: Europa und Sicherheit schön und gut, wenn man mehr südafrikanische Kultur sehen möchte, muss man einfach entweder direkt aufs Land oder nach Joburg.

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© Bilder aus dem sonnigen Kapstadt

Rezension zu „Mother Africa“

„Circus der Sinne“ entführt  in die afrikanische Welt der Farben, Akrobatik und Sinnlichkeit!

(Autoren: Nadja Krupke, Robert Irmscher)

Es ist wieder so weit. Der Zirkus Mother Africa ist zum fünften Mal wieder in Deutschland auf Tournee und verzaubert mit Farben, Rhythmus, Akrobatik, und Tanz! Diesen Winter steht ein besonderes Programm an. Das Team von Mother Africa zeigt sich zur Jubiläumsshow von seiner besten Seite mit den atemberaubenden Vorstellungen.

© Das Zirkusteam von Mother Africa (Quelle: http://www.circus-mother-africa.de)

Der Zirkus entführt sein Publikum in eine Welt der Freude, Vielfalt und Leidenschaft. Die 36 Artisten, Musiker und Tänzer/innen ermöglichten es bis jetzt 900.000 Zuschauern weltweit für zwei Stunden die pulsierende Natur Afrikas für sich neu zu entdecken und das positive Lebensgefühl Afrikas zu erleben. Bunte und ausgefallene Kostüme, Akrobatik und Zirkusvorstellungen, die das Herz schneller schlagen lassen, Tanz der zum Mitmachen anregt und großartige Stimmen spiegeln die Energie und den Facettenreichtum des afrikanischen Kontinents wider. Bewundernswert ist die Leichtigkeit und Authentizität der Vorstellung, die wie ein kleiner fröhlicher Wirbelwind scheint, der alle mitreißt. Die verschiedenen Aufführungen werden mit so viel Kraft, Leidenschaft und Überzeugung dargeboten, dass schnell das Gefühl aufkommt, man sei auf einer großen Feier gelandet, auf der sich alle zusammen wohl fühlen und Spaß verspüren. Der Besucher hat in diesen zwei Stunden die Möglichkeit, Afrika von seiner schönen und kulturellen Seite kennenzulernen und zu erkennen, dass es ein tanzlustiger, lautstarker und freundlicher Kontinent ist.

Die vierjährige Erfolgsgeschichte von Mother Africa verdankt der „Circus der Sinne“ dem 40-jährigen „Vater“ von Mother Afrika, Winston Ruddle. Er ist selbst ausgebildeter Artist und betreibt in Tansania eine Zirkusschule, die Artisten die Chance auf internationalen Erfolg ermöglicht. Er ist für die Choreographie, Musik und die Kostüme verantwortlich und castet selbst in ganz Afrika Künstler. Auch Hubert Schober, der Projektleiter und Co-Produzent, hat in Mother-Africa seine Leidenschaft entdeckt und ist mit seinen großen Erfahrungen eine Bereicherung für das Projekt.

Das vielfältige Programm mit all seinen Künstlern, darunter auch der Schlangenmensch Mwangi Lazaraus Gitu aus Kenia, der „gelenkigste Mensch der Welt“, bringt den Zuschauer, mit seinen unmöglichen Körperstellungen ins schwitzen. Ebenso die Gesangseinlagen der Sängerinnen scheinen magisch und versprühen eine enorme Sinnlichkeit und Schönheit. Man spürt als Zuschauer die Ausdauer und unglaubliche Körperbeherrschung mit der alle Akte vollzogen werden und kann förmlich die Schweißperlen auf den durchtrainierten Hubert Schober und agilen Körpern glitzern sehen.

Doch der „Circus der Sinne“ ist nicht nur Spannung, Spaß und Aufregung für sein Publikum, sondern auch ein Akteur auf entwicklungspolitischer Ebene. 50 Cent jeder verkauften Eintrittskarte werden in langfristige Projekte in Afrika investiert. Ein langjähriges Projekt und Partner von Mother Africa ist Karl-Heinz Böhms Äthiopienhilfe „Menschen für Menschen“. Dieses Jahr gehen die gesammelten Einnahmen an das Projekt „Viva con Aqua“, welches sich für die Trinkwasserversorgung in Afrika einsetzt.

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Mother Africa ist eine sensationelle Show, die einen Eindruck afrikanischer Kulturen vermittelt und die Menschen mit einer Leichtigkeit und trotz des kalten Winters mit einem warmen Gefühl ums Herz wieder nach Hause gehen lässt und den dunklen Kontinent Afrika gar nicht mehr so dunkel scheinen lässt.